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Rezensionen zu
Das Haus der Verlassenen

Emily Gunnis

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€ 20,00 [D] inkl. MwSt. | € 20,60 [A] | CHF 28,90* (* empf. VK-Preis)

Dürninger GmbH

Von: Daniela Steckbauer aus Schwäbisch Gmünd

08.02.2021

Spannend geschrieben - jedoch sehr erschütternd und unfassbar, welches Leid junge Frauen erfahren mussten.

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Schönes Buch zum eintauchen

Von: Stefanie

10.01.2021

Ein Buch was sehr stimmig geschrieben ist und einen die Zeit vergessen lässt. Emily Gunnis schafft es einen in den Bann zu ziehen und mit der Protagonistin mit zu fiebern und zu recherchieren. Auch ist es so plastisch geschrieben an manchen Stellen, dass man nur froh wir nicht das junge Mädchen damals gewesen zu sein. Ein Buch was einen darüber nachdenken lässt, wie schön man es selbst in den schlimmeren Zeiten hat.

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Berührend traurig und fesselnd zugleich

Von: C.SchroePo

17.06.2020

Schon der Einband mit seinem klassisch britischen Abbild eines alten Herrenhauses und der Titel „Haus der Verlassenen“ packt einen. Ich musste sofort die ersten Seiten lesen, um herauszufinden, ob meine Erwartungen erfüllt werden - und das wurden sie. Eine packende klare und zugleich unglaublich farbige Sprache erzählt die traurige Geschichte einer jungen Frau namens Ivy, die in den 50er Jahren schwanger und völlig verzweifelt in einem der zahlreichen Mutter-Kind-Häuser in England landete, wo Sie die schlimmere Erfahrungen machen musste, als sie sich je hat vorstellen können. Das klassische Thema, Verbechen, die im Namen der Kirche begangen und vertuscht wurden, wird hier in den wundervoll gewobenen Rahmen einer Familiengeschichte gesponnen, die zugleich auch Krimi ist. Wir begleiten Ivy durch die schwere Zeit in St.Magret, wo sie nicht nur schwerste körperliche Arbeit leisten muss, sondern auch Ablehnung und Gewalt in ihrer schlimmsten Form erfahren soll, bis hin zum Verlust ihres Kindes. Die Autorin kann die düstere Stimmung und die Ängste der jungen Frauen in dieser schrecklichen Anstalt bedrückend lebendig erfassen und lässt uns so nah teilhaben, dass einen diese Traurigkeit und Verzweiflung beim Lesen real erfasst. Kennenlernen dürfen wir Ivy durch die Reporterin Sam, die 2017 auf Ivy‘s Briefe an ihren Geliebten stößt und beginnt, diese schreckliche Geschichte zu recherchieren; nichtsahnend, dass dadurch ihr eigenes Leben gefährlich ins Wanken gerät. Wir dürfen miterleben, wie Sam von der Tragik in Ivy‘s Geschichte erfasst wird, so gefesselt ist, dass sie fast alles tun würde, um die Wahrheit herauszufinden, bis hin zu der Angst, ob sie dadurch nicht alles verliert ... „Herzzerreißend traurig“ heißt es in einer Rezession auf dem Buchrücken und dem kann ich nur zustimmen. Gleichzeitig aber auch mutmachend und wundervoll berührend erzählt. Ich habe selten ein Buch erlebt, dass mich so gefesselt hat. Ich bin beim Lesen vollständig in der Geschichte verschwunden und konnte den Zauber und das Unbehagen rund um St. Magret förmlich spüren, dessen Geheimnis am Ende gelüftet, aber nicht ausgeschlachtet wird. Wer einen Sinn für Tiefgang, Herz, Geschichte und sagenumwobenen alte Gebäude hat, muss dieses Buch einfach lesen!

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Emily Gunnis war eine Zufallsentdeckung für mich. Ich habe irgendwo nach passender „Düster-Wetter“-Lektüre gestöbert und da blieb ich am Klappentext des Buches hängen… Ivy Jenkins wird ungewollt schwanger und vom Kindsvater im Jahr 1956 hängen gelassen. Als ihre Mutter und ihr Stiefvater von der Schwangerschaft erfahren, beschließt der Stiefvater, das Mädchen nach St. Margaret’s, einem Heim für ledige Mütter zu schicken. Ivy kämpft darum, in dieser lieblosen und grausamen Atmosphäre voller Hass und Verachtung am Leben zu bleiben und schreibt flehentliche Briefe an ihre Eltern und den Kindsvater. Doch sie wird St. Margaret nie mehr verlassen…. 2016 stößt die Journalisten Sam in der Wohnung ihrer Großeltern auf einen dieser flehentlichen Briefe Ivys. Er ist an den Kindsvater addressiert. Sam ist verwirrt und fragt sich, wie ihr Großvater an diesen Brief gelangte und in welcher Verbindung ihre Großeltern zu Ivy und deren Geschichte stehen. Sam beginnt zu recherchieren und deckt die erschütternde Geschichte St. Margareth’s und Ivys schweres Leben in dem Heim auf… Es ist schon einige Monate her, dass ich diesen Roman las/ hörte. Und ich muss gestehen, dass mir gerade wieder ganz mulmig ist, wenn ich an die Geschichte zurück denke. Die Autorin ist ein echtes Genie im Erschaffen düsterer Atmosphäre. Ihre Bücher sind wie Gewitter, die lange anhalten und man schon fast nicht mehr daran glaubt, dass sie ein Ende haben werden. Lesen!!!

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Das Haus der Verlassenen

Von: kevin G.

06.05.2020

Ein sehr spannender Roman, der den Zeitgeist von Heute trifft.

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Sehr spannend

Von: DORO 67

25.03.2020

Dieses Buch wollte ich nicht mehr weglegen, es ist spannend, manchmal traurig. Man möchte auf jeden Fall wissen wie es weitergeht, absolut empfehlenswert. Gerne mehr davon

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Bewegendes Schicksal mit vielen Geheimnissen

Von: bücherwurm10

29.10.2019

Das Buchcover ist passend gewählt zum Inhalt des Buches, es zeigt ein herrschaftliches Haus umringt von einem hohen Zaun. Emily Gunnis erzählt die Geschichte in zwei Zeitebenen. Der Roman beginnt in England, Mitte der 50er Jahre. Eine junge Frau, Ivy Jenkins ist verliebt und schwanger. Doch ihr Freund lässt sie sitzen und ihre Familie verstößt sie, da die Schwangerschaft eine Schande für die Familie ist. Sie wird in einem katholischen Heim für ledige Mütter untergebracht. Hier verbringt Ivy die schlimmste Zeit ihres Lebens. Die jungen Frauen erleben dort physische und psychische Gewalt. Im zweiten Erzählstrang, er spielt im Jahr 2017, fallen der alleinerziehenden Journalistin Samantha zufällig Briefe von Ivy an den Kindsvater die Hände. Sie wird neugierig und recherchiert die Hintergründe. Mehr und mehr erfährt sie über das Schicksal der jungen Schwangeren in den 50er Jahren, die in kirchlicher Obhut waren. Die fiktive Geschichte hat einen realen Hintergrund, das macht den Roman fast zu einem Krimi. Die Autorin schreibt in einem flüssigen und lockeren Schreibstil. Die Charaktere sind feinsinnig beschrieben. Man leidet mit Ivy und geht auf die Suche mit Samantha. Ein sehr bewegendes Buch! Daher kommt von mir eine eindeutige Kauf- und Leseempfehlung!

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Was für ein aufwühlender Roman! Bereits im Prolog wird erkennbar, wohin die Reise gehen wird. In den 1950er Jahren wird in Großbritannien die junge ledige fiktive Ivy schwanger. Doch statt von einem zukünftigen Familienglück zu träumen, verlässt ihr Freund sie und der Stiefvater schickt sie in das St. Margret’s Heim. Ihre schwache Mutter kann ihr nicht beistehen. Das Heim wird von den Barmherzigen Schwestern und der Mutter Oberin Carlin auf grausame Art und Weise geführt. Kein Wort der Zuneigung, keine Nächstenliebe, keine Unterstützung. Verzweifelt und vergebens schreibt Ivy Hilfebriefe an ihren Freund. In dieser für alle Frauen und Kinder ausweglosen Situation versucht sie wenigstens der 8jährgen Elvira zu helfen. 2017 liest die Journalistin Sam einen Brief bei ihrer Großmutter, die diesen in dem Nachlass des verstorbenen Ehemannes entdeckt hatte. Er handelt von einer gewissen Ivy, die einen Hilferuf an ihren Freund richtet. Sam recherchiert und deckt eine unglaubliche Geschichte auf, die nicht nur Ivy‘s Geschichte ist, sondern auch ihre eigene Familie betrifft. Und diese Story beginnt an einem Samstag und endet am darauf folgenden Montag, denn sie hat nicht viel Zeit, denn das St. Margret’s soll in zwei Tagen abgerissen werden…… Emily Gunnis erzählt diese Geschichte auf zwei Zweitebenen und die relativ kurzen Kapitel führen dazu, dass man unweigerlich und schnell zum spannenden und sehr gekonnten Ende dieses Romans kommt. Am meisten haben mich die Abschnitte über Ivy beeindruckt. Diese werden sehr oft mit den weiteren Briefen von Ivy eingeleitet, in denen sie weiterhin verzweifelt um Hilfe von ihrem Freund bittet und die Umstände schildert, denen sie und die anderen ausgesetzt sind. Man erlebt die unsagbaren, nicht nachvollziehbaren Zustände in diesem Mutter-Kind-Heim. Die jungen Frauen und Kinder habe dort nichts zu lachen, dürfen nicht reden, müssen schwer arbeiten bis zum Tag der Geburt und müssen kurz danach wieder in die Wäschekammer. Neugeborene sind in den Augen der Schwestern nur eine Teufelsbrut und werden kurz nach der Geburt in kalten Räumen versorgt und möglichst schnell gewinnbringend und gegen den Willen der Frauen zur Adoption freigegeben. Nebenbei finden auch noch unsägliche Medikamentenversuch statt. All das deckt Sam im Laufe des Buches nach und nach auf und stößt dabei auf unerklärliche Todesfälle und auf Kitty Cannon, die etwas mit dem Kinderheim zu tun hat. Auch Sam muss kämpfen, mit ihrem Chef, mit ihrem getrennt lebenden Ehemann und auch noch zuletzt mit ihrer Großmutter. Aber sie ist wie Ivy eine starke Persönlichkeit und hat ein Ziel vor Augen, für das es zu kämpfen lohnt. Die Todesfälle werden nach und nach aufgeklärt und man ist dabei als es dann passiert. Es gibt also auch hierzu Rückblenden. Emily Gunnis schreibt sehr flüssig, fesselnd, realitätsnah und sehr detailreich. Das Buch macht mich fassungslos und lässt mich ratlos, aber beeindruckt zurück. Ich kann nicht glauben, dass es in vielen solcher Mutter-Kind-Heime so oder so ähnlich zugegangen sein soll und dass die die Gesellschaft dies nicht beachtet hat. Dieses Buch ist mein absolutes Jahreshighlight und ich kann es jedem uneingeschränkt empfehlen. Es ist auch ein Krimi/Thriller, den ich so nicht erwartet hatte. Ich werde es ganz bestimmt in nächster Zeit ein zweites Mal lesen. Von mir bekommt es volle 5 Sterne. Ich danke an dieser Stelle dem Bloggerportal von Randomhouse für dieses wunderbare Rezensionsexemplar.

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