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Rezensionen zu
Alte Schule

Charles Hodges

Tom Knight Serie (1)

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€ 9,95 [D]* inkl. MwSt. | € 9,95 [A]* (* empf. VK-Preis)

Der Scheitel weicht, Falten winken, das Knie zieht. Doch Tom Knight, nördlich der 70, fühlt sich fit wie 60. Gut, dass er die 53-jährige Fran zum Diner erwartet. Gut vor allem, dass er Fran sein Alter mit 59 angegeben hat. Keine Lüge, nein, nein – vielmehr taktische Noblesse gegenüber einer Frau. Seinen Spazierstock wird er bald anderweitig „einsetzen“ müssen. Denn Fran wird verdächtigt, drei Insassinnen des Altenheimes ermordet zu haben. „Charles Brauer hört man einfach gerne zu, weil er genau das richtige Maß zwischen Erzählen und Schauspielerei findet.” (WDR 5) Tom Knight, der "Held" dieses Hörbuchs ist zwar bereits über den "besten" Jahren hinaus, aber doch sehr rüstig, umtriebig und extrem clever. Aber er ist auch noch ein Mann der "alten Schule". Er ist ja bereits im Unruhestand, aber er betätigt sich immer noch gerne als Detektiv. Tom Knight ist in die 53-jährige Fran verknallt, die als Altenpflegerin arbeitet. Bereits nach dem verkorksten Date mit Fran erlebt Fran einen wirklichen Albtraum, denn in ihrer Schicht werden morgens 3 Frauen ermordet aufgefunden und Fran wurde schlafend vorgefunden. Dadurch wird Fran zur Hauptverdächtigen in dieser Mordsache und kommt ins Gefängnis. Das geht natürlich für den verknallten Tom überhaupt nicht und so setzt er alles daran, um den Mörder der 3 Frauen zu entlarven und Frans Unschuld zu beweisen. Das Hörbuch hat mir extrem gut gefallen, die Handlung war manchmal etwas wirr, aber im Gesamten hat es dann wieder Sinn ergeben. Es war schon spannend, mitzuerleben, wie ein doch in die Jahre gekommene Detektiv ermittelt. Da war schon eine kräftige Prise britischer Humor dabei, was mir auch sehr gut gefallen hat. Und es gab bei diesem Hörbuch alles, Mord, Liebe im Alter, Drogen und korrupte Polizei, Verfolgungen und Beschattungen und - für mich ganz wichtig - am Ende klärte sich alles auf, also ein Happy End, wenn auch anders als von mir erwartet. Aber genau das machte dieses Hörbuch so spannend und abwechslungsreich. Von dieser Art Hörbuch möchte ich gerne noch einige hören !. Meine Bewertung : 5 von 5 möglichen Punkten An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich beim Verlag bedanken, der mir dieses Buch kostenlos als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Jedoch möchte ich ebenso betonen, dass es sich bei meiner Rezension um meine eigene Meinung handelt.

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Graubart

Von: wal.li

04.12.2016

Mit seinen 73 Jahren gehört Tom Knight überhaupt noch nicht zum alten Eisen. Er steht noch voll im Leben und arbeitet als Privatdetektiv. Nur an der Frauenfront ist es in letzter Zeit eher ruhig. Nun, das soll geändert werden. Voller Enthusiasmus beantwortet Tom die Anzeige von Fran, die einen Mann im Alter von bis zu 59 Jahren suchte. Um ins Profil zu passen, schummelte Tom bei der Altersangabe geringfügig über zehn Jahre weg. Natürlich fliegt der Schwindel beim ersten Treffen sofort auf und Fran will nichts mehr von Tom wissen. Dann jedoch werden in dem Altersheim, in dem Fran arbeitet, drei alte Damen ermordet. Fran gerät unter Verdacht und Tom Knight zeigt vollen Einsatz, um ihre Unschuld zu beweisen. Das Alter schützt vor Torheit nicht und das ist auch gut so, könnte man sagen. Mit Tom Knight ist dem Autor Charles Hodges ein Charakter gelungen, der die Leser für sich einnimmt. Wie Tom den Unannehmlichkeiten des Alters oder des Alterns trotzt, hat schon was für sich. Zum Glück ist ja nicht alles vorbei, wenn der übliche Broterwerb aus Altersgründen beendet wird. Natürlich muss man sich lange vorher überleben, was man machen möchte. Vor dem Fernsehgerät sitzen und warten, dass die Zeit vergeht, ist sicher nicht der richtige Ansatz. Da kann man sich bei Tom Knight gleich ein paar Tips abholen. Um seine Rente aufzubessern, übernimmt er hin und wieder mal einen Fall. Die Sache mit Fran hat selbstverständlich einen anderen Hintergrund. Nach dem gescheiterten Date, will Knight nichts mehr als den Fall aufzuklären, schließlich könnte die Hoffnung bestehen, dass Fran ihre Meinung ändert. Im Laufe der Ermittlungen weiß Tom Knight wieder und wieder zu überzeugen, auch wenn immer mehr seiner Knochen auf die Versehrtenliste kommen. Die geschundenen Gelenke werden in den Dienst gezwungen, doch der Geist ist wach. Hartnäckig und mit außerordentlichen Fähigkeiten als Maskenbildner macht sich Tom auf die Suche nach dem wahren Täter. Wahrhaft gerne folgt man den Ausführungen von Charles Brauer, der Tom Knight und seiner Geschichte Leben einhaucht und ihr eine wunderbar angenehme Stimme verleiht. Sollte dies tatsächlich nicht der letzte Fall für Tom Knight sein, sollte man sicher auch weiterhin nach den Namen des Privatdetektivs und seines Schöpfers Ausschau halten.

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Mich hat das Cover angesprochen und ich war neugierig auf Tom Knight, der sich auch mit über 70 noch nicht zum alten Eisen zählt und seine Dienste als Privatermittler anbietet. Die erste Begegnung mit Fran steht unter keinem guten Stern. Tom hat sich jünger gemacht, genau gesagt um über 10 Jahre, und möchte dadurch bei Fran punkten. Leider vergebens und so endet die Beziehung von Tom und Fran bevor sie richtig beginnt. Aber dann wird Fran verdächtigt drei Damen ermordet zu haben. Fran ist während des Nachtdienstes im Altersheim eingeschlafen und am Morgen gibt es drei Leichen. Tom ist zur Stelle um Fran zu helfen. Ein unterhaltsamer Krimi mit viel Komik. Die Handlung hatte allerdings Längen, die sehr ruhig und schon fast zu langatmig (passend zum Alter von Tom) wurden. Charles Brauer als Sprecher hat mir nicht von Anfang an gefallen. Ich fand es schon fast etwas langweilig, bis das erste Treffen von Tom und Fran Fahrt aufnahm. Im Laufe der Handlung habe ich mich hineingehört und zum Schluss war ich begeistert von der Stimme (Charles Brauer). Mein Fazit: Ein Hörbuch für gemütliche Stunden. Es gibt etwas zum Schmunzeln und einen unterhaltsamen Krimi.

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Klappentext: Der Scheitel weicht, Falten winken, das Knie zieht. Doch Tom Knight, nördlich der 70, fühlt sich fit wie 60. Gut, dass er die 53-jährige Fran zum Diner erwartet. Gut vor allem, dass er Fran sein Alter mit 59 angegeben hat. Keine Lüge, nein, nein – vielmehr taktische Noblesse gegenüber einer Frau. Seinen Spazierstock wird er bald anderweitig „einsetzen“ müssen. Denn Fran wird verdächtigt, drei Insassinnen des Altenheimes ermordet zu haben. Meinung: Tom Knight ist zwar nicht mehr der Jüngste und das Knie bereitet in letzter Zeit ein wenig Probleme, doch das Leben genießt er in vollen Zügen. Besonders als er die jüngere Fran kennen lernt, die ihm sofort unter die Haut geht. Diese hält ihn aber für jünger, als er ist und der romantische Abend entwickelt sich anders als erwartet, als Fran Knights wahres Alter erfährt. Aber als Fran aber am nächsten Tag wegen Mordes verhaftet wird, macht sich Knight daran, ihren Fall zu klären. Denn er glaubt nicht daran, dass sie drei Senioren im Altersheim umgebracht hat. Gut dass er noch seine Kontakte hat, die ihm beim Ermitteln noch nützlich sein könnten. Ach, ich mochte Tom Knight unheimlich gerne, der manchmal wie ein, ein wenig in die Jahre gekommener, Lebowski wirkte, gerne mal etwas Gras zur Entspannung raucht und überhaupt den schönen Seiten des Lebens überhaupt nicht abgeneigt ist. Besonders beeindrucken war, das Knight sich nicht von seinem Alter einschränken lassen möchte und dem Leben mit einer gesunden Portion Humor und Sarkasmus begegnet. Aber auch die Nebenfiguren sind gut umgesetzt, greifen in ihren Rollen und sorgen für die nötige Unterhaltung und Spannung im Buch. Auch die Geschichte konnte mich auf ganzer Linie überzeugen, und dass, obwohl ich ja nicht so der Krimifan bin. Aber dank der liebenswerten, etwas kauzigen Hauptfigur und einem gut durchdachten Plot habe ich begeistert Charles Brauers Stimme gelauscht, der mit reichlich Witz und Selbstironie die Geschichte vorträgt. Natürlich bleibt die Geschichte nicht ganz klischeefrei, aber die Handlung ist so stimmig und einnehmend, dass ich darüber gerne hinwegsehe. Denn unterhalten wird man hier auf jeden Fall. Und dass das Hörbuch gekürzt ist, merkt man beim Zuhören nicht wirklich, denn die Handlung bleibt logisch und schlüssig. Die Hörbuchkapitel haben eine ganz gute Länge, so dass man schnell wieder in der Geschichte ist, sollte man mal eine Hörpause einlegen müssen. Fazit: Tom Knight ist very british und sehr charismatisch, und so ist es nicht verwunderlich, dass der alte Kauz es geschafft hat, mir ein paar sehr spannende und unterhaltsame Hörstunden zu bereiten. Außerdem stimmt dieser Krimi nachdenklich, geht es im Buch doch auch um das Thema Alter und Altersheime. Ich hoffe wirklich, dass Tom Knight noch einige Fälle lösen wird. Von mir gibt es 5 von 5 Punkten. Vielen Dank an den Randomhouse Audio Verlag für das Rezensionsexemplar.

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Tom Knight ist 73, sieht aber jünger aus, und ein recht erfolgreicher Privatdetektiv. Da er einsam ist, lernt er über eine Kontaktanzeige die 53jährige Fran kennen. Leider hat er sie bezüglich seines Alters belogen und ist enttäuscht, als sie es herausfindet und den Kontakt abbricht. Also tröstet er sich mit seinem guten Freund Merv und diversen Joints über diesen Kummer hinweg, bis Fran plötzlich seine Hilfe braucht – angeblich hat sie in einer Nacht 3 Bewohner des Altenheims getötet, in dem sie arbeitet. Tom, ganz Kavalier der alten Schule ;-), stürzt sich sofort in die nicht immer ungefährlichen Ermittlungen. Dabei muss er vollen körperlichen Einsatz zeigen, neueste Spionagetechnik nutzen und auch unter schwersten Bedingungen ermitteln. So gibt er sich u.a. als neuer Bewohner des Heims aus, lässt sich die Karten legen oder bis an die Schmerzgrenze massieren – die Szenen sind zum Teil so lustig, da bleibt keine Auge trocken! Und natürlich werden nach und nach die Morde aufgeklärt, ohne jedoch zwischendurch zu viel zu verraten, als dass man selbst auf den Täter und seine Beweggründe kommen könnte. „Alte Schule“ ist ein spannender und unterhaltsamer Krimi, der mich durch seine skurrilen Personen und zum Teil verwirrenden Fährten bis zum filmreifen Showdown gut unterhalten hat. Danach hätte das Buch für mich auch schon beendet sein können, aber Charles Hodges hat natürlich auch die Geschichte um Tom und Fran abgeschlossen. Zwischendrin war mir die Handlung stellenweise etwas zu ruhig, gemütlich, fast schon langatmig. Das war zwar für das Hörbuch von Vorteil, weil man sich die Personen, Orte und Handlungen besser vorstellen konnte, aber das gedruckte Buch hätte ich sicher weggelegt. Ein absolutes Highlight war der Sprecher Charles Brauer. Er hat sehr gut artikuliert und seine Stimme entsprechend der Personen modelliert. Es ist ein Vergnügen, ihm zuzuhören. Mein Fazit: Ein amüsanter Krimi mit tollen Protagonisten aber einigen Längen – 3,5 Sterne.

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Kurzbeschreibung Tom Knight, nördlich der 70, fühlt sich wie 60. Gut, das er bei seinem Date mit der 53 jährigen Fran, sein Alter mit 59 angegeben hat. Keine Lüge, sondern taktische Noblesse und seinen versteckten Spazierstock wird er eh bald anderweitig einsetzen müssen. Denn Fran wird plötzlich des Mordes verdächtigt. Eindruck Charles Hodges hat hier eine Geschichte geschaffen, die sich nicht nur mit einem Mordfall beschäftigt, sondern sich auch Freundschaft und Partnerschaftssuche im Alter befaßt und gleichzeitig der Auftakt einer Reihe zu sein scheint. Der Handlungsverlauf ist recht abwechslungsreich und fast schon filmgleich beschrieben, da er relativ viel Action sowie gleichermaßen Unterhaltung bietet. Tom Knight, der Protagonist, ist ein Gentleman der alten Schule und ein wahrer Charmeur. Auch mit über 70 Jahren ist er weiterhin an einem Liebesleben interessiert und hilft da gerne mal nach. Notfalls auch mit einer frisierten Altersangabe. Natürlich fliegt das früher oder später auf aber als Fran wegen dreifachen Mordes verdächtig wird, sieht Tom seine Chance als Wiedergutmachung gekommen und kann beweisen, daß er tatsächlich noch ziemlich fit ist. Gemeinsam mit einem Freund macht er sich auf die Suche nach der Wahrheit und kommt dabei im wahrsten Sinne des Wortes, öfter mal mit einem blauen Auge davon. Er gerät in bedrohliche Situationen, schafft sich Feinde und es gelingt ihm dennoch stets mit seinem Spazierstock, sich irgendwie auf Kamikazemanier zu retten. Dies mag anfangs noch unterhaltsam sein, wurde mir persönlich aber im Laufe des Romans oftmals zu viel und erschien mir zu übertrieben. Gut, das es zum Ausgleich dafür genügend Tiefe in den Figuren gab und auch sonst genügend Abwechslung dank Nebenhandlungen im Handlungsverlauf geboten wurde. Denn langweilig wurde es zwar nicht, dennoch fehlte mir aber das gewisse Etwas, um diese Geschichte als fesselnd zu beschreiben und mich neugierig auf den nächsten Band zu machen. Figuren Wie erwähnt, sind die Figuren sehr facettenreich ausgearbeitet. Verschiedene Charaktere treffen aufeinander, sorgen dadurch für etwas Spannung vor allem aber Unterhaltung. Tom gefiel mir als Protagonist ganz gut. Seine Rolle erschien für diese Geschichte authentisch. Doch auch die Nebenfiguren waren sehr interessant und weckten meine Neugier. Sprecher Charles Brauer besitzt eine ruhige und intensive Stimme, die sehr gut zum Protagonisten paßt. Sein Sprechtempo ist sehr ausgeglichen und er paßt sich, verschiedenen Situationen in der Betonung an. Fazit „Alte Schule“ ist ein Debütroman und Auftakt, der seine Stärken und Schwächen besitzt. Obwohl ich die Geschichte und vor allem die Personenkonstellation sehr interessant fand, erschien mir doch einiges zu übertrieben und überspitzt. So konnte sie mich leider nicht komplett überzeugen. Am Ende bleibt das Gefühl, das es dieser Geschichte an etwas fehlte, um länger in Erinnerung zu bleiben und mich neugierig auf weitere Bände zu machen.

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