Rezensionen zu
Das Feuerzeichen - Rebellion

Francesca Haig

(13)
(30)
(32)
(15)
(2)
€ 13,99 [D] inkl. MwSt. | € 13,99 [A] | CHF 17,00* (* empf. VK-Preis)

Rebellion ist der 2. Teil der : Das Feuerzeichen Reihe von Francesca Haig. Die Fortsetzung konnte meiner Meinung nach leider nicht an dessen Vorgänger anknüpfen. Größtenteils fehlte einfach die Spannung und zog sich bis zum letzten Drittel des Buches ziemlich in die Länge. Es war fast so als wäre ich selbst in diesem trostlosen Land gefangen, durch dieses die Protagonisten wandern. Auch wenn wir ein paar interessante Figuren während dieser Reise treffen, wie zB. Die Musikanten die über die Zustände des Landes mit ihren eigenen zu Verfügung stehenden Mitteln in die Welt hinaustragen, sondern auch der verrückt gewordene Seher Xander, lässt Cass einen Einblick auf ihr womöglich drohendes Schicksal werfen, dass evtl auf sie zu warten scheint, wie es auf alle Seher zu warten scheint. Cass erscheint mit in diesem Band meistens sehr in sich gekehrt und ein wenig depressiv gestimmt...was kein Wunder ist, da sie ja ihren besten Freund Kip vermisst.....so wie ich auch. Da er mir in diesem Band auch ziemlich fehlt.... Zoe und Piper, ihre Weggefährten lernen wir zwar ein wenig besser kennen, dennoch kann ich nicht wirklich einen Zugang zu ihnen finden....vorallem Piper ist mir noch ein wenig suspekt und auch die Beziehung zu Cass und ihm scheint noch in der Schwebe zu liegen. Während die drei versuchen die Menschen bzw die Omegas davor zu bewahren in die Tanks zu wandern, versuchen sie den Widerstand wieder neu aufzubauen. Außerdem bekommen sie einen unverhofften neuen Verbündeten.....den Dompteur.....doch können sie ihm wirklich vertrauen? Erst im letzten Drittel des Buches wurde das Buch spannender und auch gewalttätiger. Vorher dümpelte es jedoch leicht vor sich hin, und ich muss gestehen, dass ich mehrmals das Buch aus der Hand gelegt habe und immer wieder mit mir gerungen habe weiterzulesen....Ansonsten bin ich eine ziemliche Schnellleserin , doch dieses Buch hat mich eines besseren belehrt, denn im Schneckentempo bin ich durch das Buch wahrlich gekrochen....^^ Ich hoffe mit voller insbrunst, dass der nächste und abschließende Teil der Reihe wieder an den ersten anknüpfen kann und mich wieder so begeistern kann. Da dieser Mittelteil mich wirklich nicht überzeugen konnte. Eine harte Geburt...nicht nur für unsere Gefährten die durch die Einöde wanderten, sondern auch für mich als Leser

Lesen Sie weiter

Hallo! Heute stelle ich euch eine Rezension vor, von dem Buch "Das Feuerzeichen- Die Rebellion von Farncesca Haig" Vorab schon mal, dieses Buch konnte mich leider nicht so sehr überzeugen. Jedoch kann ich mir vorstellen, dass dieses Buch vielen von euch gefallen wird. Das Feuerzeichen - Rebellion Falls dieses Buch euch ansprechen sollte, lest es einfach! Achtung! Spoiler zu Band 1 möglich! Die Insel ist zerstört! Es gibt keine Hoffnung mehr, jedoch geben Cass und ihre Freunde Piper und Zoe nicht auf! Sie hoffen immer noch auf Gerechtigkeit und ein besseres Leben. Sie haben genug von ihrer Welt, es soll keine Alphas und Omegas mehr geben, sondern eine gemeinsame Einheit. Daher machen sie sich auf die Suche nach einer anderen Welt, wo jeder Mensch gleich behandelt wird. Doch werden sie diese Welt finden und dort glücklich sein? Cass Zwilling Zach wird es ihnen nicht leicht machen, denn er hat auch so seine Pläne... Leider hatte ich mit dem Inhalt ein paar Probleme. Meistens lese ich Bücher in einem Rutsch durch, jedoch hat es mir hier die Autorin ziemlich schwer gemacht, wie damals mit Teil 1. Ich weiß nicht woran es lag, aber mittlerweile denke ich, dass die Geschichte nicht so meins war.. Allerdings hat mich die Idee sehr gepackt, persönlich finde ich sie sehr spannend! Die erschaffene Welt hat mir sehr gefallen, genauso wie die Zwillingspaare und deren Problematiken! Leider hatte ich mich damals bei Teil 1 schon durch das ganze Buch gekämpft. Somit wollte ich dem zweiten Band eine weitere Chance geben, jedoch habe ich mich wieder durch die erste Hälfte gekämpft! Es war wirklich nicht so meins, aber ich wollte so gerne das es so wäre! Oft genug dachte ich mir, ich breche das Buch jetzt ab und so geschah es dann. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Autorin auf der zweiten Hälfte Fahrt aufgenommen hat. Allerdings hatte ich momentan genug von dem endlosen Seiten zählen, bis das Buch beendet war. Vielleicht, werde ich eines Tages, die weitere Hälfte noch lesen, aber gerade bin ich sehr unmotiviert! Dieses Buch hat somit leider nur 2,5/5 Sternen bekommen! Ich bedanke mich herzlichen bei dem Verlag für dieses Rezensionsexemplar!! LG Elena

Lesen Sie weiter

An erster Stelle: Vielen lieben Dank an das Bloggerportal, das mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zugeschickt hat! Ich bin nämlich mit dem ersten Band nicht ganz warm geworden, war aber gespannt, ob es mit der Fortsetzung besser wird, denn die Idee an sich hat mir gut gefallen! Leider ist es aber so gewesen, dass ich mich doch ziemlich durch das Buch gequält habe 🙁 Dabei ist die Geschichte gar nicht schlecht, viele lieben diese Reihe! Aber mir persönlich ist es einfach zu langatmig, ich habe das Gefühl, dass einfach nichts passiert. Es ist jetzt nicht so, dass ich nur auf actionreiche Bücher stehe und keinen Tiefsinn erkennen würde. Nur selbst dieser kam mir bei der Geschichte zu kurz. Ich würde behaupten, den Inhalt in fünf Sätzen komplett wiedergeben zu können, und dafür waren mir 480 Seiten einfach zu lang. Die Geschichte entwickelt sich zwar, doch in meinen Augen zu wenig. Erst zum Schluss hin kam ein wenig Wind in die Sache, doch da konnte es mich auch nicht mehr packen. Oh, du hast niemals Hunger und hast niemals Durst Doch der Rat, er kennt keine Gnade. Oh, du bist niemals müde, dir ist niemals kalt Und du wirst nie und nimmer auf dieser Welt alt. Und der einzige Preis ist dein Leben Ja, dein Leben musst du geben. Auch die Charaktere konnten mich nicht mehr begeistern, als schon im ersten Band – wahrscheinlich sogar noch weniger. Cass kommt mir so unglaublich klein und unselbstständig in ihrer Persönlichkeit vor. Sie lässt sich im zweiten Band eigentlich nur noch mitziehen und schließt sich anderen Entscheidungen an, selten, dass sie selbst bestimmte Handlungen anregt. Dass sie immer noch von der Trauer um Kip überwältigt ist, kann ich natürlich nachvollziehen, doch als Leserin hätte ich mir durch diesen Verlust bei ihr mehr Kraft und Stärke für die „Rebellion“ gewünscht. Ich bin immer noch überrascht, wie mich eine Geschichte mit dieser Idee so wenig fesseln konnte, aber vielleicht ist der besondere Aufbau auch einfach eine Geschmackssache und trifft nur nicht meine Vorstellung. Demnach bin ich zwar froh, der Reihe noch eine Chance gegeben zu haben, werde sie aber nicht mehr weiterverfolgen.

Lesen Sie weiter

Eine riesige Explosion zerstörte die Welt wie wir sie kannten gänzlich. Übrig blieb unfruchtbares Land, verkrüppelte Tiere, kranke Menschen und die Folge war ein jahrelang anhaltender Winter. Das einzig Gute für die Omegas ist, dass sie eine Art Lebensversicherung haben. Denn wenn ein Omega stirbt, stirbt auch sein Alpha-Zwilling. Die Alphas können die Omegas also unterdrücken und schlecht behandeln wie sie wollen, aber am Ende müssen sie sich im Notfall doch um sie kümmern. – Das alles kennt ihr aber eigentlich schon aus dem ersten Teil. Zum 2. Teil: Unsere Protagonistin Cass hatte es ja schon im ersten Teil nicht leicht, aber da hatte sie zumindest noch Kip an ihrer Seite… Jetzt ist Cass nicht die sympatische, zum Kämpfen bereite, junge Frau, die an die Zusammengehörigkeit von Zwillingen glaubt, sondern eher eine gebrochene, kranke, vor sich hin lebende Gestalt ohne richtigen Lebenswillen – was das ganze ein bisschen anstregend zu lesen macht. Immerhin reist sie dann doch nicht ganz alleine denn sie hat ihre zwei Begleiter/Beschützer/Freunde Piper und Zoe dabei. Gemeinsam suchen sie nach einem Ort an dem die ewige Unterdrückung aufhört und Alphas und Omegas Seite an Seite friedlich leben können. Außerdem lernen wir noch ein paar neue Charaktere kennen: Barden, verschiedene Omegas, Sally (eine Legende unter den Omegas aufgrund ihrer Verdienste in ihrer Sache) und einen mittlerweile verrückt gewordener Seher. Leider hat mich der 2. Teil nicht überzeugt. Die Idee ist wie im ersten Teil zwar immer noch grundsätzlich gut, aber es geschieht in diesem Band einfach so gut wie nichts. Hunderte Seiten lang zieht die depressive Cass mit ihren Begleitern durch irgendwelche Gegenden und es passiert nichts außer Nahrungsmittelbeschaffung, Verstecken und Laufen. Ich bin eh schon kein Fan von Umgebungsbeschreibungen, aber das war nochmal ein ganz anderes Level. Schön dagegen ist, dass man wegen alten Schriften, die gefunden werden mehr über das „Vorher“ erfährt. Es gibt einem viel Interpretationsfreiraum wie das damals wohl so war und es ist lustig mit anzusehen wie die Hauptfiguren keine Ahnung von bestimmten Begriffen haben, die für uns total selbstverständlich sind. Fazit: Das Feuerzeichen – Rebellion ist ein typischer zweiter Teil einer Trilogie: Schwächer als der erste Teil und das große Finale und die spannende Wendung hebt man sich für den dritten Teil auf… Schade war, dass die Protagonistin so träge war und lange nichts passiert ist, schön auf der anderen Seite war, dass man etwas mehr über die Zeit vor der Explosion erfahren hat und das Cover ist immer noch sehr schön. Bewertung: 2 von 5 Sternen

Lesen Sie weiter

Inhalt „Mit jedem Tag wurde mir klarer, weshalb so viele Seher den Verstand verloren. Man kam sich vor wie auf einem zugefrorenen See- bei jeder Vision zog sich ein neuer Riss durch das ohnehin brüchige Eis, und an manchen Tagen war ich mir sicher, im nächsten Moment endgültig im Wahnsinn zu versinken.“ S.9 Um nicht zu spoilern werde ich euch hier nur den Klappentext des zweiten Bandes zeigen: "In der düsteren Welt der Zukunft herrscht eine Zweiklassengesellschaft: Die perfekten Alphas regieren und genießen alle Privililegien, die Omegas – ihre vermeintlich weniger perfekten Zwillinge – werden tagtäglich unterdrückt und gedemütigt. Nachdem die Insel der Omegas zerstört wurde, ist Cass, zusammen mit ihren Freunden Piper und Zoe, auf der Flucht. Irgendwo jenseits des Ozeans, so hoffen sie, gibt es ein Land, in dem das Omega-Brandzeichen auf ihrer Stirn keine Rolle mehr spielt. Doch dazu müssen sie erst einmal an die Küste gelangen, und Cass' ruchloser Zwillingsbruder Zach ist ihnen dicht auf den Fersen ..." Meine Meinung Während es Francesca Haig im ersten Band durch die Idee der Zwillingsgeburten gelang eine ganz andere/neue Art von Dystopie zu erstellen, kann der zweite Band leider nicht überzeugen. Zäh, Zäher, Das Feuerzeichen- Rebellion. Beim ersten Leseversuch habe ich dieses Buch abgebrochen und auch beim zweiten Mal musste ich mich regelrecht zwingen weiterzulesen. Leider ist dieses Buch meiner Meinung nach viel zu langatmig und überhaupt nicht so wie ich es nach dem ersten Band erwartet hatte. Die Geschichte wurde leider einfach nicht spannend. Das Cover Das Cover gefällt mir jedoch noch besser als das des ersten Bandes. Ein absoluter Hingucker! Genau wie Band 1 passt es perfekt zum Inhalt des Buches, weil es das Omegazeichen abbildet. Charaktere Insgesamt kann man sich in Cass gut hineinversetzen. Piper und Zoe bleiben meiner Meinung nach leider etwas blass. Cassandra Cass lernt im zweiten Band wie man kämpft und sich verteidigt. Ohne Kip wirkt sie jedoch unvollkommen und melancholisch. Erst zum Ende hin zeigte sie wieder Eigeninitiative. Piper Piper ist ein Omega und war vor der Zerstörung der Insel der Anführer des Wiederstands. Er hat ein dunkles Gesicht, strahlend grüne Augen, ein markantes Kinn und hohe Wangenknochen. Außerdem sind seine Finger, mit denen er Fallen aufstellt und Messer wirft mit Schwielen übersät. Cass bewundert ihn für sein unerschütterliches Selbstbewusstsein. Obwohl auch ihm die Flucht zugesetzt hat, schiebt er bei jeder sich ihm bietenden Gelegenheit angriffslustig das Kinn vor und scheut sich nicht davor mit seinen breiten Schulten den Platz einzunehmen der ihm zusteht. Zoe Zoe ist eine Alpha und Pipers Zwillingsschwester. Sie gibt oft sarkastische Kommentare ab und wirkt mürrisch. Außerdem bringt sie Cass das Kämpfen bei. Sie hat breite Schultern und rastlose Hände. Die Handlung Die Handlung war wie bereits gesagt echt zäh. Bis zum letzten Drittel blieb die Geschichte langatmig und nahm erst dann Fahrt auf. Trotzdem kann mehr über die Hintergründe der Zerstörung in Erfahrung gebracht werden. Der Schreibstil Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und angenehm zu lesen. Das Buch ist aus der Sicht von Cassandra geschrieben, was dazu führt, dass man sich sehr gut in sie hinein versetzen kann. Fazit Der zweite Band der Trilogie konnte mich aufgrund seiner Langatmigkeit nicht überzeugen. Zwar wurde stellenweise mehr über das Konstrukt der Zwillingsgeburten offenbart ,jedoch wird der Inhalt dem Titel: "Das Feuerzeichen- Rebellion" nicht gerecht, weil die Rebellion nur sehr langsam aufkommt. Leider gewinnt dieser Band erst im letzten Drittel an Fahrt. Auch die wirklich gute Idee der Zwillingsgeburten erscheint irgendwie als nebensächlich. Ich hoffe, dass es der Autorin im dritten Band der Trilogie gelingt sich wieder mehr mit der guten Grundidee auseinanderzusetzen. Bewertung 2,5 von 5 Büchern An dieser Stelle möchte ich mich bei der Verlagsgruppe Radome House bedanken, die mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben! Das Bild für die Bewertung habe ich aus folgenden Bildern zusammengestellt: erste Fee, Schmetterlinge, zweite Fee, Buch

Lesen Sie weiter

******ACHTUNG, KANN SPOILER ENTHALTEN!****** Der zweite Band der Reihe um Cass schließt direkt an Band 1 an. Sehr viele Rückblicke gibt es nicht, aber ich hatte trotzdem keinerlei Schwierigkeiten wieder in die Geschichte hineinzufinden. Nachdem Cass, Piper und Zoe nach der Zerstörung der Insel geflohen sind, ist ihr nächtes Ziel die Küste. Dort hoffen sie auf weitere Rebellen zu stoßen und gemeinsam gegen den Rat vorzugehen. Cass verändert sich durch ihre Seherfähigkeiten zusehends. Die verstörenden Alpträume und Visionen werden immer häufiger und mit Xander, einem weiteren Seher, hat sie vor Augen, wie es ihr in Zukunft ergehen wird. Dieser ist bereits völlig in der eigenen Welt aus Alpträumen gefangen, was Cass unheimlich Angst macht. Deshalb versucht sie, sobald wie möglich, eine Lösung zu finden, um ihren Bruder Zach, den "Reformer", und die "Generalin" aufzuhalten. Während die Omegas systematisch ausgehungert werden, um sie in die Reservate zu locken, versuchen Cass, Piper und Zoe die Menschen davon abzuhalten. Sie wissen bereits, was ihnen dort geschehen wird und versuchen sie zu warnen. Doch der Rat hat alles gut geplant und nur die Vernichtung der Omegas im Auge. Die Spannung hält sich leider in diesem Zwischenband in Grenzen. Dafür erfährt man viel Neues zum Thema der Zwillingsproblematik, über die alte Welt und man erhält auch ein bisschen mehr Einblick in die neue Welt, die Francesca Haig hier entworfen hat. Mit der "Arche", eine Art Bunker unter der Erde, hatte ich allerdings einige Probleme, da ich sofort das Bild aus "The 100" vor mir hatte. Auch hier hatten sich Überlebende der Katastrophe unterirdisch "verbarikadiert" und ich hatte immer wieder die Bilder der Serie und "Mount Weather" im Kopf, statt mir meine eigenen Bilder im Kopf vorzustellen. Die neuen Erkenntnisse, die der Leser erhält, sind interessant dargelegt und waren der einzige Grund, dass ich an der Geschichte dranblieb. Cass ist nicht mehr so dynamisch und symathisch, wie im ersten Teil. Hier kommt sie mir durch ihre Visionen und ihrer Trauer um Kip oft eigenwillig, aber auch mutlos vor. Sie ist nicht mehr die "strahlende Heldin" wie noch in Teil Eins. Piper und Zoe entwickeln sich in diesem Band nicht wirklich weiter. Dafür gibt es ein paar neue Charaktere, die einem in Erinnerung bleiben. Leider ist dies ein typischer Zwischenband. Die fast 500 Seiten sind ziemlich langatmig beschrieben. Zwischenzeitlich zieht die Geschichte durch einige neue Wendungen wieder an, doch viel zu schnell flacht diese wieder ab. So hatte ich doch den einen und anderen Hänger und musste mich zwingen weiterzulesen. Einige Stellen sind sehr brutal und grausam. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich den finalen Band der Dystopie lesen werde, doch hoffe ich, dass es es sich hier um einen typischen Mittelteil handelt und die Geschichte im Abschlussband wieder actionreich und spannend wird. Schreibstil: Der Schreibstil ist ruhig, wieder sehr düster und gut lesbar geblieben, auch wenn sich in diesem Band einige Längen eingeschlichen haben. Cass erzählt weiterhin aus der Ich-Perspektive. Der Weltenentwurf ist gelungen und ich konnte mir das Ödland und die Küste sehr gut vorstellen. Fazit: Leider ein sehr schleppender Mittelteil der Trilogie, der einige Längen aufweist. Mich konnte dieser Teil nicht wirklich packen und ich überlege noch, ob ich den letzten Teil der Dystopie lesen werde....

Lesen Sie weiter

Klappentext: In der düsteren Welt der Zukunft herrscht eine Zweiklassengesellschaft: Die perfekten Alphas regieren und genießen alle Privililegien, die Omegas – ihre vermeintlich weniger perfekten Zwillinge – werden tagtäglich unterdrückt und gedemütigt. Nachdem die Insel der Omegas zerstört wurde, ist Cass, zusammen mit ihren Freunden Piper und Zoe, auf der Flucht. Irgendwo jenseits des Ozeans, so hoffen sie, gibt es ein Land, in dem das Omega-Brandzeichen auf ihrer Stirn keine Rolle mehr spielt. Doch dazu müssen sie erst einmal an die Küste gelangen, und Cass' ruchloser Zwillingsbruder Zach ist ihnen dicht auf den Fersen ... Meinung: Achtung, zweiter Teil einer Reihe - Spoilergefahr! Nachdem Cass im ersten Band nur knapp ihrem Bruder und seinen Machenschaften entkommen ist, befindet sie sich mit ihren Begleitern Piper und Zoe auf der Flucht. Sie wollen die Küste erreichen, wo sie hoffen, auf weitere Rebellen zu treffen und ein weiteres Vorgehen gegen den Rat zu finden. Denn die Zeit drängt, denn Cass ahnt, dass ihr Bruder seine Pläne mit aller Zeit schnellstmöglich vorantreiben will. Was gibt es Neues über die Figuren, im Gegensatz zum ersten Band? Cass wird immer noch von ihren Visionen geplagt, trauert um den Verlust von Kip und versucht ihr Bestes, ihren Bruder aufzuhalten. Große Verluste gehen ihr immer noch sehr nahe und ebenso wäre ihr eine möglichst blutarme Revolution am liebsten. Gleichzeit weiß sie aber auch, dass es ohne Kampf nicht gehen wird. Ein wenig wirkt sie also entschlossener, als noch im vorherigen Band und zeigt somit eine konsequente Weiterentwicklung. Auch die anderen Figuren im Roman handeln nach den ihnen zugedachten Rollen und fallen mal mehr, mal weniger auf. Eigentlich hat Francesca Haig eine sehr interessante Grundgeschichte für ihre Dystopie angelegt, leider erzählt sie ihre Geschichte so langatmig, dass mir zwischenzeitlich richtig die Lust am Weiterlesen verloren ging und ich mich durch das Buch die meiste Zeit durchgequält habe. Wenn es dann mal doch interessant wurde, hat die Autorin wieder viel zu schnell das Tempo rausgenommen und nur meine Neugier auf die Hintergründe aus der Vorzeit haben mich letztendlich zum Durchhalten motivieren können. Erzählt wird die Geschichte wieder in der Ich-Perspektive aus Cass Sicht und die Kapitel sind moderat lang gehalten. Viola Siegmund hat den Roman sprachlich gut übersetzt, leider kann der Sprachstil aber auch nicht über die vielen, vielen Längen im Roman hinwegtrösten. Ob ich mich noch an Band 3, der nächstes Jahr im April erscheint, heranwage, kann ich noch nicht absehen... Vielen Dank an den Heyne fliegt Verlag für das Rezensionsexemplar. Fazit: Konnten mich die Längen aus dem ersten Band noch mit einer grundsätzlich spannenden Geschichte hinwegtrösten, hat es diesmal leider nicht gepasst und ich habe mich sehr durch den Roman durchgequält, der einfach keine Fahrt aufnehmen wollte, oder wenn es dann mal spannend wurde, zu schnell die Luft raus war. Schade. Von mir gibt es 2,5 von 5 Punkten.

Lesen Sie weiter

Auf die Fortsetzung der Feuerzeichen Trilogie hatte ich mich schon sehr gefreut, da mir der Auftakt dieser Reihe extrem gut gefallen hatte. Eine Geschichte, die sich aus der Masse der vielen Jugenddystopien stark hervorgehoben hatte, durch das sehr ungewöhnliche Setting, durch die tollen, sehr kreativen und extrem gut umgesetzten Ideen, durch die vielen unerwarteten Wendungen, fernab jeglicher Klischees und der etwas anspruchsvollere Schreibstil der Autorin. Im zweiten Band, habe ich eine Fortsetzung erwartet, die mich weiterhin beeindrucken und überraschen sollte, mit dem Unerwarteten, den man sonst in anderen Jugendbüchern nicht begegnet. Sehr angenehm fand ich, dass gleich im ersten Kapitel, die Geschichte des ersten Bandes grob zusammengefasst wurde, um sich an das Geschehene wieder zu erinnern, um schneller und besser in die Geschichte wieder rein zu kommen. Dies fand ich sehr hilfreich und hat mir einiges wieder ins Gedächtnis gerufen, dass ich schon längst vergessen hatte. Trotz alledem, habe ich 60 Seiten gebraucht, um mich wieder komplett zurecht zu finden und das Gefühl zu haben in der Geschichte wieder drin zu sein. Die Vorfreude auf das Buch löste sich aber leider sehr schnell in Enttäuschung. Der ganze Verlauf der Geschichte war extrem zäh, langatmig und trotz vereinzelten Passagen überwiegend langweilig. Ich hatte sehr schnell das Gefühl, dass der zweite Band, wie in so vielen Trilogien, als unnötiger Platzhalter geschrieben wurde. Es passierte so gut wie nichts und das was passierte hatte für die ganze Geschichte, für mein Empfinden überhaupt keine Relevanz. Es gab überhaupt keine überraschenden Wendungen.Nein, ganz im Gegenteil, der Verlauf bediente sich den vielen zu erwarteten Klischees einer Rebellion, die andere Trilogien uns schon längst zu Genüge dargeboten haben. Es war alles sehr voraussehbar und nicht beeindruckend. Auch die Protagonistin, die im ersten Band so viel Charakterstärke, Engagement und Willen gezeigt hatte, zeigte sich in diesem Band sehr schwach, einsatzlos und in ihrem Selbstmitleid suhlend. Die Nebencharaktere waren mir zu blass, nicht in die Tiefe genug, dargestellt. Alles in allem, war ich doch sehr enttäuscht. All das was ich erwartet habe ist absolut nicht aufgetaucht und gerade die Klischees wurden aufgegriffen, die ich in dieser Reihe nicht haben wollte. Ich muss gestehen, daß mir das Lesen dieses Bandes nicht gefallen hat und ich auch kein Spaß daran hatte. Es war für mich ein komplett unnötiges Buch für die Reihe. Trotzdem werde ich das Finale noch lesen wollen, in der Hoffnung, dass die Autorin mich wieder überzeugen kann und das Besondere vom ersten Band wieder hervorruft. Note:2/5

Lesen Sie weiter