Leserstimmen zu
Ein Tod ist nicht genug

Peter Swanson

(13)
(22)
(4)
(0)
(0)
€ 12,00 [D] inkl. MwSt. | € 12,40 [A] | CHF 17,90* (* empf. VK-Preis)

Spannend und unterhaltsam

Von: familylifelovecooking

20.10.2020

Ein Roman, der sich vielschichtiger entwickelt als erwartet. Dabei konzentriert sich der Autor vor allem auf die Figuren und ihre Lebensumstände. Das komplexe, geheimnisvolle Geschehen voller Leidenschaft und Täuschungen, das auf zwei Zeitebenen und aus verschiedenen Perspektiven geschildert ist, macht es nicht leicht, den roten Faden zu behalten. Die geschickt konzipierte Beziehungsgeschichte ist zudem mit einer subtilen Erotik untermalt, die es auf die Fantasien des Lesers abgesehen hat. Die mit dunklen Geheimnissen gespickte Handlung führt den Leser in die geheimnisvolle und abgründige Gedankenwelt seiner Protagonisten mit ihren Psychospielchen. Keine Figur, ausser Harry, ist was sie vorgibt. Die Spannung mit streckenweise gelungenen Cliffhangern, hält sich, trotz einiger langatmiger Passagen auf gutem Niveau.

Lesen Sie weiter

Nette Unterhaltung

Von: Knut Schulze

17.09.2020

Wenn das Buch verfilmt würde, dann kann ich mir das gut irgendwann Ende der 50er Jahre oder in den Sixties vorstellen. Die Beschreibung der Kleinstadt paßt in diese Zeit. Es dauert etwas bis man "reinkommt" , aber dann ! Irgendwie fasziniert einen die Geschichte und oft ist man sich nicht sicher ob der Autor sich nicht einen Spaß mit den Lesern macht. Es wird abgemurkst was das Zeug hält. In jedem scheint ein Mörder zu stecken, aber das alles fast charmant (und vermeintlich notwendig). Das Buch ist ein Mordsspaß und man kann es nicht zur Seite legen. Man muß sicher nicht alles darin zu ernst nehmen. Wie auch immer, angenehme Unterhaltung und empfehlenswert.

Lesen Sie weiter

Völlig unerwartet erhält Harry einen Anruf seiner Stiefmutter: Sein Vater ist von den Klippen gestürzt und dabei ums Leben gekommen. Wie betäubt fährt Harry Kennewick Village, Maine zur Beerdigung und steht seit langem wieder seiner attraktiven Stiefmütter Alice gegenüber, die ihm schon als junger Student den Kopf verdreht hat. Harry hat bald schon Zweifel an der Unfallversion, besonders als Alice andeutet, dass ihr Mann eine Affäre hatte. Auch taucht bei der Beerdigung eine unbekannte Frau auf. Harry beginnt auf eigene Faust zu recherchieren und taucht dabei in die Vergangenheit ein. Doch die Geheimnisse, die nun zutage trete, sind gefährlich. Peter Swanson baut seinen Thriller dramatisch, aber mit leisen Tönen im Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit auf, wobei sich beide Zeitstränge immer mehr annähern. Dabei ist die Vergangenheit fast interessanter als Harrys Recherchen in der Gegenwart. Das Thema Altersunterschied und der zum Teil damit verbundene Missbrauch zieht sich wie ein roter Faden durch das ganze Buch und fast sämtliche Beziehungen. Swanson kreiert spannende, mehrdimensionale Charaktere, die letztendlich die Spannung des Buches tragen und die vorhersehbare Handlung kompensieren. Denn leider ist die Handlung von Anfang an ziemlich durchschaubar und der Autor wartet kaum mit Überraschungen auf. Trotzdem ist „Ein Tod ist nicht genug“ nicht langweilig, weil Swanson einfach gut schreiben und spannend erzählen kann. Die vollmundig in den zitierten Rezensionen im Klappenumschlag angekündigten „Wendungen“ habe ich dann aber doch sehr vermisst, weil ich mich auf hammermäßige Plottwists wie bei „Die Gerechte“ eingestellt hatte. Das Etikett Thriller könnte manche erwartungsvolle Leserin dann doch enttäuschen. © Tintenhain

Lesen Sie weiter

Der Buchhändler Bill Ackerson stürzt bei einem Spaziergang an der Küste von Maine ab und wird tot aufgefunden. Sein Sohn Harry reist zu seiner Stiefmutter Alice, die nur wenig älter ist als er, um ihr beizustehen. Aber irgendetwas kommt ihm seltsam vor, denn wieso verunglückte sein rüstiger Vater auf dem ihm vertrauten Küstenweg und warum erscheint ihm Alice, wenn sie sich unbeobachtet fühlt, so gar nicht bekümmert? Auf der Beerdigung fällt ihm eine junge Frau auf, die nicht zur Trauergesellschaft zu passen scheint. Wenig später spricht sie ihn im Buchladen seines Vaters unter einem Vorwand an und erzählt ihm, dass sie Bill tatsächlich bereits länger kannte. Auch Alice hat eine bewegte Vergangenheit. Ihre alleinerziehende Mutter war stark alkoholabhängig. Sie hatte jedoch das Glück, als ihre Tochter bereits sechzehn war, einen wohlhabenden Mann zu heiraten. Allerdings ahnte sie nicht, dass ihr Ehemann viel mehr an ihrem schönen Teenager interessiert war. Was nach einer einfachen Lösung klingt, erfährt im Laufe der Handlung ständig eine unerwartete Wendung, weil Fährten gelegt werden, die in die falsche Richtung führen. Peter Swanson beweist wiederum, dass er sehr spannende Psychothriller schreiben kann.

Lesen Sie weiter

Wer "Die Gerechte" von Peter Swanson kennt, weiß was ich an den Thrillern so liebe. Sie sind auf irgendeine Art leise, aber gehen dennoch unter die Haut. Der Spannungsbogen liegt dabei ganz weit oben, bis es zum besagten Showdown kommt, wo auch nochmal alles umgeworfen werden kann. ⁣ ⁣ Hier geht es um Harry, dessen Vater Bill tötlich verunglückt ist. Die Polizei geht zunächst von einem Unfall aus, doch Alice, die zweite Ehefrau glaubt, dass Bill sie betrogen hat und somit klar ist, das Bill ermordet wurde. ⁣ ⁣ Harry fängt an nachzuforschen und dabei stößt er auf viele offene Fragen. Mord oder Unfall?⁣ ⁣ Eigene Meinung:⁣ ⁣ Ich habe mich sehr auf das neue Buch des Autors gefreut. ⁣ Der Einstieg war das, was der Klappentext verspricht. Harry kommt zur Beerdigung und trifft gleich auf seine Stiefmutter, die er schon als Jugendlicher anziehend fand. Das Thema großer Altersunterschied zog sich fortan, wie ein roter Faden durch die Geschichte. Ich fand es gewöhnungsbedürftig. ⁣ Zudem wollte ich gerne Miträtseln, doch leider gab es keine Zusammenhänge zu erkennen, sodass das Mitraten nicht wirklich möglich war. Klingt eigentlich gut, aber es fühlte sich so unbefriedigend an, als würde man nichts weiter tun können, als lesen. Natürlich hatte ich ein paar Theorien parat, die aber auch irgendwie aus der Luft gegriffen waren. ⁣ Dann, plötzlich nach ca. 320 Seiten, wird gesagt, wer es war. Einfach so, ohne großen Trommelwirbel. Weil ich aber Peter Swanson kenne und auch noch 60 Seiten vor mir hatte, ging ich davon aus, dass er uns in die Irre führen wollte. Zumindest hatte ich es gehofft, sogar noch auf den letzten 20 Seiten, hoffte ich auf den Knaller. Doch der kam nicht! Leider!⁣ ⁣ Fazit: ⁣ Wieder ein sehr ruhiger Thriller, aber dieses Mal ohne großen Wow-Effekt.⁣

Lesen Sie weiter

Empfehlenswert

Von: Lilli

06.04.2020

Diese Geschichte spielt abwechselnd im "Jetzt und früher" ein spannendes Buch das sich gut lesen lässt. Obwohl die Figur des Harry nicht so meins war. Aber die Geschichte der Alice hat mich sehr am Lesen gehalten. Und es hat sich gelohnt, denn der Schluss ist perfekt.

Lesen Sie weiter

Harry Ackerson ist am Boden zerstört, als er erfährt, dass sein Vater bei einem Sturz von den Klippen ums Leben gekommen ist. Die Polizei hält es für einen Unfall, doch Harry weiß, dass sein Vater fit war und den Weg jeden Tag lief. Auf der Beerdigung fällt ihm eine Frau auf, die er noch nie zuvor gesehen hat. Und dann spricht Harrys Stiefmutter Alice den Verdacht aus, dass sein Vater eine Affäre hatte. Liegt hier der Schlüssel zu seinem Tod? Harry ahnt nicht, dass jede der Frauen Geheimnisse hütet und dass die Wahrheit viel finsterer ist, als er sich in seinen schlimmsten Träumen ausmalen könnte … Zum Autor Peter Swanson studierte am Trinity College, der University of Massachusetts in Amherst und am Emerson College in Boston und hat Abschlüsse in kreativem Schreiben, Pädagogik und Literatur. Er veröffentlichte Kurzgeschichten und Gedichte in zahlreichen namhaften Magazinen wie The Atlantic. Mit seinem Thriller »Die Gerechte« gelang ihm ein internationaler Bestseller. Der Roman wurde von der Presse begeistert besprochen und für einen Ian Fleming Steel Dagger Award nominiert. Peter Swanson lebt mit seiner Ehefrau und einer Katze in Somerville, Massachusetts. Meine Videorezension ist zu finden auf meinem Blog lenisveasbücherwelt. Mein Fazit Ich habe ja bisher alle Thriller von Peter Swanson gelesen und war daher sehr gespannt auf sein neuestes Werk. Mich konnte die Geschichte von der ersten bis zur letzten Seite fesseln, ohne langatmig zu werden. Ich habe diesen Thriller innerhalb kürzester Zeit verschlungen. Ich mochte den Hauptprotagonisten Harry sehr gerne und konnte sehr gut nachvollziehen, dass er herausfinden wollte, was wirklich mit seinem Vater passiert ist. Besonders gut hat mir hier gefallen, dass es immer abwechselnd um Jetzt und Früher ging, dadurch war es ein absoluter Pageturner. Von mir bekommt Ein Tod ist nicht genug die vollen 5 Sterne. Rezension/Videorezension: ©lenisveasbücherwelt.de Beitragsbild: ©lenisveasbücherwelt.de

Lesen Sie weiter

▪️Ein Tod ist nicht genug ▪️ 🌊 Peter Swanson erzählt von Harry Ackerson, der gleich zu Beginn des Thrillers telefonisch vom Tod seines Vaters erfährt. Es wird ihm erzählt, dass sein Vater, Bill sich nicht weit von Kennewick Harbor von den Klippen gestürzt habe. Dass es ein Unfall war glaubt Harry nicht. Er fährt nach Maine zum Begräbnis, sieht dort eine ihm unbekannte Frau, trifft seine Stiefmutter Alice und erfährt von ihr, dass sein Vater eine Affäre gehabt haben soll. Harry versteht die Welt nicht mehr, er hat seinen Vater als umgänglichen Büchernarr in Erinnerung, nicht als Fremdgeher und jemanden, der Feinde hat. Der Thriller ist mehr ein Gebilde aus Lügen und Geheimnissen. Es ist aber auch ein Buch, das von tabuisierten Beziehungen und Missbrauch erzählt. Der Titel stimmt natürlich: es gibt Tote. Es ist ein leiser, teilweise verstörender Thriller oder Spannungsroman, der sich innerhalb von wenigen Stunden lesen lässt. Wer gerne Romane mag, die in zwei Zeitebenen spielen (Vergangenheit und in der Gegenwart) und in erster Linie Zwischenmenschliches behandeln, der wird damit zufrieden sein. Schön war, dass in dem Buch einige Buchtipps eingearbeitet sind. Da Bill ein großer Krimi-Kenner war, kommen einige Empfehlungen vor. 🖤 „Ein Tod ist nicht genug“ war übrigens mein erster Peter Swanson, ich werde sicher noch andere seiner Bücher lesen.

Lesen Sie weiter