Leserstimmen zu
STILL ALIVE - Sie weiß, wo sie dich findet

Claire Douglas

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Hast du Geheimnisse? Libby führt mit ihrem Mann Jamie ein tristes Leben. Eines Tages entdeckt sie einen Flyer in ihrem Briefkasten. Sie kann ihr Glück kaum fassen, da ihnen ein Haustausch angeboten wird. Sie gehen auf den Deal ein und kurze Zeit später begeben sie sich nach Cornwall. Vor Ort sind die Beiden überwältigt – eine hochmoderne Villa, atemberaubende Kulisse, Einsamkeit. Doch dann nach einem Strandspaziergang bemerkt Libby, dass die Tür zur Villa offensteht. Jedoch ist Libby sich sicher, dass sie die Tür abgeschlossen hat. Im weiteren Verlauf ihres Urlaubs entwickelt sie immer mehr das Gefühl, dass jemand sie beobachtet. Und dabei ahnt Libby schlimmes. Ihre Vergangenheit ist dabei, sie einzuholen. Und das könnte sie alles kosten… Ich fand den Einstieg in diesen Thriller sehr gelungen. Man befindet sich direkt im Plot und man kann durch die Seiten durchfliegen, da es der einfache und gute Schreibstil ermöglicht. Die Protagonistin Libby, welche die Geschichte aus ihrer Sichtweise schildert, weckt schon zu Anfang eine recht übertriebene nervöse Art, wie sie in ihrem Leben voranschreitet. Sie hinterfragt vieles und tut Dinge, die bei mir keine Sympathien erweckten. Für mich war somit Libby schnell als ein Psycho abgestempelt. Doch da dachte ich mir: Es muss ein Grund geben, weswegen sie sich so paranoid verhält. Und so blieb ich am Ball dran und verfolgte die Geschichte. Bis die erste große Wendung auftritt, muss man sich durch das Buch durchkämpfen. Doch es lohnt sich. Ab dem zweiten Teil wird es spannend. Man lernt ein Teil Libbys Vergangenheit kennen, indem man in der Zeit zurückspringt und den Handlungsort wechselt. Folglich wird nach und nach alles logisch und man kann sie besser nachvollziehen. Auf der Reise erfahren wir immer mehr Geheimnisse, die eine gute Spannung in das Buch bringen. Die zahlreichen Wendungen lassen den Leser an den Charakteren zweifeln. Man kann niemanden trauen, da das Leben jeder Figur auf Lügen aufgebaut ist. Hochinteressant! Am Ende schlägt die Handlung noch einmal in eine andere Richtung, wodurch ich ein weiteres Mal geschockt worden bin. Insgesamt kann ich hier über einen ganz gut gelungenen Thriller sprechen. Man muss sich durch einen langatmigen Anfang durchkämpfen, aber es lohnt sich. Man wird ab dem zweiten Drittel mit einer hochspanenden Story belohnt. Hat mir gut gefallen!

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Still Alive

Von: Nadin

19.11.2020

Ich bin ein Fan von Thrillern. Am besten so, dass ich das ganze Buch mit einmal verschlingen mag. Der Klappentext von "Still Alive" klang im ersten Moment richtig spannend und ich wurde auch nicht enttäuscht. Die Spannung hält bis zum Schluss an und es kommt immer wieder zu Wendungen. Gerade das Ende hat mich echt gepackt. Seid gespannt. Das Einzige was mich etwas genervt hat war die Protagonistin Libby. Aber alles in allem ein sehr guter Thriller

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Libby und ihr Mann Jamie brauchen nach einer turbulenten Zeit einfach mal eine Auszeit und was passt da besser, als auf den Flyer zu reagieren, der eines Tages in ihrem Briefkasten landet? Das Haus in Cornwall, das ihnen überlassen wird, ist eine sehr moderne Villa, die den beiden fast schon ein schlechtes Gewissen macht, da sie nur eine Wohnung in Bath zu bieten haben. So richtig wagt Libby es gar nicht sich wohlzufühlen, doch als dann noch merkwürdige Dinge im Haus vor sich gehen und sie sich sicher ist, beobachtet zu werden, wird ihr klar, dass hier etwas Merkwürdiges am Laufen ist. Wenn Jamie ihr doch nur glauben würde… Nach „Missing“ und „Vergessen“ habe ich auch diesen Psychothriller von Claire Douglas wieder sehr gern gelesen. Der flüssige Schreibstil der Autoren, der auch über kleinere Längen hinweg mitnimmt, hat mich von der ersten Seite an packen können und ich habe das Buch an einem Tag gelesen. Der erste Teil des Buches dreht sich vor allem um den Haustausch und die merkwürdigen Vorkommnisse, die Libby immer ängstlicher werden lassen. Es wird immer wieder angedeutet, dass Libby ein Geheimnis in ihrer Vergangenheit hat. So wird man dann auch für kurze Zeit in Libbys früheres Leben zurückversetzt und plötzlich muss man innehalten und alles neu denken. Dieser Plottwist hat mir sehr gut gefallen und ab der Mitte des Buches entwickelt es sich dann zu einem richtigen Pageturner. Claire Douglas hat recht unnahbare Figuren geschaffen. Sie sind nicht so leicht durchschaubar und auch weder sympathisch noch unsympathisch. Irgendwie misstraut man jedem, nimmt ihnen gleichzeitig alles ab und entwickelt Verständnis für sie, auch wenn man nicht alles gutheißen kann. Ich jedenfalls mochte nicht Richterin sein und verurteilen. Auch wenn Claire Douglas „Still Alive“ mit einem Paukenschlag ausklingen lässt, was ich eigentlich nicht so mag, kann ich den rätselhaften Thriller gut weiterempfehlen, wenn es mal weniger blutig, dafür aber mit einer rätselhaften, von Misstrauen erfüllten Atmosphäre sein soll. © Tintenhain

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Leider hat der Titel ab einer gewissen Stelle im Buch ziemlich viel an Spannung weggenommen, da vieles ab dem Zeitpunkt zu vorhersehbar war. Mit der Art der Protagonistin wurde ich leider einfach nicht wirklich warm und fand sie teilweise nervig. Claire Douglas hat mit „Still Alive – Sie weiß, wo sie dich findet!“ einen interessanten Thriller mit tollem Setting geschrieben.

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Spannung Pur

Von: Bemyberlinbaby aus Rosenheim

04.08.2020

Von der ersten bis zur letzten Seite war ich wie gefesselt und las das Buch innerhalb weniger Tage. Das Ende kommt komplett unerwartet und traf mich wie ein Schlag. Unbedingt lesen!

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Nach einer schwierigen Zeit ergreifen Libby und Jamie Hall die Gelegenheit für eine Woche Urlaub in Cornwall zu verbringen. Tara und Philip Heywood haben per Handzettel eine Wohnung in Bath gesucht, damit sie nahe bei ihrer Tochter, die im Krankenhaus in Bath operiert wird, sein können. Vom Vorschlag, einen Haustausch zu machen, sind die Halls begeistert, auch wenn sie das Ehepaar Heywood nie persönlich getroffen haben. In Cornwall angekommen, stellen sie fest, dass sie es besser getroffen haben als die Heywoods, die in ihrer bescheidenen 3 Zimmerwohnung die Woche verbringen. Denn ihr Urlaubsdomizil stellt sich als herrschaftliche Villa mit viel Umschwung heraus. Erholen können sie sich trotzdem nicht so richtig, da von Beginn weg mysteriöse Dinge geschehen… Der Prolog und damit der Start ins Buch verrät, dass es eine Leiche geben wird in diesem Buch. Danach wird es aber erstmal ruhig. Die Handlung entwickelt langsam Spannung, durchsetzt mit ein paar gruseligen oder unheimlichen Szenen, die hervorragend geschrieben sind. Allerdings hatte ich, gerade in der Anfangsphase des Buches, meine Probleme mit Libby. Ich empfand sie als hochgradig neurotisch und nervend. So sieht sie gleich überall Gespenster. Was ich als gewollt empfand um den Plot voranzutreiben. Zudem neidet sie den Heywoods ihre Villa. Statt einfach froh zu sein, an so einem schönen Ort ihren Gratis - Urlaub verbringen zu dürfen. Nicht die feine Art, die Schränke und Schubladen ihrer Gastgeber zu durchwühlen und sogar was einzustecken. Nach und nach wird klar, dass Libby aufgrund einer Sache in der Vergangenheit so ist, wie sie ist. Und die nervige und neurotische Seite dieser Figur wird erklärbar. Und ab da wird es fesselnd. Denn genau diese Sache wabert immer zwischen den Seiten mit. So habe ich mich gefragt, was denn in der Vergangenheit genau geschehen ist? Und damit konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Was schlussendlich auch der Tatsache geschuldet ist, dass die Story sich ganz anders entwickelt als gedacht. Der Fokus verlagert sich nämlich von Cornwall nach Bath. Und was die Halls dort erleben, ist Psychothriller pur. Zudem überrascht ein Perspektivwechsel im zweiten Teil .... wodurch die Geschichte sehr viel mehr in Richtung Thriller geht, als zu Beginn gedacht. Nachdem mir " Vergessen. Nur du kennst das Geheimnis " der Autorin gut gefallen hat, bin ich auch von " Still Alive. Sie weiss, wo sie dich findet " begeistert. Denn Claire Douglas versteht es toll, aus alltäglichen Situationen einen Thriller zu entwickeln. Situationen, die jeder und jede von uns so schon erlebt hat und kennt. Die sich jedoch bei den Figuren in ihren Büchern zu einem Albtraum entwickeln.

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Der Einstieg in die Geschichte fällt leicht. Der Schreibstil ist einfach gehalten und da im Präsens aus Libbys Sicht erzählt wird, fiebert man zusätzlich mit. Zu Anfang ist Libby als Protagonistin aber nicht immer sympathisch. Sie ist übertrieben nervös und ängstlich, jedoch oft ohne konkreten Anlass. Eine düstere oder beklemmende Atmosphäre kommt daher gar nicht erst auf. Libby steigert sich in ihre Angst hinein, schnüffelt in den Privatsachen der eigentlichen Hausbesitzer und sammelt kaum Sympathiepunkte. Ihre Handlungen und ihr Denken sind oft nicht nachzuvollziehen. Warum dies so ist, erschließt sich dem Leser jedoch erst sehr viel später. Zusätzlich gestaltet sich die Handlung nach der Einführung in den ersten Kapiteln sehr zäh. Man bekommt das Gefühl "alles schon mal gelesen" und denkt, das Ende bereits zu kennen. Nervenkitzel aufgrund der Abgeschiedenheit, eines Stalkers und der mysteriösen Zwischenfälle und Geheimnisse? Fehlanzeige. Nach dem dahingeplätscherten ersten Teil (von insgesamt drei Abschnitten) gelingt es der Autorin durch einen überraschenden Twist aber doch noch, dass ich am Buch kleben bleibe. Nach den ersten überraschenden Wendungen (über einen simplen Stalker hinaus) und einem Wechsel des Handlungsortes (es wird exotisch) fliegen die Seiten plötzlich nur so dahin. Es kommen immer weitere Geheimnisse und Verwicklungen hinzu: Jeder scheint etwas zu verbergen und auch in Libbys Keller stapeln sich Leichen. Das Lügengebilde droht einzustürzen und sobald man denkt, man wüsste nun wo der Hase langläuft, macht die Story eine Wendung um 180 Grad. Wer ist Opfer und wer Täter? Niemand ist der, der er vorgibt zu sein, jeder hat Geheimnisse und die Vergangenheit holt irgendwann jeden ein. So bleibt es spannend bis zum Schluss! Diese Wendungen nach der Hälfte des Buches haben mich überrascht und ein extra Sternchen verdient. Fazit: Die Story ist zu Anfang langatmig und wenig spannend. Die Handlungen der Protagonistin sind nicht immer nachvollziehbar und oft übertrieben. Eine düstere und beklemmende Atmosphäre fehlt gänzlich. Nach einer überraschenden Wendung allerdings kommen Spannung und Nervenkitzel in den Psychothriller und immer neue Lügen und Geheimnisse werden enttarnt. Ein Twist mit dem ich überhaupt nicht gerechnet habe. Wer unblutige Psychothriller mit vielen Überraschungen liebt, kommt hier auf seine Kosten.

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Still Alive

Von: Hannelore Schmidt

15.06.2020

Etwas für Freunde des Psychothrillers. Immer wenn man glaubt die Lösung gefunden zu haben, gibt es wieder eine Wendung und man muß umdenken.Es bleibt bis zum Schluss spannend. Sehr lesenswert.

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