Rezensionen zu
Tinderella

Rosy Edwards

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Inhalt Nur ein Wisch und der richtige Mann ist da. So einfach soll das bei der Dating-App „Tinder“ angeblich gehen. Rosy findet, dass es einen Versuch wert ist. Was hat sie schon zu verlieren? Single ist sie ja schon. Die ungeschriebenen Regeln lernt sie dabei auf die harte Tour kennen: Typen, die sich mit nacktem Oberkörper auf ihren Profilbildern zeigen, sind meist Idioten. Ein Match verheißt noch lange keine große Liebesgeschichte. Und ein tolles Date hat manchmal keine Fortsetzung. Rosy tindert sich trotzdem wacker durchs Leben, verliebt sich in die Falschen, verkennt die Guten und wischt so lange weiter, bis eines Tages etwas ganz und gar Unerwartetes passiert. Meine Meinung Selbst wenn man sie nicht benutzt, kennt doch so ziemlich jeder die Dating App Tinder. Hier beschreibt die Autorin sozusagen autobiographisch ihre Erlebnisse mit dieser App. Von Dates, die ganz unerwartet enden, erst gar nicht stattfinden oder auch absolut traumhaft waren. Die Geschichte war sehr unterhaltsam und hat mich auch das ein oder andere mal zum Schmunzeln gebracht. Das lag nicht zuletzt an der Protagonistin Rosy, aus deren Sicht alles erzählt wird. Sie wirkt authentisch und ist recht amüsant, wobei ich sie auch bei zeiten kindisch, einfältig und absolut nicht allein überlebensfähig fand, was aber wahrscheinlich seinen eigenen "Charme" hat. Sie war aber auch die einzige Person, mit der ich keine großen Probleme hatte. Es ist nicht so, dass mir der Charakter der Nebenfiguren missfallen hat, ausgenommen ein paar Männer von Tinder, es ist einfach so, dass ich mir die Namen nicht merken konnte. Fast jedem mal, wenn einer von Rosys Freunden erwähnt wurde oder aufgetaucht ist, wusste ich lediglich, dass es ein Freun ist, aber nähere Angaben konnte ich nicht machen. So kam ich in diesen ganze Szenen mit den Freunden nicht richtig rein. Der Schreibstil war sehr angenehm und auch, dass die SMS in Sprechblasen dargestellt wurden, hat mir gefallen und eine kleine Abwechslung geboten. Wie viel von der Autorin tatsächlich in Rosy steckt und was alles an der Geschichte wahr ist, kann ich nicht beurteilen, aber dennoch ist Tinderella ein kurzes, unterhaltsames Buch, das beim Lesen viel Freude bereitet.

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Rezension - Tinderella

Von: Aisel

28.05.2016

Meinung: Auf das Buch Tinderella habe ich mich schon lange gefreut, denn der Klappentext klang total witzig. Ich habe schon viele Tinder Geschichten aus dem privaten Umfeld gehört und finde das Thema total amüsant und wurde zum Glück absolut nicht enttäuscht. Rosy Edwards erzählt sozusagen ihre eigene Geschichte und wie sie zu diesem Buch gekommen ist. Dementsprechend heisst auch die Protagonistin Rosy, die ich unglaublich sympathisch fand. Ich konnte mich sehr gut in sie hineinversetzen und mich mit ihr identifizieren. Ich hatte irgendwann das Gefühl sie wäre eine Freundin die mir ihre Story erzählt und hab auf irgendeine Weise eine Beziehung zu ihr aufgebaut, wenn ihr wisst was ich meine. Was die Geschichte angeht, braucht man nicht viel Spannung erwarten, darum geht's aber auch nicht. Man begleitet Rosy einfach auf der Suche nach Liebe und erlebt die ein oder andere Verabredung. Aber nicht nur die Liebe spielt eine Rolle, sondern auch Rosys Weg zum beruflichen Glück. Alles war sehr realistisch gehalten, dass ich mir nie gedacht hab, das passiert nur in Büchern. Es gibt soo viele lustige Szenen, ich musste oft lachen und das liebe ich einfach an Büchern. Ich musste zwar erst in die Welt von Rosy reinkommen, aber irgendwann hat mich alles total gefesselt. Der Schreibstil der Autorin ist einfach super: humorvoll, spritzig und echt. Sie hat mir dauerhaft Lust gemacht auf mehr. Ich hatte so viel Spaß beim Lesen und war auch ziemlich schnell durch. Im Allgemeinen kann ich sagen, dass es die perfekte Lektüre ist für zwischendurch. Nichts anspruchsvolles aber ausgesprochen unterhaltsam. Ich kann es wirklich jedem empfehlen, vorallem wenn ihr Dating Storys und Geschichten aus dem echten Leben so interessant findet wie ich. Wenn ihr mal wieder was lesen wollt, was einen zum Lachen bringt, schaut euch unbedingt Tinderella an! Fazit: → Perfektem unterhaltsame Lektüre für zwischendurch mit einer tollen Protagonistin und humorvollen Szenen - sehr empfehlenswert! ♥

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Eigentlich braucht Rosy keinen Freund. Rosy ist das, was man einen funktionierenden Single nennt. Nach ihrer Trennung von Charlie war sie einfach nur glücklich, dass sie überhaupt noch funktionierte. Es ist auch nicht so sehr, dass sie gerne jemanden an der Seite hätte. Das wäre zwar schön, aber nicht überlebensnotwendig. Schlimmer ist die Tatsache, dass alle ihre Freunde nur noch in Paaren auftreten. Die Gesprächsthemen drehen sich nunmehr um Häuserkauf und Heiraten. Wie sich das ertragen lässt? Mit Unmengen von Hummus. Doch irgendwann knicken auch die besten von uns ein. Wenn die Verkupplungsversuche der Freunde scheitern, dann bleibt Frau nur noch der Weg in die digitale und unfassbar hippe Welt des Online-Datings. Am Anfang verhält sich Rosy noch etwas zögerlich, doch schon bald hat sie den Griff raus und wischt mit sich selbst um die Wette, wo sie schnell Erkenntnisse über die verschiedenen Typen auf Tinder sammelt. Nur leider haben sie alle eines gemeinsam: Der Mann fürs Leben ist nicht dabei. Ein paar erzählenswerte Geschichten kann Rosy nichtsdestotrotz sammeln. Tinderella ist die perfekte Sommerliegen-Lektüre im Garten. Gegen Ende wurde die Story für meinen Geschmack zu langatmig und ich habe einige Seiten überfliegen müssen. Pluspunkte gibt es für den Start ins Buch mit einem Liebesbekenntnis an Kichererbsen. Wer mich kennt, der weiß, dass ich aktuell in einer Kichererbsen-Phase stecke. Vielleicht gibt’s demnächst einen neuen Food Friday? Konnte Rosy zu Anfang mit Sympathiepunkten für ihre lockere Art punkten, so löste sich das gegen Mitte des Buches immer weiter auf. Plötzlich wurde Rosy die eine Männer-fixierte und vollkommen verzweifelte Freundin, die wir ALLE haben (oder die wir sind). Auf der anderen Seite macht's das die Story erst richtig glaubhaft. Von mir gibt's drei Sterne und einen Extra-Stern für die Kichererbsen.

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Auch wenn ich schon lange nicht mehr im Singleland lebe so finde ich Geschichten über erste Date's und die Suche nach der großen Liebe meist sehr interessant und lustig. Besonders Tinder ist da natürlich eine Plattform für lustige Geschichten, fragwürdige Dates und noch fragwürdigeren Herrschaften. So habe ich persönlich über meine Freundin auch schon die ein oder andere Tindererfahrung aus zweiter Reihe machen dürfen :) Umso gespannter war ich natürlich auf das Buch "Tinderella". Ich habe mir eine witzige Geschichte versprochen mit vielen charmanten Anekdoten... Was hat mir gefallen? Die Protagonistin! Rosy Edwards schreibt aus der Ich Perspektive und das macht sie mit viel Witz und Charme. Der Vergleich zu Bridget Jones ist gar nicht so weit her geholt und ich habe mich stellenweise wirklich köstlich über Rosy's Geschichte amüsiert. Ich fand es aber auch schön, dass es ihr nicht nur um die Beschreibung ihrer Tinder-Dates ging, sondern auch noch ein bisschen tiefgründiger wurde. So war sie bspw. überhaupt nicht mit ihrem Job zufrieden. Doch anstatt nur rumzugammeln hat sie sich tatsächlich getraut einen sehr mutigen Schritt zu wagen. Der Schreibstil! Witzig und charmant trifft es tatsächlich am Besten. Rosy Edwards schreibt anscheinend so wie ihr der Schnabel gewachsen ist und das macht das Buch auch so sympathisch. Ich musste öfters mal während dem Lesen schmunzeln und auch die Beschreibungen der Dates und der jeweiligen Männer konnten meine Laune erheblich verbessern. Der Plot! Ich gehe einfach mal davon aus, dass dieser einen leicht biographischen Charakter von Rosy Edwards hat.... Jeder hat schonmal von Tinder gehört und gerade für uns glücklich vergebenen bleibt die Tinderssphäre natürlich verschlossen. Dieses Buch ist also ein sehr amüsanter Weg auch als glücklich verheiratetete Frau mal die lustigen Seiten von Kinder kennenzulernen. Was hat mich gestört? Teilweise ist das Buch leider etwas langatmig, weil Rosy Edwards stellenweise auch lahme und langweilige Alltagssituationen mit reingebracht hat. Diese überwiegen an manchen Stellen beinahe, so dass sich das Buch schon irgendwie gezogen hat. Hier hätte ich mir einfach noch mehr Info's und lustige Details während der Dates gewünscht. Im Großen und Ganzen konnte "Tinderella" mich sehr gut unterhalten. Einzig die detaillierte Beschreibung ihres Alltages war stellenweise einfach zu viel und zu lahm. Dennoch habe ich mich köstlich amüsiert und vergebe für das Buch 4 von 5 Punkten!

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Kurzbeschreibung: Nur ein Wisch und der richtige Mann ist da. So einfach soll das bei der Dating-App „Tinder“ angeblich gehen. Rosy findet, dass es einen Versuch wert ist. Was hat sie schon zu verlieren? Single ist sie ja schon. Die ungeschriebenen Regeln lernt sie dabei auf die harte Tour kennen: Typen, die sich mit nacktem Oberkörper auf ihren Profilbildern zeigen, sind meist Idioten. Ein Match verheißt noch lange keine große Liebesgeschichte. Und ein tolles Date hat manchmal keine Fortsetzung. Rosy tindert sich trotzdem wacker durchs Leben, verliebt sich in die Falschen, verkennt die Guten und wischt so lange weiter, bis eines Tages etwas ganz und gar Unerwartetes passiert... Zur Autorin: Rosy Edwards wurde im englischen Greenwich geboren, zu einer Zeit, als "A-ha" noch Nummer-1-Hits landete. Nachdem sie an der Universität von Durham ihren Abschluss gemacht hat, führte sie ihr Weg zurück nach London in eine WG mit Freunden und zu einem Job als "Junior Executive" in einer PR-Agentur. Nach dem Ende einer Beziehung stürzte Rosy sich ins Londoner Leben. Sie besuchte sogar eine Rollschuh-Disco, begann zu joggen und machte Pilates. 2013 entdeckte sie Tinder. Meinung: Die 27-jährige Rosy lebt in London und arbeitet in der PR-Branche. Sie ist nicht so richtig zufrieden mit ihrem Job und ihrem Single-Dasein und meldet sich daher bei der App Tinder an, um so vielleicht wenigstens den Mann fürs Leben zu finden, zumal ihre Freunde meist aus glücklichen Pärchen bestehen. Tinder funktioniert in seiner Handhabung eher oberflächlich. Anhand von Fotos wischt man den jeweiligen Kandidaten bei Nicht-Gefallen nach links, bei Gefallen nach rechts und wartet auf ein sogenanntes Match. Bei Rosy finden sich einige Matches, die sie dann im Real Life auch zu einem Date trifft. Doch schon bald muss sie feststellen, dass fast jeder Kandidat auch so seine Macken hat. Mit Tinderella hat Rosy Edwards ein unterhaltsames und biografisches Buch geschrieben, das mich dank seines Humors begeistern konnte. Rosy ist eine umwerfend sympathische Protagonistin, die humorvoll und sarkastisch von ihren Erfahrungen mit Tinder berichtet und sich auch gut selbst auf die Schippe nehmen kann, was sie sehr authentisch wirken lässt. Ihre Erlebnisse sind teils lustig, aber manchmal auch nachdenklich machend. Auch Berichte über ihre Freunde kommen nicht zu kurz, die größtenteils in gut funktionierenden Beziehungen leben, aber ebenso in manchen Belangen mit dem Partner unzufrieden sind. Die Handlung schreitet dank Rosys einnehmendem Erzählstil zügig und unterhaltsam voran, sodass sich die gut 400 Seiten schnell weglesen lassen. Lesern, die sich für Online-Dating und die daraus resultierenden Erlebnisse, die bei Rosy größtenteils chaotisch ausfallen, interessieren, kann ich Tinderella nur weiterempfehlen. Fazit: Tinderella ist ein unterhaltsamer zeitgenössischer Frauenroman, der sich mit Rosy Edwards' authentischen Erlebnissen mit der App Tinder beschäftigt, die sie durch ihren einnehmenden Erzählstil durchwegs kurzweilig und amüsant präsentiert.

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Das Buch Da es sich um ein kurzes Buch handelt, fasse ich die Kriterien, nach denen ich sonst immer gehe, in einem zusammen. Das Cover ist nicht unbedingt mein Fall und dies liegt allein an dem Hintergrund. Die Schriftart und die Titelgestaltung im allgemeinen gefallen mir dafür schon viel eher. Es wirkt nicht aufdringlich aber auffällig geug, sodass ich nicht ohne weiteres an diesem Buch vorbei gehen würde. Ich muss zugeben, dass ich bei diesem Buch etwas völlig anderes erwartet hätte und das solche Bücher nicht immer mein Geschmack treffen. Aus diesem Grund war ich überrascht darüber, dass ich dieses Buch nicht aus den Händen legen konnte. Unabhängig davon, dass dieses Buch nur knapp 200 Seiten hat, die schnell durchgelesen sind. Jene Texte con York beinhalten unterschiedliche Erfahrungen aus dem Alltag, dessen Meinungen mich oft zum schmunzeln und lachen gebracht haben. So wie es bei solch einer Genre üblich sein sollte. Seine Stories fand ich sehr fesselnd und durch seinen Schreibstil hatte ich das Gefühl, dass er mir gegenüber sitzt und es persönlich erzählt. Bei einigen Kapiteln hat es der Autor geschafft mich in meine eigene Vergangenheit zurück zuschicken und mich mit der Tatsache außeinander zusetzen, was damals als typische Teenagerprobleme bezeichnet wurde. Seine Aufzählungen fand ich von daher nicht weit hergeholt. Im Gegenteil, immerhin hat es mich schließlich dazu bewegt, einiges aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Nicht nur auf die Vergangenheit bezogen. Stattdessen wurden einige Situationen im eigenen Leben und manche Ansichtsweisen aus einem anderen Blickwinkel betrachtet. Einen kleinen Fakt habe ich dennoch zu bemängeln: jeweilige Sätze, die man vor kurzem gelesen hatte, müssen nicht unbedingt auf der gleichen Seite, wenig später noch einmal abgebildet sein. Die Wichtigkeit usw. des Autors stich schon gut genug hervor. ______________________________ Fazit . Obwohl ich mir nicht so recht vorstellen konnte, was mich bei diesem Buch erwarten würde, hat es mir geholfen, vieles im nachhinein aus einer anderen Perspektive zu betrachten und auch zu verstehen. Dieser Fakt wird mein Leben jedoch nicht von Grund auf verändern, um der anderen entgegen zu treten. Aber es hat durchaus den Effekt, sich in seine eigene Vergangenheit zurückgesetzt zu fühlen und die andere Seite aus einem anderen Blickwinkel betrachten zu wollen. Aus diesem Grund empfehle ich dieses Buch nicht nur den Herren unter euch, sondern auch den Frauen dort draußen, damit wir die Männerwelt besser verstehen und vieles mit mehr Humor nehmen können.

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