Leserstimmen zu
Meine Geschichte der deutschen Literatur

Marcel Reich-Ranicki, Thomas Anz

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Um es mal mit den Worten des großen Literaturkritikers selbst zu sagen: "Nein, ich liebe ihn nicht", diesen Marcel Reich-Ranicki. Dies sagte er dereinst über Friedrich Hölderlin. Und dennoch hat er sich auch vor Hölderlins „Dichtung in Dankbarkeit und in Bewunderung“ verneigt. So ähnlich mache ich das auch. Das Buch und damit Marcel Reich-Ranicki beeindruckt mit dem umfassenden Wissen um die deutsche Literatur. Der geneigte Leser kann so schrecklich viel lernen! Es macht neugierig und wissbegierig auf all die Dichter, die da porträtiert und erwähnt werden. Und unabhängig davon wie kritisch sich Reich-Ranicki zum betreffenden Dichter oder dessen Werk äußert, es ist auf jeder Seite diese unbedingte Leidenschaft, diese große Liebe zum geschriebenen Wort zu spüren. Sie springt einen förmlich von den Seiten entgegen. Eigentlich ist es also eine riesengroße Liebesgeschichte der deutschen Literatur. Es ist beileibe kein einfaches Buch, keine leichte Kost. Es braucht Interesse und Konzentration, um es zu lesen. Aber das Schöne ist, man muss es nicht in einem Rutsch lesen. Dank der Aufteilung der zumeist nicht allzu langen und in sich abgeschlossenen Texte kann man das Buch auch gut mal beiseitelegen und nach einigen Tagen wieder danach greifen. Ohne Angst zu haben, man hätte den Faden verloren.

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