Rezensionen zu
Coco - Lebendiger als das Leben!

Hörbücher zu Disney-Filmen und -Serien (5)

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Coco lebendiger als das Leben

Von: Prümer Benny aus Borna

11.11.2020

Es ist interessant, spannend, schön. Es gefällt mir sehr gut.

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Dieses Hörbuch erzählt die wundervolle und lehrreiche Geschichte um den Jungen Miguel und seiner wahren Berufung. Meine Meinung findet ihr spoilerfrei unten im Text. Meine Meinung zur Geschichte: Ich habe die Filmversion dieser Geschichte noch nicht gesehen und war dementsprechend neugierig, was ich hier wohl erleben werde. Zu meiner Freude war es eine schöne Geschichte über Familienliebe, Selbsterkenntnis und einem wilden Abenteuer. Außerdem bekam ich einen Eindruck über den mexikanischen Totenkult. Die Erzählweise und der Stil waren sehr ansprechend. Gleichzeitig ist das Geschehen liebevoll für Jung und Alt beschrieben. Der Junge Miguel sucht in mitten seiner Familie, die Musik nicht leiden kann, nach seinem Platz. Der Grundgedanke dessen kommt in vielen Familien vor und behandelt somit ein wichtiges Thema für Kinder. Das Ganze mit dem Día de Muertos, einem mexikanischen Feiertag zu verbinden und damit ein fiktives Abenteuer zu kreieren, ist den Machern gut gelungen. Mir hat es sehr gefallen, zu sehen wie Miguel seinen Weg fand und ihm selben Moment merkte, wie wichtig im seine Familie ist. Seine „Reise“ durch die Welt der Toten war sehr aufregend und farbenprächtig. Es gab tolle Wendungen und lustige Begegnungen. Die Geschichte bietet viel Hörspaß und enthält eine wichtige Botschaft, die für viel Tiefe sorgt. Dabei wird sehr viel Spannung und die Möglichkeit zum Mitfiebern geboten. Je näher das Ende kam, desto mehr Intensität kam auf und eine Wahrheit wird offenbart, die alles veränderte. Hoffen, Bangen, Freude und Glück wurden zu einem letzten Begleiter, bis die Geschichte in einem herzergreifenden Ende gipfelte. Das Ende hat mich tief berührt und ein Lächeln auf das Gesicht gezaubert. Meine Meinung zum Sprecher: Sebastian Christoph Jacob ist mir aus Film und Fernsehen, vor allem aus Kinderserien bekannt. Schon dabei ist mir seine ausdrucksstarke und besondere Stimme aufgefallen. Die Klangfarbe seiner Stimme sticht hervor, zudem liest er in einer lebendigen und flüssigen Weise. Begeistert hat mich auch, wie authentisch er den mexikanischen Akzent mancher Figuren gesprochen hat. Der Sprecher ist maßgeblich dafür verantwortlich, dass mir die Geschichte so gut gefallen hat. Mein Fazit: Die Geschichte um den Jungen Miguel, der seine Berufung und den Platz in seiner Familie sucht, wurde mit einer starken Intensität und einer strahlenden Portion Fantasie erzählt. Das Abenteuer in der Welt der Toten und die Botschaft die im Hintergrund mitschwingt, wurden sehr schön miteinander verwoben. Ich erlebte eine Geschichte, die mich bewegt hat und mich mitfiebern ließ. Die Wendung gegen Ende sorgte für ein paar weitere kraftvolle Szenen. Am Ende konnte ich mit einem Lächeln über das Geschehen nachdenken. Sprecher Sebastian Christoph Jacob trug mit seiner wunderbaren Stimme maßgeblich zu meinem schönen Hörerlebnis bei. Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

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🎸 🎸 🎸 🎸 🎸 🎸 🎸 🎸 🎸 ~ Die Geschichte und meine Meinung ~ Es ist noch gar nicht so lange her, da habe ich den Film gesehen und war sofort verzaubert. Als ich das Hörbuch begonnen habe, hatte ich sofort wieder die farbenfrohen und bunten Bilder im Kopf, und konnte wunderbar mit Kopfkino der Erzählung lauschen. Miguel lebt in Mexiko und liebt, still und heimlich, die Musik. Heimlich weil, seine Familie Musiker und die damit verbundene Musik nicht ausstehen können. Miguel aber fühlt sich den vibrierenden Tönen und melodischen Klängen magisch angezogen und seelenverbunden, dass ihm diese Leidenschaft zum Verhängnis wird. Durch doofe Zufälle und Miguels freiem Willen seinen Kopf durchzusetzten, gelangt er widerwillig ins Reich der Toten. Und das auch noch Am Tag der Toten! Welch ein Schlamassel. Dort angekommen hilft er einem bereits Verstorbenen. Nicht wissend, dass er damit seiner eigenen Familiengeschichte auf der Spur ist. Viele Abenteuer und schöne Geschichten erlebt Miguel auf der anderen Seite. Doch ihm bleibt nicht viel Zeit um wieder lebendig zu werden. Langsam aber sicher verwandelt er sich selbst in einen Toten. Mit Raffinesse, die Liebe zu seinem Vater und mit Hilfe seiner verstorbenen Verwandten, deckt er das lang gehütete Familiengeheimnis auf. 🎸 🎸 🎸 🎸 🎸 🎸 🎸 🎸 🎸 Beim Tag der Toten werden zu ehren der Verstorbenen das Leben gefeiert. Alleine schon diese Tradition ist einfach nur wundervoll. Mit viel Musik, tanzen, lachen und fröhlich sein, ist dieser Tag wohl einer der schönsten im Jahr. Mexikanerin müsste man sein. :) Hier in Coco geht es zudem darum, dass an diesem Tag an die Toten gedacht wird. In vorm von Schreine, die mit Fotos, Blumen und Kerzen geschmückt sind, halten sich die Lebenden ihre Lieben in Erinnerung. Doch sollten Jahre ins Land ziehen, und niemand stellt ein Foto des Toten auf, wird dies dem Toten zur Misere. Wenn keiner mehr an dich denkt, verschindest du auch im Reich der Toten. Soooo traurig. :( Aber genau dadurch, wird diese Geschichte lebendig. Ich habe es genossen mit Miguel und Co. im buten Land der Skelette zu feiern. Die Musik ist so typisch mexikanisch und geht einem sofort unter die Haut und in die Knochen. Auch ist der Witz, wie gewohnt für Disney, von Anfang bis Ende gegeben. Dazu die süßen und detaillierten Zeichnungen, die uns einen wunderbar gelungenen Film bzw. Hörbuch erleben lassen. Rundum ein tolles Paket. ~ Gedanken über den Sprecher ~ Von Sebastian Christoph Jacob habe ich noch nichts sprechen gehört, doch seine tiefe und wohlig warme Stimme, passt wunderbar zum zuhören und abschalten. Seine Stimme ist angenehm und ruhig. Zum runterkommen und einschlafen ist sie perfekt. Im positiven Sinne. ;) Ich habe ihm gerne gelauscht! ~ Fazit ~ Eine typische Disney Pixar Geschichte vom feinsten. Alles ist beinhaltet. Wir lachen, tanzen, singen, weinen und freuen uns mit den Figuren der Story. Ein Film/Hörbuch welches man immer und immer wieder gerne anschaut/anhört. Zum sterben schön!

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Weiter unten: Vorsicht Spoiler! Meine Meinung Zum Cover Das Cover dieses Hörbuches ist so schön, es zeigt Hector und Miguel beim Singen. Auch wie Coco geschrieben wurde und das kleine Detail mit den zwei Gitarren drunter gefällt mir sehr gut. Noch schöner wird es aber, wenn man die Hülle öffnet. Denn dann kommt einem die bunte Welt der Toten entgegen. Auf der ersten CD sind Miguel und sein Hund Dante abgebildet und auf der zweiten CD wieder Hector, Miguel und Dante. Ich liebe die Farbgestaltung so so sehr, genau wie im Film, sieht es einfach magisch aus. Zum Inhalt Die Geschichte ist geteilt in 27 Kapitel und wurde in der Er-Sie-Es- Perspektive geschrieben/ gelesen. Der Erzähler ist Sebastian Christian Jacob, seine Stimme ist seh angenehm, es macht Spaß zu zuhören und es ist toll, dass er die mexikanischen Wörter so gut aussprechen kann. Zur Story Da ich den Film dazu vorher schon im Kino geschaut habe, wusste ich ja schon um was es geht. Doch trotzdem war es wieder wundervoll in dieser Welt zu sein. Miguel ein Junge, der die Musik liebt, sie aber nicht ausleben darf, gelangt am Día de los Muertos in das Reich der Toten. Dort erlebt er ein großes, bedeutendes Abendteuer und erfährt noch so einiges über seine Familie und kommt hinter ein großes Familiengeheimnis. Die Idee hat mich von Anfang an gepackt und nicht mehr losgelassen, ich bin ein so großer Fan von allem dort geworden. Schon immer möchte ich einmal nach Maxiko verreisen, mich inspirieren lassen und die Kultur und die Menschen kennenlernen. Nun hatte ich schon einmal die Gelegenheit eines der größten, traditionellen Feste erkunden zu dürfen und es hat mich sehr fasziniert. Warum gibt es das nicht auch hier, bei uns? Ein Tag an dem die Tote gedenkt und froh ist sie gekannt zu haben, es wäre einfach nur so toll und würde helfen. Die Stimmung hat mich umgehauen, sie hatte etwas lustiges, verspieltes, aber auch sehr ernstes und tiefgründiges. Dies wurde alles super rüber gebracht und in einem Leichten erzählt. Es ist definitiv eines meiner Jahreshighlights, sowohl der Film und das Buch als auch das Hörbuch. Es hat mir einfach wahnsinnig viel mitgegeben. Auch diese fantastischen Sachen, die sich ausgedacht wurden, wie Dante zu so einem Wesen wurde, mit Flügeln und knall bunt, das man die Fußspuren sichtbar machen kann und auch das die Toten sterben können mochte ich sehr sehr gern. Ich habe mich immer wohl gefüllt, wenn ich es hören konnte und es war schade, als das letzte Kapitel begann und endete. Zu den Charakteren Miguel, wie oben erwähnt ein Junge, der die Musik liebt. Er hat mir gezeigt, dass man seinen Träumen immer folgen muss *egal wohin sie einen führen* und man muss immer um sie kämpfen. Miguel ist sehr lebensfreudig und generell ein fröhlicher Mensch. Ich finde es durchaus bemerkenswert, dass er mit gerade mal zwölf Jahren weiß, wohin er will und was er machen will. Die anderen Charakter fand ich auch alle super, alle außer natürlich Ernesto de la Cruz . Hector ist ein liebeswürdiger und einfühlsamer Mensch, er sagte, dass die Familie das wichtigste ist und dem kann ich nur voll und ganz zustimmen. Imelda , ist eine starke Frau, die hervorragend singen kann, auch wenn sie machmal sehr stolz ist, kann sie sehr feinfühlig sein und sie setzt sich für die Familie ein koste es was es wolle. Von dem Vater und von der Mutter von Miguel erfährt man nicht sehr viel, doch trotzdem merkt man, dass auch sie ein großes Herz haben. Von Miguels Abuelita dagegen erfährt man schon einiges mehr, oft ist sie streng und man braucht gar nicht erst versuchen sich ihr zu widersetzten oder zu widersprechen. Sie bekommt was sie will. Aber auch bei ihr sieht man, dass sie liebevoll sein kann. Ich liebe alle Charaktere, fast jeder kann einem etwas mit auf den Weg des Lebens mitgeben und meiner Meinung nach sollte ein jeder einmal in Kontakt mit ihnen gekommen sein. Fazit Ein berührendes, belustigendes und fantasiereiches Hörbuch, das von dem Leben erzählt, einige Tipps gibt und das unbedingt gehört/gelesen/gesehen werden muss mit viel tiefgründigem und Herzensgeschichten. Eines meiner Jahreshighlights. Mary

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https://sunnywonderbookland.blogspot.de/2018/04/rezension-zu-coco-lebendiger-als-das.html Gelesen von Sebastian Christoph Jacob. Verlag: Hörverlag Länge: 2h 55min Preis: 6,00 Euro erschienen am 17. Oktober 2017 Inhalt Der „Día de Muertos“, der Tag der Toten, ist ein traditioneller Feiertag in Mexiko, an dem Freunde und Verwandte zusammenkommen, um gemeinsam der geliebten Verstorbenen zu gedenken, ihnen Zucker-Totenköpfe und Blumen zu bringen. Ausgerechnet an diesem Tag setzt der zwölfjährige Miguel versehentlich eine Kettenreaktion in Gang, die ihn tatsächlich in das Reich der Toten führt und ihn damit in die Lage versetzt, endlich ein Jahrhunderte altes Familiengeheimnis zu lüften. Miguel trifft auf recht lebendige tote Zeitgenossen und erlebt dabei Unglaubliches, das am Ende schließlich in einer Familienzusammenführung der ziemlich anderen Art gipfelt. Denn eigentlich geht es beim Gedenken an die Toten darum, das Leben zu feiern! Meine Meinung Egal ob groß oder klein, man ist niemals zu alt für Disneygeschichten und so geht es auch mir und meinem 5-jährigen Bruder, mit dem ich die CD zusammengehört habe und passend dazu haben wir uns auch das Buch angesehen. In der Geschichte geht es um den kleine Miguel, der in Mexiko lebt und die Musik liebt. Doch dafür hat seine Familie nichts übrig. Durch ein paar weitere Geschehnisse landet er in der Welt der toten und da auch noch am Tag der Toten. Dort trifft er unter anderem seine bereits verstorbene Verwandten und erfährt ein großes Familiengeheimnis. Da ich mich sehr für den Tag der Toten interessiere, war diese Geschichte perfekt für mich und konnte uns beide für ein paar Stunden fesseln. In der Geschichte geht es um eine ernste Thematik, die jedoch gut rübergebracht wurde, auch wenn man kleiner Bruder nicht alles nachvollziehen konnte. An sich ist es eine gute und spannende Geschichte, die jedoch ein wenig lang ist. So hat mein Bruder es nicht geschafft die Geschichte mit einen Mal zu hören und wir haben insgesamt 4 Tage gebraucht. Da wir nebenbei immer das Buch mitaufegeschlagen hatten, kann man sich die Geschichte auch ohne Film ziemlich gut vorstellen und bekommt einen guten Eindruck in den bunten Film. Die angenehme Stimme des Erzählers untertstützt einen noch bei diesem Erlebnis. Fazit Eine schöne Geschichte über den Tag der Toten in Mexiko, die jedoch auch was für jung und alt. Meinen Bruder und mir hat die Geschichte super gefallen und wir werden als nächsten unbedingt den Film schauen. Mein einziger Kritikpunkt ist die Länge, da kleiner Kinder nicht so lange konzentriert zuhören können und es bei dieser Thematik nicht immer ganz schaffen alles nachzuvollziehen. Insgesamt 4 von 5 Sternen.

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https://sunnywonderbookland.blogspot.de/2018/04/rezension-zu-coco-lebendiger-als-das.html Gelesen von Sebastian Christoph Jacob. Verlag: Hörverlag Länge: 2h 55min Preis: 6,00 Euro erschienen am 17. Oktober 2017 Inhalt Der „Día de Muertos“, der Tag der Toten, ist ein traditioneller Feiertag in Mexiko, an dem Freunde und Verwandte zusammenkommen, um gemeinsam der geliebten Verstorbenen zu gedenken, ihnen Zucker-Totenköpfe und Blumen zu bringen. Ausgerechnet an diesem Tag setzt der zwölfjährige Miguel versehentlich eine Kettenreaktion in Gang, die ihn tatsächlich in das Reich der Toten führt und ihn damit in die Lage versetzt, endlich ein Jahrhunderte altes Familiengeheimnis zu lüften. Miguel trifft auf recht lebendige tote Zeitgenossen und erlebt dabei Unglaubliches, das am Ende schließlich in einer Familienzusammenführung der ziemlich anderen Art gipfelt. Denn eigentlich geht es beim Gedenken an die Toten darum, das Leben zu feiern! Meine Meinung Egal ob groß oder klein, man ist niemals zu alt für Disneygeschichten und so geht es auch mir und meinem 5-jährigen Bruder, mit dem ich die CD zusammengehört habe und passend dazu haben wir uns auch das Buch angesehen. In der Geschichte geht es um den kleine Miguel, der in Mexiko lebt und die Musik liebt. Doch dafür hat seine Familie nichts übrig. Durch ein paar weitere Geschehnisse landet er in der Welt der toten und da auch noch am Tag der Toten. Dort trifft er unter anderem seine bereits verstorbene Verwandten und erfährt ein großes Familiengeheimnis. Da ich mich sehr für den Tag der Toten interessiere, war diese Geschichte perfekt für mich und konnte uns beide für ein paar Stunden fesseln. In der Geschichte geht es um eine ernste Thematik, die jedoch gut rübergebracht wurde, auch wenn man kleiner Bruder nicht alles nachvollziehen konnte. An sich ist es eine gute und spannende Geschichte, die jedoch ein wenig lang ist. So hat mein Bruder es nicht geschafft die Geschichte mit einen Mal zu hören und wir haben insgesamt 4 Tage gebraucht. Da wir nebenbei immer das Buch mitaufegeschlagen hatten, kann man sich die Geschichte auch ohne Film ziemlich gut vorstellen und bekommt einen guten Eindruck in den bunten Film. Die angenehme Stimme des Erzählers untertstützt einen noch bei diesem Erlebnis. Fazit Eine schöne Geschichte über den Tag der Toten in Mexiko, die jedoch auch was für jung und alt. Meinen Bruder und mir hat die Geschichte super gefallen und wir werden als nächsten unbedingt den Film schauen. Mein einziger Kritikpunkt ist die Länge, da kleiner Kinder nicht so lange konzentriert zuhören können und es bei dieser Thematik nicht immer ganz schaffen alles nachzuvollziehen. Insgesamt 4 von 5 Sternen.

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Wahrscheinlich kennen die meisten mindestens einen Film von Disney, welcher zu den absoluten Lieblingsfilmen gehört (und bestimmt ist es bei vielen nicht nur einer, der immer wieder mal gerne angesehen wird). Mit "Coco" könnte allerdings noch eine weitere Geschichte aus dem Hause "Disney-PIXAR" hinzukommen, denn es ist eine wunderbar erzählte Geschichte für die ganze Familie. Es geht um den Jungen Miguel, welcher in Mexiko zusammen mit seiner gesamten Familie lebt. Doch in einem Punkt ist er nicht ganz einverstanden mit den Ansichten seiner Familie, denn seit sein Ur-Ur-Großvater die Familie für die Musik verlassen hat, ist es bei Miguel zu Hause verboten, Musik zu hören oder auch ein Instrument zu spielen. Doch Miguel fühlt sich von der Musik angezogen und seinen größten Traum, ein berühmter Musiker zu werden, möchte er nicht aufgeben.....und erlebt durch seine Hartnäckigkeit ein unglaublich unterhaltsames Abenteuer, welches auch aufzeigt, dass die Dinge nicht immer so sind, wie vielleicht zunächst angenommen...... Wir haben den Film vor dem Hören des Filmhörbuches noch nicht gekannt....und hatten trotzdem viel Spass beim Hören, denn die Geschichte wird in so bildlicher Art und Weise erzählt, dass es keinerlei Probleme damit gibt, das Kopfkino laufen zu lassen und sich all die Szenen gut vorstellen zu können. Gelesen wird die Geschichte rund um Familie, Freundschaft und Zusammenhalt von Sebastian Christioph Jakob, welcher als Synchronsprecher vielleicht schon dem ein oder anderen Hörer bekannt vorkommen könnte. Er spricht "Miguel's Abenteuer" sehr lebhaft und in immer wieder verschiedenen Stimmlagen, so daß beim Zuhören keine Langeweile aufkommt. Fast hat man nach Beenden des Hörbuches das Gefühl, den Film tatsächlich schon gesehen zu haben, da man sich die Szenen äußerst gut vorstellen kann. Das gesamte Hörbuch hat eine Gesamtlaufzeit von ca. 2 Stunden 53 Minuten, verteilt auf 2 CDs. Im beiliegenden Booklet sind auf der Innenseite auch einige in der Geschichte vorkommenden Begriffe erklärt und noch dazu ist es auch durch die aus dem Film stammenden Bilder nett gestaltet. Erschienen ist "Coco" - Das Filmhörbuch passend zum Film von Disney-Pixar bei DerHörverlag.

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Den „Día de los Muertos“ – bei uns eher als „Tag der Toten“ bekannt – ist einer der wichtigsten mexikanischen Feiertage, an dem in Mexiko traditionell der Verstorbenen gedacht wird. Die Vorbereitungszeit für die Feierlichkeiten beginnt Mitte Oktober, gefeiert wird in den Tagen vom 31. Oktober bis zum Gedächtnis Allerseelen am 2. November. Dabei wird der Tag der Toten je nach Region auf verschiedene Weise gefeiert. Und schon sind wir mittendrin in einem abenteuerlichen Spektakel voller Farben und Fantasie. Wer den Film noch nicht gesehen hat, kann sich hier in eine schier atemberaubende Welt aus Tradition und Moderne entführen lassen. Gelesen wird das Hörspiel von Sebastian Christoph Jacob. Sebastian Christoph Jacob erhielt seine Ausbildung zum Schauspieler zunächst von Maria Körber und Joachim Kerzel, bevor er an der Zürcher Hochschule der Künste studierte. Engagements führten ihn an die Berliner Kammerspiele, an die Staatlichen Schauspielbühnen Berlin, ans Theater am Kurfürstendamm und an die Komödien in Berlin und Hamburg. Immer regelmäßiger leiht er als Synchronsprecher verschiedensten Schauspielern seine deutsche und spanische Stimme oder ist als Dialogbuchautor und Synchronregisseur tätig. Sebastian Christoph Jacob arbeitet zweisprachig bei Fernsehen, Film und Hörfunk sowie darüber hinaus als Konzertgitarrist, vornehmlich im Bereich der Barockmusik. Klappentext Der „Día de Muertos“, der Tag der Toten, ist ein traditioneller Feiertag in Mexiko, an dem Freunde und Verwandte zusammenkommen, um gemeinsam der geliebten Verstorbenen zu gedenken, ihnen Zucker-Totenköpfe und Blumen zu bringen. Ausgerechnet an diesem Tag setzt der zwölfjährige Miguel versehentlich eine Kettenreaktion in Gang, die ihn tatsächlich in das Reich der Toten führt und ihn damit in die Lage versetzt, endlich ein Jahrhunderte altes Familiengeheimnis zu lüften. Miguel trifft auf recht lebendige tote Zeitgenossen und erlebt dabei Unglaubliches, das am Ende schließlich in einer Familienzusammenführung der ziemlich anderen Art gipfelt. Denn eigentlich geht es beim Gedenken an die Toten darum, das Leben zu feiern! Fazit Ich habe, kommt nun darauf an, wie man es betrachtet, das Glück (oder Pech) gehabt, vor dem Hörbuch schon den Film gesehen zu haben. Ohne Frage ist der Film einfach toll. Ich persönlich war, auf Grund dessen, dass ich beim Hören immer noch die fantastische Musik im Ohr hatte, ein wenig verdutzt, da es sich hier um eine reine Lesung handelt. Für die Kids war es phasenweise zu langatmig, so dass wir zwischendrin pausieren mussten, weil sie 90 Minuten einfach nicht mitgemacht hätten. Sobald wir aber wieder zu Oma und Opa fahren (7 bis 8 Stunden Autofahrt) wird Coco uns ganz sicher begleiten. Und ich bin davon überzeugt, wenn unsere beiden noch 2 Jahre älter sind werden sie dieses Hörbuch lieben, vermittelt es doch auf tolle Weise, dass man nicht vorschnell über Menschen urteilen sollte und das Miteinander innerhalb der Familien ein unbezahlbares Gut ist. Alles in Allem ist es ein tolles Werk, welches uns auf wunderbare Weise vermittelt, dass es nach dem Tod eine bunte Welt voller Freude gibt. Man muss keine Angst vorm Tod haben und genau das ist es auch, was ich meinen Kindern erklärt habe. Kleine Kinder können noch nicht so einfach nachvollziehen, was es heißt, zu sterben. Für sie ist der Tod etwas Endgültiges, nicht „Anfassbares“. Umso wichtiger ist es, den Kindern die Angst vor diesem „Unsichtbaren“ zu nehmen. Das Hörbuch schafft das auf eine angenehme Art und Weise. Resümierend möchte ich dem Hörbuch 4 von 5 möglichen Sternen geben. Der 5. Stern bleibt bei mir, weil es für wuselige 6-jährige Kinder ziemlich lang ist, 90 Minuten dem Hörbuch zu lauschen (und dann hat man erst Teil 1 der Geschichte gehört). In diesem Sinne: „A la muerte, ni temerla ni buscarla, hay que esperarla.“ Einen schönen Abend wünsche ich Euch. Liebe Grüße, Anita

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