Leserstimmen zu
Summer Girls

Jobien Berkouwer

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Summer Girls

Von: Lesewelten

21.04.2018

Lot ist Profilerin. Aber sie wird von ihren männlichen Kollegen nur belächelt. Viel Fragen sich warum man ausgerechnet in einem Dorf eine Profilerin braucht. So muss sich Lot durchsetzen können, als einzige Frau auf der Polizeistation. Als man eine Leiche, abgeschottet in einer einsamen Salzhütte findet, sieht Lot Ihre Chance sich zu beweisen. Sie geht von einem Serientäter aus und alle Indizien sprechen dafür, aber keiner nimmt sie ernst........bis eine zweite Leiche auftaucht. Lot war mir als Protagonistin sofort sympathisch. Eine Frau die weiß was sie will und alles daran setzt um sich in einer Männerdomäne zu beweisen. Sie lässt sich nicht unterkriegen und steht im wahrsten Sinne ,,Ihrer Frau". Der Schreibstil ist flüssig und man kommt sehr schnell in das Geschehen. Durch abwechselnde Sichtweise geschrieben, von Lot aber auch vom Täter, kann man in das Leben des Täters eintauchen. Was er mitmacht, wie er sich fühlt und was ihn dazu antreibt diese Taten zu begehen. Es ist auf einer Seite schockierend aber auch traurig gewesen. Dennoch sind solche Taten nie verständlich auf welche brutale Weise er mit den Opfern umgeht. Vorhersehbar ist die Geschichte auf keinen Fall, immer wenn man selbst denkt das man weiß wer der Täter ist, kommt eine Wendung mit der man nicht rechnet. Spannend und wirklich sehr gut geschrieben bis zur letzten Seite. Fazit: Ein spannender Thriller der mir angenehme Lesestunde bereitet hat und ich sehr gerne 5 Sterne gegeben habe. Eine absolute Empfehlung.

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Die Kurzbeschreibung hat mich angesprochen, und nachdem die Autorin selbst Profilerin ist, war ich doch sehr gespannt auf diesen Thriller. Der Einstieg in die Geschichte hat mir auch ganz gut gefallen, aber dann wurde es für mich irgendwie unrund auf zu vielen Ebenen. Zum einen bin ich mit Protagonistin Lot irgendwie nicht warm geworden. Ich hab keinen Zugang zu ihr, oder auch zu den anderen Figuren gefunden, da hätte ich mir noch etwas tiefergehende Beschreibungen gewünscht. Da die Geschichte größtenteils aus ihrer Sicht erzählt wird, war der fehlende Zugang natürlich noch tragischer. Zwischendurch gibt es noch ein paar Seiten aus der Sicht des Täters, die immer mal wieder für etwas Nervenkitzel gesorgt haben. Zum anderen war es für mich eine Mischung aus langatmigen Passagen und durchhetzen durchs Buch. Ich weiß, es klingt komisch, aber genauso ist es mir ergangen. Lange Zeit ist nicht wirklich etwas passiert und wenn es dann mal etwas Spannung gab, dann wurde es viel zu zügig abgehandelt. Vor allem am Ende hatte ich einfach das Gefühl, dass die Autorin nur noch schnell fertig werden wollte und das fand ich echt total schade und es hat ein sehr unbefriedigendes Gefühl hinterlassen und das, obwohl ich die Auflösung des Täters eigentlich echt gut inszeniert fand. Gut gefallen hat mir die dargestellte Polizeiarbeit. Da hat man die persönlichen Erfahrungen der Autorin erkannt und davon profitieren können. Auch die Beschreibungen und den Schreibstil fand ich eigentlich ziemlich gut. Alles ist bildlich vorstellbar, der Schreibstil flüssig und leicht zu lesen. Einige Szenen sind wirklich sehr grausam und etwas zu detailliert beschrieben und das sage ich, obwohl ich bei sowas eigentlich nicht so zimperlich bin. Fazit „Summer Girls“ hatte einige gute Ansätze, aber in der Gesamtbetrachtung hatte ich einfach etwas anderes erwartet und musste das Buch mit einem enttäuschten Gefühl schließen. Es hat auf vielen Ebenen einfach sehr unrund auf mich gewirkt und somit kann ich nicht mehr als 2 Sterne vergeben.

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Lot war für mich eine Hauptperson mit vielen Ecken und Kanten. Sie war für mich nicht unbedingt eine Hauptperson, die zu meinen Lieblingen gezählt hat. Ich fand sie kalt, hart und irgendwie nicht so wirklich sympathisch, aber in diesem Fall hat mich das nicht allzu sehr gestört. Irgendwie hat es zur Geschichte gepasst. Die besten Stellen waren für mich die Kapitel und Teile des Buches, die aus der Sicht des Täters erzählt wurden. In diesem Fall war es eben nicht nur eine einfache Beschreibung des Tun des Mörders, sondern ein sehr tiefes Eintauchen in dessen Psyche, seine Gedanken und seine Krankheit. Man hat nicht aus der Sicht eines Mörders gelesen, sondern aus der eines tief traumatisierten, verstörten und psychisch kranken Mannes. Auf der anderen Seite die Sicht der Ermittler, repräsentiert durch Lot. Die Menschen, die nur einen Mörder sehen, einen Menschen, der eiskalt und brutal junge Mädchen ermordet, die nur darauf aus sind diesen Menschen zur Strecke zu bringen. Lot, als Profilerin zeichnet ein ziemlich genaues Bild des Mörders und doch ist zwischen ihrer Analyse und der Sicht des Mörders ein sehr großes, verstörender Unterschied, der das Buch sehr spannend gemacht hat. Summer Girls war für mich der beste Thriller, den ich 2018 gelesen habe, trotzdem gibt es nur 3 eigentlich 3,5 Sterne von mir. Zum einen finde ich das Cover einfach nicht zum Inhalt passend und das ist etwas, was mir, als Synästhetikerin sehr wichtig ist, aber das Cover verspricht für mich Sommer und Sonnenschein und keinen brutalen Thriller. Zum anderen fand ich es schade, dass Lot so wenig Persönlichkeit hatte. Ich hätte gerne ein bisschen mehr von ihrer Persönlichkeit und Geschichte erfahren, Lot war für mich eine sehr unfertige Hauptperson und darum gibt es für mich 3 von 5 Sternen.

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Cover Ein sehr gelungenes Cover. Es passt perfekt zur Geschichte und spiegelt die Atmosphäre des Buches sehr gut wieder. Erster Satz 'Wie ein Samuraischwert peitscht der Zweig an ihrer Wange entlang.' Meine Meinung Ich hatte mal wieder Lust auf einen Thriller und da ist mir beim Stöbern dieser hier ins Auge gesprungen. Das Cover hat mich einfach angezogen und der Klappentext klingt einfach super spannend, also musste ich es lesen. Der Schreibstil von Jobien Berkouwer hat mir super gefallen. Er ist leicht, flüssig, bildreich und spannend. Gleich zu Anfang werden wir in die Geschichte hineingeworfen und in ihren Bann gezogen. Das Buch war teilweise so spannend, dass ich bis in die Morgenstunden gelesen habe, weil ich es einfach nicht aus der Hand legen konnte. Das Buch ist aus verschiedenen Perspektiven geschrieben, einmal aus der von unserer Ermittlerin Lot und einmal aus der Sicht des Täters - diese haben mir besonders gut gefallen, weil wir unglaublich viel vom Täter erfahren haben. Außerdem sind die Kapitel schön kurz und knackig, sodass man einfach immer weiterlesen möchte. Die Charaktere haben mir auch echt gut gefallen. Unsere Ermittlerin Lot war mir sofort sympathisch. Sie wurde in eine Kleinstadt auf dem Lande versetzt und muss sich dort als Frau erstmal einen Namen machen. Sie ist klug, mutig, teilweise sogar waghalsig. Unser Täter hingegen hat mir teilweise wirklich Leid getan, denn er hatte eine grausame Kindheit - man erfährt ja alles aus seiner Sicht, also auch was ihm widerfahren ist etc. Mehr möchte ich nicht zu ihm sagen, denn sonst würde ich euch spoilern - aber er hat mich wirklich überrascht. Aber auch die anderen Nebencharaktere fand ich interessant und hätte gerne mehr erfahren, vor allem über Lots Kollegen Jaap. Die Handlung hat mir gut gefallen. Es war stets spannend und fesselnd und es gab einfach keine einzige Länge in diesem Buch. Mir hat die Sicht einer Profilerin und ihrer Arbeitsweise sehr viel Spaß zum Lesen gemacht und auch die Sicht des Täters fand ich spannend. Jedoch gibt es eine Sache, die mir nicht gefallen hat: das abrupte Ende. Ich hätte gern noch ein bisschen mehr gelesen (zB. was nach Aufklärung des Falles geschieht..).. es war wirklich verdammt schnell vorbei. Fazit 'Summer Girls' ist ein wahrer Lesegenuss. Ich mochte das Buch von Anfang bis Ende und kann es nur empfehlen. Es ist spannend, hat tolle Protagonisten und eine interessante Handlung.

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Fesselnd ...

Von: Angi

31.03.2018

Dieses Buch hat mich besonders interessiert, weil die Autorin selbst Profilerin ist, also quasi „aus dem Nähkästchen plaudert“. Ich erwarte mir davon immer besonders authentische Geschichten ohne Logikfehler, bei denen man spürt, dass der Autor wirklich Ahnung von dem hat, über das er schreibt. Meine Erwartungen wurden bei „Summer Girls“ voll erfüllt, ich bin echt begeistert von diesem Thriller. Zusätzlich fand ich den Schreibstil absolut gelungen, so locker und immer gut vorstellbar. Niemals langatmig und auch die Dialoge wirken lebendig. Lot mochte ich gleich ganz gern. Sie ist ehrgeizig, übertreibt es aber nicht mit Alleingängen, so wie viele andere Thrillerprotagonisten. Ok, sie klettert schon nachts auf Bäume mit eher lustigen Folgen oder stört unabsichtlich Dates, aber sie kann auch mit Zwangsurlaub leben und nutzt diesen für einen Kurztrip. Auch ihr Kollege Jaap war mir gleich sympathisch. Ich wünsche mir eigentlich unbedingt eine Fortsetzung des Buches, denn die beiden würden ein schönes Paar abgeben. Der Fall ist sehr spannend und man wird mit Verdächtigen fast schon überhäuft. Ein fesselnder Thriller, bei dem man prima miträtseln und mitfiebern kann. Und es stellt sich immer wieder heraus, dass die Dinge oft nicht so sind, wie sie auf den ersten Blick erscheinen. Besonders gelungen sind auch die Kapitel aus der Vergangenheit des Täters, als dieser noch ein Kind bzw. Jugendlicher war. Man erhält einen Einblick in eine Welt, die kaum vorstellbar, aber leider doch tatsächlich realer ist, als wir wahrhaben möchten. Wir werden sensibilisiert für Zwischentöne, denn sehr selten ist etwas nur gut oder böse. Kaum zu glauben, dass dies ein Erstlingswerk ist. Diesen Thriller kann ich nur empfehlen, denn für mich stimmte alles. Ich wollte das Buch fast nicht mehr aus der Hand legen, ein besseres Qualitätsmerkmal gibt es in diesem Genre kaum!

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In dem Buch „Summer Girls“ geht es um die Profilerin Lot van Dijk, die aus Amsterdam in eine kleine Gemeinde versetzt wird, in der nur wenig los ist. In ihrer neuen Arbeitsstelle wird Lot nur wenig ernst genommen. Als plötzlich eine Leiche im Wald gefunden wird, deutet alles auf einen Serienkiller hin und es liegt an Lot ihre Kollegen von ihrem Profil und ihrer Arbeit zu überzeugen. Achtung die folgende Rezension könnte Spoiler enthalten! Die Außengestaltung hat durch die düstere Gestaltung durchaus einen düsteren Eindruck auf mich gemacht und als ich dann den Klappentext gelesen habe und festgestellt habe, dass die Autorin Jobien Berkouwer selbst als Profilerin tätig ist, musste ich dieses Buch einfach haben. Und es hat mich nicht enttäuscht. Der Einstieg in dieses Buch fiel mir sehr leicht, da ich mitten in eine Situation reingeschmissen wurde, die mich vom ersten Satz an gefesselt hat. Allerdings konnte mich der Schreibstil nicht sofort überzeugen. Es gab einzelne Szenen, in denen mich der Schreibstil gestört hat, jedoch musste ich schon bald feststellen, dass dieser Schreibstil eine durchaus spannende, fesselnde Wirkung auf mich ausgewirkt hat. Geschrieben wurde es aus der Er/ Sie Perspektive in der Gegenwart. Durch die Gegenwarts Zeitform fesselte mich dieser Thriller noch mehr, da sich in meinem Kopf im derselbe Gedanke abspielte: „Während du das liest, geschieht das hier wirklich!“ Ich konnte dieses Buch wortwörtlich nicht mehr aus der Hand legen, zum einen weil ich so gefesselt war, aber es lag auch daran, dass die Kapitel sehr kurz war und ich mir immer gesagt habe: „Eins geht noch.“ Besonders ein Kapitel hat mich an dieser Stelle besonders gestört, zum einen weil es sehr kurz war (eine halbe Seite) und zum anderen wurde ich eine spannende Situation geschmissen, die dann aber abgebrochen wurde, dass fand ich wirklich schade. Auch hat mich vor allem zu Beginn der Perspektivwechsel gestört. Ich glaube es gab drei verschiedene Perspektiven, allerdings ohne Ankündigung auf welche Sicht jetzt eingegangen wird, so hat mir besonders am Anfang die Orientierung gefehlt. Aber nachdem ich mich damit zu Recht gefunden habe, hatte auch dies eine spannende Wirkung auf mich und würde übersichtlicher. Dank der Autorin wird in dem Buch auch das richtige Feeling rübergebracht, das Profil wird erstellt, Fragen werden gestellt, so als wenn ich selbst dabei gewesen sein würde. Vor allem in diesen Momenten hat es mich an die „Criminal Minds“ Serie erinnert. Ich habe einen richtigen Einblick in die Polizei/ Profiler Arbeit bekommen und dabei hat es mich neugierig auf mehr gemacht und mich gefesselt. Lot war mir von Anfang an eine sympathische Persönlichkeit, auch wenn ich jetzt noch bezweifle, dass ich ihren Namen richtig aussprechen kann. Auf mich hat sie sehr willensstark gewirkt und konkret ihr Ziel verfolgt. Ich fand es beeindruckend, wie sie Stück für Stück Puzzleteile zusammensetzt und ihr gesamtes Kollegium überzeugt. Natürlich konnte ich mich nicht zurückhalten mit zu rätseln und ich glaube ich hatte sechs Verdächtige und bei einem hab ich mir immer gesagt: „Der ist es!“ Letztendlich kam eine so ruckartige unvorhersehbare Wendung, die mich überrascht und schockiert hat und die ich nicht vorhersehen konnte. Die Verknüpfung, der gesamten Morde, des Täters und des Profils und dem einbauen von weiteren Verdächtigen war sehr spannend strukturiert. Dies ist ein durchaus empfehlenswerter Thriller, mich hat er durch und durchüberzeugt und ich kann ihn nur weiterempfehlen, an alle, die Thriller-Fans und Leseratten sind!

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Mit „Summer Girls“ gelingt der Niederländerin Jobien Berkouwer ein spannender Krimi, in dessen Mittelpunkt die etwas eigenwillige Profilerin Lot van Dijk steht. Die Autorin wechselt in ihren knapp gehaltenen Kapiteln immer wieder die Perspektive und switcht zwischen dem Täter und der Ermittlerin hin und her. Besonderes Augenmerk hat sie darauf gelegt, dass die Polizei in der niederländischen Provinz anfänglich sehr viel Schwierigkeiten damit hat, sich mit den Techniken des modernen Profilings anzufreunden. Und dass ihnen das auch noch eine junge Frau beibringen will, macht die Sache nicht gerade einfacher. Doch Berkouwers touhge Heldin Lot beißt sich mit Energie und Stehvermögen durch, bis auch ihre härtesten Widersacher einsehen, dass sie auf dem richtigen Weg ist. Das alles ist spannend inszeniert und unterhaltsam geschrieben - kein Wunder, denn Jobien Berkouwer ist selbst Profilerin bei der niederländlischen Polizei.

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Ich bin noch immer hin- und hergerissen von diesem Buch. "Summer Girls" geschrieben von Jobien Berkouwer. Einer ganz besonderen Autorin, sie hat nämlich 15 Jahre in verschiedenen Abteilungen der niederländischen Polizei gearbeitet. Unter anderem auch als Hauptkommissarin. Heute ist Jobien Berkouwer als Profilerin tätig, genau wie die Lot van Dijk in diesem Buch. Das Buch ist im Penguin-Verlag erschienen und kann für € 13,00 in Deutdchland, und € 13,40 in Österreich gekauft werden. Es hat 347 Seiten und ist broschiert. Kurze Zusammenfassung: Lot ist eine Profilerin, die aus dem wilden Amsterdam in eine langweilige Gemeinde auf dem Land versetzt wird. Ihr Talent kann Lot nicht wirklich ihren Kollegen zeigen, da es selten irgendwelche Fällen, ausser ausgebrochene Pferde zu fangen, gibt. Doch dann entdeckt ein junger Mann, nach einem Sturm, eine Leiche in einer Waldhütte. Lot will ihren Kollegen zeigen was sie kann, doch als sie ein Täterprofil erstellt, welches auf einen Serienkiller hinweist, wird sie nur belächelt. Doch dann wird eine zweite Leiche gefunden, Lot sieht ihre Chance ihren Kollegen zu zeigen was sie drauf hat... Dieser Thriller ist der, mit Abstand, beste Thriller ever. Ich bin noch immer zutiefst verstört und denke noch immer über dieses Buch nach. Warum? Das verrat ich lieber nicht, denn sonst müsste ich spoilern. Ich kann nur sagen GÄNSEHAUT-ALARM. Ich musste während dem Lesen sogar pausieren, da es fpr mich zu viel wurde. Die Geschichte vom Täter ist so traurig und schrecklich zugleich. Die Charaktere lernt man gut kennen, es fühlt sich fast so an als ob das alte Bekannte wären. Also falls du dieses Buch noch nicht gelesen hast, ab in die nächste Buchhandlung und schnapp es dir, denn von mir bekommt es 5 von 5 Sternen.

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