Rezensionen zu
Pip Bartlett und die magischen Tiere 2

Maggie Stiefvater, Jackson Pearce

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Pip kann es gar nicht fassen. Zum ersten Mal darf sie mit zum Dreifachen Dreizack - DEM Turnier für magische Wesen. Dabei trifft sie auch ihren alten Freund Regent Maximus wieder - ein Einhorn, das einfach vor allem Angst zu haben scheint. Das schließt natürlich auch die Teilnahme an einem Turnier nicht aus und so hat Pip mal wieder alle Hände voll zu tun, die Vermittlerin zwischen den magischen Tieren und ihren Besitzern zu spielen... Das Buch spricht zwar eher LeserInnen ab neun Jahren an, ich konnte trotzdem nicht die Finger davon lassen ;). Schon der erste Teil (den ich eigentlich nur dank meiner Einhornbegeisterung gelesen habe) hat mir ein Dauergrinsen ins Gesicht gezaubert und ich kann auch älteren LeseliebhaberInnen empfehlen, hier mal reinzuschauen. Der Schreibstil ist recht schlicht gehalten, er passt sich der neunjährigen Protagonistin an - die allerdings nicht auf den Mund gefallen ist! Pip ist ein toughes Mädchen und gefällt mir besonders in Kontrast zu ihrem besten Freund Thomas, der gegen alles und jeden eine Allergie zu haben scheint und es lieber ruhig angehen lässt. Beide bilden ein dynamisches Ermittlerduo, das merkwürdigen Vorkommnissen auf dem Turnier nachgeht. Mit der Handlung konnten die beiden Autoren mich nicht ganz so überzeugen wie beim ersten Buch - wir befinden uns ausschließlich auf dem Turniergelände und auch die Vielfalt der magischen Tiere, die ein großer (kreativer) Pluspunkt des ersten Buches waren, steht eher im Hintergrund. Alles scheint sich um die Einhörner zu drehen und das fand ich persönlich sehr schade. Damit springt das Autorengespann auf einen Zug auf, der für mich so gut wie abgefahren ist... (Sagte die Bloggerin mit dem Einhornheader...) Insgesamt hat mich die Handlung hier jedoch eher an den Abklatsch einer Folge "Bibi und Tina" erinnert, als etwas Eigenes zu bilden - sehr schade, denn ich weiß, dass das besser geht! Erhalten bleibt uns immerhin Gottfried Higgelsteins Handbuch der magischen Tiere - die Zeichnungen und Details sind jedoch wie gesagt nicht so vielzählig wie noch im ersten Teil. Trotzdem sorgen sie immer wieder für Abwechslung und mit den witzig-ironischen Kommentaren auch für so manches breite Grinsen. Mein Fazit: Immer noch ein zuckersüßes Buch, das man gar nicht lesen kann, ohne gute Laune zu bekommen. Wer auf der Suche nach leichter Literatur ist, um Stress und böse Gedanken abzuschalten, ist hier genau richtig. Pips Welt bleibt eine Reise wert! :)

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Inhalt: Pip Bartlett liebt alle magischen Tiere - aber ganz besonders Einhörner. Daher ist ihre Freude groß, als sie mit ihrem besten Freund Thomas den "Dreifachen Dreizack" besuchen darf, den großen Wettbewerb für Einhörner. Und die beiden haben sogar eine Aufgabe: Sie sollen ihren tierischen Freund Regent Maximus sanft auf seine Teilnahme vorbereiten. Regent Maximus ist allerdings ein wenig ... speziell. Er hat Angst vor dem Luftzug in seiner Box, vor der Farbe Blau, vor anderen Einhörnern, vor Menschen - und besonders vor dem Wettbewerb! Obwohl Pip zu Einhörnern wirklich einen guten Draht hat, ist seine Betreuung eine echte Herausforderung. Und als ob das noch nicht genug wäre, geht nachts auch noch ein gemeiner Dieb um, der die eh schon nervösen Tiere in Angst und Schrecken versetzt. Können Pip und Thomas die Einhörner und den Wettbewerb retten? Meinung: Als großer Fan von Einhörnern freut Pip Bartlett sich ganz besonders auf den „Dreifachen Dreizack“, ein Wettbewerb an dem die schönsten und talentiertesten Einhörner teilnehmen. Auch das Einhorn Regent Maximus wird an diesem Wettbewerb teilnehmen. Daher wartet jede Menge Arbeit auf Pip und ihren besten Freund Thomas, denn Regent Maximus ist weit davon entfernt ein perfektes Einhorn zu sein. Er ist von Natur aus äußerst ängstlich und hat vor jeder Kleinigkeit fürchterliche Angst. Als plötzlich auch noch ein gemeiner Schweif Dieb sein Unwesen treibt, haben Pip und Thomas alle Hände voll zu tun um das Schlimmste abzuwenden. Bereits Band 1 der Reihe um Pip Bartlett konnte mich gut unterhalten und der Klappentext von Band 2 klang genau nach meinem Geschmack. Ein Einhornwettbewerb, viele magische Tiere auf einem Fleck und ein Regent Maximus in Bestform versprachen eine hochexplosive Mischung aus Spaß und Abenteuer zu werden. So war ich schon nach kurzer Zeit total in der Geschichte drin und auch hin und weg von ihr. Der Humor des Autorenduos ist toll. Mitten im Fokus steht natürlich der überängstliche Regent Maximus. Er bot die perfekte Vorlage für jede Menge witzige Szenen. Ich habe mich königlich über ihn amüsiert und hatte großen Spaß. Die beiden Autorinnen haben zudem einen sehr bildlichen Erzählstil, der einem das Lesen noch mehr versüßt. Neben all dem Humor kommt aber auch die Spannung nicht zu kurz. Pip und Thomas Suche nach dem Dieb bietet packende Momente für Groß und Klein. Zudem springt einem die Auflösung nicht sofort ins Gesicht und es werden ein paar Fährten gestreut. Wie bereits im ersten Band, haben die Autorinnen auch in diesem zweiten Band wieder viel Fantasie bei der Gestaltung von neuen magischen Tieren bewiesen. Die Passagen aus Gottfried Higgelsteins Handbuch der magischen Tiere waren wieder wunderschön detailreich, voller Ideenreichtum und einfach nur schön anzusehen. Pip ist auch in diesem Band immer noch total fasziniert von magischen Tieren. Am liebsten würde sie den ganzen Tag auf dem Gelände des Wettbewerbs herumlaufen, um möglichst viel über die vielen magischen Wesen zu erfahren. Dies wird jedoch nichts, da sie es sich zur Aufgabe gemacht hat, Maximus von seinen Ängsten zu befreien. Dabei beweist sie viel Einfallsreichtum. Pip sprüht auch in diesem Buch wieder voller Lebensenergie und Ideen. Ich mag ihre Einstellung und Wissbegierde wahnsinnig gerne. Ein weiterer absoluter Lieblingscharakter ist Thomas. Thomas ist aufgrund seiner vielen Allergien stark gehandicapt. Dies hält ihn jedoch nicht davon ab, gemeinsam mit Pip die magischen Wesen zu erforschen. In seinem großen blauen Rucksack befinden sich zudem jede Menge Medikamente gegen die verschiedensten Allergien. Thomas ist so ein süßer Charakter, dass man ihn einfach in sein Herz schließen muss. Er steckt voller genialer Ideen und hat auf viele Fragen eine Lösung. Mein einziger Kritikpunkt an dem Buch ist, das es viel zu kurz ist. Schnell ist man durch die knapp 250 Seiten durch und wartet nun sehnsüchtig auf das nächste Abenteuer von Pip und Thomas. Fazit: Dieses kunterbunte Einhornabenteuer hat mir sogar noch besser gefallen als Band 1 der Reihe. Gemeinsam mit Pip und Thomas habe ich wieder wunderbare Stunden zwischen Einhörnern, Schimmertieren, Blankovögeln und Co. verbracht. Auch ein wenig Kriminalarbeit haben die beiden Freunde dieses Mal zu erledigen. Ich bin begeistert und vergebe 5 von 5 Hörnchen.

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