Rezensionen zu
Willow in Deutschland

Stefan Rensch

Die Willow-Serie (1)

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Bald ist es soweit. Bald schon schaffen wir den Sprung zur Intelligenz. Zumindest haben wir die Aufmerksamkeit hochentwickelter Wesen aus dem All geweckt. Seit Kurzem sind wir gerade interessant genug, dass sie uns einen Abgesandten senden. Einen entschlossenen, beharrlichen und mutigen Pionier, der uns und unsere Eigenarten erforschen soll: Willow! Aber wir machen es dem tapferen Außerterrestrischen nicht leicht. Denn zu seltsam sind viele unserer Eigenheiten, Körperfunktionen und Gewohnheiten. Verrückt geradezu unser Individualismus. Doch Willow steht tapfer sein Jahr in Deutschland durch. Berichtet in seinem Tagebuch detailliert von unseren putzigen Stärken und lustigen Schwächen. Stefan Rensch sticht mit seinen Beobachtungen ins Wespennest kleinbürgerlicher Spießigkeit, krampfmoderner Marketingmentalität, krass-normaler Randkulturen und borniert-sarkastischer Hippster-Muffeligkeit. Da kann man sich schonmal ertappt fühlen. Das kann dann schon ein wenig weh tun. Aber es ist vor allem eins: Urkomisch! Vorleser Christian Ulmen: Sooo eine Idealbesetzung! Was hatte ich einen Spaß. Das Allroundtalent schafft es den hochintelligenten (arroganten), hochmotivierten (begriffsstutzigen), neugierigen (naiven) Außeririschen tatsächlich liebenswert und charmant wirken zu lassen. Pointiert, sensibel betont, herrlich nahbar. Er verleiht der bissigen Satire Herz und Seele; schleift Kanten und rundet Spitzen. Das Hörbuch bereitete mir sehr kurzweilige Aufräumzeit. Willow und die Charaktere, denen er begegnet, sind skurril, augenöffnend überzogen, herzerwärmend besonders. So viel Spaß machte mir Wäschefalten noch nie

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Beim Stöbern auf der Randomhouse Seite bin ich durch Zufall auf dieses Hörbuch gestoßen und dachte mir dann: "Mensch, du könntest ja auch mal ein Hörbuch rezensieren!" Gesagt, getan! Da ich bisher nur meine Harry Potter-Hörbücher angehört hatte, war es diesmal eine nette Abwechslung, etwas Neuem zu lauschen! Mit Christian Ulmen als Sprecher, war es auch tatsächlich kein Problem, unwesentlich mehr als 2 Stunden seiner Stimme zu folgen! Christian Ulmen hat den Text mit einem so wunderschönen, trockenem Humor vorgetragen, wie ich mir das Buch wahrscheinlich auch selbst durchgelesen hätte! Aber nun zur Geschichte: Die Idee, einen Außerirdischen zu Forschungszwecken für ein Jahr auf die Erde zu schicken und diesen dann Tagebuch führen zu lassen, fand ich großartig! Es gab natürlich auch Tage, wo es mal nicht allzu viel zu berichten gab, aber genau dann kam am nächsten Tag wieder ein Kracher und ihr könnt mir glauben, wenn ich sage, ich habe mehr als einmal bei dieser skurrilen Story gelacht! Willow wohnt in einem Mehrfamilienhaus und lernt natürlich nach und nach dessen Bewohner kennen und freundet sich mit dem ein oder anderen auch an! Und diese Typen sind genauso abgedreht, wie die Geschichte selbst! Es ist aber durchaus interessant zu hören, wie jemand für uns alltägliche Dinge zum ersten Mal wahrnimmt und wie er diese sieht, beschreibt und empfindet! Ich werde wahrscheinlich nie mehr unbedarft durch die Fleischabteilung des Supermarktes gehen können, ohne an Leichenteile denken zu müssen!! Es ist schon viel Humor, insbesondere schwarzhumoriger in dem Buch verarbeitet, was zum Glück genau meinen Geschmack trifft! Denn auf so etwas muss sich der Hörer - und natürlich auch der Leser des Buches - einstellen! Wer schon vorher weiß, dass so etwas nichts für ihn ist, sollte die Finger von diesem Buch lassen! Alle anderen sind eingeladen, sich auf dieses Wagnis einzulassen! Denn es werden sehr oft Begrifflichkeiten oder Worte verwendet, die der ein oder andere sicher nicht schön findet oder sich fragt, was das in diesem Buch zu suchen hat! Ich fand und finde es toll, alles war passend und nicht anstößig! Eine willkommene Abwechslung zu Mord und Totschlag und eine nette Alternative zu Herz-Schmerz-Romanen! Auch wenn vielleicht manches wie an den Haaren herbeigezogen klingt, es geht hier um Unterhaltung und das ist dem Autor Stefan Rensch gelungen! Auch mit dem Sprecher hat Randomhouse alles richtig gemacht und ich hoffe sehr, dass Christian Ulmen auch den zweiten Willow-Band bespricht! Wobei, da schlüpft Willow ja in den Körper einer Frau...Mmmhhh, mal sehen! Wir werden es erfahren!! Ich zu meinem Teil kann "Willow in Deutschland" auf jeden Fall empfehlen, besonders als Hörbuch! Es hat Spaß gemacht zuzuhören, man schult gleichzeitig auch noch sein Hirn und hat nach knapp 2 Stunden ein ganzes Buch durch, ohne selbst eine Buchseite umblättern zu müssen! Perfekt!! Und dafür gibt es dann von mir auch verdiente 4 **** !!!

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Der Titel an sich sagte mir nichts und aber das Cover lies auf ein humorvolles Buch schließen. Dann kam der Klappentext und als ich dann noch sah, dass es von Christian Ulmen gelesen wird, wollte ich es unbedingt probieren. Ich bekam die Chance dazu das Buch auszutesten und war total begeistert. Obwohl ich gerade ein anderes Buch angefangen hatte, machte ich eine Pause und legte das Hörbuch dazwischen. Ich muss dazu sagen, dass ich eigentlich total ungerne Hörbücher höre, weil ich dazu einfach zu unruhig bin und nebenher immer etwas machen muss, aber dann den Inhalt verpasse. Dieses Hörbuch habe ich abends im Bett begonnen und am nächsten Tag beim Frühstück und anschließendem Malen zu Ende gehört. Christian Ulmens Stimme passt perfekt zu dem Bild, was ich mir von Willow als Mann gemacht habe und auch die Verwirrtheit einiger Gepflogenheiten in Deutschland hat Christian perfekt rüber gebracht. Er ist einfach die ideale Besetzung, wenn es um einen Tollpatsch geht und so habe ich Willow - zum ersten Mal in menschlichem Körper - auch gesehen. Es hat Spaß gemacht zuzuhören, war nicht langweilig sondern unterhaltsam und hat mich einige Male innehalten und nachdenken lassen. So viele Dinge und Redewendungen, die uns als selbstverständlich begleiten aber bei genauerem Nachdenken tatsächlich für andere sehr verwirrend sein können. Und Willow will keine toten Tiere essen - sehr sympathisch :) Alles in Allem also ein Hörbuch, welches ich absolut empfehlen kann und auch das Buch dazu ist sicherlich nicht weniger amüsant.

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Das grundlegende Setting weist deutliche Parallelen zu Per Anhalter durch die Galaxis auf, weshalb ich überhaupt zu dem Höruch griff: Ein Alien ist inkognito auf der Erde und gerät aufgrund seiner Ahnungslosigkeit in die seltsamsten Alltagssituationen. Allerdings ohne festen irdischen Sidekick, sondern alleine. Als Hörer*in folgt man Willows Tagebucheinträgen durch seinen Alltag, während er versucht, sich an das Leben unter Menschen anzupassen. Willow hat nämlich eine zusätzliche Mission: Er ist hier auf Studienreise, möchte möglichst viel über die menschliche Lebensweise erfahren und verbringt daher jeweils ein Jahr in einem Land. Für das erste Jahre steht also Deutschland auf dem Plan, was seine ganz eigenen Tücken bereithält. Die Anekdoten mit den Abenteuern des menschlichen Alltags sind kurzweilig und unterhaltsam, wenn auch die Figuren stellenweise zu überspitzt gezeichnet waren und der Humor auf Dauer etwas mehr Tiefgang vertragen könnte. Das Hörbuch würde in meinen Augen sehr von ein bisschen mehr Welttveränderungsdrang bei Willow profitieren. Es muss ja nicht immer der Kommunismus die Lösung sein, ein einsames Alien mit geheimen Plänen zur Welteroberung könnte auch ganz lustig sein. Oder man stellt ihm/ihr einen Sidekick oder Partner zur Seite, egal ob wechselnd wie bei Doctor Who oder fest wie beim Känguru, bei Sherlock oder bei Per Anhalter durch die Galaxis. Es braucht nur jemanden, der oder die Willows Aktionen und Erfahrungen bewertet und in Kontext bringt und auch mal ein bisschen mehr Emotionen zeigt als das fremde Wesen Willow. Christian Ulmen ist für Willow der perfekte Sprecher, der sowohl die Naivität als auch die Überheblichkeit des Aliens wunderbar in Szene setzt. Alles in allem bietet das Hörbuch eine nette Unterhaltung für ein paar Stunden. Perfekt um es Nebenbei zu hören, ich würde daher auf jeden Fall die Hörbuchfassung empfehlen.

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Gelesen wird das Hörbuch von Christian Ulmen und ich muss sagen er liest es sehr gut. Ich habe es mir angemacht direkt nach dem es angekommen ist,um einfach mal reinzuhören aber das war nix den ich musste weiter hören den allein der Anfang war super genial. Die zweieinhalb Stunden vergingen wie im Flug und ich musste dann auch sofort anfangen zu schreiben um dieses Hörbuch Euch vorzustellen. Willow ist ein junger Außerirdischer der in einem Körper von einem 40 Jährigen steckt der ein durchschnittliches Aussehen hat. Womit er aber erst mal nicht zufrieden ist als er sich im Schaufenster sieht wie er überhaupt nun aussieht.Als er sich aber umsieht stellt er aber fest es hätte Schlimmer kommen können. Das Hörbuch ist super Lustig es ist aber auch was zum Nachdenken den all die Fragen die sich Willow stellt und was ihn alles Merkwürdig vorkommt nehmen wir einfach so dahin aber wen man drüber nachdenkt ist es wie auch für Willow schon Merkwürdig. Alles was Willow erlebt schreibt er fein säuberlich auf und macht sich Gedanken dadrum. So macht er sich Gedanken um das Essverhalten von uns Menschen wieso Essen wir Eier die doch aus dem Hinter teil eines Tieres kommen. Beim Einkaufen macht er sich Gedanken warum wir Leichenteile kaufen und was wir Menschen damit zu Hause wohl machen und was wohl die Angehörigen denken das wir die abgepackten Teile einfach so da rum liegen haben. Alle Charaktere die mitmachen sind unterschiedlich und das bringt der Sprecher echt auch super rüber. So gibt es da unter andrem die Veganerin die immer etwas rau ist,den Rapper Chicago Hurensohn,den Pornofan Torben. In der ganzen Zeit die Willow nun in Deutschland ist passt er sich immer mehr den Menschen an auch wen er die Sachen nicht immer ganz nachvollziehen kann. Das Hörbuch hat eine Länge von 2Std und 35Min es ist eine gekürzte Lesung. Das geht wirklich auf die Lachmuskeln. Für uns sind die Sachen die Willow komisch findet normal und wir nehmen es alles als normal hin aber man überlegt wirklich wie kurios das alles eigentlich ist. Ich muss aber auch sagen das Hörbuch ist super gelungen,es hat mich echt auf das Buch neugierig gemacht. Auch kann man das Hörbuch öfter mal hören den man überhört bestimmt das ein oder andere. Ich kann das Hörbuch einfach nur Empfehlen es ist mal ein ganz andere Sicht auf eigentlich normale Dinge. Ich bin ein Mensch aber ich konnte mich manchmal echt super in Willow rein versetzen und teilweise verstand ich Willow besser als unser eigentliches Verhalten.

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Willow ist ein junger Außerirdischer und besucht – als erster seiner Spezies – den Planeten Erde. Damit er wirklich ohne Beeinflussung forschen kann, nimmt er die Form eines menschlichen Mannes an – mit allen Vor- und Nachteilen, die ein Mensch eben an sich hat: Von Gefühlen bis hin zur Verdauung. Gar nicht so einfach da heraus zu finden was man eigentlich wann zu tun oder zu sagen hat (oder eben auch nicht). Für Willow beginnt eine aufregende, wie auch verwirrende Zeit zwischen den Erdenbewohner – seien sie nun nackt, schuppig oder haben Fell. Nicht immer kommt die Neugierde des „Mannes“ gut an. - Außer vielleicht beim Hörer, mit dem Willow seine Erlebnisse, in Form von Tagebucheinträgen, teilt. Als Mensch führt das zuweilen zu Lachern, Kopfschütteln und dem (eigenen) Kopf auf die Tischkante hauen. ;-) Manche „Gags“ sind leider sehr flach, so dass nicht alles meinen Geschmack traf. Generell jedoch ein leichter Zeitvertreib, der die Stimmung hebt. Gelesen wird von Christian Ulmen, bei dem man (fast) das Gefühl hat, er könne glatt selbst ein Alien sein, so gut – und teilweise trocken – wie er die Tagebucheinträge rüberbringt.

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Ein Außerirdischer landet auf der Erde, genauer: in Deutschland, um die Menschheit zu erforschen. Er nennt sich Willow, ist eigentlich hochintelligent, wird aber quasi auf "Menschenlevel" zurück gesetzt, um diese im Vergleich doch eher minderintelligente Spezies artgerecht erforschen zu können. Dazu soll er sich 1 Jahr lang in Deutschland aufhalten, dort unters Volk mischen und eben leben wie einer von ihnen und unter ihnen. Das - grob zusammengefasst - ist die Geschichte von diesem Hörbuch. Willow schließt auch recht flott Bekanntschaft mit allen möglichen, unterschiedlichen Leuten. In seinem Haus wohnen die unterschiedlichsten Menschen, allesamt keine typisch deutschen Spießer und mit ihnen freundet er sich auch recht flott an. Der Autor umschreibt hier wirklich gekonnt die einzelnen Charaktere, die unterschiedlicher nicht sein können und Willows Blick auf sie. Er geht herrlich unbedarft und unbekümmert seine "Aufgaben" an, die da z.B. wären: Frauenbekanntschaft schließen (also Sexualität), sich einen Job suchen, sich ein Haustier zulegen. Er erlebt in diesen gerade einmal etwas mehr als 2,5 Stunden so viele schräge, schöne und lustige Dinge, die kann ich gar nicht alle hier aufzählen. In diesen 2,5 Stunden schafft es Stefan Rensch, dass wir wirklich über uns selbst lachen, uns selbst erkennen und vielleicht auch das eine oder andere mit anderen Augen sehen. Er hält den Deutschen wirklich den Spiegel vor, auf eine oft übertriebene, aber immer irgendwie passende Art und Weise. Gelesen wird das Hörbuch von Christian Ulmen. Und er macht das hervorragend! Ich würde sogar sagen, man hätte für dieses Hörbuch keinen besseren Sprecher engagieren können. Seine saloppe, lockere, witzige Art, mit Sprache umzugehen passt wirklich wie die Faust auf´s Auge. Christian Ulmen IST Willow. Mein Fazit: "Willow in Deutschland" ist kurzweilige, teils derbe Unterhaltung im Tagebuchstil. Mir haben die Ideen und der Blick quasi von außen auf die Deutschen sehr gut gefallen, allerdings lies das ab CD Nr. 2 ein wenig nach, da es dann schon irgendwie eher langweiliger wurde, weil er nichts wirklich Neues mehr erlebte sondern sich dann alles fast nur noch um die bereits bekannten Charaktere handelte und die Interaktion mit diesen. Aber alles in allem: gelungen und für den einen oder anderen bzw. auch mehrere Lacher gut. Danke an Randomhouse, dass ich dieses Buch hören und rezensieren durfte.

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Erstaunlich gut! Dazu hat vor allem die Interpretation von Christian Ulmen beigetragen, der macht seine Sache wirklich extrem gut! Eigentlich sind solche Bücher ja nicht so ganz mein Genre - das geht ein bissle Richtung "Resturlaub"* >> oder "Hummeldumm" * >> , das ist mir oft zu klamaukig. Aber dieses Buch war einfach sehr kurzweilig und amüsant zu hören! Es gibt jede Menge skurille Figuren, wie z.B. der Rapper Chicago Hurensohn oder der Kampfhund Heinz Erhard. Es gab mehrere Szenen, in denen ich laut aufgelacht habe, als Willow z.B. eigentlich einen Weihnachtsmann spielen soll, aber die Kostüme sind aus... Da nimmt er was anderes mit "jahreszeizlichem Bezug" - was glaubst Du, was das ist? Kleiner Tipp: Es ist ein Nagetier mit langen Ohren.... Heinz-Erhard ist auch involviert, der spielt mit Geweih-Haarreif ein Rentier. Hübsch fand ich auch die Anekdoten aus der "Task Force" in der Stadtverwaltung, in der Willow mitarbeitetet und für die Chicago (vom Abteilungsleiter immer sehr korrekt mit "Herr Hurensohn" angesprochen) einen Stadt-Rap komponiert und textet. Das gedruckte Buch wäre sicher nix für mich gewesen, aber Christian Ulmen ist als Vorleser einfach genial! Da werde ich gleich mal gucken, ob ich noch mehr von ihm finde!

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