Rezensionen zu
Lieblingskind

C.J. Tudor

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Schlecht geschlafen...

Von: Claudi1602 aus Ennepetal

12.02.2021

Zu Beginn mochte ich den Schreibstil (Gegenwart) nicht, aber die Geschichte packte mich zunehmend. Erinnert an Stephen Kingˋs „Friedhof der Kuscheltiere „, Ende offen. Das Böse lebt weiter...und sucht neue Opfer. Habe zwei Nächte echt schlecht einschlafen können...

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Wie Stephen King!

Von: Fynn

09.11.2020

Stephen King sagt zu diesem Buch, dass wenn man seine Bücher mag auch dieses verschlingen wird. Damit hat er auch durchaus recht! Ich habe dieses Buch tatsächlich verschlungen und es hat wirklich parallelen zu Stephen King Romanen. Man könnte dieses Buch also wirklich dem Genre Horror zuordnen und Leser, die bei diesem Buch nur einen Thriller erwarten, werden vielleicht enttäuscht. Das Szenario von "Lieblings Kind" war schon von Anfang an sehr vielversprechend: ein gebrochener Mann, der nach langer Zeit zurück in sein Heimatdorf steht, alte Bekannte, alte Feinde, alte Geheimnisse und ein geheimnisvolles Bergwerk. Hier ist Spannung garantiert! Auch der Schreibstil ist sehr fesselnd und durch die Kapitel, die immer zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart wechseln erfahren die Leser Stück für Stück die Wahrheit. Dabei gibt es wirklich viele überraschende Wendungen und man kann gar nicht mehr aufhören zu lesen. Bis zum Ende bleibt es wirklich spannend und gerade das Finale hat mir wirklich gut gefallen. Besonders begeisterte Lesern von Stephen Kings "Friedhof der Kuscheltiere" werden an diesem Buch ihre Freude haben, denn gerade zu diesem Roman von King gibt er sehr viele parallelen und trotzdem bleibt "Lieblings Kind" absolut spannend. "Lieblings Kind" ist zwar mein erstes Buch von C.J. Tudor gewesen, doch es ist garantiert nicht mein letztes! Auch ihr Debüt "Der Kreidemann" klingt auch sehr spannend und nächstes Jahr erscheint sogar ihr drittes Buch! Fazit: Ein gruselig spannender Thriller, den besonders Stephen King Fans mögen werden. Bis zur letzten Seite ist "Lieblings Kind" zu 100% spannend und ich kann das Buch absolut empfehlen!

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Titel nicht ganz zutreffend

Von: D. Lübke

13.09.2020

Ich habe nicht ganz verstanden, worum es in diesen Buch wirklich geht. Sehr verwirrend, alles. Ganz zum Schluss wurde von einem Harry erzählt. Um das Mädchen geht es selten. Was wirklich mit ihr passiert ist?

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*Werbung - Rezensionsexemplar* Und wieder ist ein neues Buch in meinem Bücherregal eingezogen 'Lieblings Kind' von C.J. Tudor aus dem Goldmann Verlag. https://www.randomhouse.de/Paperback/Lieblingskind/C-J-Tudor/Goldmann/e553748.rhd Ich muss gestehen mich hat das Cover und der Klapptext direkt gefesselt und in den Bann gezogen, ich konnte es kaum abwarten es lesen zu dürfen. Allerdings kann ich schon vorab sagen, ich hatte mir von dem Buch mehr versprochen. Ich mag Bücher mit Mystischem, Grusel und Übersinnlichem. Es machte in dem Buch den Eindruck als würde ich hier fündig werden, aber immer wieder wurde es nur angekratzt. Dann hatte man den Eindruck, jetzt wird es gruselig und spannend und schon war dieses Kapitel wieder vorbei und es ging 'normal' weiter. Aber nun erstmal zum Inhalt, bevor ich weiter meinen persönlichen Eindruck vermittelt. Eines Nachts verschwand seine geliebte Annie aus ihrem eigenen Bett. Das ganze Dorf hat sie gesucht. Überall. Alle haben das schlimmste befürchtet. Und dann, wie durch ein Wunder, kehrte sie vierundzwanzig Stunden später zurück. Aber sie konnte - oder wollte - nicht sagen, was ihr zugestoßen war. Und auch er konnte es sich nicht erklären. Er wusste nur, dass sie nicht mehr dieselbe war. Nicht mehr seine Annie. Und er bekam Angst – mörderische Angst vor seiner eigenen kleinen Schwester. Meine Meinung: Das Cover ist wahnsinnig ansprechend, düster und passend zur Geschichte. Das kleine Mädchen auf der Mauer verschafft einem richtig Gänsehaut. Die Geschichte wird aus der Sicht des 40jährigen Joe erzählt, der nach langer Zeit in seine alte Heimatstadt zurückkehrt, nachdem er eine unheilvolle Email von einem unbekannten Absender bekommen hat. Im Laufe des Buchs erfahren wir viel über seine Person, seine Probleme und – mit Hilfe von Rückblenden-auch viel über seine Vergangenheit-insbesondere über seine Schulzeit und über den Tag, an dem seine Schwester verschwunden ist und was danach passiert ist. Die Rückblenden sind so in die Geschichte eingearbeitet dass es scheint, als würde sich Joe durch Gespräche, Gebäude oder Entdecktem an die Geschehnisse seiner Kindheit zurückerinnern. Auch die anderen Charaktere wurden gut herausgearbeitet, wie beispielsweise Joes Jugendfreunde, die immer noch in seiner Heimatstadt leben und von seinem Besuch alles andere als erfreut sind. Während dem Lesen empfängt man immer die beklemmende und schauderhafte Stimmung in Arnhill und man kann sehr gut mit Joe mitfühlen. Die Geschichte steigert sich von Seite zu Seite. Mir ging es auf jeden Fall so, dass ich das Buch irgendwann nicht mehr aus der Hand legen wollte. Das Ganze spitzt sich gegen Ende des Buches soweit zu, dass es selbst mir ganz kurz zu viel wurde, weil so viel auf einmal passiert ist, dass ich Mühe hatte mitzukommen. Ein spannendes Buch ist es dennoch gewesen, dass ich allen Krimi- und Thrillerliebhabern empfehlen kann. Wer sich aber gruseln möchte, der muss bei diesem Buch echt zart besaitet sein, ich habe vergebens nach dem Grusel gesucht.

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Inhalt: „Eines Nachts verschwand Annie. Aus ihrem eigenen Bett. Das ganze Dorf hat sie gesucht, überall. Alle haben das Schlimmste befürchtet. Und dann, wie durch ein Wunder, kam sie vierundzwanzig Stunden später zurück. Aber sie konnte – oder wollte – nicht sagen, was ihr zugestoßen war. Es war ihr aber etwas zugestoßen. Ich kann mir nicht erklären, was es war. Ich weiß nur, dass sie, als sie wieder auftauchte, nicht mehr dieselbe war. Sie war nicht mehr meine Annie. Ich konnte damals nicht zugeben, nicht einmal mir selbst gegenüber, dass ich mitunter mörderische Angst vor meiner eigenen kleinen Schwester hatte.” Meine Meinung: Das Hörbuch hat mich sehr überrascht. Dabei bin ich mir noch unschlüssig, ob im positiven oder negativen Sinne, denn ausgehend von der Klappentextbeschreibung ist der Inhalt doch sehr unerwartet. Nachdem das Buch in Richtung Thriller startet und lange diesen Kurs beibehält nimmt es ab einem bestimmten Punkt einen Fantasy-Schlag ein. Das war für mich der überraschende Punkt, denn lange bin ich davon ausgegangen, dass den Geschehnissen eine erklärbare Tatsache zugrunde liegt. Hat man das übernatürliche Element aber akzeptiert, dann macht die Story wieder einen Sinn und findet zum Schluß mit einem allerletzten Plottwist ein rundes Ende. Eine Geschichte, die davon handelt, dass man seinem Schicksal nicht entkommen kann und die Schatten aus der Vergangenheit einen immer wieder einholen. Eine solide Unterhaltung und nichts für schwache Nerven.

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“Lieblingskind” hatte mich schon in der Vorschau sehr angesprochen, so daß ich es unbedingt lesen musste. Von der Autorin kannte ich bisher noch gar nichts, bin aber wirklich sehr angetan davon, wie toll sich dieses Buch lesen ließ. Zum Inhalt möchte ich hier gar nichts weiter sagen. Joe bildet hier das Zentrum, weshalb man auch alles aus seiner Perspektive erfährt. Joe ist Lehrer, still und sichtlich zerrüttet. Doch Joe ist auch ein Kind, das niemals mit dem Erlebten vor 25 Jahren abschließen konnte. Joe hat seine Schwester, seine Träume und sein Selbst verloren und nun muss Joe aufräumen. Ob er will oder nicht und das, bevor die Schatten sich verdichten und ihn zuerst erwischen. Doch bevor es soweit ist, holt ihn nicht nur die Vergangenheit, sondern auch die Gegenwart ein. Ganz ehrlich, ich bin total begeistert. Die gruselige und unheimliche Atmosphäre die sich hier bildet , hat mich komplett in den Bann gezogen. Obwohl die Handlung wirklich eher atmosphärisch, als rasant war, konnte ich es nicht zur Seite legen. Ich musste unbedingt wissen, was es mit Annies Verwandlung auf sich hatte und warum dieser Ort kalt und düster wirkte. Die Autorin hat mich mit ihrem leichten, aber dennoch sehr einnehmenden Schreibstil absolut begeistert. Dabei legt sie immer wieder gekonnt sehr bildhafte Umschreibungen von Charakteren, als auch Umgebungen ins Geschehen, das es mich komplett mitgerissen hat. Besonders Joe war für mich sehr gut greifbar, aber auch die anderen Charaktere sind wirklich gut spürbar. Man kann sich leicht in sie hineinversetzen und wirklich gut nachvollziehen, was in Ihnen vorging. Aber Joe machte wirklich auf mich den meisten Eindruck. Vielleicht weil er so gebrochen und erschöpft war. Vielleicht weil sein Leben nicht mehr in seine Form zurückfand. Er war für mich einfach der perfekte Fokus bei allem. Wie soll man dieses Buch erklären? Kann man nicht. Es ist ein Gefühl,ein Verstehen, eine Ohnmacht. Die Handlung ist unheimlich düster und immer wieder schaut man sich selbst um, ob dort auch nichts ist. Die Spannung ist eher unterschwellig spürbar, was hier aber sehr gut passt. Mythen, Geheimnisse und gespenstische Stille. Ein Flüstern, ein Rascheln und der Magen zieht sich vor Furcht zusammen. Ich denke, das trifft es ganz gut. Für mich war es unglaublich spannend, aber auch sehr nervenzehrend. Dabei werden wir von Gegenwart zur Vergangenheit geleitet und es kristallisiert sich unvorstellbares heraus. Ich war vor allem neugierig, was hier wohl die Auflösung ist und hatte schon einen kleinen Verdacht. War aber gespannt darauf, ob sich dies bewahrheiten würde. Doch nicht nur Joes Geschichte bestimmt die Handlung. Das ganze ist viel größer und komplexer , als man sich überhaupt vorstellen kann. Vielleicht zu gefährlich, vielleicht zu geheimnisvoll. Aber mich hat es definitiv komplett fasziniert und nicht mehr losgelassen. Dabei wird auch in die Tiefe gegangen und man erhält Einblicke in die Hintergründe, was mir enorm gut gefallen hat. Dadurch versteht man auch einiges besser und die Personen sind nicht mehr ganz so perfekt. Furcht, Angst und Verzweiflung. Mobbing, Manipulationen und Rivalitäten. Nichts ist wie es scheint. Die Wirklichkeit ist noch um einiges schlimmer. Davon lebt dieses Buch und nährt sich praktisch davon. Das es keine allzu großen Überraschungen gab, war nicht schlimm. Bis der Umbruch kam und alles dem Erdboden gleichgemacht wurde. Ein letztes Drittel das nicht nur ordentliche Wendungen raus haut, das man völlig ungläubig drein blickt. Aber damit kann ich leben. Viel schwerer wog für mich, daß dieses Buch für mich keinen befriedigenden Abschluss fand. Mir schwirrt noch zuviel im Kopf herum, als das ich zufrieden sein könnte. Das letzte Drittel war sehr verworren und chaotisch. Tatsächlich ist dies eine Geschichte, in der man als Leser mit einbezogen und herausgefordert wird. Die eigene Fantasie ist gefragt. Eigentlich nicht schlecht. Aber mich persönlich konnte es damit nicht völlig überzeugen. Es blieb für mich dabei zu viel offen und ungesagt. Joe macht eine Entwicklung durch, die ich mit dem Joe davor,nicht recht in Einklang bringen konnte. Ein weiterer Teil ist der Titel und Klappentext des Buches. Denn das trifft es nicht ganz. Sicher nimmt Annie einen Teil der Handlung ein, aber sie ist nicht der eigentliche Hauptbestandteil. Viel mehr geht es um Vergangenheitsbewältigung und Akzeptanz von etwas, das nicht erklärbar ist. Bei Annie wurde mir leider zu wenig detailliert vorgegangen. Gerade die Veränderung ihrer Person hätte hier deutlich mehr zum Vorschein kommen können. So war sie für mich leider nicht intensiv und tiefgründig genug. Und so sehr mich dieses Buch vorher auch begeistert hat,so kann ich diese Schwächen nicht einfach wegwischen. Eigentlich ein großartiges Buch, das mich wirklich begeistert und fasziniert hat. Mit dem Ende bin ich jedoch gar nicht zufrieden. Da hätte man so viel mehr herausholen können. Fazit: Wer es liebt, sich zu gruseln, ist bei “Lieblingskind” von C.J. Tudor an der richtigen Adresse.. Ein Mystery Thriller, der mich bis auf ein paar Schwachstellen, enorm fasziniert und begeistert hat. Atmosphärisch, geheimnisvoll und sehr düster. Obwohl ich mit dem Ende nicht wirklich zufrieden bin, empfehle ich es bedingt weiter. Weil es einfach sehr genial und cool ist. Von der Atmosphäre her und weil es auch sehr viel über Verwundbarkeit preisgibt. … und manchmal lässt sich einmal verlorenes nicht wiederfinden.

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•ᏒꂅᏃꂅՈᏕᎥ☻Ո• •• Lieblingskind von C. J. Tudor aus dem @goldmann •• Klappentext: Eines Nachts verschwand seine geliebte Annie. Aus ihrem eigenen Bett. Das ganze Dorf hat sie gesucht, überall. Alle haben das Schlimmste befürchtet. Und dann, wie durch ein Wunder, kehrte sie vierundzwanzig Stunden später zurück. Aber sie konnte – oder wollte – nicht sagen, was ihr zugestoßen war. Und auch er konnte es sich nicht erklären. Er wusste nur, dass sie nicht mehr dieselbe war. Nicht mehr seine Annie. Und er bekam Angst - mörderische Angst vor seiner eigenen kleinen Schwester ... Meinung: Zuerst einmal das Cover löst bei mir tatsächlich ein wenig Unwohlsein aus dank des total vertrauenswürdigen kleinen Mädchens darauf. Aber es ist perfekt passend zum Inhalt des Buches und beschert einem die ein oder andere Gänsehaut umso weiter man in der Geschichte voran kommt. Mir hat der Schreibstil der Autorin sehr gut gefallen denn es lässt sich wirklich locker und leicht lesen. Man kommt auch schnell voran und durch den Spannungsaufbau kann man das Buch kaum aus der Hand legen. Der Protagonist Joe war mir von Anfang an sehr sympathisch und das hat sich im Laufe des Buches nicht geändert. Das einzige was ich schade fand war das die Szenen mit seiner Schwester relativ rar gesät waren. Ich persönlich hätte gerne mehr von dem Teil der Geschichte gelesen aber im Großen und ganzen hat es mir wirklich sehr gut gefallen. Daher bekommt das Buch auch 4,5/5 Sternen von mir. ••

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Lieblingskind von C.J. Tudor war mein erstes Hörbuch und ich muss sagen ich bin begeistert. Ich werde wohl in Zukunft öfter zu Hörbüchern greifen. Allerdings hat mich das Buch nicht ganz so begeistert. Der Anfang war sehr gut. Es war sehr spannend und hat Lust auf mehr gemacht. Aber ab einem gewissen Zeitpunkt hat man sich eigentlich schon denken können was passiert. Das Buch hat mich doch sehr an „Friedhof der Kuscheltiere“ erinnert. Man hatte anfangs schon die Vermutung und am Ende wurde sie auch bestätigt. Allerdings gab es am Ende (für mich jedenfalls) nochmal eine Überraschung. Im Großen und Ganzen ein gutes Buch, aber die King-Fans vermutlich enttäuscht sein. Klappentext: „Eines Nachts verschwand Annie. Aus ihrem eigenen Bett. Das ganze Dorf hat sie gesucht, überall. Alle haben das Schlimmste befürchtet. Und dann, wie durch ein Wunder, kam sie vierundzwanzig Stunden später zurück. Aber sie konnte – oder wollte – nicht sagen, was ihr zugestoßen war. Es war ihr aber etwas zugestoßen. Ich kann mir nicht erklären, was es war. Ich weiß nur, dass sie, als sie wieder auftauchte, nicht mehr dieselbe war. Sie war nicht mehr meine Annie. Ich konnte damals nicht zugeben, nicht einmal mir selbst gegenüber, dass ich mitunter mörderische Angst vor meiner eigenen kleinen Schwester hatte.”

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