Leserstimmen zu
Tot bist du perfekt

JP Delaney

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€ 13,00 [D] inkl. MwSt. | € 13,40 [A] | CHF 18,90* (* empf. VK-Preis)

Spannend bis zum Ende

Von: Theresa Giunta

28.01.2021

Sehr spannende Geschichte mit unerwartende Wendungen kann ich nur empfehlen !!

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Der Autor konnte mich mit seinem Schreibstil schon in "The Girl Before" überzeugen. Auch "Tot bist du perfekt" lässt sich unfassbar gut und flüssig lesen und packte mich schon am Anfang. Die Thematik ist so interessant und die Handlung wird mit jedem Kapitel spannender. Ungewöhnlich und verwirrend waren mir zu Beginn die Kapitel, manche wurden nummeriert und manche wiederum hatten ausgeschriebene Zahlen. Dies jedoch macht Sinn. Während die nummerierten Kapitel in der Gegenwart spielen, spielen die mit den ausgeschriebenen Zahlen in der Vergangenheit. Am Ende treffen beide aufeinander und der Autor hat dies super geschickt umgesetzt. In der Vergangenheit lernen wir die Hauptprotagonistin Abbie kennen, wie sie Tim kennenlernt und wie ihr Leben generell aussieht. In der Gegenwart lernen wir eine andere Abbie kennen. Die KI Abbie. Diese Kapitel überwiegen und sind in der Ich-Perspektive geschrieben und so war mir auch diese Abbie unfassbar sympathisch und menschlich das ich zwischenzeitlich vergaß das sie ein Roboter ist, ausgestattet aber mit echten Empfindungen und einer tollen Persönlichkeit. Auch wenn die Palette in diesem Buch ziemlich umfangreich ist, ergibt alles am Ende ein plausibles Bild. Alles passt perfekt zusammen und hält auch ein paar Überraschungen parat. Besonders das Ende ist so unerwartet. Der Autor hat es geschafft mich immer wieder zu irritieren und mich in den Glauben gelassen so oder so könnte das Ende sein und dann kam es doch ganz anders. Und die Frage die sich im Anfang schon stellt ob Abbie durch einen Unfall oder einem Mord gestorben ist bleibt bis zum Ende hin ungeklärt. "Auf immer und ewig" bekommt hier eine andere Bedeutung. Ein unfassbar gutes Buch, die Mischung aus Thriller und etwas dystopisches ist perfekt umgesetzt. Auf jeden Fall eines meiner Lesehighlights 2020 und empfehlenswert.

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Toller Schreibstil mit spannender Thematik

Von: LoveLy_.Ivii

23.11.2020

Der Autor konnte mich mit seinem Schreibstil schon in "The Girl Before" überzeugen. Auch "Tot bist du perfekt" lässt sich unfassbar gut und flüssig lesen und packte mich schon am Anfang. Die Thematik ist so interessant und die Handlung wird mit jedem Kapitel spannender. Ungewöhnlich und verwirrend waren mir zu Beginn die Kapitel, manche wurden nummeriert und manche wiederum hatten ausgeschriebene Zahlen. Dies jedoch macht Sinn. Während die nummerierten Kapitel in der Gegenwart spielen, spielen die mit den ausgeschriebenen Zahlen in der Vergangenheit. Am Ende treffen beide aufeinander und der Autor hat dies super geschickt umgesetzt. In der Vergangenheit lernen wir die Hauptprotagonistin Abbie kennen, wie sie Tim kennenlernt und wie ihr Leben generell aussieht. In der Gegenwart lernen wir eine andere Abbie kennen. Die KI Abbie. Diese Kapitel überwiegen und sind in der Ich-Perspektive geschrieben und so war mir auch diese Abbie unfassbar sympathisch und menschlich das ich zwischenzeitlich vergaß das sie ein Roboter ist, ausgestattet aber mit echten Empfindungen und einer tollen Persönlichkeit. Auch wenn die Palette in diesem Buch ziemlich umfangreich ist, ergibt alles am Ende ein plausibles Bild. Alles passt perfekt zusammen und hält auch ein paar Überraschungen parat. Besonders das Ende ist so unerwartet. Der Autor hat es geschafft mich immer wieder zu irritieren und mich in den Glauben gelassen so oder so könnte das Ende sein und dann kam es doch ganz anders. Und die Frage die sich im Anfang schon stellt ob Abbie durch einen Unfall oder einem Mord gestorben ist bleibt bis zum Ende hin ungeklärt. "Auf immer und ewig" bekommt hier eine andere Bedeutung. Ein unfassbar gutes Buch, die Mischung aus Thriller und etwas dystopisches ist perfekt umgesetzt. Auf jeden Fall eines meiner Lesehighlights 2020 und empfehlenswert.

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Faszinierend

Von: Manuela Hiller

19.10.2020

Eine faszinierende Welt wird aufgezeigt, in der man sich beim Lesen fragt, was ist möglich, was nicht? Was ist real, was surreal? Ist es machbar, dass man sich so täuschen lassen kann? Gleichzeitig erfolgt ein gelungenes Abtauchen in die menschliche Psyche und man stellt sich automatisch den gleichen Fragen, die auch die Hauptdarstellerin betreffen.....

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Ich lese sehr gerne Thriller, jedoch weniger Science-Fiction Sachen. Dieses Buch ist eine Kombi aus beidem. Denn die Protagonistin ist ein Cobot (eine technische 1:1 Nachbildung) der verstorbenen Abbie, aufgeladen mit ihren Erinnerungen und geschaffen von ihrem Techie-Ehemann. Die jedoch auch denkt und fühlt, eben genau wie ein Mensch. Man fühlt sich von der Idee her ein bisschen an I-Robot erinnert. Die Story ist sehr spannend, denn der Cobot Abbie findet nach und nach raus das etwas am Tod der echten Abbie nicht stimmt und stellt Nachforschungen an - natürlich hinter dem Rücken ihres Mannes. Motivation durchzuhalten ist nicht nur die Neugierde, sondern auch der autistische Sohn - ebenfalls ein fesselnder Teil des Ganzen. Ich fand das Buch insgesamt spannend und unterhaltsam. Jedoch sollte einem klar sein, dass das Buch nicht nur ein Thriller ist, sondern auch eine abstrakte Sci-Fi Storyline enthält, die vielleicht nicht jeden abholen kann.

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Die Idee der künstlichen Intelligenz übt auf mich eine gewisse Faszination aus. Doch am Anfang des Buches hatte ich beim Lesen ein ziemlich „mulmiges“ Gefühl. Es ist ein ungewöhnlicher Thriller, der ohne Blut auskommt, aber mit außergewöhnlicher Spannung geschrieben ist. Die Geschichte erzählt aus verschiedenen Perspektiven. Und es entwickelt sich eine richtig bedrohliche Atmosphäre. Es werden viele Themen angesprochen: Ethik, Autismus, künstliche Intelligenz, Sexismus gegen Frauen. Der Showdown ist total überraschend.

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Das ist kein Spoiler, denn zu Beginn stehlt sich heraus das die Protagonisten Abbie ein Cobot ist, eine künstliche Intelligenz. Die ganze Geschichte an sich hat einige dystopische Elemente und erinnerte mich an den Film iRobot. Sie wird in zwei Erzähl- und Zeitformen erzählt. Einmal in der Du-Form, in der du von außen betrachtet, die Sicht von Abbie erlebst (Gegenwart). Und einmal in der Wir-Form, aus der Sicht der Mitarbeiter von Tims Robotic Unternehmen (Vergangenheit). Viele empfanden die Du-Form als störend, ich jedoch nicht, ich gewöhnte mich schnell daran. Ich empfand es von Anfang an sehr fesselnd und hatte schon einige Ideen wie die Geschichte verlaufen könnte und jedes Mal lies mich der Autor in eine Falle tappen, so das ich dachte ich sei auf der Richtigen Spur um dann doch eines besseren belehrt zu werden. Man spürte beim lesen so richtig die ständige Bedrohung die auf einen lauerte. Das Ende war einfach brillant umgesetzt, als ich es las blieb mir der Mund offen stehen, ein sehr gelungener Plottwist. Die Charaktere waren sehr spannend ausgearbeitet und besonders die künstliche Intelligenz, Abbie mit menschlichen Gefühlen und Empfindungen, kam auch genauso rüber, Menschlich, was manchmal etwas verwirrend war und mich leicht vergessen lies das sie gar kein Mensch ist. Die Geschichte stellt die Moral sowie auch das Menschsein in Frage. Auch das Thema Hella Syndrom hat eine tragende Rolle, den der Sohn von Abbie und Tim ist davon betroffen. Eine sehr komplexe, abwechslungsreiche Handlung, nur der kleine gewisse Kick fehlte mir und deshalb ziehe ich einen halben Punkt ab. 4,5 von 5 ⭐️

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Als Abbie Cullen erwacht, sieht sie sich mit dem Undenkbaren konfrontiert: Nach einem tödlichen Unfall wurden ihre Erinnerungen und ihr daraus resultierender Charakter, basierend auf Instagram- und Twitter-Posts, in einen Companion-Bot hochgeladen. Sie ist nicht mehr Abbie – zumindest nicht mehr komplett. Ihr Mann – oder besser, „Abbies“ Mann Tim, hat die letzten fünf Jahre seines Lebens in ihre Erschaffung investiert, um seine Ehefrau zurück zu erhalten. Doch Abbie steht nun vor einem Problem, dem sich ein Mensch nicht stellen muss: Wer bin ich? Und habe ich das Recht auf eigene Gefühle? Und war Abbies Tod wirklich ein Unfall? JP Delaney gehört seit „Believe Me“ zu meinen liebsten Thriller-Autoren. Entgegen den meisten des Genres, schafft er echte Figuren, keine klischeehaften Schablonen. Auch seine Themen sind immer außergewöhnlich: Sei es ein von Baudelaire besessener Professor oder ein zur Falle werdendes Smart-Home – seine Geschichten sind echte Unikate. Mit „Tot bist du perfekt“ schlägt er wieder in diese Kerbe, denn sowohl der Erzählstil in Du-Form als auch die Situation aus Sicht des Companion-Bots ist äußerst ungewöhnlich, hat mich aber wieder total gepackt. Die Erzählart wird zu keinem Zeitpunkt anstrengend und die Frage über die Rechte des von Menschen geschaffenen Roboters, der doch so eindeutig ein Bewusstsein hat, schwebt immer im Hinterkopf. Toll, spannend – Delaney bleibt ein Must-Read für mich.

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