Rezensionen zu
Wahllos

Jeffery Deaver

Kathryn-Dance-Thriller (4)

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Wahllos ist der 4. Teil der Reihe um DCI Kathryn Dance. Die sympathische Kinesik- und Körpersprache Expertin ermittelt sozusagen als Menschenleserin beim CBI – California Bureau of Investigation in Monterey. Die Einblicke, die der Autor dem Leser durch die Figur Kathryn Dace in Kinesik- und Körpersprache gewährt, sind äußerst interessant und lehrreich. In diesem Thriller gelingt es DCI Kathryn Dane zunächst nicht, einen Verdächtigen richtig einzuschätzen und muss eine vorübergehende Versetzung als Konsequenz für ihre Fehleinschätzung hinnehmen und das Belächeln direkter Kollegen ertragen. So gerät sie an einen Tatort, an dem viele Menschen auf Grund einer Massenpanik zum Opfer wurden. Jeffery Deaver hat in diesem Thriller einen Täter erschaffen, der mit der Angst der Menschen spielt. Er ist intelligent, er weiß was Menschen in bestimmten Situationen glauben, ganz dem was sie sehen zum Trotz, spielt mit ihren Wahrnehmungen und Empfindungen und benutzt ihre Angst als kaltblütige Waffe gegen sie. Es ist unglaublich erschreckend, wie dieser Täter mit den Wahrnehmungen seiner Opfer spielt. Wie vorausschauend er agiert und wie kaltblütig er seine Verbrechen plant. Jeffery Deaver beschreibt die Szenarien so authentisch und so glaubhaft, dass es mir einige Überlegungen abverlangte, die meinen eigenen Alltag betreffen. Die Figur des Täters strotzt vor absurder Tiefgründigkeit, kreiert Beklemmung und versetzt dem Thriller eine düstere Stimmung. Die Handlung dieses Thrillers ist wieder einmal großartig in Szene gesetzt und Deaver schnürt erneut ein Paket verschiedener Kriminalfälle, an denen die charakterstarken Ermittler zeitgleich arbeiten. Man kann diese Handlungsstränge gut auseinanderhalten, doch ein bisschen mehr Konzentration verlangt der Autor dem Leser schon ab, denn es geht durchaus komplex zu. Auch die Stimme von Dietmar Wunder hat mir sehr gut bei diesem Hörbuch gefallen. Ich habe ihm gerne zugehört!

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Definitiv einer der besten Kathyn-Dance-Thriller! Dieses perfide Spiel mit der Angst, dass in den heutigen Zeiten so realistisch wirkt. Man kann das Buch auch lesen, wenn man noch kein Buch aus dieser Reihe gelesen hat.

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Kathryn Dance, die eigentlich nur ein paar sicherheitstechnische Details klären sollte, kommt ziemlich schnell zu dem Schluss, dass es sich bei dem Unglück im Nachtclub‚Solitude Creek‘, entgegen allen ersten Vermutungen um eine vorsätzliche Straftat handeln muss. Die Ermittlungsarbeiten haben noch keine brauchbaren Ergebisse vorzuweisen, als es zu einem weiteren mysteriösen, ähnlich inszenierten, Vorfall kommt. Der Verdacht, dass es sich bei dem Täter um einen äußerst raffinierten Psychopaten handeln muss drängt sich immer weiter in den Vordergrund. Seine Vorgehensweise, die auf die Kalkulierbarkeit menschlichen Verhaltens setzt, ist in keinster Weise vorhersehbar und seine Motivation unbegreiflich. Als Dance und ihr Kollege Michael O’Neil einer vagen Spur folgen, treffen sie unvermutet auf den Täter. Den Überraschungsmoment nutzend gelingt es diesem aber in einer turbulenten Hetzjagd zu entkommen, bei der er als Fluchthilfe eine weitere Massenpanik auslöst und so erneut seine Überlegenheit demonstriert. Langsam ergibt sich für Dance ein Handlungsmuster und als sie glaubt seine nächste Tat vorhersehen zu können, ergreift sie sämtliche verfügbaren Maßnahmen um diese zu verhindern. Aber der Täter ist schlauer und Dance erkennt erst in letzter Sekunde dass er sie erneut hereingelegt hat. Fazit Eine vielschichtige Story, die erst in der zweiten Hälfte an Tempo und Spannung zulegt und den psychologischen Aspekt in seiner ganzen Vielfalt zum Tragen bringt.

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So was ist nicht nur Kathryn Dance, der kinetischen Expertin des CBI noch nie untergekommen, sowas ist, soweit sie es überblicken kann (als die Dinge etwas klarer werden), zumindest ihr völlig unbekannt. Dass da einer mordet durch die Auslösung von Panik. Und eben nicht direkt Hand anlegt. Nicht direkt den Kontakt „zum Opfer“ sucht, braucht. Da ist dieses eine Szene am Meer, wo „Er“ eine Touristenfamilie am Strand von Monteray beobachtet. Und Deaver in dieser Szene den Leser sowohl in hohe Spannung versetzt, was das innere Befinden dieses Mannes angeht, zugleich aber auch die Emotionen des Mannes auf den Leser überträgt, indem er eine große Welle langsam aus dem Pazifik anrollen lässt. Während der Vater der Familie seine Kinder, die Gefahr gar nicht bemerkend, immer weiter an die äußere Spitze der in das Meer ragenden Felszunge führt, um eine Aufnahme fürs Familienalbum zu machen. Diese Hoffnung, die im Beobachter entsteht und die Deaver dicht schildert. Dass die Welle die kleine Gruppe erreicht, bevor die Gefahr bemerkt wird, dass der Tod wie ein köstliches Dessert unerwartet vor seinen Augen sich vollzieht. Innerhalb von 3-4 Seiten klärt Deaver hier, was in „Ihm“ vorgeht, worum es dem Mann geht und zieht umgehend den Leser spätestens von da an mit hinein in einerseits die Planungen des Mörders und andererseits das erst langsame Erkennen und Ermitteln von Kathryn Dance. Die durch einen Fehler zeitweise degradiert wurde und eigentlich bei solchen Ermittlungen offiziell gar nichts verloren hat. Sich aber dennoch nicht abhalten lässt, mit ihrem alten Freund und Chef der örtlichen Polizei auf Spurensuche zu begeben. Wobei ihr das Tragen einer Dienstwaffe nicht gestattet ist. Wie Deaver hier und da erwähnt. Was Folgen haben könnte (und haben wird) wenn es eng und gefährlich wird. In der Sprache sehr klar, direkt und einfach lässt Deaver sich dabei (wie gewohnt) Zeit, den Personen und den Lebensumständen näher zu kommen. Kontrastiert die friedliche Szene auf „dem Deck“ mit Freunden und einer schönen Martin Gitarre geschickt mit einer ebensolchen, aber im Gewühl der Panik zerbrochenen Gitarre in dieser Musikkneipe, die den ersten Anschlag des Mörders erleben musste. Wobei Deaver immer wieder für kleine und größere überraschende Wendungen zu sorgen versteht (in der Frage z.B., wer genau denn aus der Anfangsszene heraus diesen Ausbruch von Panik nicht überlebt hat). Was sich allerdings durch das eher ruhige Tempo der ersten zwei Drittel des Buches doch hier und da auch ein wenig zieht und für gewisse Längen bei der Lektüre sorgt. Ein flüssiges, nicht zu hohes Tempo, dass sich erst zum Ende hin steigert, dann aber sehr, eine lauernde Spannung, die im ersten Teil eher nur angedeutet wird, ein Anfang des Thrillers, der mit einem Paukenschlag beginnt und ein Ende, dass Dance selbst (und die Ihren) in Gefahr bringt (und zeigt, wie schnell das geht, das Gefahr im Leben hereinbrechen kann), das kennzeichnet diesen vierten Fall der Kathryn Dance. Eine unterhaltsame, aber erst zum Ende hin temporeicher und spannender werdende Lektüre, die mit dem interessanten und erschreckenden Gedanken der „Wahllosigkeit“ von Opfern geschickt spielt.

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Ein Konzert in einem beliebten Nachtclub endet für die Besucher in einem Albtraum, als ein Feueralarm ausgelöst wird. Der Notausgang ist blockiert – es kommt zu einer Massenpanik, bei der zahlreiche Menschen sterben. Kathryn Dance ermittelt und stößt auf Beweise, die infrage stellen, dass es sich bei den Geschehnissen um ein tragisches Unglück handelte. Ein psychopathischer Täter hat offenbar die Angst der Konzertbesucher ausgenutzt, um seine perversen Bedürfnisse zu befriedigen. Dance muss alles daransetzen, ihn unschädlich zu machen, denn sie ist sicher, dass er wieder zuschlagen wird … Reflektionen: Wahllos ist der 4. Teil der Reihe um DCI Kathryn Dance. Die sympathische Kinesik- und Körpersprache Expertin ermittelt sozusagen als Menschenleserin beim CBI – California Bureau of Investigation in Monterey. Die Einblicke, die der Autor dem Leser durch die Figur Kathryn Dance in Kinesik- und Körpersprache gewährt, sind äußerst interessant und lehrreich. In diesem Thriller gelingt es DCI Kathryn Dane zunächst nicht, einen Verdächtigen richtig einzuschätzen und muss eine vorübergehende Versetzung als Konsequenz für ihre Fehleinschätzung hinnehmen und das Belächeln direkter Kollegen ertragen. So gerät sie an einen Tatort, an dem viele Menschen auf Grund einer Massenpanik zum Opfer wurden. Jeffery Deaver hat in diesem Thriller einen Täter erschaffen, der mit der Angst der Menschen spielt. Er ist intelligent, er weiß was Menschen in bestimmten Situationen glauben, ganz dem was sie sehen zum Trotz, spielt mit ihren Wahrnehmungen und Empfindungen und benutzt ihre Angst als kaltblütige Waffe gegen sie. Es ist unglaublich erschreckend, wie dieser Täter mit den Wahrnehmungen seiner Opfer spielt. Wie vorausschauend er agiert und wie kaltblütig er seine Verbrechen plant. Jeffery Deaver beschreibt die Szenarien so authentisch und so glaubhaft, dass es mir einige Überlegungen abverlangte, die meinen eigenen Alltag betreffen. Die Figur des Täters strotzt vor absurder Tiefgründigkeit, kreiert Beklemmung und versetzt dem Thriller eine düstere Stimmung. Die Handlung dieses Thrillers ist wieder einmal großartig in Szene gesetzt und Deaver schnürt erneut ein Paket verschiedener Kriminalfälle, an denen die charakterstarken Ermittler zeitgleich arbeiten. Man kann diese Handlungsstränge gut auseinanderhalten, doch ein bisschen mehr Konzentration verlangt der Autor dem Leser schon ab, denn es geht durchaus komplex zu. Wie stets in seinen Romanen fließt auch immer etwas sehr persönliches aus den Leben der Hauptfiguren mit in die Seiten. Dieses Mal ist es Kathryns Sohn Wes, der auf scheinbar düsteren Abwegen unterwegs ist und Töchterchen Maggie wirkt merkwürdig verschlossen. Auch Kathryn Dances Liebesleben kommt hier nicht zu kurz und es bleibt auch weiterhin spannend. Kathryn leistet stets einen Spagat zwischen mehreren Kriminalfällen und ihrem Privatleben. Trotz der wirklich interessanten Story, großartiger Figuren und der geschickt platzierten Cliffhanger fehlt mir dieses Mal eindeutig Tempo. Jeffery Deaver verliert sich sogar in detailverliebten Kapiteln, die die Handlung kaum voranbringen und die Spannung immer mal wieder eindämmen. Erstmalig fühlte ich zwischendurch fast so etwas wie Langeweile. Es geht mir eindeutig zu gemäßigt zu. Natürlich habe ich das Buch zu Ende gelesen, denn schließlich ist Deaver ein Meister der Verstrickungen und Wendungen, die mich dann gegen Ende, mit schlüssigen Auflösungen auch wieder zufrieden gestimmt haben. Jeffery Deaver gehört mit seinen hoch spannenden Romanen und seinem hervorragendem Schreibstil zu meinen Lieblingsautoren, doch dieses Mal hat er mich nicht ganz überzeugt. Fazit und Bewertung: Wahllos ist ein lesenswerter und spannender Thriller, doch ich bleibe dabei, Jeffery Deavers Lincoln-Rhyme-Thriller sind an Spannung kaum von Deaver selbst zu übertreffen. Wahllos war für mich ein guter Roman, aber ich bleibe doch etwas enttäuscht zurück.

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Zum Inhalt Ein Konzert in einem beliebten Nachtclub endet für die Besucher in einem Albtraum, als ein Feueralarm ausgelöst wird. Der Notausgang ist blockiert – es kommt zu einer Massenpanik, bei der zahlreiche Menschen sterben. Kathryn Dance ermittelt und stößt auf Beweise, die infrage stellen, dass es sich bei den Geschehnissen um ein tragisches Unglück handelte. Ein psychopathischer Täter hat offenbar die Angst der Konzertbesucher ausgenutzt, um seine perversen Bedürfnisse zu befriedigen. Dance muss alles daransetzen, ihn unschädlich zu machen, denn sie ist sicher, dass er wieder zuschlagen wird … Zum Autor (Quelle Randomhouse) Jeffery Deaver gilt als einer der weltweit besten Autoren intelligenter psychologischer Thriller. Seit seinem ersten großen Erfolg als Schriftsteller hat der von seinen Fans und den Kritikern gleichermaßen geliebte Jeffrey Deaver sich aus seinem Beruf als Rechtsanwalt zurückgezogen und lebt nun abwechselnd in Virginia und Kalifornien. Seine Bücher, die in 25 Sprachen übersetzt werden und in 150 Ländern erscheinen, haben ihm zahlreiche renommierte Auszeichnungen eingebracht. Zu den Buchreihen (Quelle Randomhouse) Lincoln-Rhyme-Thriller 01. Der Knochenjäger (auch bekannt unter "Die Assistentin") 02. Letzter Tanz 03. Der Insektensammler 04. Das Gesicht des Drachen 05. Der faule Henker 06. Das Teufelsspiel 07. Der gehetzte Uhrmacher 08. Der Täuscher 09. Opferlämmer 10. Todeszimmer 11. Der Giftzeichner Kathryn-Dance-Thriller 01. Die Menschenleserin 02. Allwissend 03. Die Angebetete 04. Wahllos John-Pellam-Thriller 01. Todesstille 02. Ein einfacher Mord 03. Feuerzeit Weitere Titel des Autors 01. Ein tödlicher Plan 02. Blutiger Mond 03. Nachtgebet 04. Schule des Schweigens 05. Die Saat des Bösen 06. Die Tränen des Teufels 07. Lautloses Duell 08. Todesreigen (Kurzgeschichten) 09. Gezinkt (Kurzgeschichten) 10. Nachtschrei 11. Schutzlos 12. Carte Blanche (James Bond Roman) 13. Blinder Feind Meine Meinung Dies ist mein erstes Buch des Autors, ich habe somit noch keinen Teil der Reihe gelesen. Das macht hier aber gar nichts. Der Thriller ist spannend und absolut unvorhersehbar geschrieben. Bis zum Ende versteht es Jeffery Deaver den Leser zu fesseln und immer wieder aufs Glatteis zu führen. Glaubt man zu Beginn noch, dass die Spannung aufgrund des Umfangs des Titels bald an Fahrt verlieren wird, so irrt man sich zum Glück. Mich zumindest konnte man mit diesem Titel bis zum Ende fesseln. Die Geschichte erinnerte mich zu Beginn an eine Folge von Criminal Minds, die ich mal gesehen hatte, wo ein Feuer in einem Kino ausbrach. Was an diesem Buch aber wesentlich besser ist? Man kann seiner Phantasie freien Lauf lassen und sich ganz in der Geschichte fallen lassen. Und dieser Thriller ist so spannend und fesselnd geschrieben, dass man das Buch kaum weglegen kann. Das Buch weißt absolut unvorhersehbare und spannende Plots auf, mit Wendungen und Ideen, auf die ich nicht gekommen wäre. Im Nachhinein absolut klar und logisch, aber während des Lesens wäre ich nie darauf gekommen. Ich werde auf jeden Fall noch die anderen Werke lesen.

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Erstmal zum Cover, das mich schon alleine durch die Farbkombination irgendwie angezogen hat, das gelb ist mal etwas anderes und ein echter Hingucker. Als Fan von Deaver musste ich natürlich das Buch näher betrachten und dann handelt es sich auch noch um einen Teil mit Kathryn Dance, das hat mich besonders neugierig gemacht. Und ich kann euch schonmal so viel verraten, ich habe das Buch förmlich verschlungen. Auf Deaver's Schreibstil ist wieder einmal verlass, die Spannung wird genial aufgebaut und ist jederzeit spürbar auch in den etwas ruhigeren Bereichen der Geschichte. Man startet sehr gut in die Geschichte und ich war sofort gefesselt von der Handlung. Alles wird sehr detailreich beschrieben aber auf eine sehr angenehme, leichte Art und Weise. Auch die Charaktere werden wunderbar detailreich und bildlich beschrieben, Kathryn Dance war mir zwar bekannt aber man hat sie nochmal ganz neu kennen lernen dürfen, was wirklich hilfreich war, da es schon etwas her ist, das ich das letzte Buch über sie gelesen habe. Besonders gut haben mir die ständigen Wendungen gefallen, wodurch ich zu keiner Zeit hervorsehen konnte, wie sich die Geschichte weiter entwickeln würde und somit blieb es auch die ganze Zeit spannend. Es war erstaunlich, wie bedrückend manche Situationen waren, sie waren nicht unbedingt blutrünstig aber psychisch belastend. Der Autor hat es mal wieder geschafft mich komplett zu begeistern, die Mischung zwischen Spannung pur und den etwas ruhigeren Abschnitten hat mir gut gefallen, fast 600 Seiten Nervenkitzel hätte ich in diesem Fall auch nicht überlebt. So konnte man zwischendurch auch mal durchatmen und hat nette Informationen gesammelt. Das Ende hätte meiner Meinung nach etwas actionreicher sein können, da hat mir der Wow-Effekt ein bisschen gefehlt, trotzdem war ich überrascht und das ist meiner Meinung nach immer das wichtigste. Eine gelungene Fortsetzung der Kathryn Dance Reihe und ein Buch das ich gerne weiter empfehlen werde. Fazit: Spannung, Action, bedrückende Atmosphäre, was braucht man mehr für einen guten Thriller? Deaver hat mich wieder einmal begeistern können und ich habe mich sehr über die Fortsetzung der Kathryn Dance Reihe gefreut. Jeder Fan von Deaver sollte dieses Buch auf keinen Fall verpassen!

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Jeffery Deaver ist ja dafür bekannt, dass er nicht lange geheim hält wer die Bösewichte in seinen Bücher verkörpert. Auch dieses Mal erfährt man recht früh wer hinter den Vorfällen steckt. Dabei war es für mich dieses Mal besonders spannend die Planung der Ereignisse aus Sicht des Killers zu erleben. Denn auf der anderen Seite begleitet man Dance und ihre Kollegen auf der Jagd nach eben diesem. So erlebt man beide Seiten und wie diese vorgehen und was sie sich bei ihrem Tun denken. Bei dem Buch handelt es sich um den vierten Fall für Agentin Dance und es lassen sich definitiv Unterschiede zu den bisherigen Bänden feststellen. Dieses Mal verlaufen die Ermittlungen bis auf wenige Ausnahmen ein wenig ruhiger von statten. Das trübt die Spannung jedoch auf keinen Fall. Das Hauptaugenmerk nicht auf das Töten selbst sondern die Massenpaniken und deren Verlauf zu legen, war für mich etwas ganz neues. Erschreckend mitzuerleben wie Menschen dabei zu Spielbällen werden und jegliche Kontrolle verlieren. Ich mag den Schreibstil von Jeffery Deaver sehr. Er erzählt seine Geschichten eher auf psychologischer Ebene und ist dafür nicht sonderlich brutal. Diese Art Thriller gefallen mir persönlich besser, da sie spannender sind als andere. Die Figuren sind wieder einmal mehr als nur gut gelungen, vielschichtig und glaubwürdig. Dieses Mal erhält man zudem einen tieferen Einblick in Kathryns Privatleben. Dadurch erkennt man als Leser deutlich, dass sie nicht nur eine toughe Polizistin ist, sondern auch liebevolle Mutter von zwei Kindern, die genauso mit ihrem täglichen Alltag zu kämpfen hat, wie jeder andere Mensch auch.

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