Leserstimmen zu
Was Google wirklich will

Thomas Schulz

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Der Spiegel Reporter Thomas Schulz berichtet aus dem Innenleben von Google und ist erstaunt über das Hauptquartier in Mountain View, welches den Charakter eines Studentenwohnheimes mit hochmoderner Infrastruktur hat. Schulz stellt uns die beiden Google Gründer Page und Brin vor, welche Google massgeblich mit ihren Ideen geprägt haben. Danach präsentiert uns der Autor diverse mehr oder weniger bekannte Google Projekte wie das Loon Projekt (Stratosphärenballone zur Internetversorgung in abgelegenen Gebieten) oder Google Glasses. Natürlich kommt das Kerngeschäft, die Suchmaschine, auch im Buch vor. Eindrücklich ist Google auch als Arbeitgeber, kann der Konzern doch aus etwa 3 Millionen Bewerbungen pro Jahr die besten Mitarbeiter auswählen. In kleinen Teams, die bei Bedarf personalmässig stark ausgebaut werden, und mit flachen Hierarchien werden neue Ideen und Produkte entwickelt. Dafür existieren mit den «Garagen» eigentliche Kreativ-Werkstätten, in denen eigene Ideen verfolgt werden dürfen. So eindrücklich der Aufstieg von Google zum Multimilliarden-Konzern ist, es bleiben doch Fragen und Befürchtungen offen, die der Autor nicht oder nur am Rande anspricht, sei es die Monopolstellung in der Internetsuche oder der Umgang mit Benutzerdaten. Kritische Fragen, wie man sie eigentlich von Spiegel Autoren gewohnt ist, hätten öfter auftauchen können. Trotzdem ist es eindrücklich zu lesen, in welchen Zukunftsprojekten Google aktiv ist.

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Ein interessant geschriebenes Buch, das auch für alte Hasen noch spannende Neuigkeiten bietet. Hier wird nicht nur die Geschichte des Riesenkonzerns aufgearbeitet, sondern auch ein Ausblick in unsere von Technologien geprägte Zukunft gegeben. Auch wenn der Author stets den Balanceakt zwischen Lob und Kritik schafft, so merkt man als Leser doch, dass die positiven Seiten des Unternehmens überwiegen. Besonders gefiel mir der tiefere Einblick in Projekte wie die Google Glasses und selbstfahrende Autos.

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Sehr interessant geschriebenes Buch, dass auf anschauliche Weise die Philosophie dieses Megaunternehmens vermittelt. Besonders weil hierzulande viele Leute ein negatives Bild von Google haben. Die Betrachtungsweise des Authors bleibt immer kritisch, trotzdem fällt es dem Leser schwer nach diesem Buch nicht auch gewisse Sympathien für das Unternehmen Google zu empfinden. Seh lesenswert!

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*Was Google wirklich will* Wie der einflussreichste Konzern der Welt unsere Zukunft verändert – mit diesem Buch des Penguin Verlag, erhält man einen guten Einblick in den Internetgiganten Google. Positive und Negative Aspekte werden immer wieder beleuchtet und Zukunftsvisionen des Konzerns vorgesellt. Wer sich im Internet aktiv bewegt, sollte dieses Buch gelesen haben.. Worauf muss man achten, wie kann man Google für sich nutzen und worauf darf man auf keinen Fall verzichten. Ein top Buch!

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„Don’t be evil“ lautet Googles Motto. Doch einige kritische Stimmen sehen in dem Konzern aus Mountain View einen Monopolisten, der entgegengesetzt handelt... Vollständige Rezension: https://www.tobbis-blog.de/was-google-wirklich-will-rezension/

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Der Weg von dem StartUp aus einem Studentenwohnheim bis hin zu einem Weltkonzern mit Denkweisen, um die Welt zu verändern. Doch seit langem ist Google nicht mehr nur eine Suchmaschine, sondern in so gut wie allen profitablen, zukunftsorientierten und wissenschaftlichen Gebiete zu finden. Von Wetterballons, welche jedem Menschen auf der Welt einen schnellen Zugang zum Internet ermöglichen sollen, über das Projekt "Google Life Sciences", um mit Nanopartikeln im Körper die Medizin zu revolutionieren, bis hin zur künstlichen Intelligenz, den sogenannten "deep learning". Es wird aber immer darauf hingewiesen, dass Google mit diesen Forschungen und Entwicklungen natürlich auch große wirtschaftliche Interessen verfolgt. In diesem Buch, geschrieben von Silicon-Valley Spiegel Redakteur Thomas Schulz, werden aber nicht nur die neuen Forschungsgebiete des Konzerns dargestellt. Es geht ebenso darum, die Arbeitsweisen und Denkweisen des Konzerns darzustellen und zum Teil auch Datenschutz- und Imageprobleme in Deutschland aufzudecken. Natürlich lässt sich über den Hintergrund dieses Buches im Hinblick auf die wirklich positive Darstellung von Google diskutieren, aber legen wir diese gleich negativen Vorurteile erst einmal ab. Es werden dem Leser gute Einblicke in die inspirierende Philosophie von dem Weltkonzern vermittelt. Das Thema "Personalmanagement" innerhalb der Firma wird sehr groß geschrieben, sodass auch dort interne Forschungen betrieben werden. Durch eine Anti-Butt-Kissing Denkweise, möchte sich Google von konventionellen Methoden in z.b alten deutschen Firmen abheben, um zu zeigen, dass eine Effizienz und Motivation von Mitarbeitern auch anders gefördert werden kann. Das Buch bedient sich an aktuellen Themen und zeigt, dass es auch anders funktionieren kann. Von Google selbst bekommt man mal einen anderen Eindruck aus einer nicht üblichen Perspektive. Wer also mal etwas Abwechslung zu dem üblichen Thema "Google auf dem Weg zur Weltherrschaft" sucht, ist hier richtig bedient. :)

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Erst war ich begeistert. Das Buch war leicht lesbar, beschrieb unterhaltsam die Geschichte Googles, seine Philosophie und seine Unternehmungen. Auch die Gründer und die absoluten Spitzenköpfe wurden portraitiert. Ich war zufrieden. Die kippte gegen Mitte des Buches schnell und gründlich. Auf einmal hatte ich nicht mehr das Gefühl, ein Sachbuch zu lesen, sondern ein Fanbuch. Alles was Google macht, ist toll, aufregend, exzentrisch und wird die Menschheit voranbringen. Kritische Gedanken dazu, wie das Unternehmen die marktbeherrschende Stellung einmal ausnützen könnte, gab es nicht. Der Autor hinterfragt grundsätzlich überhaupt nichts. Fazit Ein Buch, welches Googles Marketing-Abteilung nicht besser hätte hinbekommen können.

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Ist die digitale Revolution der Heilsbrunnen für die Menschheit und die ständigen Verzögerungen, Zweifel und kritischen Betrachtungen eines Konzenrs wie Google gegenüber damit „Hinderungen“ auf dem „Weg in die Zukunft“, wie Larry Page, Google Gründer, es sicherlich sehen würde? Oder liegen in der Technik selber gar „totalitäre Tendenzen“ und in den Konzernen die Gefahr molochartiger Monopole, welche Die Freiheit, die Demokratie und die politische Stabilität auszuhöhlen drohen? Was genau ist das Ziel von Google und mit welchen Instrumenten wird dieses Ziel verfolgt? Das sind die Fragen, denen sich Thomas Schulz mit seiner Recherche ausführlich und fundiert nähert und damit dem Leser Gelegenheit gibt, sich ein Bild der inneren roten Fäden nicht nur des Konzerns, sondern der gesamten digitalen Revolution, der „Denkweise“ des Silicon Valley zu nähern. Wobei schon eine der ersten Beobachtungen hochinteressant daher kommt.. Dass jener „Nerd“, der hinter Google steckt, Larry Page, jener „Vordenker“ der digitalen Vernetzung und damit Offenheit für seine Person und sein Privatleben selbst ein „digitales Vakuum“ quasi erschaffen hat. Seine Person, seine Interessen, seine Familie eben nicht „digital outet“. Ein Gegensatz zwischen beruflicher Vision „für die Welt“ und „Haltung für sich selbst“, die fast mehr schon sagt als die vielen Worte im Buch und die den Leser umgehend skeptisch werden lassen, ob nicht, was Page für sich selber lebt, die bessere Alternative im Umgang mit Google und anderen sein sollte. Denn es muss ja gewichtige Gründe haben, dass Page genauso für sich handelt. Vor allem, wenn man bedenkt (und Schulz in seinen auch sprachlich flüssigen Darlegungen folgt), dass Pages Ambitionen weit darüber hinausgehen, den Status quo Googles als wohl mächtigsten Konzern der Welt einfach nur zu erhalten. Wie Schulz zeigt (und Page sagt), ist dies bisher alles nur der Anfang von dem gewesen, was noch denkbar, möglich und anzustreben ist. In dieser Vision des „10x“, die Page für Google ausgegeben hat. „Alles muss 10mal größer, besser, schneller sein als alles vorher Dagewesene“. Die innren Strukturen, die Unternehmenskultur, das „an Grenzen gehen“ als Arbeitsinstrument , die Pläne und Ziele, die Projekte, all das legt Schulz im Folgenden ausführlich und detailliert dar, bis hin zu seiner (zugegebenerweise) zugespitzten These am Ende des Buches, dass die mittelfristige Zukunft entweder ein „Betriebssystem“ für die Welt und einen ungeahnten Aufstieg der „Maschinenintelligenz“ kennenlernen wird, der das heutige Maß der Digitalisierung weit übertreffen wird (mit Google als Vorreiter und Spitze, dann auch Kontrolleur und „Bevollmächtigter“ dieser Entwicklung“ oder der „Niedergang eines Internet-Riesen“ unausweichlich geschehen wird. Einerseits, weil Google selbst allen Einsatz auf diese Karten gesetzt hat und setzt und andererseits, weil es sich vielleicht die Welt nicht gefallen lassen will, von einem konkreten Konzern zentral geleitet, gelenkt, „regiert“ zu werden. Eine Alternative, die aus Schulzes Aussagen her zwingend in den Raum tritt und deren Ausgang aus heutiger Sicht völlig offen ist (mit leichten Vorteilen für Google). Im Übrigen stellt Schulz dies ebenfalls differenziert und sachlich dar, ohne Google zu verteufeln oder in eine einseitig besetzte Ecke zu rücken, Durchaus Respekt für das „Experiment Google“ ist der Darstellung im Buch zu entnehmen. Eine empfehlenswerte, im Ton ruhige und sachliche Lektüre, die hinter all das Werbegeschrei und die vermeintliche Haltung als Wohltäter der Menschheit Googles blicken lässt.

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