Rezensionen zu
Liebe zwischen den Zeilen

Veronica Henry

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Das Cover ist mir direkt ins Auge gesprungen. Ein wunderschöner Buchladen der das Herz höher schlagen lässt. Ich hatte mich darauf eingestellt, dass es hier hauptsächlich Emilias Geschichte und wie sie nach dem Tod ihres geliebten Vaters die Buchhandlung weiterführt und ob sie eine Liebe findet. Hier wird aber die Geschichte von sehr vielen sehr lieben Menschen erzählt. Sie sind mir sehr ans Herz gewachsen aber leider kommen sie viel zu kurz denn sie hätten alle ihre ganz eigene Geschichte verdient. Hier hat die Autorin zu viel gewollt und daher bleibt die Geschichte teilweise zu oberflächlich.  Der Schreibstil hat mir sehr gefallen. Er ist locker flüssig und sehr gefühlvoll. Ein Buch für schöne Lesestunden. 

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Lesegrund Können wir bevor ich irgendetwas zu diesem Buch schreibe, kurz inne halten und uns an diesem wunderschönen Cover erfreuen? Hach! Ja, dieser Buchdeckel sprach mich sofort an und ist nicht gering daran beteiligt, dass ich es im Bloggerportal des Random House Verlages anfragte. Aber auch der erste Storyeindruck gefiel mir. Bücher, ein Buchladen, das klang sofort einladend. Meine Meinung Ich brauchte sehr lange, um mit der Geschichte warm zu werden, was aber in keiner Weise an der Handlung an sich lag. Diese wirkte auf mich von der ersten Seite an sehr schön, liebevoll und interessant. Was mir zu schaffen machte, waren die vielen, vielen Charaktere. Neben den (eigentlich gefühlten) Hauptpersonen, wurden schnell unzählige weitere Figuren eingeführt, sodass man als Leser kaum mehr hinterher kam. Das liegt besonders daran, dass, wenn ein neuer Charakter eingeführt wird, auch aus seiner Perspektive geschrieben wird. Das geschieht gerade am Anfang sehr oft, was dazu führt, dass man schnell den Überblick verliert, wer gerade an der Reihe ist. Diese Sichtwechsel werden leider auch nicht nachvollziehbar, zum Beispiel an einem Kapitelanfang vorgenommen, sondern teilweise völlig unerwartet, wie nach einem Zeilenumbruch. Nachdem jedoch alle Charaktere eingeführt wurden und man sich einen Überblick verschaffen konnte, lässt sich die Geschichte schön, spannend und interessant lesen. Am Ende laufen dann alle Handlungsstränge zusammen, á la Tatsächlich Liebe und es gibt für jede Person ein persönlich gebackenes Happy End, mal mit mehr, mal mit weniger Kitsch. Fazit Durch die undurchsichtige Charaktereskalation, die mich von Beginn an zu überfordern drohte, geriet die eigentlich schöne und durchdachte Handlung in den Hintergrund. Man konnte sich auf diese nur zweitrangig konzentrieren, da man den Großteil der Lesezeit damit beschäftigt war herauszufinden, durch wessen Augen man gerade sieht. An sich ist es eine tolle Idee, die Geschichte aus vielen unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten, an der Umsetzung scheiterte es hier aber gewissermaßen. Ein paar Zwischenüberschriften oder kürzere Kapitel hätten dabei schon viel geleistet. Nichtsdestotrotz schaue ich lächelnd auf dieses Leseerlebnis zurück, da mich die Erzählung um die Buchhandlung und darum, was Bücher bewirken können, sehr berührt hat. Eines noch: Wer dieses Buch liest läuft zusätzlich Gefahr, den großen Wunsch zu entwickeln, eine Buchhandlung aufzumachen. So auch ich. Selbstverständlich.

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Kurzbeschreibung: Emilias Vater Julius stirbt und sie erbt den Buchladen Nightingale Books, den er ihr hinterlassen hat. Diese Buchhandlung war nicht nur Lebensinhalt ihres Vaters, sondern ein Treffpunkt für unterschiedlichste Leute, die im verträumten Peasebrook leben. Hier wurde gelesen, sich ausgetauscht, Freundschaften geschlossen und Liebe gefunden. Julius hatte für jeden Anwohner ein offenes Ohr und sein Tod hinterlässt nicht nur bei seiner Tochter eine große Lücke. Doch Emilia hat nicht nur mit dem Verlust ihres Vaters zu kämpfen, sondern auch mit der Rettung von Nightingale Books. Die Buchhandlung steht kurz vor dem Ruin. Meinung: Ein Buch, das sich um Bücher dreht! Gibt es schönere Werke zu lesen? Nur wenn sie mindestens in einem genauso einzigartigen Schreibstil verfasst wurden wie Liebe zwischen den Zeilen. Das Buch lebt wirklich durch die verschiedenen Figuren, die durch Veronica Henry verblüffend lebensecht dargestellt sind. Authentisch erschafft sie jedem Charakter eine individuelle Persönlichkeit, und verleiht ihnen Geheimnisse, Sorgen und Leidenschaften. Durch den lockeren, aber sehr detaillierten Stil erschließt sich Peasebrook schnell vor dem inneren Auge des Lesers. Man taucht direkt in die Geschichte ein und begegnet den Charakteren als wäre man mit ihnen in Peasebrook, um ihnen in diesen schwierigen Zeiten des Verlustes beizustehen. Ich finde es schwierig, die Gefühle festzuhalten, die ich beim Lesen hatte, aber trotz der traurigen Geschichte war alles sehr heimelig und man hat sich in Peasebrook wohl gefühlt. Die Figuren waren einem sehr vertraut, was wohl damit zusammenhängt, dass jedes Kapitel durch lange innere Monologe und eine Art Berichterstattung gekennzeichnet ist. Die geschriebenen Worte gehen dabei direkt ins Herz des Lesers. Ich erinnere mich noch gut an den 03. Januar als ich auf dem Weg zur Arbeit Liebe zwischen den Zeilen begann und mir fast die Tränen in der Straßenbahn gekullert sind. Als Emilia von den letzten Stunden ihres Vaters berichtete, seinem Zustand und was er nicht mehr machen konnte, musste ich wirklich schlucken. Detaillierte Beschreibungen des Todes einer geliebten Person kriegen mich immer wieder und es fällt mir wirklich schwer, solche Szenen zu lesen. Ich war optimistisch, dass dies nur der Auftakt der Geschichte ist, doch leider musste ich feststellen, dass sich die bedrückende Stimmung und Melancholie durch das gesamte Buch zieht. Emilia ist eine sehr sympathische Protagonistin. Ich konnte ihr Handeln gut nachvollziehen und habe ihren Kapiteln entgegengefiebert, denn sie waren für mich persönlich die spannendsten des Buches. In Liebe zwischen den Zeilen gibt es mehrere Perspektiven, aus denen die Geschichte erzählt wird. So lernen Leser beispielsweise Sarah kennen, die Julius Tod sehr stark trifft und die mit ihrem Kummer kaum weiter weiß, oder aber die schüchterne Thomasina, die nur bei Julius ihre introvertierte Persönlichkeit ablegen konnte und die es nach seinem Tod immer wieder in die Buchhandlung zieht. Sarah, Emilia und Thomasina sind jedoch nicht die einzigen Figuren, die das Buch mit einzigartigen Geschichten füllen. Leser erhalten auch Einblicke in die Sichtweisen der Antagonisten und männlichen Figuren. Und wer weiß, vielleicht trifft ja auch Emilia in Nightingale Books eine neue Liebe? Die vielen Erzählperspektiven sind interessant und machen den Roman vielschichtig. Was mir auch sehr gut gefallen hat sind die Rückblenden in die 1980er Jahre. So erfahren Leser wie Julius Nightingale zu der Buchhandlung gekommen ist, wie er Emilias Mutter kennen- und liebengelernt hat und wieso seine Tochter sein Ein und Alles ist. Diese Seiten sind herzerwärmend und tragisch zugleich, da bei Emilias Eltern die Liebe mit Sorgen und Leid zusammenhängt. Und dies beschreibt den Inhalt des gesamten Buches wunderbar: Liebe hängt mit Traurigem zusammen, aber aus der Trauer entsteht wiederum etwas Schönes. Fazit: Eine facettenreiche Geschichte, die direkt ins Herz geht. Durch die vielen Erzählperspektiven bietet Liebe zwischen den Zeilen dem Leser viel Abwechslung und eine interessante Auswahl an Figuren. Die Melancholie, die von diesem Buch ausgeht, sorgt jedoch für einen bitteren Beigeschmack, der nicht jedem Leser gefallen könnte.

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Ich hatte mich auf eine nette Buchhändlergeschichte gefreut und wurde leider etwas enttäuscht. Die Geschichte ist nett und lässt sich gut lesen, aber der "Bücheranteil" war mir zu gering. Die vielen kleinen Nebengeschichten haben (aus meiner Sicht) die Hauptfigur Emilia verdrängt und blaß aussehen lassen. Auch die Liebesgeschichte war eher flach und sehr vorhersehbar. Leider waren die Momente mit der Buchhandlung sehr kurz, aber immerhin schön. Man erhielt einen kleinen Einblick in das Leben der Buchhändler. Es wurde deutlich gemacht, dass die Buchhändler wesentlich mehr zu tun haben als "nur" Bücher zu verkaufen. Vieles ist dem Leser bekannt und trotzdem waren diese Abschnitte für mich die interessantesten. Veronica Henry hat nette Charaktere geschaffen, die zusammenhalten und freundlich untereinander sind. Selbst der Bösewicht wird ganz schnell zahm und somit leider auch unglaubwürdig. Ich hatte manchmal das Gefühl, dass die Autorin den Handlungsstrang nicht zu Ende erzählt hat. Sie hört einfach auf und geht zum nächsten Kapitel, zur nächsten Person über, was für mich leider etwas enttäuschend war. Insgesamt kann am sagen, dass dieses Buch ein "Bettbuch" ist. Man nimmt es mit ins Bett, schmökert ein wenig, lernt nette Figuren und eine hübsche kleine Stadt kennen und schläft dann ganz entspannt ein (da man schon ahnt, wie es ausgehen wird).

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In "Liebe zwsichen den Zeilen" gibt es meiner Meinung nach nicht nur eine Hauptperson, sondern sehr viele, denn das Buch wird abwechselnd aus verschiedenen Sichten erzählt. Alle Hauptpersonen haben ihrer eigene Geschichte in dem Buch und doch verbindet sie alle die Buchhandlung Nightingale. Am Anfang erfährt man viel über den Ladenbesitzer Julius und seine Vorgeschichte und anschließend wird die Geschichte von anderen Personen erzählt, die alle eine Verbindung zu Julius und seiner Buchhandlung haben. Leider fand ich, dass dieser Teil des Buchs ziemlich langweilig war und ich mir ständig dachte, wann denn jetzt endlich die Handlung anfängt. Es war zwar interessant in die Leben dieser ganzen Bewohner von Peasebrook einzutauchen, aber es hat mich nicht genug gepackt. Im Laufe des Buchs hat man dann immer mehr über die Personen erfahren und es ist auch an einigen Stellen etwas spannendes passiert, nur leider musste ich mich ziemlich quälen, um voranzukommen, was auch an der winzigen Schrift lag. Aber im letzten Drittel des Buchs hat mich die Geschichte dann doch gepackt und die kleine Schrift ist mir gar nicht mehr aufgefallen. Mein Fazit ist, dass es ein gutes Buch für zwischendurch ist, man es aber nicht unbedingt lesen muss.

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Super Schreibstil der Autorin. Das Buch lässt sich super leicht lesen und man kommt wahnsinnig schnell voran. Leider verspricht der Klappentext etwas, was das Buch meiner Meinung nach nicht wirklich erfüllen kann: Den es geht viel mehr um den verstorbenen Ladenbesitzer als um die Buchhandlung Nightingale Books und das finde ich sehr schade. Ich hatte mir etwas anderes vorgestellt, trotzdem hat mir die Buchhandlung und seine Verwandlung ganz gut gefallen, nur leider kam das viel zu kurz und ging viel zu schnell. Außerdem kamen viel zu viele eher unwichtige Charaktere zu Wort, die eigentlich nicht wirklich etwas mit dem Toten zu tun hatten. Trotzdem eine sehr berührende Geschichte, die von mir 3 Sterne bekomme hat. Kein muss, vor allem nicht, wenn ihr das erwartet, was der Klappentext verrät.

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Liebe zwischen den Zeilen

Von: Büchereule

15.10.2017

Das Cover des Buches ist sehr ansprechend gestaltet. Es zeigt eine kleine, einfach eingerichtete, Buchhandlung. Die Buchhandlung Nightingale. Nach dem Tod ihres geliebten Vaters steht die Protagonistin vor einer schwierigen Entscheidung ... Was passiert jetzt mit der Buchhandlung in Peasbrook, die ihr Vater jahrelang mit viel Begeisterung geführt hat. Sollte Sie sie etwa schließen? Doch dass hätte Ihrem Vater wohl nicht so sehr gefallen. Sie entschließt sich dafür es zu probieren. Nach anfänglichen Schwierigkeiten entwickeln sich viele neue Ideen was sie aus dem Laden machen könnte. Außerdem lernt sie viele neue Leute kennen, teils Stammkunden, aber auch alte Bekannte lernt Emilia dort kennen. Es entwickeln sich neue spannende Freundschaften aber auch ein paar ungesagte Worte Ihres Vaters kommen zum Vorschein. Die Ladenbesitzerin wird nun mehr oder weniger unfreiwillig zur Seelsorgerin der Bewohner von Peasbrook. Neben der harten Arbeit findet Emilia auch ein neues Hobby. Ich fand es gut, dass in diesem Buch mehrere Zitate/ Ausschnitte aus verschiedenen Büchern eingebracht worden. Vom kleinen Prinzen bis Dan Brown war alles dabei, immer passend zur Situation. Am Anfang konnte ich mich nicht so gut hineinversetzen wie die ganzen Figuren miteinander verknüpft sind. das war am Anfang des Buches nicht ganz so einfach, doch das hat sich dann im Laufe des Buches gegeben. Die Geschichte beinhaltet viele unerwartete Wendungen, dennoch entwickelt sie sich im laufe des Buches zu einer schönen Lovestory. Doch welche Veränderungen Emilia in der Buchhandlung vornimmt und ob sie den Großinvestor los wird oder ob er bald der neue Besitzer des Buchladens wird, das müsst Ihr schon selbst herausfinden!

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Meine Meinung: Das Cover gefällt mir sehr gut. Es ist sehr süß gestaltet und ich kann mir diese Buchhandlung gut in einer kleinen Ortschaft in der Nähe von London vorstellen. Auch den Titel finde ich sehr inspirierend. Veronica Henrys Schreibstil fand ich teilweise etwas schwer, aber wenn man sich einmal an die Geschichte und ihren Schreibstil gewöhnt hat, kommt man schneller voran. Ich habe mich leider erst sehr spät daran gewöhnt... Auch hat es mich zu Beginn irritiert, dass es so viele Charaktere gibt. Es hat lange gedauert, bis ich alle Charaktere im Kopf hatte und somit auch ihre Geschichten nachvollziehen konnte. Aber auch das hat irgendwann funktioniert. Mit der Zeit habe ich mit einzelnen Charakteren richtig mitgefiebert und auch erst dann war das Buch für mich spannend. Die erste Hälfte des Romans fand ich sehr langweilig wegen den oben genannten Gründe. Aber die zweite Hälfte gefiel mir dafür umso besser und hat mir die Geschichte nochmal gerettet. Die einzelnen Geschichten gefielen mir wirklich sehr gut und ich finde es auch toll, wie diese alle irgendwie zusammenhängen. Fazit: Ein ganz nettes Buch mit einigen Startproblemen. Mich konnte es erst ab der zweiten Hälfte mitreißen... Dieses Buch verdient 3/5 Sterne.

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