Rezensionen zu
Der Einsiedler

Thomas Rydahl

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Krimi ohne Spannung

Von: Anne R.

18.04.2020

Ein alter Taxifahrer will auf eigene Faust den Mord an einem Kind aufklären, dass tot in einem Koffer am Strand gefunden wird. Die Polizei will diesen scheinbar unter den Tisch kehren. Über 600 Seiten gibt es viele Landschaftsbeschreibungen von Fuerteventura und Handlungen, die irgendwie völlig aus dem Ruder laufen. Bei diesem Buch muss ich leider sagen, dass ich es eigentlich abgebrochen hätte, ich mich aber wirklich gezwungen habe, es zuende zu lesen. Es ist einfach nur langweilig und oft zusammenhanglose geschrieben. Von der Inhaltsangabe auf dem Buchrücken hatte ich mir etwas ganz anderes vorgestellt. Leider hat mich diese Buch überhaupt nicht angesprochen.

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Leerer Inhalt beim Einsiedler

Von: chris_ma

03.10.2018

Bei diesem Buch habe ich mir anhand des Buchrückens etwas anders und vor allem viel mehr erwartet. Es wird als Kriminalroman beschrieben und von der Buchdicke mit über 600 Seiten war ich am Anfang schon mal angetan. Doch leider konnte mich der Inhalt überhaupt nicht fesseln. Kurz zur Geschichte die nicht mal so schlecht klingt. Auf einer Urlaubsinsel wird ein totes Kind in einem Koffer versteckt gefunden. Dies scheint jedoch bis auf einen alten Taxifahrer niemanden zu interessieren. Ihn lässt das ganze keine ruhe und so beginnt er zu ermitteln und stößt dabei auf noch andere geldige Hintergründe, von denen er auch kurzzeitig profitieren kann. Bei diesem Roman habe ich tatsächlich zum ersten Mal gedacht, das Buch nicht zu Ende zu lesen, sondern abzubrechen. Was ich nicht getan habe, da ich immer gehofft habe doch noch in die Geschichte einzutauchen. Es ist wohl ein Dickes Buch doch der Inhalt für mich eine völlig leere und zusammenhanglose Hülle. Hier wäre klasse statt masse besser gewesen. Die Story zieht sich wie ein Kaugummi und in vielen Dingen völlig unrealistisch, teilweise zusammenhanglos und hat mir der eigentlichen Geschichte nichts zu tun. Wie man dann den Bogen versucht wieder zur eigentlichen Geschichte zurückzubringen ist genauso skurril wie der Rest zuvor. Einzuordnen in Krimi, Roman oder was auch immer - kann ich es auch nicht, denn für mich hat es das alles auch nicht. So leid es mir tut, aber ich kann leider nur 1 von 5 Sternen vergeben.

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Spannung...

Von: Wasserstern

14.07.2018

Das Cover und der Titel machten mich neugierig und der Klappentext weckten meine Neugierde. Ich muss ganz klar sagen: ich wurde absolut nicht enttäuscht. Aufgrund der Spannung konnte ich das Buch nur schwer aus der Hand legen. Kann es daher definitiv weiterempfehlen.

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Thomas Rydahl beschreibt einen missmutigen, dänischen Taxifahrer als Flüchtling seiner Dämonen am Rande der Gesellschaft auf Fuerteventura. Die wenigen freundschaftlichen Kontakte die er pflegt, lassen ihn Zeuge eines verstörenden Auffindens eines PKW am Strand mit einer Kindsleiche werden. Die örtliche Polizei schließt den Fall schnell und unaufgeklärt, was den Taxifahrer nach dem gewaltsamen Überfall auf einen Bekannten zum Anlass nimmt, eigene Nachforschungen zu unternehmen. Er stümpert sich 300 Seiten über die Insel, bekommt Kontakt zu Halbwelt und weiteren verkrachten Existenzen, welche im Urlaubsparadies ums Überleben kämpfen, findet aber bis zuletzt keinen roten Faden, sondern nur viele Teile eines Puzzles. Zum Ende gewinnt das Buch dann etwas Fahrt und Spannung, um in einem vollkommen schrägen Finale beendet zu werden. Eine entspannte Lektüre, welche sich sehr langsam entwickelt, mich aber nicht richtig fesseln konnte, um am Ende festzustellen, dass es sich nicht wirklich gelohnt hat. Durchwachsen, etwas mehr Logik und Glaubwürdigkeit hätten der Story durchaus gutgetan.

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Der etwas andere Krimi

Von: May

25.04.2018

Der etwas kauzige fast 70jährige Däne Erhard macht sich selbst daran den Tod eines Kindes aufzudecken. Dabei wird er mit weiteren Toten, Korruption und Desinteresse der Polizei und weiteren Schwierigkeiten konfrontiert. Die Grundidee des Buches gefällt mir sehr gut und Rydahl schafft es die Insel Fuerteventura und alle Protagonisten sehr gut zu beschreiben, leider wird das Lesen oft zäh, wenn er sich in der Beschreibung der Problematik der Taxifahrer auf der Insel verliert. Auch manche Handlungen, die Erhard im Laufe der Geschichte vollzieht sind für mich persönlich nicht logisch. Alles in allem lässt sich das Buch gut lesen und wenn man einige Passagen überfliegt, weil es zu langweilig wird, kann man dem Handlungsstrang trotzdem noch gut folgen.

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Erstlingswerk mit Schwächen

Von: Sylvia

24.04.2018

Mit seinem Erstlingswerk "Der Einsiedler" legt Thomas Rydahl einen interessanten Krimi vor. Erhard Jorgenson ist vor über einem Jahrzehnt seine Heimat Dänemark verlassen und lebt nun auf Fuerteventura. So erfährt man als Leser auch viel über das Inselleben. Bis das Geschehen in Fahrt kommt, zieht sich das Buch leider, für mich hat hier die Spannung gefehlt und ich musste mich überzeugen, weiter zu lesen. Der Einsiedler ist ein sehr seltsamer Mensch, der mit seiner merkwürdigen Eigenart, die Ermittlungen übernimmt. Diese Tatsache hat mich besonders interessiert, wie es wohl umgesetzt wird. Das Fazit für mich ist, man wird gut unterhalten, aber es ist ausbaufähig, denn so recht mitreißen konnte es mich nicht.

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Ein etwas anderer Kriminalroman

Von: Butterblümchen

18.04.2018

Für mich ein eher ungewöhnlicher Kriminalroman. Mit tollen Beschreibungen der kanarischen Insel Fuerteventura. Der Ermitano (Der Einsiedler) lebt zurückgezogen auf der Insel als Taxifahrer und Klavierstimmer bis etwas schreckliches passiert und sein Leben komplett verändert. Er ermittelt auf eigener Faust und bekommt dadurch einige Probleme. Ich bin bei diesem Buch wirklich zwiegespalten, auf einer Art war es sehr spannend, aber teilweise hat es sich für mich auch mit zuviel Einzelheiten beschäftigt, die für mich eher zur Nebensache gehörten. Z. B. die Probleme der Taxifahrer auf der Insel. Das Buch wäre auch gut mit 200 Seiten weniger ausgekommen meiner Meinung nach. Aber für Freunde eines etwas "anderen" Krimis auf jeden Fall zu empfehlen und auf keinen Fall schlecht. Aber ich hatte mir von dem Klappentext ehrlich gesagt etwas mehr Spannung gewünscht! Aber alles in allem ein gutes Buch!

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Thomas Rydahl "Der Einsiedler" Heyne Encore Inhalt: Am Strand von Fuerteventura wird die Leiche eines kleinen Jungen gefunden. Niemand scheint das Kind zu vermissen, und so versucht die Polizei, den Fall unter den Teppich zu kehren, um die anstehende Feriensaison nicht zu gefährden. Als der Taxifahrer Erhard Jorgenson, knapp 70 Jahre alt und ein Einzelgänger par excellence, davon Wind bekommt, macht er sich mit unerschütterlicher Hartnäckigkeit auf die Suche nach der Wahrheit. Aber kann ein alter Mann, der aus der Zeit gefallen scheint, ein Mordkomplott aufklären, das weit über die Küste Fuerteventuras hinausreicht? Autor: Thomas Rydahl, 1974 in Aarhus geboren, lebt mit seiner Familie in Kopenhagen. Er studierte Philosophie und Psychologie und ist ausgebildeter Feuerwehrmann. Nach seinem Abschluss an der Dänischen Schriftstellerakademie veröffentlichte er 1999 eine erste Kurzgeschichtensammlung. Seit 2001 arbeitet er in der Kommunikationsbranche, wo er Storytelling als Strategie vermittelt. »Der Einsiedler« ist sein erster Roman. Meinung: Tolles Erstlingswerk! Mit "Der Einsiedler" ist Thomas Rydahl ein beeindruckender Roman gelungen. Krimigleich, tiefgründig, intelligent und emotional entführt er uns nach Fuerteventura. Der Schreibstil ist grandios, bildhaft, flüssig und mitreißend. Jeder einzelne Charakter passt perfekt ins Buch. Die Handlungen sind authentisch und gut durchdacht. Spannung baut sich langsam eher unterschwellig auf, bis sie dann zum Ende hin ihren Höhepunkt erreicht. Über die Story an sich werde ich nichts schreiben, da dies schwierig ist ohne zu Spoilern. Ich vergebe 5 🔪🔪🔪🔪🔪 und eine mörderische Leseempfehlung Vielen Dank an den Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares!

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