Rezensionen zu
Das Feuerzeichen - Rebellion

Francesca Haig

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Lange habe ich mich vor diesem Mittelband gedrückt, da mich die negativen Rezensionen abgeschreckt haben. Band 1 hat mir sehr gut gefallen, auch wenn er ein paar Längen hatte, doch dieser zweite Band, der in Trilogien ja oftmals der schwächste Band ist, konnte mich überzeugen und hat mir sogar besser gefallen, als der erste. Nach Kips Tod und dem Gemetzel auf der Insel, muss sich der Widerstand neu sortieren. Cass trauert um ihren Freund Kip und die vielen Opfer, die beim Kampf auf der Insel ihr Leben lassen mussten. Doch Zeit zum Ausruhen hat sie, gemeinsam mit ihren Weggefährten Piper und Zoe, nicht, denn sie müssen verhindern, dass die Omegas in die Tanks verbannt werden. Der zweite Band schließt nahtlos an den ersten Band an. Gekonnt hilft die Autorin Francesca Haig ihren Lesern, sich an die Geschehnisse des Vorgängers zu erinnern, ohne sich zu wiederholen. So hatte ich keinerlei Probleme mich in dem Buch zurecht zu finden, sondern konnte mich bereits ab der ersten Seite in die Geschichte fallen lassen. Eine Bereicherung für die Geschichte waren die verschiedenen Begegnungen mit sehr interessanten Charakteren, wie bspw. den Barden, die ein Lied über die wahren Machenschaften der Alphas bzw. der Regierung komponieren. Diese Stelle hat mich sehr bewegt, auch aufgrund des eindringlichen Textes. Doch auch die Begegnung mit Sally, einer legendären Widerstandskämpferin, und ihrem Schützling, dem Seher Xander, hat dem Buch zusätzlich Spannung verliehen. Xander ist aufgrund der Visionen sehr durcheinander und man bekommt von ihm kaum eine klare Antwort zu hören. Ein Schicksal, das viele Seher erwartet. Die Auseinandersetzung mit ihm setzt Cass sehr zu, da er ihr das eigene mögliche Schicksal direkt vor Augen führt. Xander spricht immer wieder von dem Rasseln der Knochen und anderen zunächst wirren Andeutungen, die im Nachhinein jedoch alle Sinn ergeben. Auch der Dompteur, der gemeinsam mit Zach (der sich "Der Reformer" nennt) und der Generalin die Spitze der Regierung bildet, nimmt in diesem Band eine größere Rolle ein, die mir sehr gut gefällt. Auch wenn er vor allem an die Gunsten der Alphas denkt und für diese kämpft, ist er mit der Handhabung des Reformers und der Generalin nicht einverstanden. Und genau das ist es, was mir an dem Buch so gefällt. Es gibt nicht nur "Die Guten" und "Die Bösen", sondern vor allem Menschen, die Angst haben und für ihre Rechte kämpfen, teilweise mit grausamen Mitteln. Und so ist auch Zach, der Bruder von Cass, nicht nur böse. Er litt in seiner Kindheit ebenso wie Cass unter der Splittung der Zwillinge, wenn auch auf andere Art und Weise und ist in der Lage zu lieben. Diese Vielschichtigkeit der Charaktere macht die Trilogie deshalb für mich zu etwas sehr besonderem. Die Atmosphäre des Buches ist für mich ebenfalls einzigartig. Von Beginn an ist das Buch sehr düster und zieht den Leser in seinen Bann. Man spürt die Verzweiflung, die Trauer, die Hoffnung und am besten gefällt mir, dass es in diesem Buch um die verschiedensten Arten von Liebe geht. Die Liebe zu seinem Bruder/ seiner Schwester, die Freundschaft unter Gleichgesinnten und dabei steht die Liebesgeschichte niemals im Vordergrund. Dies gefiel mich auch schon an Band 1 überragend gut: Dass das Buch nicht von der Liebesgeschichte um Cass und Kip getragen wurde, sondern dass sich diese eher im Hintergrund abspielte. Der Schreibstil von Francesca Haig gefällt mir auch hier wieder sehr gut. Teilweise liest sich das Buch zwar sehr ruhig, doch dabei wurde mir nie langweilig. Ich genoss die Beschreibungen von Gefühlen und Orten gleichermaßen. Auch die Charakterentwicklung hat mir sehr gut gefallen. Wir erfahren mehr über Zoes forsche Art und wodurch diese begründet ist und Cass entwickelt sich im Laufe der ersten zwei Bände stetig weiter, was aufgrund der Geschehnisse authentisch ist. Etwas schockiert hat mich die Brutalität des Buches, denn teilweise musste ich schon sehr schlucken. Ob diese schon in Band 1 so allgegenwärtig war, weiß ich leider nicht mehr, aber sie verdeutlicht noch mehr, in welcher Art Welt Cass & Co. leben. Auch in diesem letzten Band, konnte Francesca Haig mich wieder mit ihrer Originalität begeistern. Sie hat unglaubliche Ideen, die mir noch nicht in verschiedensten Formen als "neu" vorgesetzt wurden und schaffte es, mich wieder mehrfach zu überraschen. Auch an unerwarteten Wendungen spart die Autorin in diesem Buch nicht und schaffte es somit, mich die kompletten 480 Seiten über bei Laune zu halten. Das Ende war zwar kein ganz so böser Cliffhanger, wie der des ersten Bandes, doch ich kann es kaum erwarten, den finalen Band in den Händen zu halten. Fazit: Ein großartiger zweiter Band, voller Überraschungen, der mich nicht zuletzt durch die Entwicklung und Vielschichtigkeit aller Charaktere umgehauen hat.

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Cover-/Buchgestaltung Auf dem Cover sieht man das Omega-Zeichen das langsam von oben abbrennt auf einem blauen Hintergrund der am Rand aussieht wie schwarz versenkt. Auf der Rückseite sieht es aus als wäre ein Loch in dieses Papier gebrannt und dort sieht man den Klappentext. Allgemein finde ich wurde das Cover sehr gut ausgewählt und passt meiner Meinung nach auch sehr gut zum Buch. Charaktere Cass: Cass ist meiner Meinung nach die Protagonistin der Geschichte. Die Geschichte wird aus Cass' Perspektive, somit in der Ich-Perspektive erzählt. Das ermöglicht dem Leser sofort in die Geschichte einzufinden. Allerdings hat man nicht nur Cass' Sicht der Dinge vor Augen, sondern man erfährt auch durch die Gedanken und Handlungen wie die anderen zu gewissen Dingen stehen. Cass ist der Omega-Zwilling, ihr Alpha-Bruder Zach hat es bis in den Ratsvorsitz geschafft. Allerdings hatte sie keine offensichtliche Makel, sondern hatte die Gabe der Seherin, das bedeutet allerdings, dass sie langsam wegdrifted und irgendwann Wahnsinnig wird. Das heißt, sie verliert bald ihr Bewusstsein und bekommt wahrscheinlich nurnoch unverständliche Sätze über die Lippen. Sie hatte Visionen, wie sich im weiteren Verlauf der Geschichte klärte, nur in die Zukunft gingen, nicht in die Vergangenheit. Den Charakter von Cass kann ich nach dem ganhen Buch nicht wirklich einschätzen, da sie eher erzählt hat und meiner Meinung nach irgendwie mehr passiv in die Geschichte eingebracht wurde, auch wenn sie andererseits die Protagonistin war. Sie war für mich eine sehr mutige, nicht egoistische und auf jeden Fall selbstopfernde Person. Mir hat der Charakter sehr gut gefallen. Piper: Piper war Zoes Omega-Zwilling, ihm fehlte ein Arm. Im Laufe der Geschichte hat man an manchen Stellen den Eindruck bekommen, dass er ein bisschen verliebt in Cass war, aber ein Liebesdrama hat man in diesem Buch vergeblichst gesucht. Ich schätze Pipers Charakter als sehr aufopferungsvoll und hilfsbereit ein, allerdings auch sehr beschützend, da er Cass in allen Situationen beschützt. Lieblingszitat Aber langfristig ist Gewalt keine Lösung. Durch Mord und Todschlag lässt sich auf Dauer keinen Frieden stiften. Sonstiges Mit persönlich hat das Buch sehr gut gefallen. Ich konnte mich sehr gut in die Geschichte einfühlen und empfand die Geschichte als durchaus spannend. Mit dem Schreibstil konnte ich mich auch sehr gut anfreunden, es war flüssig zu lesen sodass ich das Buch über Stunden nicht aus der Hand legen konnte und mich auch nichts ablenken konnte. Durch die Einbindung des wahnsinnig gewordenen Sehers Xander wurde auch deutlich gemacht, was Cass früher oder später noch blühte. Die Geschichte handelt zwar 400 Jahre in der Zukunft, allerdings haben sie eher mitteralterliche Lebensumstände, da damals bei einer verherrenden Explosion alles zerstört wurde und die großen Maschinen nurnoch in der sogenannten Arche existierten. Daher waren den Charakteren auch alltägliche Begriffe die im heutigen Zeitalter zum normalen Sprachgebrauch gehören unbekannt. Zudem wird an einer Stelle die Beziehung zwischen Zoe und Lucia, einer verstorbenen Seherin, zur Sprache gebracht. Ich finde es gut dass das Thema Homosexualität so natürlich aufgefädelt wurde. Ich gebe dem Buch definitiv 5/5 Sternen, da es für mich echt ein Highlight war und mir das Buch sehr gut gefallen hat! ⭐

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Rebellion

Von: Tii

22.09.2016

Während Teil 1 sich im großen und ganzen darum drehte die Geschichte zu erzählen wie es dazu kam, dass es Omega und Alphas gibt, vom Widerstand und der ständigen Kluft zwischen Alphas und Omegas zu berichten wusste. Geht "Rebellion" mehr in die Tiefe. Hier wieder der Machthunger von der Generälin und dem Reformer aufgezeigt, und dass sie dafür buchstäblich auch über Leichen gehen. Zeitgleich aber zeigt sich, dass im "Rat" nicht alles heiterer Sonnenschein ist und es Alphas - wie z. B. dem Dompteur - gibt, die auf scheinbarer eigener Rechnung gegen den Rat arbeiten. Doch zu wessen Vorteil? Ist er für oder gegen die Omegas? Faktisch wird jede Rechnung, egal welcher Art, mit Blut bezahlt...von beiden Seiten. Während wir alte Bekannte wieder sehen (Cass, Piper, Zoe und anderen Omega), lernen wir zeitgleich auch neue Gesichter kennen. Die legendäre Widerstandskämpferin Sally. Den blinden Barden Leonard Den Seher Xander. Letzterer scheint aber dem Wahnsinn anheim gefallen zu sein und liefert mit seinem wirren Gebrabbel von Labyrinthen, Arche und "sie sind noch nicht fertig" endlose Rätsel. Doch was steckt hinter dem Gebrabbel? Oder ist es doch nur sinnfrei einem wirren Geist entsprungen ohne jegliche Bedeutung? Kurzum geht das Buch nahtlos da weiter, wo es in Teil 1 endete und liefert die ein oder andere Hintergrundinformation zu den Figuren und auch zahlreiches aus dem "Vorher" Nachdem man den etwas ereignislosen ersten Drittel des Buches überwunden hat, überschlagen die Ereignisse sich nahezu und nehmen rasant an Fahrt auf. Doch für mich persönlich dürfte Cass ruhig weniger jammern und mehr Rückgrat zeigen. Mehr Widerstandskämpferin sein, statt das arme kleine Opfer des Schicksals zu miemen. Ich gebe diesem Buch 4 von 5 Sternen und bin gespannt wie die ganze Sache in Teil 3 (das erst 2017 erscheint) enden soll.

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Das Cover: Es ist dem Cover des ersten Bandes sehr ähnlich, nur in blauer Farbe. Ich finde es wieder sehr schön und zusammen im Regal sehen die beiden Bücher super aus. Die Protagonistin: Wir haben wieder Cass als Protagonistin und sehen alles aus ihrer Sicht. Sie ist im zweiten Band reifer geworden, lernt wie man Kämpft und sich verteidigt. Sie möchte nicht mehr das unschuldige, ängstliche Mädchen sein, das sie einmal war. Leider hat sie immer noch Albträume, die ihr als Seherin sehr nachgehen. Doch sie macht das beste daraus und ich mag sie als Protagonistin wirklich gerne. Auf der Suche nach dem Anderswo hat sie noch ihre Freunde Zoe und Piper bei sich, die zusammen ein gutes Team bilden - trotz einiger Streitigkeiten. Der Schreibstil: Spannend und sehr unterhaltsam habe ich das Buch empfunden. Es war jedoch etwas schwächer als der erste Teil, was aber bei den mittleren Bänden von Trilogien öfters der Fall ist. Daher habe ich mir sowas schon gedacht. Ich finde die Idee zur Geschichte immer noch super und auch toll umgesetzt. Und wie soll man es anders erwarten, das Buch Endet auch noch mit einem Cliffhanger. Ohje, ich hoffe wirklich das ich die Zeit bis zum finalen Band gut überbrücken kann :D Die Autorin: Francesca Haig wuchs in Tasmanien auf und promovierte in Literaturwissenschaften an der Universität Melbourne. Wenn sie nicht gerade an ihren eigenen Texten arbeitet, unterrichtet sie Kreatives Schreiben an der Universität von Chester. Für ihre Gedichtsammlungen wurde sie bereits mehrfach ausgezeichnet. Mit Das Feuerzeichen legt sie nun ihre erste Romantrilogie vor. Francesca Haig lebt mit ihrer Familie in London. Fazit: Ein spannender zweiter Band dieser Trilogie, ich freu mich auf Band 3

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Ein einfacher Einstieg, da zu Anfang eine Wiederholung der Geschehnisse aus dem ersten Band gegeben waren. Ich finde das Cover sehr passend, da das Zeichen beginnt zu brennen und es in dem Band darum geht, dass die Omegas sich erheben und gegen diese Ungerechtigkeit kämpfen wollen. Die Autorin hat einen angenehmen Schreibstil, wo das lesen auch Spaß macht. Ich bin schon sehr gespannt, wie es im nächsten Band weiter geht.

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"Sehr gut gelungene Fortsetzung mit einem spannenden und relevanten Thema - für Fans von Dystopien und Endzeit-Szenarien."

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Rezension zu Francesca Haig - Das Feuerzeichen - Rebellion Zum Inhalt: Gerechtigkeit hat ihren Preis – bist du bereit, ihn zu bezahlen? In der düsteren Welt der Zukunft herrscht eine Zweiklassengesellschaft: Die perfekten Alphas regieren und genießen alle Privililegien, die Omegas – ihre vermeintlich weniger perfekten Zwillinge – werden tagtäglich unterdrückt und gedemütigt. Nachdem die Insel der Omegas zerstört wurde, ist Cass, zusammen mit ihren Freunden Piper und Zoe, auf der Flucht. Irgendwo jenseits des Ozeans, so hoffen sie, gibt es ein Land, in dem das Omega-Brandzeichen auf ihrer Stirn keine Rolle mehr spielt. Doch dazu müssen sie erst einmal an die Küste gelangen, und Cass' ruchloser Zwillingsbruder Zach ist ihnen dicht auf den Fersen. Meine Meinung: Der Einstieg in den zweiten Teil ist mir sehr leicht gefallen. Hier bei war es von großen Vorteil, dass zu Anfang des Buches noch eine Wiederholung der Geschehnisse aus dem vorherigen Buch gegeben waren. Ich konnte mich gut in die Geschichte hinein finden und einen Bezug zu den einzelnen Charakteren bekommen. Der Schreibstil war für mich sehr angenehm und flüssig zu lesen. Hierbei ist allerdings zu beachten, dass der Schreibstil auf Grund seiner Satzstruktur nicht für jeden Leser einfach und flüssig ist. Da er aber perfekt zur Geschichte passt und ich mich super reingefunden habe war es für mich sehr angenehm. Die Charaktere gefallen mir alle wirklich sehr sehr gut vor allem Cass ist mir sehr ans Herz gewachsen, ich konnte viele ihrer meist negativen Gedanken nachvollziehen und mit ihr mit fühlen. Ich finde in einem guten Buch ist es immer wichtig Bezug zu den Charakteren und eine gewisse Bindung auf zu bauen um das Buch zu leben. Dies ist mir hier sehr gut leicht gelungen und dadurch hat das Buch für mich eine parallel Welt erschaffen in die ich immer wieder gern eingetaucht bin. Hinzu kommt die wunderbare detaillierte Ausarbeitung der anderen Welt in der wir uns in diesem Buch befinden diese wurde auf wirklich sehr schöne Art und explizite Weise beschrieben, so bin ich manchmal so sehr in der Geschichte eingetaucht, dass ich das Gefühl hatte Teil der Geschichte zu sein. Auch die Zwillinge gefallen mir sehr gut sie geben der Geschichte das nötige etwas ohne sie würde mir auf jeden fall etwas fehlen. Es ist so als wären sie für dieses Buch einfach gemacht. Alles in allem finde ich den zweiten Teil dieser tollen Trilogie wirklich gelungen und sehr gut. Es lässt die Vorfreude auf den letzten Teil wirklich steigen. Das einzige was mir am Rande etwas fehlt oder was etwas zu kurz gekommen ist, ist die Liebe und Romantik aber in Zeiten wie diesen hat man wahrscheinlich wenig Zeit für Liebe und Romantik. Daher gibt es dafür auch keinen Stern abzug. Von mir gibt es für Das Feuerzeichen - Rebellion 5*****

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Das Feuerzeichen-Rebellion Francesca Haig Heyne>fliegt / Gebunden 16,99€ Meine Empfehlung: Ja für Dystopie/Mittelalter-Freunde Nein für Romantiker Inhalt: Nachdem die Insel der Omegas zerstört wurde, ist Cass auf der Flucht. Irgendwo jenseits des Ozeans, so hofft sie, gibt es ein Land, wo das Omega-Brandzeichen auf ihrer Stirn keine Rolle mehr spielt. Doch ihr grausamer Alpha-Bruder Zach hat einen furchtbaren Plan, der nicht nur Cass Leben, sondern das aller Omegas für immer zerstören könnte. Cass beschließt zu bleiben - und gegen die Ungerechtigkeit zu kämpfen. Meinung: Dieser Teil hat mich nicht sosehr mitgenommen, wie der Erste. Vielleicht liegt es auch daran, dass es Charaktere, die noch im ersten Teil dabei waren, nicht mehr dabei sind. Trotzdem konnte ich mich gut mit diesem Exemplar anfreunden und habe vor, den dritten Teil ebenfalls zu beenden. Die Idee des Buches ist immer noch sehr ansprechend für mich, auch die Handlung an sich ist gegeben und das ist definitiv ein Pluspunkt. Ein paar kleine Makel hat das Buch trotzdem, aber im Großen und Ganzen konnte ich mich auch hierfür begeistern. Die Struktur in diesem Teil ist einfach - Anfangs wird ein bisschen wiederholt, dann folgt der lange Mittelteil - zwar auch mit Handlungen aber man merkt, dass es sich ein wenig zieht - und schließlich das Ende, wo es unweigerlich zu einem neuen Erkenntnis und damit zum Cliffhanger kommt. Man sollte sich also gut überlegen, ob man sich auf den langen Mittelteil einlassen möchte. Was mich hier wirklich überzeugt ist die Welt der Figuren und die Atmosphäre. Die Autorin beschreibt diese skrupellose, grausame Welt so detailliert, dass man sich selber darin findet. Ich denke mir jedenfalls immer, dass ich plötzlich irgendwo im zukünftigen Mittelalter stehe. Für mich steht also fest: Es ist eine gute Fortsetzung, es bleibt aber immernoch viel Luft nach oben :) Charaktere: Wie schon im ersten Teil sind auch hier die Charaktere nicht ganz ausgearbeitet und es bleibt viel Luft nach oben. Ich hätte mir gewünscht, die Hauptpersonen noch besser kennenzulernen. Leider ist das Buch in diesem Punkt nicht ganz ausgeschmückt und ich hoffe, dass ich im dritten und letzten Teil mehr von den Figuren habe. Die Hauptfigur ist immernoch Cass, jedoch ist sie mir mit ihren ständigen negativen Gedanken manchmal auf die Nerven gegangen. Ich fand es schade, dass sie nur das Schlechte gesehen und sich immer schlechtgemacht hat - Natürlich sind die Lebensumstände in ihrem Leben nicht gerade einfach - dennoch sollte man genau dann mit dem Selbsthass aufhören. Außerdem habe ich mir sehr einen Neuanfang mit Piper gewünscht - aber die Hauptperson ist ja leider viel zu sehr mit sich selber beschäftigt. Jedoch ist klar, dass es sich bei dieser Reihe nicht um Liebe und Romantik dreht. Schreibstil: Am Schreibstil der Autorin habe ich nicht viel auszusetzen, manchmal habe ich jedoch Probleme gehabt, denn die Satzstruktur ist nicht gerade umgangspsrachlich, sondern ein wenig komplizierter. Aber was ich hier gut finde - es passt zur Idee, es passt zum Buch. Durch genau diesen Schreibstil fühlt man sich mehr in der Zeit der Protagonisten, man kann sich ihre Welt besser vorstellen. Was ich mir wirklich wünsche, sind noch Sichtänderungen, das heißt, ich würde jedes zweite oder dritte Kapitel auch mal aus Sicht einer anderen Person lesen wollen. Cover: Auch hier sehr passend, das Omega-Zeichen fängt an zu brennen, wo es im ersten Band nur ein wenig geglimmt hat. Das passt meiner Meinung nach zur Aufschrift " Rebellion" - Die Omegas erheben sich und kämpfen gegen die Unterdrückung. Grundidee: 4 Sterne Emotion: 3 Sterne Charaktere: 3 Sterne Liebe: 1,5 Sterne Spannung: 3,5 Sterne Hier möchte ich mich noch einmal beim " Heyne>fliegt " - Verlag bedanken und freue mich schon auf das Finale der Trilogie !

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