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Rezensionen zu
Wie sagt man ich liebe dich

Claudia Winter

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Passend

Von: Beat Blattner aus Rombach

22.02.2021

Super, emotional hervorragend erzählt!

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Maelys und ihre Tante Valérie ist den Leserinnen bekannt aus "Die Wolkenfischerin", wo die Geschichte von Maelys Schwester Claire erzählt wird. Maeyls beeindruckte schon damals. Am Ende zog die begabte Künstlerin zu ihrer Tante Valérie nach Paris, um ein Kunststudium zu beginnen. Nachdem sie aber vor kurzem eine zweifelhafte Beurteilung des Schulleiters bekam und etwa zeitgleich merkte, dass Valérie nach einem Armbruch nicht nur die Miete nicht mehr zahlte, lässt die gehörlose Maelys das Studium schleifen und arbeitet Mittags in einem Imbiss als Geschirrspülerin und zeichnet Nachmittags auf dem Place du Tertre Porträts von Touristen. Genau hier entdeckt der Portugiese Eduardo Maelys - und wird dabei an eine andere junge Frau im senfgelben Mantel erinnert. Einige Wochen später denkt er noch immer an diese Begegnung zurück, und möchte, dass sein Enkel Antonio die unbekannte Frau in Paris sucht. Schnell ist man eingetaucht in den Roman. Auch in jene, die von Valérie handelt, als sie noch ein junges Mädchen war und aus der Bretagne in die Grossstadt Paris zog. Ihre Geschichte ist sehr interessant und als Leser ist man gespannt, wie sie endet, auch wenn man es schon ahnen kann - was überhaupt nicht stört und dem Lesevergnügen keinen Abbruch tut. Der Klappentext ist leider sehr vage, denn der Hauptteil der Story macht die Vergangenheitsgeschichte aus, und nicht diejenige von Maelys. Das macht aber gar nichts. Antonio und Maelys sind zwei tolle Charaktere, beide überaus sympathisch. Eduardo hingegen mimt den starrköpfigen Alten, der mich aber oft zum Lachen brachte. Valérie kommt in der Gegenwart aus Gründen nicht so sympathisch rüber wie 1966, als sie eine witzige und entdeckungsfreudige junge Frau war, die kein Blatt vor den Mund nimmt. Butler Albio ist der allgegenwärtige Schatten, dem man viele Schmunzler verdanken kann. Mit am besten hat mir eine klitzekleine Szene gegen Ende des Roman, die kurz in Eduardos Kindheit blickt, gefallen. Ein klarer Minuspunkt ist leider das grässlich gelbe und nichtssagende Cover. Paris? Lissabon? Sieht man darauf nirgends. Ich vermisse die erste Fassung des Covers, auf dem durch die blauen Azulejos im Vordergrund und den Tejo im Hintergrund auf den ersten Blick klar ist, wo sich der Roman abspielt. Und wenn sich dann der Verlag für eine Verschlimmbesserung, total nullachtfünfzehn, entscheidet, kann ich nur den Kopf schütteln. Auch wenn es auf die beschriebenen Seiten hinter dem Umschlag drauf an kommt, muss für mich auch das Äussere mit dem Inhalt zusammen passen. Für den Coverwechsel kann die Autorin zwar nichts, aber ich hatte aufgrund des langweiligen Covers monatelang absolut keine Lust den Roman zu lesen, auch wenn ich mir sicher war, dass die Geschichte mindestens genau so gut ist wie die bereits erschienenen Romane der Autorin. Denn das ist er, der Roman mit dem schönen Titel "Wie sagt man ich liebe dich", in dem eine sympathische junge gehörlose Frau und eine kämpferische andere junge Frau im Vordergrund stehen, gepaart mit einer tollen, emotionalen Geschichte, die an zwei sehenswerten Schauplätzen - drei, wenn man die Bretagne mit zählt - angesiedelt ist. Fazit: Claudia Winter präsentiert einmal mehr ein wunderschönes Leseabenteuer, in das man so richtig versinken kann. 5 Punkte.

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Maelys ist eine gehörlose junge Dame die Kunst studiert, sie lebt in Paris. Leider muss sie eine Pause einlegen um, unter anderem, ihrer Tante Valerie, bei der sie lebt, unter die Arme zu greifen, da sie sich finanziell in einer schlechten Lage befinden. Maelys malt Portraitbilder von Touristen. Als eines Tages ein Fremder auftaucht und sie bittet ein Portrait von seinem Großvater in Lissabon zu malen und ihr eine schöne Summe anbietet, nimmt Maelys das Angebot an. Sie wird von ihrer Tante auf dieser Reise begleitet. War es nur ein Zufall, dass der fremde sich Maelys aussucht? Was spielt ihre Tante hier für eine Rolle? Es kommt dabei eine wunderschöne Liebesgeschichte raus, wo am Ende sich nicht nur 2 Liebenden finden 😊 Zu dem Cover muss ich, denke ich, nicht viel sagen. Sehr sommerlich und spricht einen wirklich gleich an 😍 Claudia Winter hat jeden einzelnen Satz sehr bildlich dargestellt, sodass man mitten im Geschehen ist und sich die Menschen und die Location sehr gut vorstellen kann. Ich fand die Protagonistin sehr interessant, alles von ihrer Sichtweise (einer gehörlosen) zu sehen war eine andere Erfahrung. Vor dem Release hatte die Autorin in ihrer Story eine Frage-Antwort Runde gestartet, wobei man Fragen an "Maelys" stellen konnte, auch das hatte ich sehr interessiert verfolgt und hatte mich somit um so mehr auf das Buch gefreut. Es hat meine Erwartungen mehr als übertroffen Viel Spaß beim Lesen

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„»Zeichne nicht, was du siehst. Mach sichtbar, was verborgen ist!«“ Die gehörlose Maelys hat ein heiß begehrtes Stipendium an der ENSBA in Paris erhalten und kann nun bei ihrer Tante Valerie leben. Seitdem Valérie sich aber ihren Arm gebrochen hat, lässt Maelys ihr Studium nur all zu gerne liegen um in Hadirs Garküche Teller zu spülen. Obwohl sie durch ihren strengen Dozenten an ihrem Talent zweifelt, verdient sie sich auf der Montmartre mit Portraitzeichnungen Geld dazu. Sie liebt es spontan zu zeichnen und trägt immer einen Block und Zeichenstift dabei. Das Maelys ihr Leben trotz Gehörlosigkeit meistert, ist bewundernswert. „»Die Angst ist noch nie ein guter Ratgeber gewesen«, […]“ Eines Tages steht António vor Maelys und macht ihr ein absolut verlockendes Angebot: Eine Reise nach Lissabon um Antónios geliebten Großvater Vovô zu zeichnen. Die junge Malerin ist sofort Feuer und Flamme und reist nur kurze Zeit später mit ihrer Tante nach Portugal. Nur leider wird sie hier nicht so willkommen geheißen, wie sie es sich gewünscht hatte. „Wie soll man denn wissen, ob man jemanden vertrauen kann, wenn man es gar nicht erst versucht?“ Claudia Winter möchte aber nicht nur die Geschichte von Maelys und António erzählen, sondern auch in das Paris der 1966er Jahre eintauchen und uns Leserinnen endlich die Geschichte um Tante Valérie erzählen. Nachdem ich die ersten Kapitel aus der Vergangenheit von Tante Valérie gelesen habe, war ich sofort in den Vergangenheitsstrang verliebt – eine rührende, bewegende Geschichte die mich als Leserin einfach nur gefesselt hat. Valérie Aubert, aus Moguériec (Bretagne), war schon immer für eine größere Geschichte berufen. Eines Tages zieht sie nach einem Streit mit ihrem Vater los in die Hauptstadt Frankreichs – von jetzt auf gleich, in ihrem gelben Mantel und dem Puppenkoffer ihrer kleinen Schwester Yvonne. Valérie will nicht heiraten und endlich das Leben führen, wovon sie die letzten Jahre nur geschwärmt hat. „Es gibt für uns Frauen keinen Grund, nicht das zu sein, was wir gerne sein wollen. Auch für dich nicht.“ Die Rezepte aus "Wie sagt man ich liebe dich" findet ihr unter www.RoRezepte.com & https://rorezepte.com/wie-sagt-man-ich-liebe-dich-claudia-winter/

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Rezension zum Roman von Claudia Winter „Wie sagt man ich liebe dich“ Der Roman von Claudia Winter „Wie sagt man ich liebe dich“ ist im Juni 2020 als Taschenbuchausgabe im Goldmann Verlag veröffentlicht worden Im Mittelpunkt des Romans steht die gehörlose junge Frau Maelys Durant. Somit widmet Claudia Winter dieses Buch ihren Eltern, die auch gehörlos waren. Die Handlung spielt in zwei Städten Paris und Lissabon und zeitlich auch in zwei Ebenen 1966 – 67 und 2019 in ständigem Wechsel. Maelys ist eine begabte Malerin, sie bekommt ein Stipendium für ein Studium an der Kunsthochschule in Paris. In Paris wohnt sie bei ihrer Tante Valerie Aubert. Aus den Tagesbüchern ihrer Tante erfährt sie von der Liebesgeschichte zwischen Valerie und dem portugiesischen Koch Frederico Almeida. Das Liebesglück war damals im Winter 1966/67 wegen einer Lebenslüge nur von kurzer Dauer. Der Koch Frederico Almeida, in Wirklichkeit aber künftiger Hotelbesitzer Eduardo de Alvarenga wurde gezwungen, die Tochter eines einflussreichen Unternehmers zu heiraten, um das hoch verschuldete Hotel im Zentrum Lissabons zu retten und seiner kleinen behinderten Schwester Rita bei der medizinischen Versorgung beizustehen. Valerie erfährt das alles, außer dem echten Namen, von seiner Großmutter Dona Maria. Valerie muss ihn verlassen, darf aber den Überraschungsbesuch seiner Großmutter nicht gestehen. Dann steht im Raum die Schwangerschaftslüge und ihre Aussage, dass sie weder jetzt noch in Zukunft ein Kind haben will. Frederico kann das nicht verstehen und geht. Er kehrt nach Portugal zurück. Nach 52 Jahren kommt der 74-Jährige nach Paris und sieht auf einem Staffeleiplatz vor der Brasserie eine junge Frau in einem senfgelben Mantel mit einer kleinen Sardinenbrosche am Revers des Mantels. So eine Brosche hat er damals Valerie geschenkt. Diese junge Frau war die Nichte von Valerie Maelys. Eduardo glaubt, dass Maelys seine Enkelin sei. Er kommt nach Lissabon zurück, gibt seinem Enkel Antonio ein altes Polaroidfoto . Antonio bekommt den Auftrag, in Paris mit diesem Foto nach einer jungen Frau zu suchen und sie zu überreden, für ein paar Tage nach Lissabon zu kommen und seinen Opa zu porträtieren. Antonio tut für seinen Großvater alles. Er findet die junge Malerin in Paris. Das war Maelys. Sie muss aber ihre Tante mitnehmen. Sie kommen in das wunderbare Haus in der Nähe von Lissabon. Als der alte Herr in der Tante von Maelys Valerie erkennt, täuscht er eine Krankheit vor und will den Besuch nicht sehen. Der feinfühligen Maelys gelingt es aber bald, den sturen Großvater von Antonio umzustimmen. Er sitzt Modell, sie malt sein Porträt. Dabei erfährt Eduardo de Alvarenga auch, dass ihre Tante keine eigenen Kinder hat. In dieser Zeit entwickelt sich was zwischen Antonio und Maelys. Sie verbringen gern die Zeit miteinander. Maelys ist sehr direkt, sie ist nicht oberflächlich, aber supernatürlich. Als sie von Antonios Assistentin hört, dass Manuela und Antonio angeblich ein Liebespaar seien, ist sie tief verletzt und erinnert sich an die Worte ihrer Tante, dass man den portugiesischen Männern nicht vertrauen kann. Dann überschlagen sich die Ereignisse. Maelys verlässt Hals über Kopf Lissabon. Antonio will sie noch auf dem Flughafen aufhalten, schafft es aber leider nicht. Tante Valerie und der Großvater von Antonio klären alle Missverständnisse der Vergangenheit und finden ihr spätes Glück. Zum Schluss helfen sie auch, dass der charmante Antonio und die einzigartige Maelys zueinanderfinden. Es ist ein unterhaltsames und gut geschriebenes Buch. Die Hauptfiguren sind mit viel Sympathie dargestellt. Die Autorin hat vermutlich auch viel recherchiert, um beide Städte Paris und Lissabon so bildhaft zu beschreiben. Um die einfließenden portugiesischen Begriffe verständlich zu machen, ist das Buch mit einem Glossar versehen. Es gibt auch ein viergängiges portugiesisches Menü . Ich habe das Buch gerne gelesen und kann es, selbstverständlich, weiter empfehlen.

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Früher und Heute

Von: Bianca

14.09.2020

Wie sagt man ich liebe dich - Claudia Winter 480 Seiten Für die gehörlose Maelys Durant wird ein Traum wahr, als sie ein Kunststudium in Paris beginnt. Doch dann erkrankt ihre Tante Valérie, und Maelys muss auf dem Montmartre Touristen porträtieren, um Geld zu verdienen. Dort macht ihr eines Tages ein geheimnisvoller Fremder ein erstaunliches Angebot: für eine stattliche Summe soll sie seinen Großvater in Lissabon malen. Maelys‘ Neugier ist geweckt, und sie begibt sich auf die Reise in die weiße Stadt am Tejo. Dort stößt sie auf die Spuren einer herzergreifenden Liebesgeschichte, die bis ins Paris der 1960er Jahre zurückreicht – und ahnt nicht, welch besondere Rolle sie selbst darin spielt … Nochmal erst einmal Danke an bloggerportal.de für das Rezensionsexemplar. Ich kam leider ganz schwer in die Geschichte rein. Mich hat es lange etwas irritiert wann welches Jahr ist und wer genau wer ist. Der Schreibstil hat es mir leider alles etwas schwer gemacht. Nachdem ich in der Geschichte drin war, war es eine schöne Liebesgeschichte zwischen 2 verschiedenen Paaren. Eine nette Geschichte, die Leute aus der Vergangenheit wieder zusammenbringt. Im großen und ganzen eine schöne, nette Geschichte.

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Wie sagt man ich liebe dich war mein erster Roman von Claudia Winter und ich bin vollauf begeistert! Wir werden entführt in das Paris und Lissabon von heute und in das der 60er Jahre und Claudia Winter schafft es so unglaublich gut, mich in das Lebensgefühl beider Orte und beider Zeiten eintauchen zu lassen. Maelys, um deren Geschichte es hauptsächlich geht, ist eine äußerst sensible junge Frau, und das nicht nur, weil sie gehörlos ist. Das Fakt der Gehörlosigkeit macht uns Maelys noch um ein kleines bisschen sympathischer, denn Maelys kann Verhalten wie Ironie kaum verstehen und so ist auch sie ein Mensch, ,der jederzeit authentisch und sehr direkt auf sein Gegenüber zugeht. Da ich gelesen habe, dass Claudia Winter´s Eltern gehörlos sind, wundert es mich nicht, dass die Autorin die Welt einer Gehörlosen so anschaulich darstellen konnte und uns auch auf den Unterschied zwischen gehörlos und taubstumm hinweist. Maelys lebt mit ihrer Tante Valérie in Paris und studiert Kunst an der ….. Um zu ein bisschen Geld zu kommen, malt Maelys am Montmartre Touristen. Eines Tages wird sie von einem Portugiesen namens Antonio angesprochen und bietet ihr einen großen Auftrag an: nach Portugal zu kommen und Antonio´s Großvater zu porträtieren. So reisen Maelys und Valérie nach Lissabon und werden zum Anwesen des Großvaters geführt. Doch irgendetwas stimmt hier nicht, denn Antonios Großvater geht seinen Gästen aus dem Weg. Nach und nach kommen die Zusammenhänge ans Licht und und Maelys lernt die Geschichte ihrer Tante kennen und deren Zusammenhang mit Portugal. Auch alle anderen Charaktere sind mir mit der Zeit sehr ans Herz gewachsen, sei es Maelys Tante Valérie , die stolze Frau, die immer nur schwarz trägt und deren Geschichte auch ausführlich beschreiben wird, oder auch Antonio und sein Großvater, die eine gewaltige Wandlung in sich erleben. Der Roman liest sich in seiner bunten und poetischen Sprache, die voller Weisheiten steckt sehr leicht und auch wenn man schon sehr bald ahnen kann, wie die Geschichte enden könnte, schafft es Claudia Winter doch, dass das Buch bis zum Ende hin spannend bleibt. Wie sagt man ich liebe dich ist ein wunderschöner Sommerroman, der mich mit zwei Wünschen zurücklässt : unbedingt einmal nach Lisboa zu reisen und weitere Bücher von Claudia Winter zu lesen.

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Claudia Winters Roman ist wieder eine tolle Liebesgeschichte, die mich träumen lassen hat und eine starke Protagonistin hat. Der Schreibstil ist sehr schön und beschreibend, sodass ich mir die Umgebung und Lissabon gut vorstellen kann. Maelyn ist eine starke Protagonistin, die trotz ihrer Gehörlosigkeit, ihr Leben sehr gut meistert und weiß, was sie will. Man lernt immer wieder, dass es nicht viele Worte braucht, um sich verständlich zu machen. Auch erzählt Maelyn immer wieder, dass sie als Gehörlose Probleme hat Ironie zu verstehen und es doch besser ist alles direkt anzusprechen. Alles in allem ein ein wirklich schöner Sommerroman ,das uns die Lust auf Lissabon macht und eine starke Protagonistin hat.

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