Leserstimmen zu
Wahllos

Jeffery Deaver

Kathryn-Dance-Thriller (4)

(11)
(7)
(2)
(0)
(1)
€ 9,99 [D] inkl. MwSt. | € 10,30 [A] | CHF 14,50* (* empf. VK-Preis)

Ein Killer, der es auf die Wahrnehmung der Menschen abgesehen hat - er treibt sie in den Tod, nicht von eigener Hand. Gibt es etwas Schlimmeres? Der Autor Deaver lässt seine Kinesik-Expertin Dance mal wieder eine Nadel im Heuhaufen suchen, ob sie dabei Glück hat, könnt ihr im 4. Band lesen. In einem beliebten Nachtclub in Monterey gibt es ein Konzert, bei welchem viele Besucher sind. Jedoch endet das Konzert gleich nach Beginn in einem Albtraum für die Besucher, da der Feueralarm ausgelöst wird und die Notausgänge blockiert sind - es kommt zu einer Massenpanik, wobei viele Menschen sterben. Kathryn Dance ermittelt in diesem Fall und stößt auf einiges, was infrage stellen lässt, dass es sich hierbei um ein Zufall handelt. Ein Täter, der die Angst der Menschen ausnutzt, war hier am Werk. Dance muss alles daran setzen, ihn zu bekommen, denn er wird es mit Sicherheit wieder tun... Das ist der 4. Band der Dance-Reihe - ich muss gestehen, ich habe den ersten gelesen und dann erst wieder jetzt den 4. Die ganze Entwicklung der kinesischen Ermittlerin ging an mir vorbei, ich denke aber, dass das nicht allzu schlimm ist. Sie ist eine starke Persönlichkeit, die es mit allem und jedem aufnimmt und dabei ist sie ganz schön gerissen - fast oder genauso wie ein psychopathischer, intelligenter Killer, mit welchem sie es hier zweifelsohne zu tun hat! Man begleitet sie Schritt auf Schritt und auch in ihrem persönlichen Umfeld geht es etwas chaotisch zu. Man bekommt also einige Stränge vorgesetzt aus dem Leben der Ermittler. Der Killer selbst ist ein intellegenter Mann - leider! Er führt die Ermittler ganz schön an der Nase herum und zieht sein Ding so durch, wie er das vor hat. Man selbst bekommt eine Gänsehaut, wenn man überlegt, wie er mit der Angst der Menschen spielt und damit Erfolg hat. Die Szenen laufen vor dem Auge ab wie ein Film im Kino und lassen einen richtig gruseln vor so viel Grausamkeit. Wie wird man so oder ist das schon immer in einem drin? Der Autor hat den Täter auf jeden Fall sehr detailgetreu gezeichnet und man kann sich fast hineinfühlen, wie sich so ein krankes Denken anfühlt. Der Schreibstil sowie die Spannung halten einen auf dem laufenden Band im Lesefluss fest. Auch wenn man die vorherigen Teile nicht gelesen hat, so ist man doch sofort gefangen und möchte wissen, wie es um die Ermittler weiter geht und was für neue Fälle sie lösen müssen. Das Ende haut dann doch noch alles raus - etwas unrealistisch und vieles zu schnell, aber es passt zur Handlung und man kann sich schnell damit anfreunden. Ich z.B. bin schon sehr gespannt, wie es hier weiter geht, vor allem auch das Zwischenmenschliche! Unbedingt empfehlenswert, die Deaver sowieso schon gern lesen - und für die, die ihn noch nicht kennen, ein guter Anfang, ihn kennenzulernen. Man wird es auf keinen Fall bereuen, perfide Ideen und hochgradige Spannung - ein weiterer Lieblingsautor in meinem Regal.

Lesen Sie weiter

Wenn man die Serie "The Mentalist" nimmt und in einen Roman mit noch mehr involvierten Personen und unerwarteten Wendungen umschreibt, dann bekommt man einen Thriller wie "Wahllos". Die Geschichte handelt von einem Killer, der Massenpaniken auslöst, um Menschen zu töten. Dafür spielt er mit deren Angst und Bewusstsein, er sorgt dafür, dass die Menschen selbst zu der Gefahr werden, die sie letztendlich tötet. Agent Dance ist ihm auf der Spur, während sie nebenher ihr Privatleben zu managen versucht. Da sind zwei Männer, die eine Beziehung mit ihr möchten, zwei Kinder, die seit ihrer Scheidung viele Veränderungen durchmachen mussten, Kollegen, die sie nicht leiden können, und zu guter Letzt auch noch eine Suspendierung, weil ihr ein schwerer Fehler unterlaufen ist. Wahllos ist ein Thriller, der durch viele parallele Handlungsplots besticht. Obwohl es sich hier wirklich um einen dicken Schmöker handelt, habe ich das Buch an nur einem Tag durchgelesen, da ich es einfach nicht mehr aus der Hand legen konnte und unbedingt wissen musste, was als nächstes geschieht. Deaver brilliert darin, den Spannungsbogen stetig weiterzustricken, geschickt die Perspektive zu wechseln und seinen Leser so nie - wirklich nie (!) - über langweilige, unnötige Erzählpassagen stolpern zu lassen. All die actiongeladene Handlung und das interessante Personengeflecht präsentiert er uns zudem in einer sehr angenehm zu lesenden Sprache, die in etwa dem durchschnittlichen amerikanischen Thriller entspricht. Besonders gelungen ist auch sein Spiel mit der Wahrnehmung der Wirklichkeit, er weiß, wie er seine Leser täuschen kann. Jedesmal, wenn man denkt aha, jetzt weiß ich, was lost ist, setzt er einfach eine neue Wendung und alles erscheint in einem völlig anderen Licht. Lediglich das Ende fand ich nicht ganz so gelungen. Es war nicht schlecht, aber gerade, da so viele verschiedene Handlungsstränge im Buch vorkommen, hätte ich mir noch etwas mehr Verflechtung derselben gewünscht, manche werden einfach bezugslos nebeneinander stehen gelassen. Außerdem hatte ich das Gefühl, dass er, so sehr er davor ins Detail ging, am Ende versucht, so schnell wie möglich alles aufzulösen, eine Erkenntnis folgt der nächsten, Knall auf Fall. Vielleicht etwas zu plötzlich. Hier hätte mehr Weitschweifigkeit sicher nicht geschadet. Alles in allem ein Buch, das jeder Thriller-Fan gelesen haben sollte, ein echter Page-Turner, der selbst dann noch überrascht, wenn man glaubt, man wäre bereits am Ende der Story angelangt.

Lesen Sie weiter

Definitiv einer der besten Kathyn-Dance-Thriller! Dieses perfide Spiel mit der Angst, dass in den heutigen Zeiten so realistisch wirkt. Man kann das Buch auch lesen, wenn man noch kein Buch aus dieser Reihe gelesen hat.

Lesen Sie weiter

So was ist nicht nur Kathryn Dance, der kinetischen Expertin des CBI noch nie untergekommen, sowas ist, soweit sie es überblicken kann (als die Dinge etwas klarer werden), zumindest ihr völlig unbekannt. Dass da einer mordet durch die Auslösung von Panik. Und eben nicht direkt Hand anlegt. Nicht direkt den Kontakt „zum Opfer“ sucht, braucht. Da ist dieses eine Szene am Meer, wo „Er“ eine Touristenfamilie am Strand von Monteray beobachtet. Und Deaver in dieser Szene den Leser sowohl in hohe Spannung versetzt, was das innere Befinden dieses Mannes angeht, zugleich aber auch die Emotionen des Mannes auf den Leser überträgt, indem er eine große Welle langsam aus dem Pazifik anrollen lässt. Während der Vater der Familie seine Kinder, die Gefahr gar nicht bemerkend, immer weiter an die äußere Spitze der in das Meer ragenden Felszunge führt, um eine Aufnahme fürs Familienalbum zu machen. Diese Hoffnung, die im Beobachter entsteht und die Deaver dicht schildert. Dass die Welle die kleine Gruppe erreicht, bevor die Gefahr bemerkt wird, dass der Tod wie ein köstliches Dessert unerwartet vor seinen Augen sich vollzieht. Innerhalb von 3-4 Seiten klärt Deaver hier, was in „Ihm“ vorgeht, worum es dem Mann geht und zieht umgehend den Leser spätestens von da an mit hinein in einerseits die Planungen des Mörders und andererseits das erst langsame Erkennen und Ermitteln von Kathryn Dance. Die durch einen Fehler zeitweise degradiert wurde und eigentlich bei solchen Ermittlungen offiziell gar nichts verloren hat. Sich aber dennoch nicht abhalten lässt, mit ihrem alten Freund und Chef der örtlichen Polizei auf Spurensuche zu begeben. Wobei ihr das Tragen einer Dienstwaffe nicht gestattet ist. Wie Deaver hier und da erwähnt. Was Folgen haben könnte (und haben wird) wenn es eng und gefährlich wird. In der Sprache sehr klar, direkt und einfach lässt Deaver sich dabei (wie gewohnt) Zeit, den Personen und den Lebensumständen näher zu kommen. Kontrastiert die friedliche Szene auf „dem Deck“ mit Freunden und einer schönen Martin Gitarre geschickt mit einer ebensolchen, aber im Gewühl der Panik zerbrochenen Gitarre in dieser Musikkneipe, die den ersten Anschlag des Mörders erleben musste. Wobei Deaver immer wieder für kleine und größere überraschende Wendungen zu sorgen versteht (in der Frage z.B., wer genau denn aus der Anfangsszene heraus diesen Ausbruch von Panik nicht überlebt hat). Was sich allerdings durch das eher ruhige Tempo der ersten zwei Drittel des Buches doch hier und da auch ein wenig zieht und für gewisse Längen bei der Lektüre sorgt. Ein flüssiges, nicht zu hohes Tempo, dass sich erst zum Ende hin steigert, dann aber sehr, eine lauernde Spannung, die im ersten Teil eher nur angedeutet wird, ein Anfang des Thrillers, der mit einem Paukenschlag beginnt und ein Ende, dass Dance selbst (und die Ihren) in Gefahr bringt (und zeigt, wie schnell das geht, das Gefahr im Leben hereinbrechen kann), das kennzeichnet diesen vierten Fall der Kathryn Dance. Eine unterhaltsame, aber erst zum Ende hin temporeicher und spannender werdende Lektüre, die mit dem interessanten und erschreckenden Gedanken der „Wahllosigkeit“ von Opfern geschickt spielt.

Lesen Sie weiter

Zum Inhalt Ein Konzert in einem beliebten Nachtclub endet für die Besucher in einem Albtraum, als ein Feueralarm ausgelöst wird. Der Notausgang ist blockiert – es kommt zu einer Massenpanik, bei der zahlreiche Menschen sterben. Kathryn Dance ermittelt und stößt auf Beweise, die infrage stellen, dass es sich bei den Geschehnissen um ein tragisches Unglück handelte. Ein psychopathischer Täter hat offenbar die Angst der Konzertbesucher ausgenutzt, um seine perversen Bedürfnisse zu befriedigen. Dance muss alles daransetzen, ihn unschädlich zu machen, denn sie ist sicher, dass er wieder zuschlagen wird … Zum Autor (Quelle Randomhouse) Jeffery Deaver gilt als einer der weltweit besten Autoren intelligenter psychologischer Thriller. Seit seinem ersten großen Erfolg als Schriftsteller hat der von seinen Fans und den Kritikern gleichermaßen geliebte Jeffrey Deaver sich aus seinem Beruf als Rechtsanwalt zurückgezogen und lebt nun abwechselnd in Virginia und Kalifornien. Seine Bücher, die in 25 Sprachen übersetzt werden und in 150 Ländern erscheinen, haben ihm zahlreiche renommierte Auszeichnungen eingebracht. Zu den Buchreihen (Quelle Randomhouse) Lincoln-Rhyme-Thriller 01. Der Knochenjäger (auch bekannt unter "Die Assistentin") 02. Letzter Tanz 03. Der Insektensammler 04. Das Gesicht des Drachen 05. Der faule Henker 06. Das Teufelsspiel 07. Der gehetzte Uhrmacher 08. Der Täuscher 09. Opferlämmer 10. Todeszimmer 11. Der Giftzeichner Kathryn-Dance-Thriller 01. Die Menschenleserin 02. Allwissend 03. Die Angebetete 04. Wahllos John-Pellam-Thriller 01. Todesstille 02. Ein einfacher Mord 03. Feuerzeit Weitere Titel des Autors 01. Ein tödlicher Plan 02. Blutiger Mond 03. Nachtgebet 04. Schule des Schweigens 05. Die Saat des Bösen 06. Die Tränen des Teufels 07. Lautloses Duell 08. Todesreigen (Kurzgeschichten) 09. Gezinkt (Kurzgeschichten) 10. Nachtschrei 11. Schutzlos 12. Carte Blanche (James Bond Roman) 13. Blinder Feind Meine Meinung Dies ist mein erstes Buch des Autors, ich habe somit noch keinen Teil der Reihe gelesen. Das macht hier aber gar nichts. Der Thriller ist spannend und absolut unvorhersehbar geschrieben. Bis zum Ende versteht es Jeffery Deaver den Leser zu fesseln und immer wieder aufs Glatteis zu führen. Glaubt man zu Beginn noch, dass die Spannung aufgrund des Umfangs des Titels bald an Fahrt verlieren wird, so irrt man sich zum Glück. Mich zumindest konnte man mit diesem Titel bis zum Ende fesseln. Die Geschichte erinnerte mich zu Beginn an eine Folge von Criminal Minds, die ich mal gesehen hatte, wo ein Feuer in einem Kino ausbrach. Was an diesem Buch aber wesentlich besser ist? Man kann seiner Phantasie freien Lauf lassen und sich ganz in der Geschichte fallen lassen. Und dieser Thriller ist so spannend und fesselnd geschrieben, dass man das Buch kaum weglegen kann. Das Buch weißt absolut unvorhersehbare und spannende Plots auf, mit Wendungen und Ideen, auf die ich nicht gekommen wäre. Im Nachhinein absolut klar und logisch, aber während des Lesens wäre ich nie darauf gekommen. Ich werde auf jeden Fall noch die anderen Werke lesen.

Lesen Sie weiter

Erstmal zum Cover, das mich schon alleine durch die Farbkombination irgendwie angezogen hat, das gelb ist mal etwas anderes und ein echter Hingucker. Als Fan von Deaver musste ich natürlich das Buch näher betrachten und dann handelt es sich auch noch um einen Teil mit Kathryn Dance, das hat mich besonders neugierig gemacht. Und ich kann euch schonmal so viel verraten, ich habe das Buch förmlich verschlungen. Auf Deaver's Schreibstil ist wieder einmal verlass, die Spannung wird genial aufgebaut und ist jederzeit spürbar auch in den etwas ruhigeren Bereichen der Geschichte. Man startet sehr gut in die Geschichte und ich war sofort gefesselt von der Handlung. Alles wird sehr detailreich beschrieben aber auf eine sehr angenehme, leichte Art und Weise. Auch die Charaktere werden wunderbar detailreich und bildlich beschrieben, Kathryn Dance war mir zwar bekannt aber man hat sie nochmal ganz neu kennen lernen dürfen, was wirklich hilfreich war, da es schon etwas her ist, das ich das letzte Buch über sie gelesen habe. Besonders gut haben mir die ständigen Wendungen gefallen, wodurch ich zu keiner Zeit hervorsehen konnte, wie sich die Geschichte weiter entwickeln würde und somit blieb es auch die ganze Zeit spannend. Es war erstaunlich, wie bedrückend manche Situationen waren, sie waren nicht unbedingt blutrünstig aber psychisch belastend. Der Autor hat es mal wieder geschafft mich komplett zu begeistern, die Mischung zwischen Spannung pur und den etwas ruhigeren Abschnitten hat mir gut gefallen, fast 600 Seiten Nervenkitzel hätte ich in diesem Fall auch nicht überlebt. So konnte man zwischendurch auch mal durchatmen und hat nette Informationen gesammelt. Das Ende hätte meiner Meinung nach etwas actionreicher sein können, da hat mir der Wow-Effekt ein bisschen gefehlt, trotzdem war ich überrascht und das ist meiner Meinung nach immer das wichtigste. Eine gelungene Fortsetzung der Kathryn Dance Reihe und ein Buch das ich gerne weiter empfehlen werde. Fazit: Spannung, Action, bedrückende Atmosphäre, was braucht man mehr für einen guten Thriller? Deaver hat mich wieder einmal begeistern können und ich habe mich sehr über die Fortsetzung der Kathryn Dance Reihe gefreut. Jeder Fan von Deaver sollte dieses Buch auf keinen Fall verpassen!

Lesen Sie weiter

Jeffery Deaver ist ja dafür bekannt, dass er nicht lange geheim hält wer die Bösewichte in seinen Bücher verkörpert. Auch dieses Mal erfährt man recht früh wer hinter den Vorfällen steckt. Dabei war es für mich dieses Mal besonders spannend die Planung der Ereignisse aus Sicht des Killers zu erleben. Denn auf der anderen Seite begleitet man Dance und ihre Kollegen auf der Jagd nach eben diesem. So erlebt man beide Seiten und wie diese vorgehen und was sie sich bei ihrem Tun denken. Bei dem Buch handelt es sich um den vierten Fall für Agentin Dance und es lassen sich definitiv Unterschiede zu den bisherigen Bänden feststellen. Dieses Mal verlaufen die Ermittlungen bis auf wenige Ausnahmen ein wenig ruhiger von statten. Das trübt die Spannung jedoch auf keinen Fall. Das Hauptaugenmerk nicht auf das Töten selbst sondern die Massenpaniken und deren Verlauf zu legen, war für mich etwas ganz neues. Erschreckend mitzuerleben wie Menschen dabei zu Spielbällen werden und jegliche Kontrolle verlieren. Ich mag den Schreibstil von Jeffery Deaver sehr. Er erzählt seine Geschichten eher auf psychologischer Ebene und ist dafür nicht sonderlich brutal. Diese Art Thriller gefallen mir persönlich besser, da sie spannender sind als andere. Die Figuren sind wieder einmal mehr als nur gut gelungen, vielschichtig und glaubwürdig. Dieses Mal erhält man zudem einen tieferen Einblick in Kathryns Privatleben. Dadurch erkennt man als Leser deutlich, dass sie nicht nur eine toughe Polizistin ist, sondern auch liebevolle Mutter von zwei Kindern, die genauso mit ihrem täglichen Alltag zu kämpfen hat, wie jeder andere Mensch auch.

Lesen Sie weiter

Wieder eine gelungene Fortsetzung

Von: Booknerds

29.10.2016

Bei diesem Buch handelt es sich um den 4. Teil der Kathryn Dance Ermittler Reihe. Da ich von den anderen begeistert war, musste ich dieses natürlich auch sofort lesen. Und ich wurde nicht enttäuscht. Kathryn Dance und ihr Team haben es in diesem Fall mit einem Killer zu tun, der seine Morde durch hervorgerufene genau kalkulierte Massenpaniken auslöst. Das allein finde ich schon sehr interessant. Ich kenne bisher kein Buch, indem die Morde auf diese Art begangen werden. Zu Beginn des Buches wird man sofort in das geschehen geworfen, was mir sehr gut gefallen hat. Kein langes Vorgeplänkel, los geht´s! Ganz nach meinem Geschmack. Der Plot des Buches ist sehr interessant, genau durchdacht und bestens konstruiert. Auch wenn immer wieder sehr detailreich über das Privatleben von Kathryn Dance erzählt wird, fand ich es nie langweilig. Ich mochte den Aufbau sehr. Teils nur Ermittlungsarbeit, teils die Täterarbeit aus Sicht des Täters und teils das Privatleben. Das kennt man ja schon aus seinen bisherigen Büchern. Und seinen Schreibstil liebe ich sowieso, er liest sich so vollkommen leicht. Mich konnte das Buch durch seine spannenden Passagen und unerwarteten Wendungen so richtig packen, dass diese 573 Seiten im Nu vorbei waren. Auch zielt das Buch wieder auf die psychische Ebene ab, wer auf viel Blut und Ekel hofft, ist hier falsch. Ich mochte das! Ich selbst war am Ende sehr überrascht als alles aufgedeckt wurde, damit hätte ich wirklich nicht gerechnet. Hut ab, Herr Deaver! Fazit: Ein perfekt ausgearbeiteter Psychothriller, der mit seinen unerwarteten Wendungen und den immer wiederkehrenden Spannungsbögen den Leser nicht zur Ruhe kommen lässt! 5 von 5 Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Eine klare Empfehlung von mir!

Lesen Sie weiter