Rezensionen zu
Wild at Heart - Willkommen im Hotel der Herzen

Anne Sanders

Das kleine Hotel (1)

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Gretchen Wilde, ihr Schwiegervater Theo und ihre Tochter besitzen und führen ein Hotel in Cornwall. Das Hotel im kleinen Ort Port Magdalen ist ein Geheimtipp und praktisch immer ausgebucht. Was die drei mit ihren Gästen erleben, zeigt die breite Palette von lustig bis zu berührend und skurril. Nettie, die 16-jährige Tochter des Hauses, hat jedoch auch eigene Probleme, die sie verarbeiten muss, denn plötzlich fühlt sie sich zu Damien, ihrem Freund aus Kindertagen, hingezogen. Doch auch ihre Mutter möchte nicht mehr alleine durch das Leben gehen. Nettie versucht, sie mit einem Gast des Hauses, dem Schriftsteller Harvey Hamilton, zu verkuppeln … doch Gretchen hat da so ihre eigene Idee. Langweilig wird die Geschichte um die Familie Wilde und ihren Hotelbetrieb nicht, denn immer geschieht etwas Unvorhergesehenes und so wird die Story sehr vielseitig und abwechslungsreich. So wandeln drei Mitglieder der Familie auf Freiersfüssen, ein Gast hat nach dem Genuss giftiger Pflanzen gesundheitliche Probleme und ein Wasserschaden hält die Hoteliersfamilie in Atem. Dadurch ist dieser Beruf ganz und gar nicht rosarot verklärt, sondern so beschrieben, wie er vermutlich ist : Hart und arbeitsintensiv. Ab und zu hätte ich mir gewünscht, dass ein, zwei Figuren weniger in die Handlung involviert gewesen wären, denn die wird zeitweise leicht hektisch. Nur schon drei Generationen unter einem Dach ist wohl nicht immer einfach. Wenn dann noch jede der drei Generationen im Hotelalltag ihre Hand im Spiel hat, wird's wohl schnell chaotisch. Okay, die Jüngste, die 16-jährige Nettie, arbeitet nur in den Ferien im Hotel. Dafür sehr pflichtbewusst. Ich habe nicht schlecht gestaunt, als das Alter von Nettie erwähnt wurde. Denn sie agiert, reagiert und spricht nicht wie eine 16-jährige. Da ist die Pubertät wohl spurlos an ihr vorbeigezogen. Genau so wie bei ihrem besten Freund Damien. Die beiden kommen sehr erwachsen rüber. Da hätte ich mir ab und zu ein altersgemässes Aufbegehren gewünscht! Nettie war mir jedoch von Beginn weg sehr sympathisch, wohl auch aus dem Grund, weil sie eine leidenschaftliche Leserin ist. So sind die Figuren durchwegs liebevoll charakterisiert. Vor allem Gretchen hat mich berührt. Zwischendurch sind Kapitel eingeschoben, die 4,5 Jahre zuvor handeln. In diesen Kapiteln erfährt man, was mit Gretchens Mann, Nettes Vater, geschehen ist. Dadurch bekommt die Figur Gretchen sehr viel Tiefe und meine Bewunderung. Der Schreibstil der Autorin kann ich als temporeich angeben. Es gibt keine langatmige Stellen, ständig geschieht irgendwas. Dass sie bei so viel Handlung noch geschafft hat, die Stimmung der Gezeiteninsel rüberzubringen, finde ich toll. Ab und zu wurden die Belegungspläne der vier Zimmer und der Suite eingeschoben, was ich als besondere Idee einstufe. Denn so weiss man, im Anbetracht der regelmässig wechselnden Gästen, immer, wer denn nun gerade in der Story anwesend ist. Der Hotelalltag enthält witzige und lustige Passagen, bei denen ich geschmunzelt habe. Dann liest man jedoch auch Szenen, die mich weniger begeistert haben, bei denen es gewollt lustig zu und her geht. Mir hat die Geschichte um die Familie Wilde sehr gefallen und somit werde ich das Buch " Wild at Heart - Winterglück im Hotel der Herzen" ganz sicher auch lesen.

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Zum Buch: Gretchen Wilde lebt mir ihrem Schwiegervater Theo und ihrer Tochter Nettie auf ein Klippe im Wild at Heart Hotel. Das besondere daran ist der Ausblcij auf den wunderschönen Herzfelsen im Meer. Gretchens Mann ist vor fünf Jahren bei einem Unfall ums Leben gekommen und so langsam könnte sie sich wieder verlieben. Meine zumindest ihre Tochter und versucht Gretchen mit dem Liebesromanautor Harvey Hamelton verkuppeln und sorgt damit für allerlei Wirbel Meine Meinung: Ich war zuerst in das Cover verliebt, dann in die Kurzbeschreibung. Alleine schon der Satz mit dem die Familei Wilde sich am Telefon meldet, 'Was kann die Liebe für sie tun', war für mich als leidenschaftliche Liebesromanleserin ein ausschlaggebender Satz. Mit der Geschichte kam in allerdings nicht immer zurecht, teilweise war mir der Wechsel zwischen den Personen zu sprunghaft. Nettie und Gretchen, aber vor allem Theo sind wunderbare Menschen, die zumindest ihr möglichstes tun um ihren Gäste eine schönen Aufenthalt zu ermöglichen. Die Geschichte ist sowohl romantisch, wie auch witzig, ich musste viel Kichern, vor allem wenn es um Harvey ging. Alles in allem eine schöne Geschichte mit viel Witz, Romantik aber auch Spannung. Ich freue mich jedenfalls schon sehr auf die Fortsetzung.

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Vielen Dank für diesen unvergesslichen Urlaub im „Wild at heart“, dem Hotel der Herzen! Autorin: Anne Sanders Verlag: blanvalet Taschenbuch: 444 Seiten Erschienen am: 27. Mai 2019 Zum Inhalt: Das „Wild at Heart“ ist ein wundervolles und familiäres Hotel auf einer kleinen Gezeiteninsel vor Cornwall. Die Besitzerin Gretchen führt dieses Hotel mit Herz und Seele und wird dabei von ihrer Tochter Nele und ihrem Schwiegervater Theo tatkräftig unterstützt. Unterstützung hat Gretchen auch wirklich nötig, denn nicht nur die Hotelgäste, sondern auch ein Inselbewohner halten sie ganz schön auf Trab. Bei allem was Gretchen zu bewältigen hat entgeht ihr fast, dass auch ihre Tochter Nele die ein oder andere Sorge plagt. Erwachsen werden ist nun mal nicht immer einfach, besonders wenn das erste verliebt sein für ein Gefühlschaos sorgt.... Fazit: Für mich war es der erste Roman der Autorin, aber es wird sicher nicht mein letzter sein. Für mich war dies ein absolutes „Wohlfühlbuch“, denn ich war direkt ein Teil der Geschichte. Ich mochte das Setting sehr und die Autorin hat ein Atmosphäre geschaffen, die total greifbar war. Ich war beim Lesen selbst ein Gast in diesem liebevoll geführten Hotel und habe mit Gretchen und ihrer Familie gelitten und gelacht. Auch der ein oder andere Hotelgast hat für Überraschungen gesorgt.. Wer noch in den Urlaub geht, sollte dieses Buch in seinen Koffer packen und nach dem Lesen wollt ihr bestimmt direkt nach Cornwall reisen. Wer (wie ich) nochmal im „Wild at heart“ einkehren möchte kann sich schon jetzt auf den. 2. Teil freuen, welcher am 30.09.2019 (Winterglück im Hotel der Herzen) erscheint.

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Auf „Wild at Heart - Willkommen im Hotel der Herzen“ von Anne Sanders habe ich mich besonders gefreut, da ich bereits ein anders ihrer Bücher, namentlich „Mein Herz ist eine Insel“ sehr gerne gelesen hatte. Zudem habe ich bereits die davor in die Finger gekriegt und wollte das Buch auch daher dann unbedingt lesen. In dem Roman geht es es um das Hotel „Wild at Heart“, welches an einem berühmten Wallfahrtsort auf der fiktiven Insel Port Magdalen vor der Küste Cornwalls liegt. Betrieben wird das Hotel von einer kleinen Familie bestehend aus Gretchen, ihrem Schwiegervater Theo und ihrer Tochter Nettie. Gretchen hat vor mehreren Jahren ihren Mann bei einem Unfall verloren und noch jetzt damit zu kämpfen. Auch im Hotel geht es heiß her und wird nie langweilig, da immer irgendwas los ist: etwas geht kaputt, einem Gast passiert etwas, die eigensinnige Küchenchefin bringt schon wieder die Aushilfe zur Kündigung oder, oder, oder... Der Roman ist wirklich amüsant, aber nicht nur oberflächlich. Es geht auch darum, wie Gretchen sich langsam mit dem Gedanken anfreundet, eine neue Beziehung einzugehen. Und ihre 16-jährige Tochter Nettie interessiert sich langsam für Jungs, auch wenn sie das zu Beginn noch nicht wahrhaben möchte. Besonders nicht in wen sie sich verliebt... Doch zuerst einmal will sie ihre Mutter verkuppeln und das zieht so einige lustige Ereignisse mit sich. Das Cover gefällt mir mal wieder sehr gut. Ich finde es ist total sommerlich und passt super zu dem Thema des Buches, da es ja auf einer Insel vor Cornwalls Küsten spielt. Auch hat es ein ähnliches Layout bzw. gleich Schriftart und Haptik wie Anne Sanders andere Romane. Das gefällt mir auch wirklich gut, da man so direkt sieht, dass die Bücher irgendwie zusammengehören, auch wenn es ganz unterschiedliche und voneinander unabhängige Geschichten sind. Am Anfang musste ich mich kurz an die, wie ich finde, sehr außergewöhnliche Erzählperspektive gewöhnen. Die Geschichte ist nämlich aus der Sicht eines auktiorialen oder auch allwissenden Dritten geschrieben, was ich so nur ganz selten in Büchern vorfinde. Ich habe mich aber recht schnell davon überzeugen lassen. Es ist auch einfach mal erfrischend und neu. Auch sonst ist der Schreibstil sehr flüssig und locker, sowie an einigen Stellen humorvoll, sodass ruckzuck die Seiten nur so dahinfliegen und ehe man sich’s versieht ist das Buch schon fertig. Auch die Geschichte an sich gefällt mir sehr gut. Es ist mal wieder kein sonderlich spannendes Buch, aber das ist in diesem Genre ja üblich und außerdem gar nicht notwendig. Es ist ein richtiger Wohlfühlroman, den ich euch besonders jetzt im Sommer beispielsweise für den Urlaub sehr ans Herz legen kann. Mir waren alle Charaktere sehr sympathisch, ich konnte mich super in sie hineinversetzen und hatte nie Probleme, ihre Entscheidungen nachzuvollziehen. Alle haben ihr Päckchen zu tragen mit dem Tod des Sohnes, Ehemannes oder auch Papas. Gretchen ist eine recht nachdenklich Person, die oft zu viel darüber nachdenkt, was wohl andere denken könnten, anstatt einfach zu machen. Aber es ist schön, ihren persönlichen Prozess im Laufe des Buches mitzuerleben. Nettie ist ein sehr fröhliches junges Mädchen, das überaus fleißig und ehrgeizig ist und immer im Hotel mithilft. Sie ist mitten in de Pubertät und auch sie erlebt eine Veränderung in ihrer Gefühlswelt, was sie so noch nicht kannte. Theo, ihr Großvater, rettet so ziemlich jede Situation mit seiner lockeren und witzigen Art. Er ist sich nie für einen guten Scherz zu schade und es ist richtig amüsant, wie er immer und immer wieder an neuen „Erfindungen“ rumtüftelt. Wenn er gerad mal nichts zu tun hat, treibt er sich nämlich die meiste Zeit in seiner Werkstatt herum und erprobt seine neuesten Erfindungen, die meist noch von keinem vermisst wurden. Ich finde es auch sehr schön, dass die Geschichte durch die wechselnden Hotelgäste immer wieder etwas Abwechslung bekommt und es so regelmäßig zu lustigen Ereignissen kommt. Dabei bleibt jedoch bei jeder Geschichte ein bisschen was auf der Strecke, denn trotz etwa 450 Seiten kann man dann nicht jeder Person umfassend Raum bieten. Daher könnte die Geschichte meiner Meinung nach insgesamt noch etwas mehr Tiefe vertragen, sodass die Geschichten der einzelnen Charaktere noch mehr erörtert werden. Oder man hätte eventuell auch etwas weniger Personen einbauen können. Insgesamt konnte mich das Buch dennoch sehr überzeugen, ich habe mich wirklich wohl gefühlt und richtig Lust bekommen, Urlaub in Cornwall zu machen. Die Charaktere sind super sympathisch und das Buch ist definitiv gut als Sommerlektüre für den Urlaub geeignet. Einen Stern ziehe ich ab, da noch etwas mehr Tiefe gefehlt hat, auch wenn ich natürlich verstehe, dass es schwierig ist, die Balance zwischen Abwechslung und Tiefe zu finden. Dennoch kann ich das Buch uneingeschränkt empfehlen!

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Wer im Wild-at-heart-Hotel im idyllischen Port Magdalen in Cornwall eincheckt, wird seinen Urlaub so schnell nicht wieder vergessen! Das ist das Credo von Familie Wilde, bestehend aus Großvater Theo, Schwiegertochter Gretchen und Enkelin Nettie. Sie arbeiten Hand in Hand, um den Gästen unvergessliche Tage in dem idyllischen Dorf auf einer Gezeiteninsel zu bereiten, deren Wahrzeichen ein herzförmiger Felsen ist. Schon allein wegen dieses Felsens ist der Ort ein Eldorado für Liebende und unzählige Verlobungen und Liebesschwüre sollen dort schon stattgefunden haben. Hotelbesitzerin Gretchen jedoch kämpft seit 4 Jahren mit der riesigen Lücke, die der Tod ihres Mannes gerissen hat. Seither führt sie das kleine Hotel allein, nur unterstützt durch ihren über 70jährigen Schwiegervater und die 16jährige Tochter. Zaghaft beginnt sie ein Techtelmechtel mit einem Mann aus dem Dorf – ist aber hin und her gerissen zwischen Neubeginn und tiefsitzender Trauer. Der Dreigenerationenhaushalt der Wildes bringt schon natur-gemäß so einige Probleme mit sich, besonders, da sich Nettie gerade an der Schwelle zum Erwachsensein befindet. Theo versucht sich einzubringen, wo es geht, es sei denn, er ist mal wieder in der Scheune damit beschäftigt, eine neue Erfindung voranzutreiben. Und dann wären da noch Sir James, der alte Kater, Paolo der Esel und Fred, das Frettchen, die das Hotel bevölkern, auch wenn keine Gäste in der Nähe sind. Zu Beginn der Sommersaison checkt unter anderem der Er-folgsautor Harvey Hamilton ins Hotel ein, in der Hoffnung auf Inspiration für seinen nächsten Liebesroman. Nettie, die ahnt, wie schwer es ihre Mutter allein mit dem Hotel hat, hat sich in den hübschen 16jährigen Kopf gesetzt, die beiden zu verkuppeln – was natürlich gehörig nach hinten los geht. Und eigentlich hat Nettie auch genug mit ihren eigenen Gefühlen zu kämpfen, denn ihr langjähriger Ferienfreund Damien ist ebenfalls wieder im Hotel. Nur… irgendwas ist anders diesmal. Er macht auf cool, sie auf unnahbar. Was sind das für irritierende Gefühle, die sich da zwischen den beiden plötzlich aufgestaut haben? Mit dieser turbulenten Komödie trifft Anne Sanders auch diesmal wieder alle Leser(innen) ins Herz, die charmante Familiengeschichten gepaart mit einem idyllischen Setting mögen. Ihre Figuren eignen sich für diverse Anekdoten und so vergeht kein Tag im Wild at heart ohne ein gewisses Chaos. Der Schreibstil passt zur quirligen Art der Gastgeberfamilie und man kommt unweigerlich auf den Gedanken, dass man doch auch selbst gern mal in diesem Hotel Urlaub machen würde. Natürlich zu einem Zeitpunkt, an dem alles geregelt läuft und… nun ja, nicht gerade so wie in diesem Sommer ;-) Mir persönlich war manchmal ein wenig zu viel Action und die Mehr-oder-weniger-Romanze der Teenager fand ich für das Buch ein wenig zu raumgreifend. Aber trotzdem hat mich die Autorin einnehmen können für ihr Hotel und deshalb freue ich mich schon jetzt, im Winter wieder einzuchecken, wenn es heißt „Winterglück im Hotel der Herzen“. Ich bin auf jeden Fall wieder mit dabei!

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Rezension zu "Wild at Heart" [Werbung] Von: Anne Sanders Verlag: blanvalet Verlag Erscheinungstermin: 27.05.2019 Seitenzahl: 448 Reihenband: 1 Preis Ebook: 11,99€ Preis broschiertes Buch: 15,00€ Kaufoption: https://www.amazon.de/Wild-Heart-Willkommen-Herzen-kleine/dp/376450689X/ref=tmm_pap_title_0?_encoding=UTF8&qid=1562252032&sr=8-2 Klappentext: „Machen Sie Urlaub im romantischsten Hotel der Welt! Es ist Sommer in Cornwall, doch von entspannten Stunden am Strand sind Gretchen Wilde und ihre Tochter Nettie weit entfernt! Für sie fängt nun die turbulenteste Zeit des Jahres an, denn es ist Hochsaison im »Wild at Heart«, dem kleinen Hotel auf den Klippen über dem Meer, das die beiden gemeinsam führen. Viele Paare reisen hierher, vor allem, weil sich nahe dem »Wild at Heart« ein berühmter Wallfahrtsort für alle Liebenden befindet – ein herzförmiger Felsen. Doch ausgerechnet Gretchen hat sie noch nicht wiedergefunden, die Liebe. Nettie spielt die Kupplerin – doch damit stiftet sie erst mal ein ordentliches Chaos …“ Cover: Das Cover wirkt sommerlich und maritim mit dem Rettungsring, dem Leuchtturm und den Muscheln. Es ist hübsch und ansprechend. Meine Meinung: Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven der Bewohner des Wild-at-Heart-Hotels erzählt. Leider wird dieser Perspektivwechsel nicht angezeigt, sodass man sich immer erstmal etwas in das Kapitel hineinlesen muss um herauszufinden, wer denn jetzt gerade erzählt. Alle Charaktere sind auf ihre Weise gut beschrieben und auch die Umgebung lädt zum Verweilen ein. Die kleine Insel ist ein tolles Setting und wie in jeder guten Geschichte gibt es auch einen „Grummelbären“. Ich fand die Rückblende zu Christopher super um die Familie besser verstehen und mitfühlen zu können. Sie wurde auch nicht zu Umfangreich gestaltet, sodass sie nicht dem Haupthandlungsstrang Konkurrenz gemacht hat. Gretchen ist ein toller, mutiger und taffer Charakter, welcher alles und jedem gerecht werden will. Dass das nicht immer klappt und man auch mal an sich und seine Gefühle denken muss, wird in dieser Geschichte toll herausgearbeitet. Auch der Familienzusammenhalt mit der Tochter und dem Schwiegervater wird mit den Höhen und Tiefen dargestellt. Fazit: Das Buch ist toll, nur die unangekündigten Perspektivwechsel empfand ich etwas leseflussausbremsend. Bild- und Klappentextquelle: https://www.amazon.de/Wild-Heart-Willkommen-Herzen-kleine/dp/376450689X/ref=tmm_pap_title_0?_encoding=UTF8&qid=1562252032&sr=8-2

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Der neue Roman von Anne Sanders bildet den Auftakt zu einer Reihe über das „kleine Hotel der Herzen“ in Cornwall. Das (fiktive) Hotel verfügt nur über 4 Zimmer und eine Suite und liegt hoch auf den Klippen der (fiktiven) Gezeiteninsel Port Magdalen vor der Küste Cornwalls. Das Hotel ist für romantische Aufenthalte bekannt, wozu auch der berühmte herzförmige Felsen in der Nähe beiträgt. Die verwitwete Gretchen führt das kleine Hotel, das eine Herzensangelegenheit ihres verstorbenen Mannes war, gemeinsam mit ihrem Schwiegervater und ihrer Tochter Nettie. Das Hotel läuft zwar gut aber das Einkommen reicht gerade so zum Leben. Dennoch hält die kleine Familie zusammen und gibt alles für das Hotel. Für eine neue Liebe bleibt Gretchen auch gut vier Jahre nach dem Tod ihres Mannes Christopher kaum Zeit. Daher beschließt Nettie ihre Mutter zu verkuppeln und hat als Kandidaten einen Autor von romantischen Romanen auserwählt, der als Gast im Hotel wohnen wird, wo er sich Inspiration für ein neues Buch erhofft. Das Chaos ist vorprogrammiert … Mit ihrer fiktiven Gezeiteninsel Port Magdalen, für die die reale Insel St. Michael’ Mount Vorbild war, dem kleinen Wild-at-Heart-Hotel und dem beschaulichen Dorf hat Anne Sanders ein wunderschönes Setting für ihren neuen Roman geschaffen. Da sie sich von realen Orten inspirieren ließ, beschreibt sie die Orte so schön und anschaulich, dass mein Kopfkino ganz schnell aktiv wurde und ich mir vorstellen konnte, ebenfalls dort zu sein und den Aufenthalt zu genießen. Ein Hotel bietet natürlich viele Möglichkeiten für Geschichten, die man über die Betreiber und auch die Gäste erzählen kann. Diese Möglichkeit nutzt die Autorin hier gut und erzählt die Geschichte von Gretchen und ihrer kleinen Familie, dem Hotelpersonal und auch der Gäste. Den einzelnen Abschnitten vorangestellt ist deshalb immer ein Belegungsplan, so dass man genau weiß, welche Gäste gerade anwesend sind. Außerdem gibt es immer wieder eingeschobene Rückblicke, die über Christopher, Gretchens Mann und Netties Vater, berichten und man erfährt, was er für ein Mensch war und warum er starb. Gretchen und ihre Familie haben es nicht so leicht, aber sie lieben, was sie tun. Nettie findet, dass ihre Mutter sich neu verlieben sollte, ahnt aber nicht, dass Nettie bereits auf dem besten Weg ist. Für Chaos sorgt auch Netties Schwiegervater Theo, der sich häufig mit kuriosen Erfindungen beschäftigt. Die Geschichte der Familie Wilde erzählt von Verlust, Trauerbewältigung, neuer und erster Liebe, denn Nettie und ihr Jugendfreund Damian entwickeln plötzlich mehr als freundschaftliche Gefühle. Gut gefallen hat mir die „Auswahl“ der Gäste im Hotel, die auch alle ihre eigenen Geschichten mitbringen. Da werden Hochzeitstage gefeiert, Ehen gekittet und romantische Erlebnisse gesucht. Die Autorin hat hier sehr unterschiedliche Charaktere geschaffen und bringt so durch die vielen Personen auch viel Abwechslung in den Roman. Allerdings bleiben dabei die einzelnen Paare ein bisschen auf der Strecke, denn nicht jede Geschichte wird so ausführlich erzählt, wie sie es vielleicht verdient hätte. Besonders die sehr berührende Geschichte eines älteren Paares hätte ich gerne ausführlicher erlebt. Auch die romantischen Momente einzelner Figuren kommen ein bisschen kurz. Das ist wohl alles der Fülle der Ereignisse geschuldet, die das Buch aber auch wieder fesselnd und interessant machen. Der schöne und lockere Schreibstil, Wechsel der Perspektiven, berührende, fröhliche und humorvolle Momente und facettenreiche Protagonisten sind ein gelungenes Paket für einen Wohlfühlroman. Insgesamt habe ich mich im Wild-at-Heart-Hotel sehr wohl gefühlt, den Aufenthalt genossen und mich gefreut, die Familie Wilde und ihre Gäste kennenzulernen. Ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Aufenthalt dort, wenn es heißt „Winterglück im Hotel der Herzen“. Fazit: 4 von 5 Sternen

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Handlung und Lesegefühl: Wir starten unseren Tag mit Yoga und fühlen mit Gretchen Wilde mit, die eigentlich vor allem einen Kaffee benötigt und sind nach wenigen Seiten mittem im äusserst chaotischen Geschehen. Das Geld für Renovationen und Ausbauten des charmanten Hotels ist knapp, Gretchen vermisst ihren Mann, ihre Tochter Nettie sollte eigentlich Ferien haben, arbeitet aber an allen Ecken und Enden mit, die mürrische Köchin bekundet ihre Unmut über vegetarische Gäste und ein Frettchen, ein Esel und zahlreiche Hühner machen die Szenerie gemeinsam mit Netties Opa Theo unsicher, der stets für explosive Scherze und Erfindungen zu haben ist. Zu allem Übel reist auch noch ein berühmter Gast an, den Nettie zum perfekten Stiefvater kürt und schon bald die ersten Versuche startet, die beiden zusammenzubringen, aber die Liebe hat ganz andere Pläne gemacht... Dieses Buch hat mich bestens unterhalten und für immer wieder neue Überraschungen gesorgt. Das Chaos war mir manchmal aber dabei fast ein wenig zu unruhig. So viele Dinge, die aus dem Ruder laufen? Das war fast zuviel des Guten, wird aber mit viel Charme und einigen amüsanten Tierbegegnungen wettgemacht. Schreibstil: Obwohl dieses Buch eher grossformatig daherkommt, hat sich dies nicht auf mein Lesetempo niedergeschlagen. Ich flog nur so durch die Seiten und konnte mich nach Cornwall entführen lassen, wo ich mich im Hotel der Herzen sehr wohl gefühlt habe. Es war mein erstes Buch von Anne Sanders und mir hat der Schreibstil der Autorin gut gefallen. Vor allem die Beschreibungen der Emotionen der Figuren, insbesondere die Tierliebe von Nettie, aber auch die immer wieder auftretenden Gefühlsregungen und Missverständnisse, waren meiner Meinung nach authentisch dargestellt. Aktuell kann man in der Bücherwelt ja zahlreiche Reihen um einzelne (Buch-)Läden oder Hotels/Bed&Breakfasts finden, weil dies wohl einfach das Bedürftnis nach dem Gefühl von "Zuhause", nach Geborgenheit und Familie in uns weckt und stillt zugleich. Sich aus dieser Masse an Literatur abzuheben und nicht einfach eine Geschichte nach Schema F abzuspulen, ist sicher nicht ganz einfach. Um so mehr hat es mich erfreut, dieses liebevoll und sehr unterhaltsam erzählte Buch zu lesen und dabei sprachlich immer wieder abgeholt, berührt und überrascht zu werden. Meine Empfehlung: Diesen Auftakt einer neuen Reihe empfehle ich euch sehr gerne weiter und möchte dabei besonders auf das schöne Setting, die leicht überspitzt, aber sehr liebevoll beschriebenen Figuren und die tierischen Gefährten, kulinarischen Leckerbissen und überraschenden Wendungen hinweisen.

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