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Rezensionen zu
Ein halbes Herz

Sofia Lundberg

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Überraschend

Von: Testleser

16.12.2020

Ein Buch zu bewerten ist schwer weil es natürlich eine Ansichtssache ist. Ich würde 10 Punkte geben weil es zu meinen absoluten Buch Nummer 1 geworden ist. Aus meiner Sicht wurde die Spannung, die Geschichte bis zum Ende hoch gehalten. Super!

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Eine tolle Geschichte

Von: rebeccas_buecherliebe

31.08.2020

Ein halbes Herz erzählt die Geschichte von Elin, die mir anfangs ehrlich gesagt nicht sehr sympathisch war. Sie wirkte sehr verschlossen, lebte fast nur für ihre Arbeit und vernachlässigt ihren Mann und ihre Tochter. Die Geschichte wird in 2 Zeitsträngen erzählt, einmal Elins Vergangenheit, ab 1978 und ihre Gegenwart. Dadurch lernt man sie besser kennen, kann sich ein gutes Bild von dem machen, was sie als Kind geprägt hat. Der Schreibstil von Sofia Lundberg war wieder sehr klar und flüssig zu lesen. Die Geschichte wird aus Elins Sicht erzählt, ihre Gefühle werden gut beschrieben, kamen aber leider nicht ganz bei mir an. Durch das ganze Buch blieb Elin mir ein bisschen fremd und bis auf das Ende wirkten ihre Gefühle für mich nicht authentisch. Trotzdem vergebe ich für die schöne Geschichte und den tollen Schreibstil gerne 4/5 ⭐ und auch eine Leseempfehlung. ❤️

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Eine Sternenkarte und die Lichter der Erinnerung

Bücher Bessler

Von: Cornelia Bambach aus Worms

24.05.2020

"Ein halbes Herz" ist der neueste Roman der schwedischen Autorin Sofia Lundberg, die durch ihren Debütroman" Das rote Adressbuch" bekannt wurde, und ist im März 2020 im Goldmann Verlag erschienen. Hier erzählt sie die Geschichte der erfolgreichen Fotografin Elin Boals, die ihn New York wohnt und deren Leben von ihrer Karriere bestimmt wird. Dabei bleibt ihre Familie zusehends auf der Strecke und sie entfremdet sich immer mehr von ihrem Mann Sam und ihrer Tochter Alice. Als sie eines Tages eine Sternenkarte von ihrem Kinder-Freund Frederik aus ihrer alten Heimat erhält wird ihre Alltagswelt erschüttert und die Erinnerungen an eine verdrängte Zeit beherrschen plötzlich ihre Gegenwart. Damit beginnt der zweite Erzählstrang dieser Geschichte, der uns eine ganz andere Elin präsentiert und uns hinein nimmt in eine tragische Kindheit auf Gotland. Indem wir uns mit Elin auf die Spur eines lange gehüteten Geheimnisses begeben, begreifen wir nach und nach die Entwicklung eines vor Lebendigkeit sprühenden jungen Mädchens zu einer sich hinter ihrer Kamera versteckenden unnahbaren und karrieresüchtigen jungen Frau. Fazit: Eine berührende und sich von Seite zu Seite entwickelnde emotionsstarke Familiengeschichte, deren Dreh - und Angelpunkt ein tief verborgenes Geheimnis ist. Hat man sich erstmal auf die anfangs undurchsichtige Schilderung eines scheinbar unsympathischen und emotionsarmen Charakters eingelassen, dann kann man im weiteren Verlauf der Geschichte das Buch kaum noch aus der Hand legen, um der Wahrheit auf die Spur zu kommen.

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Dieses Buch hat mich schon alleine wegen des Covers sehr angesprochen. Die auf der Rückseite zusammengefasste Kurzbeschreibung tat dann ihr übriges. "Ihre Kamera ist ihr Schutzwall gegen die Welt...."  Das kann ich absolut nachvollziehen, da auch ich immer sehr gerne hinter meine Kamera verschwinde und den Alltag ausblende. Bei der schwedischen Fotografin Elin Boals ist es jedoch nicht nur der Alltag, sondern ihre ganze Vergangenheit, die sie ausblendet. Ihr Leben ist auf einer Lüge aufgebaut, voller Geheimnisse und weit ab von der Realität.  Doch plötzlich muss sie sich genau dieser stellen - ohne Einschränkungen und mit allen Konsequenzen. Der Auslöser ist ein Brief ihres Jugendfreundes Frederik, der ihr ganz unverhofft einen Brief schreibt und ein außergewöhnliches Geschenk macht: einen Stern.  Unerwartet und mit voller Wucht prasseln auf Elin Erinnerungen, Schuldgefühle und der nackte, klare Blick auf Kindertage ein.  Elin tut das was sie immer tut: arbeiten! Doch dieses Mal reagiert ihr  Mann Sam mit Trennung. "...Ich lebe hier in einer Geisterwohnung. Du bist nie da. ..." Sam kann die vielen einsamen Tage und Nächte nicht mehr ertragen, ist an einer Paartherapie interessiert und Elin flüchtet sich in Ausreden und neue Termine.  Zwischen diesen Zeilen spürt man große Einsamkeit und Liebe. Eine Liebe, die unfassbar schön begann, wie man am Ende des Buches erfährt.  Liebe ist meiner Meinung nach DAS ganz große Thema in diesem Buch. Elin wuchs verarmt und doch geliebt mit ihren Brüdern auf - die Mutter ist überfordert, sucht selbst nach Halt, aber das Mädchen hat Freunde. Frederik, Gerd, Aina und die Weiten Schwedens, die eine faszinierende Szenerie in diesem Buch schaffen. Das Buch spielt abwechselnd um 1980 in Gotland und 2017 in New York. Ich persönlich bin ein bisschen verliebt in Gotland, weil ich die ganze Zeit die Weite des Meeres und der Felder vor Augen hatte. Und während Elin zu sich selbst findet, schwankt das Verhältnis zwischen ihr und ihrer Tochter immer ein bisschen. Mal liegen sie sich in den Armen, andererseits reagiert die junge Frau hysterisch auf alle die Lügen, die Teil ihres Lebens sind. Lundberg hat jede Menge Gefühl und Emotionen zwischen die Zeilen gepackt, sodass man einfach nicht davon loskommt. Sie spielt mit Schuld, Reue aber auch mit Erwartungen. "Ein halbes Herz" enthält Bestandteile eines klassischen Liebesromans gespickt mit viel Drama. Vordergründig geht es dabei um ein Trauma, welches nie aufgearbeitet wurde. Die Sprache ist poetisch, hat aber trotzdem eine gewisse Leichtigkeit und ich mochte dieses Buch nur ungern aus der Hand legen.  Sofia Lundberg erzählt die emotionale, tragische und spannende Geschichte eines Familiendramas, welches die Hauptfigur dazu veranlasst ihr Leben auf Lügen aufzubauen. Dabei klärt sie die Frage: Wer bin ich? Wo beginnt Schuld? Wie viel Wahrheit verträgt eine Liebe? Eine absolute Leseempfehlung!

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Meine Meinung 1. Satz: Dämmerung. Die Sonne geht hinter den Hochhäusern unter, die man durch die hohen Loftfenster sehen kann. Elin Boals ist ist eine erfolgreiche Fotografin in New York. Hinter ihrer Kamera fühlt sie sich wohl und sicher. Ihr Mann Sam will die ständige Abwesenheit seiner Frau nicht mehr akzeptieren. Der erfolgreiche Geschäftsmann hat es satt, ständig alleine daheim zu sein. Tochter Alice wird auch stets von ihrer Mutter enttäuscht. Sam merkt schon lange, dass Elin ein Geheimnis mit sich herumträgt. Nachdem er einen Brief aus Schweden entdeckt, ist er sich sicher, dass Elin irgendwas verschweigt. Er kann sich nicht erklären, warum seine Frau einen Brief in schwedischer Sprache erhält. Das ist eine Geschichte, die meinen Geschmack total getroffen hat. Ich liebe Familiengeheimnisse. Jedes Kapitel beginnt abwechselnd in New York 2017 oder Heivide, Gotland 1979. Besonders die Ereignisse in der Vergangenheit haben mich in ihren Bann gezogen. Eine Sternenkarte aus Schweden hat Elins Schutzwall, den sie sich mühsam aufgebaut hat, ins Wanken gebracht. Die Worte *Ich habe dir einen Stern gekauft* haben sie in ihre Kindheit nach Schweden zurückversetzt. Einer Kindheit, die glücklich und tragisch zugleich war. Mir war Elins Verhalten ein Rätsel. Ich konnte nicht verstehen, warum sie ihrer kleinen Familie nichts aus ihrer Vergangenheit erzählt. Je mehr ich jedoch aus ihrem Familienleben in Schweden erfahren habe, umso besser konnte ich ihre Beweggründe nachvollziehen. Ihre innere Zerrissenheit war zwischen den Zeilen spürbar. Ihr Fulltimejob hat nicht viel Zeit für Familienleben übrig gelassen. Doch nur hinter der Kamera kommen ihre Gedanken zum Verstummen. Als sie einmal eine Autorin fotografiert, erinnert sie sich, wie gerne sie selbst einmal gelesen hat. Welch große Rolle Bücher in ihrem Leben gespielt haben. Die Erzählungen aus ihrer Kindheit haben mich an ihrem Leben auf der Insel Gotland teilhaben lassen. Das rauhe Wetter und die Umgebungsbeschreibungen sind sehr bildlich beschrieben. Die kleine Elin konnte mein Herz berühren. Hat mir die große Elin mit jedem Kapitel eine ganzes Stück näher gebracht. Ihre tragische Familiengeschichte hat mir so manche Träne entlockt. Die Protagonisten haben alle absoluten Erkennungswert. Ich habe nun das Gefühl, die Menschen in Schweden persönlich zu kennen, mit all ihren Ecken und Kanten. In New York habe ich eine distanzierte Elin erlebt. In Schweden die wahre Elin. Elins Tochter besteht darauf, mit ihrer Mutter nach Schweden zu reisen. Elin muss sich ihrer Vergangenheit stellen. Eine Vergangenheit, die durch einen Irrtum ihr ganzes weiteres Leben auf den Kopf gestellt hat. Die natürliche Alice lernt ihre Mutter nun endlich wirklich kennen. Fazit Es gibt sie. Die Bücher, bei denen man sich nicht von den Protagonisten verabschieden will. „Ein halbes Herz“ ist eins davon. Die Autorin hat es wieder geschafft, mich die Welt ringsherum vollkommen vergessen zu lassen. In bin in das Leben von einer Frau eingetaucht, die mir Natur und das beschauliche Inselleben auf Gotland näher gebracht hat. Die mir gezeigt hat, wie ein Trauma in der Kindheit, das ganze Leben beeinflussen kann. Die Frau Elin kommt sehr distanziert rüber. Das Kind Elin warmherzig und unendlich tapfer. Eine absolute Empfehlung von mir. Danke Sofia Lundberg.

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Elin Boals ist eine gefeierte Fotografin in den Staaten. Dort hat sie einen Auftrag nach dem anderen, arbeitet sehr viel. Doch diese Arbeit hat auch ihre Schattenseiten. Sie vergisst private Termine mit ihrer Tochter oder ihrem Mann. Sie verkriecht sich in ihrer Arbeit, wenn es schwierig wird. Ich lernte Elin Boals aber ganz anders kennen, denn die Geschichte basiert auf zwei Zeitebenen, Elin als Kind, wie sie aufwächst, und in der Gegenwart, als Elin in den Staaten lebt und dort beruflich durchgestartet ist. Elin wächst auf Gotland in Schweden auf. Ihre Kindheit war nicht leicht, geprägt von Hunger und Geldnot. Der Vater im Gefängnis und die Mutter nicht wirklich in der Lage, den Lebensunterhalt zu bestreiten. Ich bekam das Gefühl, dass sie an der Flasche hängt, Depressionen hatte, eben weil der Ehemann im Gefängnis saß und sie die Kinder allein durchbringen musste. Ich muss sagen, dass mir die Geschichte von Elin in Kinderjahren viel besser gefallen hat, denn da ist dieser Charakter lebendig gewesen. In der Gegenwart hingegen hatte ich das Gefühl, Elin suhlt sich lieber in Selbstmitleid, als dass sie versteht, warum das ganze so gekommen ist. Erst ab Mitte des Buches wird dieses Verhalten etwas besser. Charakterlich hat mir Elin als Kind sehr gut gefallen. Kinder sind nunmal ehrlich und sagen, was sie denken. Sie haben noch Spaß am Leben. Vermissen ihre Freunde, wenn die mal nicht da sind. Selbst die Armut, mit der sie aufgewachsen ist, hat sie als Kind nicht verzagen lassen. Elin und ihr Mann Sam haben eine gemeinsame Tochter, Alice. Als nach und nach rauskommt, was Elin niemals erzählt hat, macht Alice ihr schwere Vorwürfe, die ich als Leserin sehr gut nachvollziehen konnte. Der Charakter der Alice war auch gut ausgearbeitet, Sam hingegen blieb blass und eher eine kleine Nebenfigur. Elin wirkt unnahbar in der Gegenwart. Nichts ist mehr von dem lebensfrohen Mädchen geblieben, welches sie mal gewesen ist. Deswegen habe ich mich immer gefreut, wenn die Abschnitte in die Vergangenheit gingen und ich so miterleben durfte, was Elin wiederfahren ist, oder einfach nur wie sie ihren Weg gegangen ist. Die Geschichte an sich hätte noch soviel Potenzial gehabt. Die Charaktere hätten noch besser ausgearbeitet werden können, weniger das unnahbare als vielmehr das Miterleben der Wandlung des Charakters. Leider war dies nicht gegeben. Mein Fazit: Alles in allem muss ich sagen, das Buch hat mir zwar gefallen, aber nur der Teil aus der Vergangenheit. Erst später gefiel mir dann auch der Teil in der Gegenwart, obwohl auch dieser Teil sehr viel Luft nach oben geboten hat. Der Charakter des Kindes Elin konnte mich in der Vergangenheit mitreißen, in der Gegenwart jedoch blieb sie blaß und unscheinbar. Leider gibt es für dieses Buch nur 2 Sterne, da hier noch sehr viel Luft nach oben gewesen ist. Ich danke recht herzlich für das Rezensionsexemplar Frau Annika Kindermann. Dies hatte keinerlei Auswirkungen auf meine ehrliche Meinung!

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Die gefragte Star-Fotografin Elin Boals stürzt sich geradezu in Arbeit und nutzt ihre Kamera zunehmend als Schutzschild vor dem Leben. Aber jetzt überrollen sie die Ereignisse. Nach fast 20 Jahren erhält sie per Post eine Sternenkarte von Frederik, ihrem Freund aus Kindertagen. Plötzlich kommen Erinnerungen ans Licht, die sie längst verdrängt und begraben glaubte. Ihr Mann Sam kann Elins Arbeitswut und ständige Abwesenheit nicht mehr ertragen und verlässt sie. Ihre Tochter Alice hat ihr Elternhaus schon einige Zeit vorher verlassen, um Tanz zu studieren. Jetzt ist Elin allein und die Erinnerungen bringen sie völlig aus dem Gleichgewicht. Wieder einmal beschäftigt Sofia Lundberg sich mit der Vergangenheit, in diesem Fall mit der Kindheit der Protagonistin. Emphatisch und gefühlvoll beschreibt sie Elins Kindheit, die hart, aber doch gespickt mit Glücksmomenten war. Es entsteht schnell der Eindruck, dass Elin ihre schwere und entbehrungsreiche Kindheit angenommen hat und stets versuchte das Beste aus jeder Phase zu machen. Erst das Verhalten ihres Stiefvaters hat sie verzweifeln lassen und sie Jahrzehnte lang glauben lassen, eine schwere Schuld auf sich geladen zu haben. Erst als sie glaubt, alles, was liebt, verloren zu haben, kann sie sich ihrer vermeintlichen Schuld stellen. Auch diesen schweren Schritt der Konfrontation beschreibt Frau Lundberg ohne Pathos, aber mitfühlend auf unaufgeregte Weise. Elin und ihre Gefühlswelt sind sehr genau beleuchtet. Man fühlt mit, man leidet mit, aber man bemitleidet sie nicht. Alice dagegen erscheint mir manchmal hysterisch. Sie ist entsetzt, dass Elin ihr die Großmutter jahrelang vorenthalten hat. Als sie endlich ihre Großmutter besuchen kann, kümmert sie sich mehr um Erik, einem Sohn von Frederik. Ich habe das Gefühl, sie empfindet Schweden, den Bauernhof und die Herkunft ihrer Mutter spannend und interessant wie z.B. Geschichtsunterricht. Mit diesem Roman hat Frau Lundberg uns eine schönen, ans Herz gehende Geschichte geschenkt.

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vom halben zum ganzen Herz

Von: Archaik

04.05.2020

Das Buch ,,Ein halbes Herz'' ist eine wunderschöne Geschichte, in der man bemerkt, wie wichtig die Vergangenheit sein kann und wie es ist, wenn von ihr eingeholt wird. Wie bei der Protagonistin, dessen ehemaliger bester Freund sie angeschrieben hat. Es kamen Erinnerungen hoch, die sie längst vergessen hatte, weil sie sich nicht daran erinnern wollte. Doch mit jeder Erinnerung wird sie mehr zu sie selbst.

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