Rezensionen zu
Blind

Christine Brand

Milla Nova ermittelt (1)

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Unglaublich toll!

Von: Malaxy

28.01.2021

BLIND von Christine Brand 📌448 Seiten 📌Blanvalet Verlag 📌10,00€ Auf dieses Buch bin ich schon lange scharf, denn beruflich habe ich mit einem blinden Kind zu tun, daher finde ich allein schon das Thema super interessant. Kennt ihr die App „be my eyes“? Ich habe mir schon bevor ich das Buch in den Händen hatte diese App geholt. Damit kann man blinden Menschen helfen wie bspw. in diesem Buch der blinde Nathaniel wissen möchte, welches Hemd blau ist, da das die Lieblingsfarbe seiner Mutter ist. Während ihm hierbei von Carole geholfen wird, wird Nathaniel Zeuge, dass Carole etwas zugestoßen ist. Doch wie soll Nathaniel ihr helfen, denn der Kontakt verläuft ausschließlich anonym und die Polizei glaubt ihm nicht... Ich fand diesen Krimi von Christine Brand mega, mega, mega gut!!! Das Thema hat mich total abgeholt und die Seiten flogen nur so dahin, bei diesem super flüssigen Schreibstil! Es passiert so viel an Handlung und die kurzen Kapitel enden immer mit einem fiesen Cliffhanger. Hätte mich nicht mein Alltag ab und zu am Lesen gehindert, hätte ich dieses Buch wahrscheinlich am Stück gelesen. Zwischendurch hatte ich so eine innere Unruhe, weil mein Kopf total in der Story war und ich unbedingt wissen musste, wie die Story weiter geht. Die Journalistin Milla war mir mit ihrer mutigen Art äußerst sympathisch, lediglich die Polizei kommt anfangs nicht ganz so gut weg. Die Auflösung am Ende ging dann doch etwas schnell, was mich aber nicht gestört hat. Fazit: Dieses Buch hat Potential mein Jahreshighlight zu werden 🤩🤩🤩🤩🤩+/5!

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Mitreißend und interessant

Von: bookaholic.aurora

11.01.2021

In „Blind“ geht es um Nathaniel. Über eine anonyme App ist er mit einer Frau verbunden. Plötzlich hört er aber einen Schrei und die Verbindung bricht ab. Das Problem: Nathaniel ist blind und niemand glaubt ihm als er davon erzählt. Schließlich macht er sich mit der befreundeten Journalistin Milla selbst auf die Suche nach der Wahrheit. Positives: Die Spannung war definitiv das Beste am Buch. Jedes Mal wenn man glaubt der Lösung näher zu sein treten neue Rätsel auf. Oft geht es Schlag auf Schlag. Auch die Charaktere sind sehr gut konstruiert. Besonders gut finde ich den blinden Protagonisten, weil es zeigt, dass es genauso Menschen sind wie jeder andere und man sie nie unterschätzen soll. Es waren auch sehr greifbare Personen, die man ganz normal auf der Straß antreffen könnte. Zudem muss ich noch anmerken, dass ich die Länge der Kapitel sehr mochte. Sie sind schön kurz, sodass man jederzeit eine Lesepause machen könnte. Negatives: Stellenweise waren leider doch ein paar lang gezogene Passagen im Mittelteil, dafür wurde aber das Ende sehr schnell abgehackt. Das war mir zu wenig ausgeglichen und passte auch nicht ganz. Außerdem waren es meiner Meinung nach, teilweise zu viele Zufälle und Verbindungen (hier möchte ich aber nicht all zu viel verraten). Ansonsten ist es ein Buch, dass ich wirklich jedem Krimi-Fan und vielleicht sogar Thriller-Einsteiger empfehle!

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𝑴𝒆𝒊𝒏𝒆 𝑴𝒆𝒊𝒏𝒖𝒏𝒈: Ich bin durch das Cover auf das Buch aufmerksam geworden. Es ist schlicht und doch aussagekräftig. Ein blinder Mann in der Dunkelheit, vor einer offenen Tür, es hat mich sehr neugierig auf den Inhalt gemacht. Der Schreibstill war locker und flüssig. Die Geschichte entwickelt sich erst ruhig und gewinnt langsam an Fahrt. Durch die kurze Kapitel, die oft mit einem Cliffhanger enden, wurde man dazu motiviert weiterzulesen. Der Leser erfährt im Wechsel von Hauptprotagonisten Nathaniel und Milla, beide fand ich sehr sympathisch und toll ausgearbeitet. Erst scheinen die beiden Zeitebenen keine Verbindung zu einander zu haben, doch zum Schluss werden die Puzzleteile zu einem schockierenden Gesamtbild. Die Story war gut durchdacht und ließ den Leser miträtseln. Dieser Kriminalroman hat mich gut unterhalten und meine Erwartungen erfüllt. 𝑭𝒂𝒛𝒊𝒕: „Blind“ ist ein spannender Kriminalroman mit einem ungewöhnlichen Protagonisten. Ich bin sehr auf das nächstes Buch „Die Patientin“ gespannt, von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4/5 ⭐️

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ch kann mir gut vorstellen, noch weitere Bücher von Frau Brand * >> zu lesen, vor allem das Buch mit den Mond-Sagen interessiert mich, obwohl das natürlich ein komplett anderes Genre ist. Der Krimi um den Blinden Nathaniel ist spannend, ohne dabei zu brutal zu sein. Da Frau Brand ja selber als Journalistin gearbeitet hat, wirken ihre Schilderungen der Arbeit von Mila glaubhaft und authentisch. Und obwohl nach und nach ziemlich viele Figuren eingeführt werden, konnte ich der Geschichte immer gut folgen. Anfangs gibt es zwei - nimmt man Nathaniels Vergangenheit dazu sogar drei - Handlungsstränge, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben. Nach und nach zeigt sich aber, wie alles zusammenhängt und man ich konnte die Motive der einzelnen Figuren auch gut nachvollziehen. Einzig das Motiv des Musiklehrers bleibt bis zum Schluss im Dunkeln, den fand ich irgendwie strange. Die Sprecherin macht ihren Job sehr ordentlich. Zum Glück versucht sie nicht, den einzelnen Figuren einen Schweizer Akzent zu verpassen, das hätte vermutlich total aufgesetzt geklungen. Im Text kommen aber natürlich einige typisch schweitzerische Ausdrücke vor, z.B. "Znüüni" oder "Beiz" vor, weil die Autorin ja Schweizerin ist. Insgesamt ein sehr empfehlenswertes Hörbuch, ich vergebe 4 von 5 Sternen - einen Stern Abzug gibt es für die unklaren Motive des Musiklehrers.

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Ueber eine App, die sich "Be my eyes" nennt, kann der blinde Nathaniel anonym bei einer sehenden Person, Hilfe für allerlei alltägliche Verrichtungen und /oder Entscheidungen einholen. Als er sie benutzt, um die Farbe eines Hemdes zu bestimmen, wird er per Zufallsprinzip mit der Carole verbunden. Was alltäglich beginnt, entwickelt sich zu einer Katastrophe. Denn Nathaniel hört, wie Carole das Opfer einer Gewalttat wird. Doch niemand will ihm glauben, denn bei einer polizeilichen Überprüfung ist Carole gesund und zu Hause. Seltsamerweise tönt die Stimme dieser Carole ganz anders als die am Telefon. Nathaniel wendet sich an eine befreundete Journalistin. Milla Nova und Nathaniel gehen der Sache nach und entdecken seltsame Vorgänge und viele Ungereimtheiten. Die Geschichte ist sehr vielseitig. Denn, nicht nur, dass man als Leser um das Leben von Carole bangt und wissen möchte, was geschehen ist. Die Polizei und eine Journalistin ermitteln auch in Fällen, in denen Studenten gezielt mit dem HIV Virus angesteckt wurden. Und dann kommt noch Stück für Stück die Vergangenheit und der Grund dafür, weshalb Nathaniel blind ist, ans Licht. Dies alles geht nahtlos ineinander über, und ich empfand das als sehr spannend und fesselnd. Da die Ermittlungsarbeit auf zwei Personen verteilt ist, ergibt das eine runde und vor allem vielseitige Story. Denn, nicht nur der Polizist Sandro Bandini ermittelt. Auch die Journalistin Milla Nova, wühlt sich durch Informationen und betritt dabei so manch unkonventionellen Weg. Schon der Prolog bereitet den Leser auf eine mitreissende Geschichte vor. Denn darin zeichnet Christine Brand das Szenario einer Familientragödie, die mich berührt hat. Die Autorin ist Schweizerin und die Story handelt in der Schweiz. Und so ist es nicht erstaunlich, dass der Haupthandlungsort Bern, den ich sehr gut kenne, sehr gut beschrieben ist. So war ich auch schon im Restaurant " Blinde Kuh ", die Erlebnisgastronomie im Dunkeln bietet. Der Protagonist ist blind und meistert mit seiner Hündin Alisha sein autonomes Leben. Gerade dieser Punkt ist sehr gut ausgearbeitet. Die Führung eines Blindenhundes, die Hilfe technischer Hilfsmittel und die Hilflosigkeit an Orten, die Nathaniel nicht kennt, sind sehr authentisch. Die App " Be my eyes" gibt es tatsächlich genau so, wie sie hier beschrieben wurde und erleichtert auch im realen Leben blinden Menschen ihre Autonomie. Die Geschichte wurde so aufgebaut, dass man in kurzen Kapitel die Perspektive verschiedener Personen liest. Innerhalb dieser Kapitel können die Figuren - Mittelpunkte noch mal wechseln. Trotz dieser Wechsel wirkt die Geschichte nie chaotisch oder wirr, was mich erstaunt hat. Ich denke, das ist auch dem klaren und präzisen Schreibstil geschuldet, den ich sehr mochte. Einzig gestört hat mich, dass Nathaniel öfters als "der Blinde" betitelt wurde. Das empfand ich als herabwürdigend. Ich habe das Buch verschlungen und empfand es. als eines der besten Bücher im Bereich Krimi, das ich in letzter Zeit in der Hand hatte.

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Mir hat das Buch "Blind" von Christine Brand wirklich sehr gut gefallen. Am meisten hat mich überzeugt, dass alles sehr real geschrieben ist und im Echten Leben tatsächlich so passieren kann. Solche Storys berühren mich immer am meisten. Es ist mein erstes Buch von Christine Brand und ich muss sagen das Ihr Schreibstil mir sehr sehr gut gefällt. Das Buch ist gut zu lesen gerade aus dem Grund weil Christine Brand sehr viel sorgfalt auf Ihre Beschreibungen und details legt. Was bei solch einer Geschichte wahnsinnig wichtig ist. Man hat nicht einmal das Gefühl das etwas in die Länge gezogen wurde, somit kann man das Buch auch kaum aus der Hand legen. Am meisten aber hat mir die Thematik des Blinden Mannes "gefallen" da man durch das Buch auch mehr verständnis in Alltagssituationen bekommt. Ich würde sehr sehr gerne weitere Bücher von Christine Brand lesen :-)

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Spannung bis zum Schluss

Von: Mary

07.10.2019

Ein hervorragend aufgebaute Kriminalroman!

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Nathaniel wurde durch einen tragischen Unfall in seiner Familie blind. Das ist der Grund, wieso er (viele) Probleme wie zum Beispiel beim Aussuchen von seiner Kleidung hat. Da seine Familie gestorben ist, hat er bei einer Adoptivfamilie gelebt. Nun lebt er alleine mit seiner Hündin Alisha und die „Familie“ will sich wieder mit ihm treffen, jedoch weiß er nicht, welches von den dreien Hemden sein blau kariertes Hemd ist. Glücklicherweise ist die Technik so fortgeschritten, dass es eine App namens „Be my eyes“ gibt, wo Sehende den Blinden helfen können. Dabei wird Nathaniel mit einem Sehende zufällig durch einen Videochat verbunden. (Der Sehende muss die App auch installiert haben.) Wenn der Sehende Zeit und Lust hat, hebt er ab, wenn nicht, wird Nathaniel mit einem anderem verbunden. Dieses Mal wird er mit Carole verbunden, jedoch war das Gespräch nicht so wie die anderen…. Die Sehende, namens Carole, beginnt mitten im Gespräch zu schreien und danach hört Nathaniel nur noch einen dumpfen Aufprall. Auch wenn er nichts sehen kann, weiß er, dass etwas nicht stimmt. Da die Polizei ihm nicht glaubt, wendet er sich an eine alte Freundin: Die Journalistin Milla. Da es anfangs keine Anzeichen auf eine Entführung gibt, wird dieser Fall immer unglaubwürdiger und komplizierter. Jedoch kommt die Polizei einer Spur immer näher… Meinung Das Buch zählt zu einer meinen Lieblingsbüchern. Ich finde es gut, dass die Kapitel nicht allzu lang sind. Man kann die Handlung gut mitverfolgen und die Gefühle werden sehr gut dargestellt. Da es sich hier um ein Krimiroman handelt, werden verschiedene Fälle behandelt. In diesem Buch werden zwei Fälle auf einmal ermittelt. Anfangs denkt man, dass die Fälle komplett verschieden sind, jedoch haben sie mehr miteinander zu tun, als man anfangs denkt. Ich finde die Sichten der verschiedenen Charaktere voll spannend, vor allem die von Nathaniel, weil ich selbst nicht blind bin und es interessant ist, wie ein blinder Mensch die alltäglichen Aufgaben löst. Jedoch merkt man auch, dass ein Blinder als Zeuge einer Entführung nicht sehr glaubwürdig wirkt. Deshalb bewundere ich auch die Hartnäckigkeit und den Mut von Nathaniel während des ganzen Buches. Ich würde das Buch weiterempfehlen und ich wünsche euch noch viel Spaß beim Lesen! Anna, 16

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