Rezensionen zu
Wahllos

Jeffery Deaver

Kathryn-Dance-Thriller (4)

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Wieder eine gelungene Fortsetzung

Von: Booknerds

29.10.2016

Bei diesem Buch handelt es sich um den 4. Teil der Kathryn Dance Ermittler Reihe. Da ich von den anderen begeistert war, musste ich dieses natürlich auch sofort lesen. Und ich wurde nicht enttäuscht. Kathryn Dance und ihr Team haben es in diesem Fall mit einem Killer zu tun, der seine Morde durch hervorgerufene genau kalkulierte Massenpaniken auslöst. Das allein finde ich schon sehr interessant. Ich kenne bisher kein Buch, indem die Morde auf diese Art begangen werden. Zu Beginn des Buches wird man sofort in das geschehen geworfen, was mir sehr gut gefallen hat. Kein langes Vorgeplänkel, los geht´s! Ganz nach meinem Geschmack. Der Plot des Buches ist sehr interessant, genau durchdacht und bestens konstruiert. Auch wenn immer wieder sehr detailreich über das Privatleben von Kathryn Dance erzählt wird, fand ich es nie langweilig. Ich mochte den Aufbau sehr. Teils nur Ermittlungsarbeit, teils die Täterarbeit aus Sicht des Täters und teils das Privatleben. Das kennt man ja schon aus seinen bisherigen Büchern. Und seinen Schreibstil liebe ich sowieso, er liest sich so vollkommen leicht. Mich konnte das Buch durch seine spannenden Passagen und unerwarteten Wendungen so richtig packen, dass diese 573 Seiten im Nu vorbei waren. Auch zielt das Buch wieder auf die psychische Ebene ab, wer auf viel Blut und Ekel hofft, ist hier falsch. Ich mochte das! Ich selbst war am Ende sehr überrascht als alles aufgedeckt wurde, damit hätte ich wirklich nicht gerechnet. Hut ab, Herr Deaver! Fazit: Ein perfekt ausgearbeiteter Psychothriller, der mit seinen unerwarteten Wendungen und den immer wiederkehrenden Spannungsbögen den Leser nicht zur Ruhe kommen lässt! 5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Eine klare Empfehlung von mir!

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In einem Club im Süden der USA bricht eine Panik aus. Der Grund: ein Feuer in der Küche. 3 Menschen kommen in den Panik um, viele werden verletzt. Die Ermittlungen von Kathryn Dance ergeben jedoch schnell: ein Feuer gab es nicht, die Massenpanik war provoziert. Doch wer tut so etwas? „Wahllos“ ist der 4. Fall für die Körperspracheanalytikerin Kathryn Dance und konnte mich erstmals nicht komplett überzeugen. Jeffery Deaver schickt seine Ermittlerin in einen eher ruhigen, als auch beklemmenden Fall, der mich aufgrund seiner stark zurückgenommenen Action nicht mitreißen konnte. Die Story beginnt mit meinem Knall. Dance wird aufgrund eines Patzers vom Dienst suspendiert, degradiert in eine Abteilung, die sich um Versicherungsdetails und verspätet eingereichtes Pfand kümmert. Ein Tiefschlag für die toughe Ermittlerin. Dennoch kann Kathryn, der man aus der Sicht eines auktorialen Erzählers folgt, ihren alten Job nicht lassen und kniet sich in den Fall des Clubbrandes richtig hinein. Schnell wird klar: es war kein Zufall, dass es gebrannt hat. Und was noch schlimmer ist: der Täter ist noch lang nicht fertig. Neben den Ermittlungen bekommt man auch einen Einblick in die Welt des Täters. Denn im Gegensatz zu vielen Thrillern stellt der Autor seinen Täter vor, lässt seine Leser tief in seine Gedankenwelt blicken und sogar die Verbrechen planen. Das hat mir sehr gut gefallen. Die Perspektive des Täters ist für mich sehr reizvoll, ohne dass dabei die spannenden Ermittlungen leiden müssen. Die Figuren sind, wie von Deaver nicht anders gewohnt, vielschichtig und toll beschrieben. Gerade Kathryn Dance gewährt einen umfassenden Blick in ihr Privatleben, was mich begeistert hat. Ihre nahezu alltäglichen Probleme machen die Ermittlerin greifbar, realitätsnah und menschlich. Sie ist keine überzeichnete Starpolizistin, sondern kämpft mit der Pubertät ihrer Kinder, mit den Gefühlen für einen neuen Mann und Freunden gleichermaßen. Klasse! Und dennoch: es fehlte mir an Spannung und Action. Ich kenne Jeffery Deaver mittlerweile seit über 11 Büchern und bisher hat er mich nicht enttäuscht. Dieses Mal lässt er es in meinen Augen zu langsam, zu bedacht und zu ruhig angehen. So wie Kathryn unter ihrer neuen Aufgabe leidet und versucht auszubrechen, so ging es mir auch beim Lesen. Ich wollte die Ermittler einfach nur anschreien, dass sie doch bitte Gas geben sollen, ich wollte dem Täter zurufen, dass er doch mal bitte ein blutigeres Verbrechen begehen soll. Deswegen ist der Roman nicht schlecht, er ist nur einfach ungewohnt still. Das behagte mir nicht. Der Stil von Jeffery Deaver ist flüssig und sehr gut zu lesen. Seine Erzählweise ist direkt, detailgetreu und kann gefangen nehmen. So lob ich mir das! Fazit: auch wenn es diesmal nicht meine Wahl war, so hat das Buch etwas. Dennoch kann ich es Fans nur eingeschränkt empfehlen.

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Spannung Pur

Von: EvaMaria

26.10.2016

Dies ist der vierte Teil der Reihe um Kathryn Dance und da ich ein Fan des Autors bin, musste ich dieses Buch natürlich lesen. In diesem Buch hat es Kathryn und ihr Team mit einem Täter zu tun, dem es Freude bereitet Massenpaniken auszulösen. Diesen Hintergrund fand ich ja schon von Beginn an sehr spannend, weil ich finde, es ist mal was Neues, da ich noch nie über einen Täter gelesen habe, der solche Sachen macht. Nun, als ich dann mit dem Buch begonnen habe, war ich von der Geschichte sogleich gefesselt, da der Autor uns gleich mitten ins Geschehen wirft. Finde ich gut gemacht, dass hier nicht ewig rumerzählt wird und es geht dann richtig rasch weiter. Der Plot der Geschichte hat mir sehr gut gefallen und ich fand ihn richtig spannend, da der Autor doch auch wieder Wendungen und Ereignisse in die Handlung eingebaut hat, damit man als Leser doch auch noch einige Überraschungen hat und einem nie langweilig wird. Persönlich mag ich den Schreibstil und die Art, wie er die Geschichten erzählt sehr gerne. Die Geschichten sind meines Erachtens nicht zu brutal, sondern belasten den Leser mitunter auf psychologischer Ebene. Diese Art von Büchern finde ich zu bevorzugen, weil ich solche Geschichten interessanter und spannender finde. Auch dieses mal war mir die Hauptprotagonistin Kathryn wieder sehr sympathisch. Sie wirkt sehr glaubwürdig und interessant, da man als Leser auch immer wieder Einblicke in ihr Privatleben erhält. Fazit: 5 von 5 Sterne. Definitiv eine Kauf – und Leseempfehlung für dieses Buch. Fans von Thriller sind hier richtig. Es ist ein wirklich sehr spannendes Buch, das sich trotz der vielen Seiten, sehr schnell und flott lesen lässt.

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Massenpanik ist ein tödliches Phänomen und damit ein ideales Thema für Jeffrey Deavers neuen, vierten Kathryn Dance-Thriller „Wahllos“. Sehr authentisch und beklemmend beschreibt er, wie schnell aus intelligenten Menschen eine wogende panische Masse wird und wie rücksichtslos jeder um sein eigenes Leben kämpft, wenn nur noch pure Angst regiert. Im Mittelpunkt seiner Story steht wieder seine Agentin Kathryn Dance, deren Spezialität es ist, die von uns allen bewusst oder unbewusst genutzten Gesten und Haltungen, die Körpersprache zu deuten. Dieses Mal geht es jedoch auch viel um das Privatleben der zweifachen Mutter, die vor Jahren ihren Mann bei einem Unfall verloren hat. In „Wahllos“ macht Jeffrey Deavers erneut, was er am besten kann: Er täuscht, legt falsche Fährten und überrascht mit unerwarteten Wendungen. Das gelingt ihm ausgezeichnet, spannend und unterhaltsam bis zur letzten Seite.

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Wahllos

Von: Harakiri aus Aalen

23.10.2016

Scheinbar wahllos pickt sich ein Mann Orte heraus, um dort Menschen in Panik zu versetzen und diese eventuell sogar sterben zu sehen. Kathryn Dance gerät rein zufällig in die Ermittlungen und hinkt dem Täter immer einen halben Schritt hinterher. Denn selbst der Täter muss zugeben: Kathryn ist schlauer als er dachte. So erfindet er einen perfiden Plan, um sie loszuwerden. Doch Kathryn ist auf der Hut… Wieder einmal ein Abenteuer von Jeffery Deaver, das ich an einem Tag verschlungen habe. Zugegeben: das Duo Rhyme/Sachs gefällt mir noch besser, aber auch seine Heldin Dance habe ich ins Herz geschlossen. Der vorliegende Fall ist wieder ein super Einfall des Autors. Ein Täter, der mit der Angst seiner Mitmenschen spielt und sich daran aufgeilt. Seine Handlung ist erneut überaus schlüssig geschildert, flüssig geschrieben, mitreißend erzählt und am Ende werden alle Fäden logisch zusammengeführt und aufgeklärt. Auch Dances‘ Privatleben kommt nicht zu kurz, überschattet aber nicht den Hauptfall und auch dieses Mal darf Kathryn all ihr Können zeigen und Deaver führt den Leser ein ums andere Mal auf eine falsche Fährte. Ganz besonders genossen habe ich jeweils die Schilderungen an den jeweiligen Tatorten. Die Panik war spür- und erlebbar und ich flog nur so durch die Seiten. Deaver gönnt einem keine Atempause, peitscht den Leser durch sein Buch und man mag es kaum aus der Hand legen, um gelegentlich mal einen Schluck Wasser zu trinken oder das Essen zu kochen. Fazit: wieder einmal ein Deaver ganz nach meinem Geschmack. Raffiniert und spannend.

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