Rezensionen zu
Im Wald der Lügen

Cynthia Swanson

(21)
(26)
(19)
(3)
(2)
€ 10,99 [D] inkl. MwSt. | € 11,30 [A] | CHF 16,90* (* empf. VK-Preis)

Interessante Story

Von: SaSa

07.02.2021

... aber mir dann doch zu sehr in den 60ern verhaftet. Vielleicht bin ich einfach zu jung für dieses Buch...

Lesen Sie weiter

Gelungen

Von: Bailey

08.01.2021

Spannend und fesselnd, das man das Buch nicht mehr aus der Hand legen möchte. Dieses Buch hat wirklich Gänsehaut Faktor.

Lesen Sie weiter

Nichts als Fassade....

Von: Suzi

25.11.2020

Angie, Paul und ihr Baby PJ leben glücklich und in Harmonie – bis ein Anruf von Pauls Nichte Ruby alles zerstört: sein Bruder Henry wurde tot aufgefunden und seine Frau Silja, Rubys Mutter, ist verschwunden. Sofort macht sich Paul auf zu Ruby, und akzeptiert nur widerstrebend, das Angie und PJ ihn begleiten. Für Angie jedoch wird nach dieser Reise nichts mehr so sein, wie es war…. Sehr angenehm finde ich, dass den handelnden Charakteren, immer abwechselnd ein eigenes Kapitel gewidmet ist. Dadurch gewinnt man gute Einblicke in die einzelnen Personen, ihr Handeln sowie ihre Gedanken, denn jeder hat auch immer eine etwas andere Sicht auf die Dinge. Ebenfalls dadurch gelingt ein recht harmloser Einstieg in die offensichtlich tragische Geschichte – nur allmählich ändert sich das aufrecht gehaltene Bild der glücklichen Familie. Ein wie ich finde sehr gelungenes bzw. eindrucksvolles stilistisches Mittel, das somit bis zuletzt Spannung zur Auflösung hin aufbaut. Von mir gibt es dafür eine klare Leseempfehlung.

Lesen Sie weiter

Ein Buch über eine Ehe in den 60er Jahren. Angie und Paul leben mit ihrem kleinen Sohn PJ ein beschauliches Leben in Wisconsin. Doch dann stirbt Pauls Bruder Henry und sie müssen sich auf den Weg nach New York machen, um sich um Pauls Nichte Ruby zu kümmern. Das Buch ist in verschiedene Abschnitte geteilt, auch in verschiedene Zeiten, in denen die einzelnen Personen ihre Sicht der Dinge darlegen. Das gibt einen allumfassenden Eindruck über die Geschichte, die sich langsam entfaltet und durchaus unterschiedliche Aspekte hat. Trotzdem konnten die einzelnen Personen mich nicht wirklich für sich einnehmen. Am Besten hat mir noch Silja, Henry’s Frau, die ihre Familie verlassen hat, gefallen. Das Geheimnis, das über allen lastet, war leider für mich nicht lange ein Geheimnis und hat dem Buch einiges an Spannung genommen. Alles in allem war es zwar ein leicht zu lesendes Buch, aber nicht unbedingt fesselnd.

Lesen Sie weiter

Ein spannender Thriller, der in meist düsterer Atmosphäre die Geschichte um das rätselhafte Verschwinden von Silja aus der Perspektive ihrer Tochter Ruby und ihrer Schwägerin Angie sowie in Rückblenden auch aus Siljas Sicht erzählt. Angesiedelt in den USA der Nachkriegszeit rückt dabei auch immer wieder die gesellschaftliche Entwicklung mit den sich manifestierenden Schichten und der um sich greifenden Panik vor dem Kommunismus hauptsächlich in Teilen der einfachen Bevölkerung ebenso ins Blickfeld wie das damalige noch sehr religiös geprägte Bild von Ehe und Familie. Die Geschichte ist gerade durch den ständigen Perspektivwechsel sehr spannend erzählt - man möchte immer weiter lesen, um zu erfahren wie die Storyline der einzelnen Figuren im übernächsten Kapitel weitergehen und um zu erfahren, wer denn nun eher gute oder schlechte Absichten hegt. Allerdings fällt die Spannung am Schluss etwas zu früh ab und man kann das Ende dann schon erahnen. Ich hätte mir stattdessen noch einen unerwarteten Schlusspunkt erhofft. Insgesamt aber ein empfehlenswerter Thriller.

Lesen Sie weiter

Spannend bis zum Ende

Von: Antje

07.05.2020

Einfach super

Lesen Sie weiter

Als ich anfing "Im Wald der Lügen" zu lesen, hat es eine Weile gedauert, bis ich mich in die Charaktere hineinversetzen konnte. Einerseits gefiel mir, wie Cynthia Swanson zwischen den verschiedenen Perspektiven von Silja, Angie und Ruby hin und her springt, so dass man die Geschichte aus vielerlei Sicht nach und nach erfahren und entschlüsseln kann. Andererseits jedoch springt sie nicht nur in den Sichtweisen hin und her, sondern auch in verschiedenen Zeiten. Was ich jedoch am verwirrendsten fand – und zunächst auch absolut nicht nachvollziehen konnte – ist, dass bei Ruby und Silja aus der 3. Person berichtet wird und bei Angie aus der 1. Person. Letztlich wird klar, dass man als Leser mehr aus Angies Sicht entschlüsseln und mitraten soll. Zudem scheint Ruby sehr distanziert, was natürlich durch die Erzählperspektive nur noch verstärkt wird. Mit Ruby bin ich auch bis zum Ende nicht warm geworden. Zum Inhalt ist zu sagen, dass sich nach und nach immer mehr Einzelheiten zusammensetzen, einfach weil Kleinigkeiten erwähnt oder entdeckt werden oder Außenstehende in gewisser Weise auf die Protagonisten reagieren. Teilweise lassen sich Zusammenhänge schon im Voraus erraten. Dennoch nicht uninteressant ist, wie sich die ganzen Verbindungen, die zum Tod von Paul und den Ereignissen mit Silja führen, letztlich entpuppen. Der Plot ist eher ein Familiendrama als ein Krimi, wie man zunächst meinen könnte. Alles in allem waren es mir dann doch zu viele Dramen in einer Familie und besonders Ruby schien mir als Figur wenig realitätsnah. Trotzdem ist das Buch es wert, gelesen zu werden, und es lohnt sich für alle, die gerne miträtseln.

Lesen Sie weiter

Gute Einblicke in die USA der 60er Jahre

Von: Barrayar

24.11.2019

„Im Wald der Lügen“ ist ein sich zunehmend entwickelnder Roman, der in den 60ern in Zeiten der Bürgerrechtsbewegung in den USA angesiedelt ist. Ausgehend von der jungen Ehefrau Angie, welche mit ihrem Mann Paul zu seiner Nichte Ruby mitreist, nachdem Pauls Bruder tot im Wald aufgefunden wurde und dessen Ehefrau verschwunden ist, entspannt sich eine sehr gut erzählte Geschichte. Über Rückblicke werden Zusammenhänge immer deutlicher, die beschriebenen Verstrickungen der Protagonisten lassen Vermutungen zu, der Spannungsbogen steigt, die Auflösung erfolgt spät und in einem netten Erzähltonus. Die Handlung wird getragen durch die Erzählung von Angie, der Nichte Ruby und den vergangenen Erlebnissen von Silja, der verschwundenen Schwägerin. Ein sehr lesenswertes Buch mit deutlichen Eindrücken auch zu den in den 60ern üblichen Themen Rassenhass, Frauendiskriminierung und Gewalt in Familien, in deren Kontext der Roman eingebettet ist.

Lesen Sie weiter