Rezensionen zu
Das Feuerzeichen - Rebellion

Francesca Haig

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Inhalt Seit die versteckte Insel, der Omegas entdeckt und zerstört wurde, sind Cass mit ihren Freunden, Piper und Zoe auf der Flucht. Sie sind auf der Suche nach dem anders wo, ein Land jenseits des Ozeans, in dem das Omega-Zeichen keine Rolle spielt. Doch um diese Insel zu finden müssen sie erst an die Küste gelangen. Doch der Zwillingsbruder von Cass, Zach ist ihr dicht auf den Fersen. Meine Meinung Wie bereits im ersten Teil, fand ich den Schreibstil echt angenehm zum lesen. Es kamen wenige Charaktere dazu, viele kannte man schon vom ersten Band und daher hatte ich eine nähere Verbindung zu den Charakteren, die die hinzukamen fand ich jedoch genau so sympathisch und habe sie schnell in mein Herz geschlossen. Warum ich dem Buch jedoch trotzdem nur 3 Sterne gegeben habe, liegt einfach daran das es ein typischer 2. Band war. Es geschahen zwar öfters interessante und auch überraschende Dinge, jedoch wurde es leider nie richtig spannend. Mein Fazit Ein typischer 2.Band der Teil 1 und Teil 3 sinnvoll miteinander verbindet. Wenn man also wissen will wie die Geschichte um Cass nach dem 1.Band weitergeht lohnt es sich diesen Teil zu lesen.

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Meine Meinung: Endlich, endlich habe ich den zweiten Band von 'Das Feuerzeichen' beendet. Nach dem ersten Teil habe ich fast anderthalb Jahre gebraucht, um 'Rebellion' zu beginnen. Was genau mich so lange davon abhielt, kann ich leider auch nicht sagen. Wahrscheinlich schreckte mich die altbekannte negative Kritik über die Langatmigkeit der Reihe ab, die ich oft in anderen Meinungen zu lesen bekam. Letztendlich war es gar nicht so schlimm. Ich habe zwar deutlich länger gebraucht als sonst, um das Buch zu beenden, aber als ich dann den Einstieg geschafft habe, las es sich ganz angenehm. Auch wenn ich einiges aus dem vorherigen Band vergessen hatte, fand ich mich schnell wieder in der Welt der Alphas und Omegas zurecht. Das gelang mir vor allem durch Cass' Visionen, die sie weiterhin und immer mehr zu quälen scheinen. Mit Zoe und Piper, die man im Laufe der Geschichte immer besser kennen lernt, versucht sie den aufgescheuchten Wiederstand zu einen und New Hobart von den Alphas zu befreien. Im Vordergrund stand auch immer öfter die Suche nach dem Anderswo und die Frage nach einem Zufluchtsort für die mutierten Zwillinge. Cass' Zwillingsbruder Zach lässt in der Zwischenzeit unmengen von Tanks errichten und mit Omegas befüllen. Die Lage spitzt sich weiter zu, kaum einer ist mehr vor den Alphas in Sicherheit. Jedes Mal aufs Neue scheinen diese dem Wiederstand mehrere Schritte voraus zu sein. Wie in Teil 1 waren die längeren Abschnitte zwischen großen Ereignissen sehr langatmig. Die Spannung ging leider hin und wieder verloren. Auch zu den Charakteren konnte ich dieses Mal keine enge Bindung aufbauen und oftmals kam ich mir beim Lesen sehr distanziert vom Geschehen vor. Trotz allem würde ich gerne wissen, wie es weitergeht und werde mir wahrscheinlich auch den dritten Teil der Reihe zulegen. Fazit: Leider ein etwas schwächerer zweiter Band mit einigen Längen. Dennoch bin ich auf Teil 3 gespannt. Ich gebe 'Das Feuerzeichen - Rebellion' 3 von 5 Sternen.

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Ursprünglich veröffentlicht auf Books on Fire http://www.booksonfire.de/2017/01/rezi-francesca-haig-feuerzeichen-rebellion.html Zitat "Auch ich hatte ihn schon gespürt, den Wahnsinn, der vor den Toren meines Bewusstseins scharrte wie eine Ratte im Dachstuhl. Er war immer da. Und manchmal, besonders in den Verwahrungsräumen und seit ich wieder gehäuft von der Explosion träumte, drang er so weit vor, dass ich ihn in der Ferne beinahe erkennen konnte." - Seite 109, Kapitel 9. Gestaltung "Rebellion" ist momentan als Hardcover und ebook erhältlich. Das Cover ist nahezu identisch mit dem des ersten Bandes. Der ehemals weiße Hintergrund ist nun blau und das Omegazeichen raucht nicht nur, sondern steht in Flammen. Mir gefällt der Symbolismus an dieser Stelle sehr gut. Das brennende Omega passt gut zu Cass' Entwicklung, während das Blau - beziehungsweise das, womit man es assoziiert - im Laufe der Geschichte eine nicht gerade geringe Bedeutung hat. Zumal Beides einen interessanten Kontrast zueinander bildet. Unter dem Schutzumschlag ist das Buch im gleichen Blau wie das Cover gehalten. Im Inneren hat sich im Vergleich zu "Das Feuerzeichen" nichts geändert. Die Kapitel sind weiterhin durchnummeriert, wobei die ersten drei Worte des Kapitels großgeschrieben werden. Fragmente aus dem Vorher sind allerdings in kursiv gehalten. Auch hier hätte ich allein vom Design her nicht nach dem Buch gegriffen, da man die Geschichte kennen muss, um die Gestaltung zu verstehen. Meine Meinung "Rebellion" ist der zweite Band der "Das Feuerzeichen"-Trilogie. Der erste Band konnte mich damals aus einer Leseflaute ziehen. Dementsprechend hoch waren meine Erwartungen an den Folgeband. Vorweg: Er konnte diese leider nicht ganz erfüllen. "Rebellion" setzt kurz nach dem Ende von "Das Feuerzeichen" an. Cass ist noch immer mit den Zwillingen Piper und Zoe unterwegs. Eigentlich spielt sich beinahe das ganze Buch unterwegs ab. Nur wenige Kapitel spielen am selben Ort. Auf Dauer empfand ich dies als ziemlich anstrengend, denn die Handlung kommt leider auch nur schleppend voran. Wie bereits vom ersten Band bekannt sein sollte, setzt die Autorin nicht auf einen Haufen an Actionszenen sondern eher auf die Beobachterperspektive. Insgesamt finde ich dies ganz gut, da ich lange Kampfszenen als anstrengend empfinde und mein Kopfkino irgendwann anfängt zu streiken. So gibt es im ganzen Buch zwei Szenen bei denen es etwas rasanter zugeht. Wer also auf mehr Action gehofft hatte, wird enttäuscht sein. Für mich war es in Ordnung. Störend fand ich allerdings, dass manche Abschnitte der Geschichte unnötig in die Länge gezogen wurden, während andere innerhalb von zwei oder drei Kapiteln abgehandelt waren. Meiner Meinung nach hätte man dort gut streichen beziehungsweise ausbauen können. Wirklich voran kommt die Handlung erst ab der zweiten Hälfte des Buches. Vorher betreibt die Autorin starken Weltenbau und Wiederholung von Fakten aus dem ersten Band. An sich eine gute Idee, aber die Umsetzung ließ mich nicht an den Seiten kleben. In puncto Charaktere gefiel mir das Buch gut. Es werden neue vorgestellt, die auch alle samt gut zu identifzieren und sich zu merken sind. Besonders die Sonderstellung der Seher unter den Omegas wird durch zwei weitere Charaktere hervorgehoben. Doch nicht nur neue Charaktere treten auf, sondern auch welche von denen wir bisher nur gehört haben. In Verbindung damit, fließen auch erstmals schriftliche Fragmente aus dem Vorher in die Geschichte mit ein. Mir persönlich hat dieser Teil gut gefallen, er könnte allerdings aufgrund der plötzlichen Häufung für andere störend sein. Faszinierend war für mich der Gedanke, was man nach 400 Jahren noch verstehen und was eigentlich überliefert werden würde. Der Schreibstil von Francesca Haig war ausgezeichnet. Ich war sofort wieder in Cass Kopf und fühlte mich nicht als bloße Beobachterin. Einmal drin in der Geschichte konnte ich Kapitel um Kapitel nur so verschlingen. Das Buch endet erneut auf keinem wirklichen Cliffhanger. Man möchte zwar schon wissen, was als nächstes geschieht, aber das Warten bis März 2018 lässt sich durchaus aushalten. Fazit "Rebellion" kann nicht ganz mit seinem Vorgänger "Das Feuerzeichen" mithalten. Allerdings kann es dafür mit einer guten Vertiefung des Weltenbaus, spannenden neuen Charakteren und dem Ausbau bereits bekannter Personen einiges wettmachen..

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Dieser zweite Teil schließt direkt an den ersten an – was für mich immer ein sehr wichtiger Punkt ist! Nachdem die Insel der Omegas dem Erdboden gleichgemacht wurde, ist Cass wieder auf der Flucht. Gerüchten zufolge gibt es jenseits des riesen Ozeans ein Land, in welchem es keine Klasseneinteilung gibt, in welchem man selbst nur als Mensch zählt – das Anderswo. Verzweifelt macht sie sich auf die Suche nach Hinweisen, welche die Existenz dessen bestätigen und Aufzeichnungen, welche ihr verraten, wo sie das Anderswo findet Doch Cass ist nicht die einzige, welche sich der Suche nach diesem geheimnisvollen Land verschrieben hat: denn auch ihr Zwilling setzt alles daran es zu finden, sowie seine heimtückischen Pläne in die Tat umzusetzen… Ich weiß ehrlich nicht, was ich von dieser Autorin und ihrem Schreibstil, sowie ihrem Spannungsbogen halten soll! Sie bringt mich förmlich an den Rand der Verzweiflung! Bevor ich mit dem zweiten Band der Feuerzeichen Reih begann, habe ich mir gefühlt tausende von Rezensionen und Meinungen durchgelesen, war im Nachhinein allerdings immer noch nicht schlauer. Der Grund dafür? Ich bin wohl nicht die einzige, die bezüglich dieses Buches hin- und hergerissen ist und sich nicht so recht entscheiden kann, ob es nun wirklich, wirklich gut oder aber total grottig ist! Allgemein sind die Leser sehr zwiegespalten, wenn um diese Reihe geht! Einige schwören darauf, dass diese beiden Bände die besten sind, welche sie je gelesen haben, andere aber finden gar keinen Ausweg mehr aus Schimpftiraden! Ich persönlich gehöre zu dem Teil derer, welche sagen, dass es sich doch lohnt sich durch den langatmigen, schwerfälligen und anscheinend ins Unendliche ziehenden Teil zu kämpfen, um sich danach bei den actionreichen, mysteriösen, versponnenen und überaus überraschenden letzten 200 Seiten entspannen zu können. Ja es stimmt, der Beginn und der Mittelteil des Buches ist faserig und wirklich nicht das, was man von einem Buch – einer Reihe – mit einer solchen Storyline erwartet. Aber, das ist bereits das zweite Mal, dass ich mich durch jenen Teil durch gekämpft habe und ich bin immer noch dabei! Ich kann es wirklich nicht als schnellen zwischen-„read“ empfehlen, aber man kann es gut neben einem oder vielleicht sogar neben mehreren anderen Büchern lesen! Immer, wenn man mal Abwechslung, beziehungsweise einfach nur mal etwas anders braucht, kann man auf dieses zurückgreifen, und irgendwann entwickelt es sich von ganz allein zum CR – so war es zumindest bei mir!

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Was lange währt wird endlich gut? Naja... Nachdem ich den ersten Teil wirklich ziemlich gut fand und ich mich über den Auftakt dieser neuen Dystopie gefreut habe, fand ich den zweiten Band leider etwas schwach. Ich fand es sehr gut, dass es zu Anfang nochmal eine kleine Wiederholung der Geschehnisse aus Band 1 gab, so kam man sehr schnell wieder in die Geschichte hinein. Cass hat sich als Protagonistin meines Erachtens sehr weiterentwickelt, was ich als Leser sehr angenehm fand. Trotz allem fand ich das Buch sehr trocken und an vielen Stellen zu langatmig. Leider haben es die mittleren Bände von Trilogien oft sehr schwer den Leser bei Laune zu halten,...dieses Buch hat es bei mir leider nicht geschafft. Ich werde garantiert den letzten Teil lesen und hoffe, dass mich dieser wieder etwas mehr gefangen nehmen wird und in seinen Bann ziehen kann. Gesamt betrachtet ist die Idee von 'Das Feuerzeichen' sehr gut und ich hoffe auf einen vielversprechenden Abschluss.

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Das Feuerzeichen-Rebellion Francesca Haig Heyne>fliegt / Gebunden 16,99€ Meine Empfehlung: Ja für Dystopie/Mittelalter-Freunde Nein für Romantiker Inhalt: Nachdem die Insel der Omegas zerstört wurde, ist Cass auf der Flucht. Irgendwo jenseits des Ozeans, so hofft sie, gibt es ein Land, wo das Omega-Brandzeichen auf ihrer Stirn keine Rolle mehr spielt. Doch ihr grausamer Alpha-Bruder Zach hat einen furchtbaren Plan, der nicht nur Cass Leben, sondern das aller Omegas für immer zerstören könnte. Cass beschließt zu bleiben - und gegen die Ungerechtigkeit zu kämpfen. Meinung: Dieser Teil hat mich nicht sosehr mitgenommen, wie der Erste. Vielleicht liegt es auch daran, dass es Charaktere, die noch im ersten Teil dabei waren, nicht mehr dabei sind. Trotzdem konnte ich mich gut mit diesem Exemplar anfreunden und habe vor, den dritten Teil ebenfalls zu beenden. Die Idee des Buches ist immer noch sehr ansprechend für mich, auch die Handlung an sich ist gegeben und das ist definitiv ein Pluspunkt. Ein paar kleine Makel hat das Buch trotzdem, aber im Großen und Ganzen konnte ich mich auch hierfür begeistern. Die Struktur in diesem Teil ist einfach - Anfangs wird ein bisschen wiederholt, dann folgt der lange Mittelteil - zwar auch mit Handlungen aber man merkt, dass es sich ein wenig zieht - und schließlich das Ende, wo es unweigerlich zu einem neuen Erkenntnis und damit zum Cliffhanger kommt. Man sollte sich also gut überlegen, ob man sich auf den langen Mittelteil einlassen möchte. Was mich hier wirklich überzeugt ist die Welt der Figuren und die Atmosphäre. Die Autorin beschreibt diese skrupellose, grausame Welt so detailliert, dass man sich selber darin findet. Ich denke mir jedenfalls immer, dass ich plötzlich irgendwo im zukünftigen Mittelalter stehe. Für mich steht also fest: Es ist eine gute Fortsetzung, es bleibt aber immernoch viel Luft nach oben :) Charaktere: Wie schon im ersten Teil sind auch hier die Charaktere nicht ganz ausgearbeitet und es bleibt viel Luft nach oben. Ich hätte mir gewünscht, die Hauptpersonen noch besser kennenzulernen. Leider ist das Buch in diesem Punkt nicht ganz ausgeschmückt und ich hoffe, dass ich im dritten und letzten Teil mehr von den Figuren habe. Die Hauptfigur ist immernoch Cass, jedoch ist sie mir mit ihren ständigen negativen Gedanken manchmal auf die Nerven gegangen. Ich fand es schade, dass sie nur das Schlechte gesehen und sich immer schlechtgemacht hat - Natürlich sind die Lebensumstände in ihrem Leben nicht gerade einfach - dennoch sollte man genau dann mit dem Selbsthass aufhören. Außerdem habe ich mir sehr einen Neuanfang mit Piper gewünscht - aber die Hauptperson ist ja leider viel zu sehr mit sich selber beschäftigt. Jedoch ist klar, dass es sich bei dieser Reihe nicht um Liebe und Romantik dreht. Schreibstil: Am Schreibstil der Autorin habe ich nicht viel auszusetzen, manchmal habe ich jedoch Probleme gehabt, denn die Satzstruktur ist nicht gerade umgangspsrachlich, sondern ein wenig komplizierter. Aber was ich hier gut finde - es passt zur Idee, es passt zum Buch. Durch genau diesen Schreibstil fühlt man sich mehr in der Zeit der Protagonisten, man kann sich ihre Welt besser vorstellen. Was ich mir wirklich wünsche, sind noch Sichtänderungen, das heißt, ich würde jedes zweite oder dritte Kapitel auch mal aus Sicht einer anderen Person lesen wollen. Cover: Auch hier sehr passend, das Omega-Zeichen fängt an zu brennen, wo es im ersten Band nur ein wenig geglimmt hat. Das passt meiner Meinung nach zur Aufschrift " Rebellion" - Die Omegas erheben sich und kämpfen gegen die Unterdrückung. Grundidee: 4 Sterne Emotion: 3 Sterne Charaktere: 3 Sterne Liebe: 1,5 Sterne Spannung: 3,5 Sterne Hier möchte ich mich noch einmal beim " Heyne>fliegt " - Verlag bedanken und freue mich schon auf das Finale der Trilogie !

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Das Feuerzeichen 2

Von: Nici

16.08.2016

Da ich den ersten Teil dieser Trilogie nicht gelesen habe, habe ich den Anfang nicht verstanden. Im Laufe der Geschichte wurde mir eigentlich alles zu 90 Prozent klar. Ein Rätsel für mich bleiben die Geschwister Piper und Zoe, da ich nie weiß was sie vorhaben. Der Prolog hat mich unglaublich gefesselt und ich wollte mehr von der Story wissen. Die Protagonistin Cass, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird , wirkt für mich eigentlich positiv, bis auf ihre -ich möchte mich für die Welt opfern - Einstellungen, die sie oft in diesem Band hat. Da kam sie mir egoistisch und traurig vor, was sie eigentlich nicht ist. Ihre Albträume waren wirklich spannend zum Lesen und ich wollte mehr. Ich weiß noch nicht, ob ich den letzten Teil, der wahrscheinlich 2017 rauskommt, lesen sollte, da die Geschichte keinen WOW Effekt hat. Aber im Gesamten kein schlechter Roman, der bei mir durchschnittlich ankommt. Die Idee von den Omegas und den Alphas finde ich gut und einzigartig, nur leider gefällt mir die Umsetzung nicht ganz.

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"Das Feuerzeichen - Rebellion" von Francesca Haig ist der zweite Teil einer Dystophy Trilogie. Band 1 hat mir wirklich gut gefallen und hat Lust auf mehr gemacht, daher musste sofort Band 2 her ;-). Das Cover des zweiten Teils passt perfekt zum vorherigen. Sie sehen nebeneinander im Regal sehr gut aus. Mir gefällt die Gestaltung der Trilogie sehr gut. Die Idee der verbundenen Zwillinge hat mich in Band 1 schon fasziniert. Hier erfahren wir nun wie es zu diesem Phänomen gekommen ist. Wir sehen das Grauen und das ganze Ausmaß dessen wozu die Alphas fähig sind. An vielen Stellen bekam ich Gänsehaut bei dem Gedanken das dies Real sein könnte. Die Vorstellung so etwas meinen Geschwistern anzutun ist undenkbar. Die Kampfszenen waren mir jedesmal ein Graus. Denn nicht nur ein Alpha stirbt, sondern sein Omega auch. Die Entwicklung der Charaktere hat mir sehr gut gefallen. Wir lernen die Hauptprotagonisten besser kennen. Cass lernt ein wenig mit ihrer Seherbegabung umzugehen. Sie wird von Alpträumen und Visionen geplagt. Dennoch denke ich das sie ohne die Zwillinge Zoe und Piper aufgeschmissen währe. Sie ist im gesamten Buch sehr depressiv. Zoe und Piper sind ein tolles Paar. Schade das es so wenige davon gibt. Die tapfere und Taffe Zoe ist eine meiner Lieblingsprotagonisten. Der Einstieg in den zweiten Teil war Problemlos. Er beginnt dort wo Band eins endet. Die ersten Seiten des Buches flogen nur so dahin. Leider schwindet dann die Motivation für einige Zeit. Cass, Zoe und Piper ziehen fast die ganze Zeit von Ort zu Ort. Die kleineren Konflikte und auch Kampfhandlungen heben nur kurzeitig die Spannung. Dieser Teil ist völlig anders wie Band eins. Er konnte mich ehrlich gesagt nicht ganz so begeistern. Was ich wirklich schade finde, denn die Gesamtidee finde ich unheimlich toll. An vielen Stellen zog es sich wie Kaugummi, als sei es nur ein Platzhalter für das grosse (hoffentlich spannende ) Finale. Zum Ende hin wurde es sehr rasant und die Spannung stieg. Überraschungen gab es im letzten Drittel noch einige, aber leider nicht mit dem grandiosen Showdown aus dem ersten Teil. Natürlich endet das Buch mit einem Cliffhanger. Dieser macht wieder Lust auf mehr. Was mir fehlte war die Sicht auf die Dinge aus der Perspektive der Alphas. Mich würden die Hintergründe von der Generalin und Zach interessieren. Ich denke ein Sichtwechsel hätte der Spannung gut getan. Und die langen Wanderwege für den Leser abgekürzt. Der dritte und letzte Teil der Trilogie erscheint voraussichtlich am 8 August 2017. Für mich eine viel zu lange Pause. Leider ein sehr schwacher Mittelteil, langatmig und kaum spannend. Dennoch nicht langweilig. Wir erfahren viel über die Zwillingsbildung und dem Vorher.

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