Rezensionen zu
Chemical Hearts

Krystal Sutherland

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Ich habe soeben das Buch ausgelesen und zum Ende hin unglaublich viele Tränen vergossen. Spätestens bei den letzten Abschlusssätzen sollten auch ganz hartgesottende in Tränen ausbrechen. Jetzt, wenn ich an das Gelesene zurück denke, überkommt mich selbst auch wieder eine unbändige Trauer und Herzschmerz. Es passiert mir wirklich selten, das mich ein Roman derart abholen kann und mich zu Tränen rührt. Es geht darin um Henry. Ein ganz normaler Jugendlicher mit Freunden einen geregelten Schuldasein und so weiter. Eines Tages erhält er jedoch eine neue Mitschülern: Grace. Sie ist ein wandelndes Mysterium und Henry fühlt sich überraschenderweise immer mehr zu ihr hingezogen. Denn schnell wird klar, Grace ist scheinbar eine zerbrochene Seele und Henry liebt zerbrochene Sachen, denen man wieder Leben einhauchen kann. Es geht in dem Buch also um die erste, wunderschöne Liebe und auch den unsäglichen Herzschmerz dahinter. Denn Grace's Trauer ist tief. Schnell kann man sich zusammen reimen, das sie um einen Menschen trauert. Henry trauert andererseits darum weil er sich in Grace verliebt und hofft das diese Liebe erwidert wird. Auch wenn es um solch ernste Themen geht, ist die Geschichte richtig witzig geschrieben und ich musste mehrmals schmunzeln. Die Chatverläufe zwischen Henry und Grace sind einfach einmalig. Auch die besten Freunde von Henry haben ihre Herzen am rechten Fleck und sorgen für den ein oder anderen Schmunzler beim geneigten Leser. Viel zu schnell und auch viel zu gut, konnte ich mich in Henry hinein versetzen. Ich habe mit ihm gelitten. Mich wie er verliebt...mich selbst in Henry verliebt, aber auch in Grace. Jederzeit konnte ich die tiefen Gefühle der beiden nachvollziehen. Das Buch ist absolut Klischeelos (in meinen Augen) und besticht durch eine sanfte Brillianz. Phantastisch wie sich die Autorin hier in die Herzen der Jugendlichen hinein versetzen konnte. Unsere verlorenen Herzen wirkt somit absolut nicht gekünstelt, sondern tiefsinnig und rührt zu Tränen. Wobei ich auch sagen muss, das es diese Wendung erst ab der zweiten Hälfte des Buches nimmt. Gerade zu Beginn hätte ich noch nicht gedacht ein 5 Sterne Buch vor mir liegen zu haben. Das Ende fand ich wiederum brillant. Es hätte eigentlich nicht anders ausgehen können. Ein unglaublich zu Herzen gehender Roman, der einen leicht wehmütig zurück lässt. Ein kleines Buchjuwel. Lesen und sich erinnern: Liebe ist schön, grenzenlos und tut weh - egal ob sie lange andauert oder kurz ist.

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Schreibstil: Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und was mich sehr überrascht hat war, dass das Buch mal aus der Sicht des Jungen/Mannes ist. Ich bin locker durch die Seiten gekommen und die Emotionen, die in jedem einzelnen Satz steckten, haben mich umgehauen. Einzelne Sätze taten manchmal so weh, dass ich ein ziehen in der Brust verspürt habe. Charaktere: Henry fand ich Anfangs etwas komisch, aber nach einer Zeit wurde es dann immer besser. Er ist dieser Typ von nebenan, mit dem man nachts durch die Straßen tanzen würde. Dadurch, dass er noch nie verliebt war, hat er einiges über sich ergehen lassen, wo ich ihn am liebsten fest geschüttelt hätte. Grace ist sehr verschlossen, aber dann wiederrum auch wieder offen, jedoch nur zu wenigen. Ich glaube ich habe noch nie ein Buch gelesen, wo ich am Ende so wenig über einen Protagonisten wusste, wie bei diesem hier. Sie war mir das ganze Buch über ein Rätsel und ich hätte am liebsten viel mehr über sie erfahren wollen. Handlung: Es brauchte erstmal einige Seiten, um mich zu überzeugen, aber es ist eines der wenigen Bücher, bei denen ich es von Anfang an mochte. Es gab einige Cringe Stellen, die ich einige Sekunden lang erstmal verarbeiten musste. Es wurde mit jeder weiteren Seite, die ich gelesen habe, besser. Die Spannung blieb das ganze Buch über erhalten, was mich verrückt gemacht hat, da man die ganze Zeit nicht wusste, wie es endet. Was mir vor allem gefallen hat, war wie Henry und Grace sich langsam kennengelernt haben. Ihre Gespräche waren tiefgründig und haben mir eine Gänsehaut beschert. Henry hatte sehr viel Geduld mit Grace, auch in den Momenten, wo ich vermutlich aufgegeben hätte. Das Geheimnis von Grace ist so viel tiefgründiger als gedacht und alles was damit zu tun hatte und all die Dinge, die sie zu Henry deswegen gesagt hat, tat einfach höllisch weg. Das Ende hat mich so eine Leere in mir hinterlassen, aber es passt einfach perfekt zu diesem Buch. Fazit: Es ist eine Mischung aus viel Spannung, Überraschung, Schmerz und irgendwo auch Liebe. Ich gebe diesem Buch 5/5 Sternen, weil es sich durch jede weitere Seite mehr in mein Herz geschlichen hat und es was besonderes ist. Ich kann dieses Buch einfach nur jedem ans Herz legen, weil es zu gut ist, um es nicht gelesen zu haben.

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"Ich liebe dich, wie man gewisse dunkle Dinge liebt, heimlich, zwischen Schatten und Seele." Dieses Buch wollte ich unbedingt lesen, seit ich auf Amazon Prime über den gleichnamigen Film gestolpert bin. Da ich (wie bei allen Romanverfilmungen) zuerst das Buch lesen wollte, auf dem die Geschichte basiert, habe ich mir sofort ein Exemplar angefragt und in wenigen Tagen verschlungen. Und nachdem ich "Chemical Hearts" gelesen habe, bin ich noch viel gespannter auf die Umsetzung dieser alles andere als gängigen Liebesgeschichten. "Das Gefühl war riesig, groß wie die Galaxie, so gewaltig und vielschichtig, dass sich mein armes kleines Gehirn keinen Reim darauf machen konnte. Es war so, wie wenn man erfährt, dass die Milchstraße aus 400 Milliarden Sternen besteht, und denkt: Oh Shit, das ist ganz schön groß. Dein mickriges Menschenhirn wird diese gigantischen Dimensionen nie richtig begreifen können, weil wir für etwas so Großes einfach nicht gemacht sind. So ähnlich war es jetzt auch mit der Liebe." Das Cover der neuen Auflage aus dem cbt Verlag ist von der Verfilmung abgeleitet und zeigt demnach die beiden Protagonisten. Da ich (wie mittlerweile wohl allgemein bekannt ist) Teil des "Mimimi-keine-Menschen-auf-Cover"-Clubs bin, gefällt mir die Originalausgabe, die unter dem Titel "Unsere verlorenen Herzen" erschienen ist, viel besser. Noch schöner finde ich das Cover der Blanvalet-Ausgabe, welche unter dem Titel "Wer fliegen will, muss schwimmen lernen" zu haben ist. Wer jetzt wegen der verschiedenen Ausgaben und Titel verwirrt ist - vergesst das Cover -, es kommt ja immerhin auf die inneren Werte an 😁... Und diese können sich bei "Chemical Hearts" definitiv sehen lassen. Der reine Text ist nämlich aufgepeppt durch toll formatierte Chatverläufe, eine Powerpoint-Präsentation (jaaa, es sind wirklich die Folien abgedruckt) und Notizen mit Liebesbriefentwürfen. Erster Satz: "Ich habe mir den Moment, in dem man zum ersten Mal seine große Liebe trifft, immer wie eine Filmszene vorgestellt." Mit diesem Satz führt uns der 17-jährige Ich-Erzähler in seine Liebesgeschichte ein, von der er selbst sich nicht ganz sicher ist, ob man sie guten Gewissens eine Liebesgeschichte nennen kann. Was zwischen ihm und seiner neuen Mitschülerin Grace im Laufe von drei Monaten vorsichgeht, während die beiden die Redaktion der Schülerzeitung leiten und sich langsam näherkommen, ist nämlich alles andere als eine typische Teenie-Romanze. Stattdessen erinnerte die Geschichte mich mit den ernsten Anklängen, dem trockenen Humor, der teilweise absurden Handlung und den philosophischen Gedanken sehr an einen John-Green-Roman. "Ein Blick in den Nachthimmel führt mir vor Augen, dass ich nur die Asche von längst verglühten Sternen bin. Ein Mensch ist eine Ansammlung von Atomen, die für kurze Zeit eine geordnete Struktur bilden, um dann wieder zu verfallen. Ich finde meine eigene Unwichtigkeit tröstlich." Und genau wie eben genannter Autor weiß auch Krystal Sutherland mit ganz besonderen Figuren, Lebensweisheiten und einer fantastischen Atmosphäre zu überzeugen und mit leisen Tönen still und heimlich den Leser um den Finger zu wickeln, zu packen und bis zum Schluss nicht mehr loszulassen. Mit vielen unterschiedlichen Metaphern und Formulierungsweisen versichert sie sich, dass auch wirklich jeder Leser verstehen kann, was sie meint und bringt Gefühle und Gedanken ihrer Figuren wunderbar direkt und erlebbar auf den Punkt. Dabei ist die Balance zwischen Humor und Tragik wunderbar ausgewogen und neben Anspielungen auf Filme, Musik und GIFs werden auch immer wieder philosophische Gedankenergüsse über den Tod, das Universum, die Liebe und andere komplexe Konstrukte miteingeflochten. "Jetzt begriff ich, warum sich Lola bei Grace an Edie Sedgwick erinnert fühlte. Beide hatten diesen Femme-fatale-Look, diese Aura von Hatte-gerade-eine-Überdosis-und-wurde-mit-einem-Adrenalinschuss-ins-Leben-zurückgeholt. Sie leuchtete, funkelte wie der Nachhall der Sterne, die verglüht waren, um ihre Atome an sie weiterzugeben. Ich hatte noch nie etwas so quälend, herzzerreißend Schönes gesehen." Zwar startet die Geschichte mit angezogener Handbremse, während Henry von seinem Alltag und anschließend von der ersten Begegnung mit Grace erzählt und ist auch im späteren Verlauf kein Pageturner, dennoch ist "Chemical Hearts" so berührend, authentisch und tragisch, dass man es einfach weiterlesen muss. Berührend und authentisch, klar, aber warum tragisch? Das liegt in erster Linie an Grace´ Geheimnis, dass nicht nur ihre ganze Charakterisierung bestimmt, sondern auch die Dynamik zwischen ihr und Henry mitbestimmt. Direkt nach dem Lesen wollte ich der Geschichte 4,5 oder sogar 5 Sterne geben, doch je weiter die Geschichte nun zurückliegt, desto mehr wird mir bewusst, dass mich doch ein paar Dinge gestört haben. Und das hängt in erster Linie mit ihr zusammen, mit Grace. Sie ist ein wahres Mysterium - unnahbar, nicht greifbar, widersprüchlich, sphärisch und deshalb auch nur äußerst schwammig charakterisiert. Krystal Sutherland hat mit all ihren Figuren versucht, Klischees zu umgehen oder sie zu pointieren - sei es die lesbische beste Freundin, der australische Frauenheld oder die Klatschbase der Highschool -, doch mit Grace Town hat sie leider eines mit voller Breitseite getroffen. Sie hätte das strahlende Herzstück der Geschichte werden können, doch stattdessen zeichnet die Autorin sie über weite Teile der Geschichte als typisches Manic Pixie Dream Girl mit dunklem Geheimnis und versäumt, auf die Gedanken und Gefühle einzugehen, die sie hinter dem Mysterium kultiviert. "Weil mir nicht klar war, dass man sich in Menschen genauso verlieben kann wie in Songs. Auch wenn ihr Lied dir anfangs nichts sagt, verwandelt sich die unbekannte Melodie schon bald in eine Symphonie und dringt dir unter die Haut. Sie wird zur Hymne im Geflecht deiner Adern, zur Harmonie, eingestrickt in das Gewebe deiner Seele." Zugutehalten muss man der Geschichte, dass das MPDG-Klischee (für alle, die nicht wissen, wovon ich spreche: eine Frauenfigur, oft in Arthouse Filmen, die grüblerischen jungen Männern beibringt, das Leben zu genießen und ihre Welt durch exzentrische Eigenheiten durcheinanderbringt, dabei aber kaum eine wirkliche Persönlichkeit hat) hier von der Autorin selbst aktiv aufgebracht wird und der Erzähler bestreitet, dass sie als solche bezeichnet werden kann. Ausflüge zu verlassenen Bahnhöfen inklusive unterirdischem Fischteich, spontane Roadtrips in den Nationalpark und nächtliches Philosophieren über Sternenstaub sprechen da aber eine andere Sprache. Dazu kommt, dass Grace hier eindeutig an einer psychischen Krankheit leidet (aus Spoilergründen werde ich hier nicht weiter darauf eingehen), dies aber leider weder thematisiert noch problematisiert wird. Stattdessen schwärmt Henry abwechselnd von ihrer Absonderlichkeit und ärgert sich über sie. Dass man Grace also weder besonders gut verstehen kann, da ihr Verhalten professionell eingeordnet wird, noch mit ihr fühlen kann, da ihre Persönlichkeit hinter dem MPDG-Mysterium fast vollständig untergeht, führt also dazu, dass man sie allgemein wenig sympathisch findet und wenig mit ihr anfangen kann. "In diesem Moment wurde mir klar, dass Grace Town ein zersplittertes Stück Glas war, an dem ich mich immer wieder schneiden würde, wenn ich mich auf sie einließ. (...) Ich dachte, dass auch ich sie im Geheimen lieben könnte, zwischen Schatten und Seele. Vielleicht wäre es das Beste. Vielleicht gehörten meine Gefühle für Grace Town genau dorthin, in die Dunkelheit, wo sie nie als Licht gelangten." Der männliche Ich-Erzähler Henry Page hat mir im Gegensatz zu ihr aber sehr gut gefallen. Nicht nur weil diese in dem Genre ohnehin viel zu selten zu finden sind, sondern auch da Henry genau die richtige Art von Erzähler ist. Die von der klugen, charmanten, witzigen, reflektierten wenn auch ein bisschen unsicheren Sorte. Die, die an die große Liebe glauben. Die, die man während des Lesens am liebsten fest in den Arm nehmen und vor der Welt beschützen würde. Die, die man einfach lieben muss, egal was sie anstellen. Seine lockere, aber intensive Art, die Welt und andere Personen zu beschreiben hat auch unter anderem dazu geführt, dass ich mir so viele tolle Stellen rausgeschrieben habe, wie schon lange bei keinem Roman mehr. Ich hoffe, ihr verzeiht mir, den Zitate-Spam 😊. "Liebe ist ein naturwissenschaftlicher Vorgang. Manchmal dauert dieser Vorgang ein ganzes Leben und wiederholt sich in Endlosschleife, manchmal nicht. Manchmal wird eine Supernova draus, die irgendwann verglüht. Wir alle sind chemische Herzen. Macht das die Liebe weniger wunderbar?" Das offene Ende hat mich mit Grace ein bisschen versöhnt, ist für uns LeserInnen aber natürlich nicht besonders zufriedenstellend. Doch Ende hin oder her, jetzt wird heute Abend erstmal der Film geschaut... Fazit: "Chemical Hearts" ist kein Buch, das mit spannender Handlung fesselt, aber eines, das tief berührt. Der tolle Erzählstil, die atmosphärischen Lebensweisheiten und wunderschöne Metaphern machen die Geschichte zu einem Leseerlebnis, das in Erinnerung bleibt.

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Chemical Hearts hat mir wirklich sehr gut gefallen, ich wollte davor noch die Verfilmung mit Lili Reinhart sehen, aber als ich gesehen hab dass es auch ein Buch dazu gibt, habe ich mich natürlich für‘s Lesen entschieden. Das war übrigens eine tolle Entscheidung, denn die Geschichte von Grace und Henry war so verdammt unterhaltsam, lustig und herzzerreißend. Grace hat mir schon am Anfang an gefallen, sie ist anders als jede andere Hauptprotogonnisten von denen ich je was gelesen hab, und das hat sie auch so einzigartig gemacht. Henry und seine Leidenschaft für’s Schreiben...unglaublich schön, sein Freundeskreis hat das Buch auch um einiges humorvoller gemacht. Ich habe dieses Buch praktisch verschlungen und fand die Geschichte toll, das Ende hatte ich nicht so erwartet aber, trotz allem war das Buch ein perfektes „zwischendurch“. Krytal Sutherland‘s Schreibstil ist auch wirklich angenehm zu lesen, man fliegt praktisch durch die Absätze. „Chemical Hearts“ hat mein Herz, danke Bloggerportal für das tolle Rezensionsexemplar ❤️

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Eine herzzerreißend schöne Liebesgeschichte, die tief berührt und nicht mehr loslässt – verfilmt mit Lili Reinhart (Riverdale) in der Hauptrolle Der 17-jährige Henry war noch nie verliebt. Kein Herzklopfen, keine Schlaflosigkeit, keine großen Gefühle. Bis seine neue Mitschülerin Grace vor ihm steht: in schlabbrige Jungsklamotten gehüllt, mit einem kaputten Bein und einer kaputten Seele. Ihre Zerbrechlichkeit macht sie in Henrys Augen nur noch schöner. Aber Grace lässt Henry kaum an sich heran – bis sie ihn eines Tages völlig unvermittelt küsst. Henry wagt es, zu hoffen. Doch irgendein ungreifbares Geheimnis scheint zwischen ihnen zu stehen ... Die Paperback Ausgabe erschien unter dem Titel „Unsere verlorenen Herzen“. (Klappentext) Von dem Buch hatte ich schon mal etwas gehört, aber erst die Verfilmung hat mich richtig neugierig gemacht. Nur leider hat mich die Geschichte weder auf auf Papier noch auf dem Bildschirm begeistern können. Am Anfang dachte ich noch, dass ich das Buch mögen würde. Ich fand den Beginn gut gemacht und war gespannt darauf, was sich zwischen Henry und Grace entwickeln würde. Jedoch ist in circa 100 Seiten nur wenig passiert, es war nicht fesselnd oder mitreißend. Und ich habe gemerkt, dass ich mir weder Henry, seine besten Freunde oder Grace sonderlich sympathisch waren. Ich wollte aber weiterlesen, um zu erfahren um Grace Geheimnis zu erfahren, weil ich das spannend fand. Zitat : "Normalerweise konnte ich andere Menschen ziemlich gut einschätzen, aber Grace Town war eine Anomalie, ein schwarzer Fleck auf meinem Radar." Henry ist schnell total fasziniert von ihn Grace, sie verwirrt ihn und gleichzeitig kann er sie nur schwer durchschauen. Manchmal beachtet sie ihn gar nicht und an vielen anderen Tagen sind sie wie beste Freunde. Hauptsächlich wirkt Grace emotional kaputt und innerlich zerbrochen. Beide teilen die Leidenschaft fürs Schreiben. Zumindest eigentlich, denn Grace will nicht mehr schreiben und auch bei der Schülerzeitung macht sie zwar mit, aber nicht durch eigene geschriebene Worte. Die Liebesgeschichte war anders, konnte mich jedoch trotzdem nicht berühren oder packen. Vielleicht lag das daran, dass Henry und Grace für mich nicht hundertprozentig gut zusammen gepasst haben und vor allem er sehr verliebt in sie ist. Zitat : "Da wurde mir klar, dass dies keine normale Liebesgeschichte sein würde, falls es so etwas über gibt." Für mich war die Geschichte insgesamt sehr langatmig und die Auflösung darum, was Grace passiert ist, fand ich leider wenig originell. Nicht schlecht fand ich den Schreibstil der Autorin, ich mochte den Humor von Henry. Negativ ist mir aufgefallen, wie der Umgang mit Alkohol herübergebracht wurde. Obwohl das Buch für mich eine große Enttäuschung war, wollte ich dem Film noch eine Chance geben. Ich fand ihn ganz okay, einige Szenen waren sehr nah am Buch gehalten, anderen wiederum eher nicht. Eine typische, aber gut gemachte Buchverfilmung, nett für einen gemütlichen Abend zu Hause. Fazit : Hat mir leider überhaupt nicht gut gefallen. Ich fand das Buch sehr langatmig, die Charaktere waren mir nicht richtig sympathisch und die Auflösung um Grace Geheimnis war nicht überzeugend gemacht.

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Zum ersten Mal ist der siebzehnjährige Henry verliebt. Er ist in die neue Schülerin Grace verliebt. Doch Grace ist nicht gerade das Mädchen, das den Jungen den Kopf verdreht. Welches Geheimnis trägt sie nur mit sich herum? Sie humpelt, trägt ausschließlich Jungenkleidung, wirkt ungepflegt, besitzt ein Auto, welches sie selbst nicht fährt und lässt niemanden zu sich nach Hause. Nicht nur ihr Bein, sondern auch ihre Seele scheint verletzt zu sein. Auch gut möglich, dass sie früher einmal Eindruck bei den Jungen gemacht. Doch es dauert lange, bis Henry Schritt für Schritt hinter das Geheimnis von Grace kommt. Als er schließlich dahinterkommt, ist er bereits bis über beide Ohren in das außergewöhnliche Mädchen verliebt. Grace sorgt für ein Wechselbad der Gefühle. Mal lässt sie Gefühle zu und Henry an sich heran, dann wiederum blockiert sie völlig. Die Ereignisse spitzen sich schließlich so zu, dass es sehr spannend wird, bevor es zu einem doch recht ungewöhnlichen Ende kommt. Chemical Hearts ist eine etwas andere Liebesgeschichte mit einem für mich überraschenden Ende. Ich fand die Geschichte schon sehr schön, speziell auch den Schluss, doch wirklich gefesselt hat mich das Buch dann leider doch nicht. Zum einen hat mich der Schreibstil nicht beeindruckt und zum anderen waren die Erzählungen manchmal zu langatmig. Mein Fazit: Alles in allem eine nette Liebesgeschichte, dessen Schluss einen doch zum Nachdenken anregt.

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Das Buch ist auf viele Arten etwas Besonderes und man merkt sofort, dass es sich hier um keinen typischen YA-Roman handelt. Es beginnt schon damit, dass die Geschichte aus der Sicht vom High-School-Schüler Henry geschrieben ist, der sich als vieles, aber ganz gewiss nicht als der typische Bad-Boy äußert, von denen man in Büchern und Filmen so oft mitbekommt. Ganz im Gegenteil, seine liebenswerte und aufmerksame Art, und die Leidenschaft zum Schreiben, die nicht dem Klischee eines Jungen entsprechen, haben ihn für mich als Charakter viel realer gemacht. “Grace war die Droge, die ich mir selbst ausgesucht hatte, und heute Abend verteilt der Dealer sie kostenlos. Ich würde bis zur Überdosis bleiben.” Grace ist ebenfalls ein ziemlich spannender Charakter. An guten Tagen ist sie witzig und für jeden Spaß zu haben, an anderen Tagen wiederum ist sie in sich gekehrt und die Tiefgründigkeit ihrer Gedanken stehen stark im Kontrast zur Naivität Henrys. Sie ist jemand, die weiß, wie es sich anfühlt, nahestehende Menschen zu verlieren und die vor allem weiß, wie es ist, sich selbst zu verlieren. Henry und Grace haben etwas großartiges, aber manchmal kommt das Leben dazwischen. Und manchmal ist man noch nicht bereit für die Liebe. “ 'Ich finde meine eigene Unwichtigkeit tröstlich.' 'Du tickst anders als der Rest der Menschlichkeit, Town. Eigentlich müsstest du das Vergessen fürchten, so wie wir anderen auch.' 'Vergessen zu werden, ist das beste Geschenk des Universums an uns.' ” Etwas was ich generell sehr an dem Buch schätze ist seine ungefilterte Realität. Lieb ist nicht immer nur schön und einfach. Überall wo die Liebe ihre Finger im Spiel hat, sind Herzschmerz und Kummer nicht weit entfernt. Und dennoch ist sie etwas großartiges. Ich finde, genau das hat Krystal Sutherland in Chemical Hearts gut rübergebracht. Es ist keine Geschichte, in der sich zwei Teenager im Schulflur begegnen, sich ineinander verlieben und bis ans Ende ihrer Tage glücklich Leben. Wer auf so eine Geschichte aus ist, sollte besser doch zu einem andern Buch greifen. Chemical Hearts handelt von so viel mehr. Krystal Sutherland schreibt über Freundschaft und Liebe, Trauer und Traumata und dem Umgang mit all dem. “ 'Ich wünschte, du könntest die Welt auf die gleiche Art sehen wie ich. Dann würdest du erkennen, dass der Tod die Belohnung dafür ist, dass wir gelebt haben.' ” Chemical Hearts ist ein wirklich empfehlenswerter Comming-of-Age Roman, der zum Nachdenken anregt und zeigt, dass ein Happy End nicht immer alles ist.

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Der 17-jährige Henry war noch nie verliebt. Bis seine neue Mitschülerin Grace vor ihm steht, in schlabbrigen Jungsklamotten gehüllt, mit einem verletzten Bein und einer traumatisierten Vergangenheit. Ihre Zerbrechlichkeit macht sie in Henrys Augen nur noch schöner. Aber Grace lässt Henry kaum sich heran bis sie ihn eines Tages völlig unerwartet küsst. Henry will mehr von ihr doch ist Grace überhaupt bereit für mehr? Mein erster Eindruck war so najaa... Das Cover finde ich persönlich nicht ganz so ansprechend, ich mag die Farben nicht so aber da ich mir vorgenommen habe mehr auf den Inhalt/ Klappentext zu achten dachte ich, dass ich den Buch eine Chance gebe. Ich bin sooo froh über die Entscheidung!! Chemical Hearts hat mich super positiv überrascht. Grace taucht sehr früh auf und macht direkt neugierig auf mehr. Ich wollte wissen wieso sie Probleme mit ihrem Bein hat, wieso sie sich zu verstecken scheint hinter ihren weiten Klamotten obwohl sie auf ihrem Social Media account wirkt wie ein strahlendes Glückliches Mädchen mit schönen Femininen Klamotten. Wieso sie sich Henry annähert aber gleichzeitig ihn wieder von sich weg stößt. Grace ist eine sehr gut beschriebene Protagonist 😍. Die Story lädt dich ein, ein Teil der Geschichte zu werden sobald du drin bist packt sie dich und spielt mit dir. Sie nimmt dich in den Arm, gibt dir das Gefühl der Geborgenheit um dich dann zeitgleich ins kalte Wasser zu schmeißen. Meine Gefühle beim Lesen hat sich fast bei jedem neuem Kapitel geändert. @km_sutherland hat mit diesen Buch eine wunderschöne, gefühlvolle, mitreißende Geschichte erschaffen😍. An vielen Stellen habe ich gedacht okaaay... Die Autorin will mich doch ärgern mit dem ständigen hin und her und den ständig wechselnden Wendungen. Man kann einfach keine Lesepause machen weil auf der nächsten Seite schon wieder so viel neues passiert 😍. Und auf das Klischee hafte Happyend gibt die Autorin auch nichts sie macht ihr Ding und genau deshalb liebe ich das Buch!! Ihr Schreibstil ist meiner Meinung nach echt etwas besonderes, sie spielt mit den Wörtern und kreiert somit super spürbare Emotionen die einen einfach nicht mehr los lassen. Passend zu dem Buch gibt es eine Verfilmung die ich mir auch unbedingt bald anschauen werde. Wenn der Film nur halb so gut ist wie das Buch würde es mir schon reichen. Ich werde auch sobald ich den Film gesehen habe einen Blogbeitrag auf meiner Instagram Seite dazu veröffentlichen also wer Interesse hat kann gerne bei mir vorbei schauen.

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