Rezensionen zu
Die Diagnose

Anika Geisler

»Die Diagnose« (1)

(0)
(3)
(0)
(1)
(0)
€ 10,00 [D] inkl. MwSt. | € 10,30 [A] | CHF 14,50* (* empf. VK-Preis)

Im Magazin „stern“ berichten Ärzte unter der Rubrik „Die Diagnose“ von ungewöhnlichen Krankengeschichten. Da findet sich eine Schlange im Bauch oder auch ein Zahnstocher in der Leber. Dr. med. Anika Geisler hat für dieses Buch die interessantesten Fälle aus dem „stern“ ausgesucht. Es ist spannend, die einzelnen kurzen Geschichten zu lesen. Einige sind zum Kopfschütteln, weil der Patient durch unsinniges Verhalten seine Beschwerden selbst verursachte. Andere Geschichten zeigen, dass die Erstdiagnose nicht immer zutreffend sein muss und Patienten jahrelang auf der Suche nach der richtigen Diagnose sein können. Das Buch lässt sich ohne medizinische Grundkenntnisse lesen, da auf Fachbegriffe entweder verzichtet wird oder diese gut erklärt werden. Durch die vielen Autoren gibt es natürlich unterschiedliche Schreibstile, die Texte lesen sich aber alle gut. Mir hat das Buch gut gefallen und es dürfte auch ein schönes Geschenk oder Mitbringsel für Mitarbeiter aus dem Gesundheitsbereich sein. So mancher Fall zeigt, dass man sich nicht in eine Diagnose „festbeißen“ oder den Patienten als Psycho, der sich seine Beschwerden einbildet, abstempeln sollte.

Lesen Sie weiter

Das Buch „Die Diagnose“ von Dr. Med. Anika Geisler erschien am 13.Juni 2017 Penguin Verlag, es umfasst 256 Seiten. Ein sehr spannende Lektüre zwischendurch. Dr. med. Anika Geisler wurde in München geboren und studierte an der Berliner Charité Medizin. Das Buch beinhalten viele Fälle von seltenen Krankheiten die im laufe eines Berufleben als Arzt,Sanitäter oder Krankenschwester über den Weg kommt. Ich habe das Buch in Zeiten meiner Physiotherapeuten Ausbildung gelesen und fand das Buch für den Weg nach Hause oder zur Schule sehr interessant schon alleine die Fälle waren auch überraschend. Das es überhaupt sowas möglich war. Meine Lehrerin hatte sich aufgrund meiner Empfehlung auch das Buch zugelegt. Ich kann es empfehlen, bloß man sollte nicht alles auf einmal lesen, sondern wirklich ab und zu mal reinblättern.

Lesen Sie weiter

Ich habe auf dem Fernsehesender TLC einmal eine ähnliche Sendung gesehen, die ich glaube ebenfalls "Diagnose" hieß - eine ähnliche, aber ausführlichere hieß "Der Feind in meinem Körper" - ich finde diese Art von detektivischer Diagnostik sehr interessant und wollte deshalb unbedingt "Die Diagnose" lesen. Und ich wurde nicht enttäuscht, da mich hier eine bunte Vielfalt an medizinischen Rätseln erwartet haben. Dadurch, dass die Berichte von den Ärzten international sind, wird es noch spannender, wie z.B. der Fall des nachtaktiven Känguru-Jägers in Australien. Aber auch die anderen Fälle zeigen auf, dass auch Ärzte ihrern Horizont erweitern müssen und, dass man ganz oft über gute Gespräche und einfaches Zuhören zur Lösung kommen kann. Alle Fälle werden auf 2-3 Seiten zusammengefasst, länger dürfte es bei einer Zeitschriftenrubrik auch nicht sein - mir persönlich gefällt die Länge, denn es ist alles an Informationen enthalten, die ich wissen muss. "Die Diagnose" ist ein wirklich kurzweiliges Buch aus dem wahren medizinischen Leben - wer kuriose und merkwürdige Tatsachenberichte mag, liegt hier richtig - Medizinstudenten wahrsacheinlich auch!

Lesen Sie weiter

Die Herausgeberin hat mit diesem Werk eine Sammlung veröffentlicht, welche unzählige, medizinische Fälle zusammenfasst. Jeder Fall erstreckt sich gerade mal über 2-3 Seiten. Somit kann man nach Herzenslust kreuz und quer stöbern, wenn man es denn mag. ^^ Schnell wird klar, dass es sich hierbei weniger um Geschichten der wahren Fälle handelt, sondern eher um kurze protokollartige Schilderungen der Geschehnisse. Wer hier nach einer spannenden Darstellung sucht, hat sich dieses Buch vergebens gegriffen. Schließlich sind die Ärzte bzw. deren Aufzeichner keine Schriftsteller, was im Schreibstil sehr deutlich wird. Dadurch, dass vielzählige Fälle von jeweils unterschiedlichen Aufzeichnern vorhanden sind, sind auch die Schreibstile verschieden, welche mir insgesamt wenig zugesagt haben. Und auch, wenn bei einigen Texten Vorgänge oder Bestandteile erläutert wurden, hätte ich einiges als Laie in diesem Gebiet nicht verständlich genug gefunden. "Die führten eine Herzkatheter-Untersuchung durch und setzten einen Stent, ein Gitterröhrchen, das das verengte Herzkranzgefäß aufweitete. Nach etwa einer Woche konnte der Mann nach Hause." Dagegen kann positiv festgehalten werden, dass zu jedem Fall der vollständige Name und Ort des Arztes genannt wird, was es authentischer macht. Auch die Tatsache, dass es sich hierbei um wahre Fälle handeln, hebt das Buch interessant hervor. Als Biologiestudentin mit Vorliebe für die Humanbiologie habe ich mich sehr auf dieses interessante Werk gefreut. Aber leider empfinde ich es eher als stumpf. Mir fehlt einfach die Begeisterung und Leidenschaft hinter dem Praktizieren und Erforschen. BEWERTUNG: Vielleicht hatte ich einfach auch die falschen Erwartungen, weshalb mich das Buch so enttäuscht hat. Bei einem ähnlichen Werk vom selben Verlag, wobei eine Tierärztin von ihren Fällen erzählt, wurde zu jedem Patienten noch die Geschichte drum rum erläutert, sodass es viel spannender zu lesen war und ich dementsprechend auch besser unterhalten wurde (Rezension: Sorgenkätzchen). Hier wurden mir die eigentlich interessanten Fälle einfach zu platt und emotionslos dargestellt. Und an den Schreibstilen habe ich auch keinen Gefallen gefunden. Ich vergebe die Note 4.

Lesen Sie weiter