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Rezensionen zu
Vernunft und Gefühl

Jane Austen

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Mit dem Klassiker „Vernunft und Gefühl“ liefert Jane Austen mal wieder eine traumhafte Geschichte ab. Janes Schreibstil ist super und man fühlt sich mit den Charakteren. Anfangs war es etwas schwer reinzukommen, durch die vielen Namen und Charaktere. Doch mit jeder weiteren Seite wurde es immer besser, so dass ich es am Ende gar nicht aus der Hand legen wollte. Das Thema mit dem sich Jane Austen beschäftigt ist sowohl für damals als auch für heute ein Thema. Die Schwestern Elinor und Marianne Dashwood verlieren durch den Tod ihres Vater ihr geliebtes Zuhause, da der Sohn aus der ersten Ehe des Vaters den Landsitz für sich und seine Frau beansprucht hat. Doch der Sohn musste dem Vater am Sterbebett das Versprechen geben, dass er sich gut um seine Halbschwester und seine Stiefmutter kümmern würde. Der Sohn gibt sein Versprechen ab mit guten Absichten, doch seine Frau redet auf ihn ein, dass er ihnen viel zu viel gebe. Während ihrer Zeit auf dem Landsitz lernt Elinor den Bruder der Frau ihres Halbbruders, Edward Ferrars, kennen. Beide kommen sich näher und schnell bekommt Elinor Gefühle für Edward und hofft auf dessen Erwiderung. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ Gemeinsam mit ihrer Mutter ziehen die Schwestern nach Barton in ein Cottage und finden dort ihr neues Zuhause. Glücklicherweise wird es dort nie langweilig, denn ihr Gönner und Nachbar Sir John Middleton sorgt für ausreichend Abwechslung durch regelmäßige Einladungen. In Barton findet auch die jüngere Schwester Marianne einen Mann, der ihr Herz schneller schlagen lässt. Den reizenden Willoughby. Mit Mariannes gefühlsbestimmter Art und Elinors Vernunft versuchen sie alle Schwierigkeiten zu meistern.

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Meine Meinung Das Cover ist wirklich wunderchön und spricht mit total an. Es ist harmonisch und sehr hochwertig gestaltet. Es war ehrlich gesagt mein erstes Buch von Jane Austen, deswegen konnte ich nicht einschätzen, wie sie früher geschrieben hat. Deswegen war ich aber nicht weniger überrascht, als ich gesehen habe, mit was für Gefühlen Jane Austen schreiben kann. Es waren soviele Emotionen und Probleme in die Charaktere verbaut, dass ich manchmal garnicht mehr wusste, wohin mit den ganzen Problemen. Elinor war einer meiner liebsten Charaktere. Sie ist eine sehr starke Persönlichekit, die kämpft, für was sie liebt. Man hat bei ihr einfach mitgefiebert und gehofft, dass sie den richtigen findet und glücklich ist. Ihr kompletter Gegensatz war dann Marianne. Diese hat mich unfassbar oft aufgeregt und ich mochte sie überhaupt nicht. Ich kann ihre Probleme zwar nachvollziehen und ich mochte mich auch nicht über sie lustig machen, aber ihre Probleme haben mich überflutet und genervt. Sie ist das Klischee einer Frau, was man in der heutigen Gesellschaft doch nicht mehr haben möchte. Ich denke, dass Jane genau das erreichen wollte, mir persönlich war es aber zuviel und hat den Lesespaß geraubt. Was ist an beiden Charakteren mochte ist, dass die beiden versuchen, die richtigen Entscheidungen zu treffen, ohne dabei sich oder ihrer Familie zu schaden. Jane Austen trifft in ihren Büchern zeitlose Themen, die immer aktuell beiben werden. Wenn man das Buch heutzutage schreiben würde, würden die Kritiker es zerfleischen. Da es aber total alt ist und ein Klassiker, ist es nur einzigartig. Ich habe höchsten Respekt vor ihren Büchern und bin mir sicher, dass Frauen, die viele Gefühle mögen auch ihre Bücher mögen. Fazit Ein sehr schönes Buch für starke Persönlichkeiten über die Liebe und dem Gefühl. Nicht unbedingt meine Lieblingssorte vom Buch, aber trotzdem sehr emotional. Insgesamt 4/5 Sterne

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Die eine ist voller Lebenslust und Temperament, die andere beherrscht und vernünftig … Marianne Dashwood ist das genaue Gegenteil ihrer älteren Schwester Elinor, und so stürzt sie sich nach dem Tod ihres Vaters kopflos in eine Romanze mit dem begehrten Frauenschwarm John Willoughby – und wird bitter enttäuscht. Doch als auch Elinor entdeckt, dass sie von dem Mann ihres Herzens hintergangen wurde, müssen die ungleichen Schwestern lernen, dass sie den Weg der Liebe nur mit Unterstützung der jeweils anderen finden können ... (Klappentext) ღღღღღ "Die Familie Dashwood war schon lange in Sussex ansässig. Von Nachbarn und Bekannten allgemein geachtet, lebte sie seit Generationen ehrbar und anständig auf Norland Park, dem herrschaftlichen Wohnhaus inmitten ihres großen Anwesens." (S. 5 - Der berühmte erste Satz) Elinor und Marianne Dashwood sind Schwestern, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Marianne, 16 Jahre, ist die Impulsive, welche sich nur allzu gern von ihren Gefühlen leiten lässt und auch keinen Hehl daraus macht was sie fühlt. Elinor,19 Jahre, ist hingegen von ruhigem Gemüt und die Rationale, welche denkt, bevor sie spricht und lieber manches ungesagt lässt. Als ihr Vater überraschend stirbt, bricht für die Familie Dashwood eine Welt zusammen. Die bis dahin gut situierte und gut behütete Familie erlebt den sozialen Abstieg, da der Großteil des Erbes an den älteren Stiefsohn geht und dieser sich dazu bemüssigt fühlt nur das Notwendigste für die Stiefmutter und die Halbschwestern zu tun. Seine Frau sieht das Anwesen gleich als das ihre an, zieht ein und möchte Schwiegermutter und Schwägerinnen so schnell wie möglich aus dem Hause haben. Während Mutter und Marianne ihrem Leid und ihrer Trauer fröhnen, versucht Elinor das Beste daraus zu machen. Das fällt ihr besonders leicht, als Edward, der Bruder ihrer Schwägerin, häufiger zu Besuch ist und sie sich in ihn verliebt. Es werden die ersten zarten Bande geknüpft, doch Edward hat ein Geheimnis. Auch bei Marianne geht es liebestechnisch zur Sache, denn das Mädchen verliebt sich Hals über Kopf in den gutaussehenden Willoughby und beide machen keinen Hehl daraus, wie sehr es zwischen ihnen funkt. Ein Skandal! Vor allem als sich herausstellt, dass dieser ein ziemlicher Hallodri ist und Marianne für eine bessere Partie sitzen lässt. Vorbei ist es mit der Hoffnung im Hause Dashwood und das Drama nimmt seinen Lauf ... im wahrsten Sinne. ">>Elinor, Elinor, wer nur wenig leidet, darf nach Herzenslust stolz und unabhängig sein, darf sich gegen Beleidigungen wehren und Kränkungen heimzahlen, ich kann es nicht. Ich muss Gefühle haben, ich muss unglücklich sein, und von mir aus soll sich daran ergötzen, wer will.<<" (S. 191) "Vernunft und Gefühl" wurde von Jane Austen bereits im Alter von zwanzig Jahren begonnen und erschien erstmals 1811. Wie in all ihren Romanen geht es auch hier um Liebe, Heirat, Gesellschaftszwänge und das liebe Geld. Hier werden, wie der Titel schon vermuten lässt, Vernunft und Gefühl gegenübergestellt, welche von den beiden Schwestern Elinor und Marianne verkörpert werden. Dies auf die typisch überspitzte Weise, die Jane Austen so eigen ist. Wie auch die anderen Jane Austen-Romane, lebt auch dieser von seinen Figuren, wobei man mit manchen mitleidet (was bei mir definitiv nicht Marianne war) und mitfiebert, während man andere am liebsten quer durch das Buch schütteln würde. Austen spielt auch hier mit den Extremen und man erlebt viel Drama mit Tränen und Herzeleid, begegnet aber auch skurrilen Figuren und der ein oder anderen Situationskomik. "Lady Middleton hätte nicht höflicher sein können, auch wenn sie Elinor und Marianne in Wirklichkeit nicht leiden mochte. Da die beiden weder ihr noch ihren Kindern schmeichelten, hielt sie sie für unfreundlich, und weil sie gern lasen, für satirisch - freilich ohne recht zu wissen, was 'satirisch' eigentlich bedeutete, aber das war unwichtig. Es war ein geläufiger Tadel, und er wurde gern erteilt." (S. 250) Ich muss zugeben, dass ich nur bei Literaturklassikern hin und wieder zu Büchern mit romantischer Handlung greife, während ich bei zeitgenössischen Romanen diesbezüglich einen großen Bogen darum mache. Vor allem die Romane von Jane Austen haben es mir hierbei angetan, was an ihrer Erzählweise liegt. Diese enthält nämlich immer parodistische und humoristische Züge und sie macht auch vor Gesellschaftskritik nicht Halt. Mit spitzer Zunge und mit so mancher Übertreibung wird hier manches angeprangert und aufs Korn genommen, was damals in der patriarchischen Gesellschaft Gang und Gäbe war. Vieles ist also mit einem Augenzwinkern zu verstehen und so manches sollte man sich zu Herzen nehmen, vor allem was es zur damaligen Zeit bedeutete eine Frau zu sein. ">>... Wir konnten uns nie auf die Wahl eines Berufs für mich einigen. Mir wäre die Kirche am liebsten gewesen - bis heute. Aber das war meiner Familie nicht flott genug. Sie rieten mir zur Armee, was wiederum mir viel zu flott war.<<" (S. 105) Wie auch schon "Stolz und Vorurteil" aus dem Penguin-Verlag, wurde auch dieser von Andrea Ott übersetzt. "Vernunft und Gefühl" wird also ebenso etwas modernisiert und verständlicher an die LeserInnen gebracht und eignet sich daher vor allem für Jane Austen-Beginner, welche mit dem altbackenen Schreibstil des Originals nicht ganz klar kommen. Falls man dieses Buch also z.B. für die Schule lesen und besprechen soll, ist diese Ausgabe genau das Richtige. Für diejenigen, welche den klassischen Schreibstil des Originals bevorzugen, empfehle ich die Ausgabe aus dem dtv-Verlag, mit der Übersetzung von Helga Schulz. Fazit: Obwohl weiterhin "Stolz und Vorurteil" zu meinen absoluten Favoriten unter den Jane Austen-Romanen zählt, besitze ich auch von "Verstand und Gefühl" mehrere Ausgaben. Trotzdem war es auch diesmal wieder ein Vergnügen die Dramen im Hause Dashwood zu verfolgen. Ich habe geseufzt,, mit den Augen gerollt und gelacht. Dies lag nicht nur an der gelungenen Story und Jane Austens typisch frechen Schreibstil, sondern auch an der gelungenen modernisierten Übersetzung. Andrea Ott zeigt, dass moderne Übersetzungen von Literaturklassikern nicht immer das Original kaputt machen müssen, sondern dies ebenso auf behutsame Weise erfolgen kann. Ich bin gespannt, welche Austen-Romane noch im Penguin-Verlag von dieser Übersetzerin erscheinen, denn so erreicht man auch LeserInnen, welche vom klassischen Schreibstil des Originals eher abgeschreckt werden. © Pink Anemone (inkl. Book-Soundtrack, Leseprobe)

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Rezension

Von: Noémie

27.10.2019

Allgemein Titel: Vernunft und Gefühl Autor/in: Jane Austen Verlag: Penguin Verlag Format: Paperback Seitenzahl: 416 Genre: Roman/ Klassiker Erscheinungstermin: 09.09.19 ISBN: 978-3-328-10421-6 Preis: 10.00 € / 15.90 CHF Klappentext Die eine ist voller Lebenslust und Temperament, die andere beherrscht und vernünftig … Marianne Dashwood ist das genaue Gegenteil ihrer älteren Schwester Elinor, und so stürzt sie sich nach dem Tod ihres Vaters kopflos in eine Romanze mit dem begehrten Frauenschwarm John Willoughby – und wird bitter enttäuscht. Doch als auch Elinor entdeckt, dass sie von dem Mann ihres Herzens hintergangen wurde, müssen die ungleichen Schwestern lernen, dass sie den Weg der Liebe nur mit Unterstützung der jeweils anderen finden können ... Meine Meinung (spoilerfrei) Nachdem ich "Stolz und Vorurteil" gelesen und geliebt habe, habe ich mich riesig auf dieses Buch gefreut. Darin geht es um zwei sehr unterschiedliche Schwestern, beide auf der Suche nach Liebe. Die Ältere, Elinor Dashwood, ist sehr vernünftig. Sie ist höflich und stehts darum bemüht nicht negativ aufzufallen und sich um das Wohl anderer zu kümmern. Sie ist, wie auch ihre Schwester, sehr hübsch und äusserst intelligent. "Aber ich will nicht so engherzig sein, jemanden wegen seines Verhaltens zu rügen, nur weil er anders denkt als ich oder von dem abweicht, was ich für richtig und schlüssig halte." S.84 Ihre jüngere Schwester Marianne Dashwood ist temperamentvoll und leidenschaftlich und etwas naiv, sagt meistens was sie denkt, auch wenn dies manchmal die Regeln der Höflichkeit verletzt. Am Anfang der Geschichte müssen die Beiden mit ihrer Mutter und ihrer dritten noch jüngeren Schwester aus ihrem gewohnten Zuhause in ein kleineres Cottage ziehen, weil ihr Vater verstorben ist und so das Haus an ihren erwachsenen Halbbruder geht. Sowohl Elinor, wie auch Marianne sind, da sie im heiratsfähigen Alter sind, auf der Suche nach der grossen Liebe. Während sich Marianne kopflos in eine Romanze stürzt, verliebt sich Elinor eher still und weniger auffällig. Beide Mädchen müssen mit grossen Enttäuschungen kämpfen und lernen, dass sie, wenn sie als Schwestern zusammenhalten, viel stärker sind, als alleine. Elinor und auch Marianne versuchen jeweils die richtigen Entscheidungen zu treffen, ohne sich selbst oder ihrer Familie dabei zu schaden. "Aber weil andere Leute sich von ihrer Fantasie dazu hinreissen lassen, unser Verhalten falsch zu beurteilen und es nach dem blossen Schein zu bewerten, ist unser Glück stets bis zu einem gewissen Grad vom Zufall abhängig." S.251 Beide waren mir von Anfang an sympathisch, auch wenn ich mich mehr mit Elinor identifizieren kann, als mit ihrer manchmal etwas dramatischen Schwester. Im ganzen Buch existieren eine Vielfalt an Charakteren, die die Geschichte sehr lebhaft und facettenreich machen. Da das Buch ein Klassiker ist, ein Roman dessen Original vor 200 Jahren geschrieben wurde, ist selbstverständlich der Schreibstil etwas anders, als in Büchern, die in der heutigen Zeit geschrieben werden. Ich fand die Geschichte sehr unterhaltend, jedoch nicht unbedingt fesselnd, da sie vor allem den Alltag der beiden Misses Dashwood in der damaligen eher komplizierten Gesellschaft erzählt. Fazit Das Buch, das Jane Austen vor 200 Jahren geschrieben hat, zeigt auf humorvolle und unterhaltsame Weise den holprigen Weg zweier Menschen auf der Suche nach der grossen Liebe. Es ist also eine klare Empfehlung an alle Klassiker-Fans! Das Buch bekommt von mir: 4/5 🌟 Noémie Vielen Dank ans Bloggerportal für das Rezensionsexemplar!

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Titel: Vernunft und Gefühl Autorin: Jane Austen Verlag: Penguin Verlag Seitenanzahl: 409 Seiten Inhalt/Klappentext: Die eine ist voller Lebenslust und Temperament, die andere beherrscht und vernünftig. Marianne Dashwood ist das genaue Gegenteil ihrer älteren Schwester Elinor, und so stürzt sie sich nach dem Tod ihres Vaters kopflos in eine Romanze mit dem begehrten Frauenschwarm John Willoughby - und wird bitter enttäuscht. Doch als auch Elinor entdeckt, dass sie von dem Mann ihres Herzens hintergangen wurde, müssen die ungleichen Schwestern lernen, dass sie den Weg der Liebe nur mit Unterstützung der jeweils anderen finden können. Mein Fazit: "Vernunft und Gefühl" ist für mich bisher das zweite Buch welches ich von Jane Austen lese. Nachdem ich von "Stolz und Vorurteil" schon begeistert war, wollte ich noch mehr von dieser sehr talentierten Schriftstellerin lesen. Auch bei diesem Buch konnte mich Jane Austen begeistern.  Natürlich musste ich mich erst wieder an die alte Sprache und die vielen verschiedenen Charaktere und Verwandtschaftsverhältnisse gewöhnen, aber schon nach ein paar Kapiteln war ich total von der Geschichte eingenommen und bin nur so durch die Seiten geflogen.  Die beiden Protagonistinnen Elinor und Marianne sind mir beide recht schnell ans Herz gewachsen. Auch wenn beide noch so unterschiedlich sind, konnte ich mit beiden zu jeder Zeit mitfühlen. Trotz so vieler Gegensätze, fand ich es schön zu lesen, dass die beiden Schwestern einen Weg finden, sich gegenseitig bei ihrem Liebeskummer zu unterstützen.  Außerdem schaffte es die Autorin immer wieder in ihren Romanen, die feine Gesellschaft aus der damaligen Zeit mit einem Augenzwinkern auf die Schippe zu nehmen. Darüber hinaus sind die Dialoge zwischen all den Charakteren durchwegs gut ausgearbeitet, sodass alles sehr lebendig und realistisch wirkt. Natürlich kommt man bei Jane Austen, wenn es um die Romantik geht, voll auf seine Kosten. Es geht um die erste Liebe, Liebeskummer, Hoffnungen, Vertrauen, Respekt und auch die ein oder andere Enttäuschung. Ein Buch das auf jeden Fall das Herz berührt. Ein toller Klassiker den ich auf jeden Fall weiterempfehlen kann. Vernunft und Gefühl ist auch ideal für Einsteiger, die wie ich bisher recht wenige oder vielleicht sogar noch gar keine Klassiker gelesen haben. Von mir gibt es 4 von 5 Sterne!

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Hach ja, was soll ich dazu noch sagen. Ich liebe Jane Austen und ihre Romane einfach. Deswegen kann ich auch hier nur Gutes sagen. Die beiden Schwestern, Marianne und Elinor Dashwood, die in diesem Buch im Mittelpunkt stehen, sind mir echt ans Herz gewachsen. Ich habe mit ihnen gelacht, geweint und mit ihnen gehofft. Ich finde es immer wieder wunderbar, wie Jane Austen ihre Kritik an der Gesellschaft in ihre Romane mit einbindet. Die Entwicklung der Charaktere im Buch finde ich einfach wunderbar. So wird es für die sonst eher verschlossene Elinor irgendwann doch zu viel und sie zeigt endlich ihre wahren Gefühle. Marianne hingegen muss lernen, ihre Impulsiven Handlungen und Gefühle ein wenig unter Kontrolle zu bekommen (obwohl mir immer noch schleierhaft ist, was an Leidenschaft für bestimmte Dinge so schlimm sein soll). Es gibt einige Hindernisse für die beiden zu überwinden, doch zum Schluss wendet sich ja doch nochmal alles zum (einigermaßen) Guten. Jeder von ihnen findet jemanden für sich und lebt ein (hoffentlich) ruhiges und schönes Leben. Das einzige, was ich wirklich hoffe, ist, dass sich Marianne nicht komplett verstellen muss. Ich fände es schade, diese lebhafte Seele, die Bücher und Musik liebt, unterdrückt zu sehen (mir egal, ob das in der frühere Gesellschaft verpönt wurde). Ich glaube, ich muss gar nicht mehr so viel zu der Handlung sagen, da die meisten von uns das Buch bestimmt schon gelesen haben. Alles in allem kann ich das Buch wirklich jedem empfehlen. Die neue Ausgabe vom Penguin Verlag finde ich wunderschön und passt somit auch wunderbar zu der Ausgabe von Stolz und Vorurteil, die ich besitze.

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Das Cover Das Cover gefällt mir wirklich sehr gut! Ich finde, dass es sehr ansprechend gestaltet ist und ein Hingucker ist, auch wenn mir die Verbindung zur Geschichte etwas fehlt. Der Schreibstil Da das Buch schon älter ist, hat man dies auch an der Schreibweise gemerkt, was jedoch kein Kritikpunkt ist. Durch den Schreibstil wurde ich in eine andere Zeit versetzt, die dadurch an Charme gewonnen hat. Mir gefällt die Neuübersetzung von Andrea Ott gut, da es sich leicht lesen ließ und recht flüssig geschrieben ist. Dennoch konnte es mich nicht fesseln und ich habe relativ lange für das Buch gebraucht. Die Handlung Von der Handlung hatte ich leider viel mehr erwartet, wodurch ich enttäuscht wurde. Ich habe sehr lange gebraucht, um in das Buch hineinzufinden und habe es bis zum Schluss nur minimal geschafft. Die Handlung konnte mich nicht fesseln und war manchmal langweilig. Ich hatte mehr Gefühle erwartet, die mich mitreißen und begeistern. Es gab immer mal wieder Stellen im Buch, die ich sehr gut fand und die mich gefesselt haben, jedoch war dies immer nur kurzzeitig. Ich finde, dass in dem Buch wenig passiert ist, wodurch es bei mir nicht den Drang weiterzulesen hervorgerufen hat. Zum Ende hin hat die Geschichte ein paar Überraschungen und interessante Wendungen bereitgehalten, die ich super fand. Dennoch finde ich, dass es viel zu spät kam und das Vorherige nicht "aufwerten" kann. Die Charaktere Mit den Charakteren hatte ich ein paar kleinere Schwierigkeiten. Ich konnte oft nicht ihre Verbindungen untereinander nachvollziehen und den Namen zuordnen. Die Hauptcharaktere sind mir eher fremd geblieben und ich konnte keine Verbindung zu ihnen aufbauen, wodurch mich das Buch auch dadurch nicht fesseln konnte. Schade finde ich, dass es nur um die zwei Schwestern Marianne und Elinor ging, obwohl sie noch eine Schwester haben, die jedoch fast gar nicht in dem Buch auftaucht. Insgesamt haben die Charaktere für mich zu wenig Tiefe und bleiben dem Leser (bzw. mir) ziemlich distanziert. Fazit Ich habe mich sehr auf diesen Klassiker gefreut und bin wahrscheinlich mit falschen Erwartungen an das Buch herangegangen, wodurch ich enttäuscht wurde. Die Geschichte konnte mich nicht fesseln und die Charaktere sind mir fremd geblieben. Es gab nur wenige Stellen, die ich toll fand und die mich zum Weiterlesen gedrängt haben.

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Jane Austen Fans aufgepasst. Dieses Buch lädt auf ein wundervolles Abenteuer mit viel Stil und natürlich Charme ein. Das Ganze spielt in der Zeit von "Stolz und Vorurteil" und ähnelt auch anhand der Charaktere sehr stark dem Bestseller von der Autorin. Das Cover gefällt mir sehr gut, und passt auch farblich zu seinem Vorgänger "Stolz und Vorurteil". Ich kann euch versprechen, ihr kommt in einen Lesefluss, aus dem ihr nicht so schnell wieder rauskommt. Man ist wie gefesselt an die Geschichte und möchte nicht aus der Welt entfliehen. Ich muss mich an der Stelle gleich mal als "Elinor" und "Willoughby" Fan outen. Beide Charaktere waren super komplex und interessant beschrieben. Auch sehr wechselhaft und wandelbar. In dem Buch kommen natürlich allerhand Charaktere vor. Anfangs hatte ich etwas Schwierigkeiten durch die ganzen Familienverhältnisse durchzusehen, aber im Laufe des Buch wird es besser und man weiß auch, wer zu wem gehört. Die Story an sich fand ich super interessant. Die zwei Schwestern erleben ein Auf und Ab der Gefühle und es zeigt, wie schwer es für Frauen in der damaligen Zeit war. Besonders gefallen haben mir die Landschaftsbeschreibungen, die sehr echt rüberkamen, sodass man als Leser dachte man steht selbst in England. Als Leser erlebt man dieses Szenario hautnah mit und das ist etwas ganz Besonderes. Insgesamt die Romane von Jane Austen sind sehr gut recherchiert und natürlich romantisch. Wie schon Mr Darcy in "Stolz und Vorurteil" lässt hier Mr Edward Ferras die Herzen der Ladys höher schlagen. So entstehen natürlich aus Intrigen mit denen die zwei Schwestern umgehen müssen. Der Schreibstil war sehr gut. Ich sag mal so, man muss es mögen. Die Sprache ist natürlich wie vor ca. 200 Jahren und demnach auch sehr gewählt und höflich. Alle siezen sich und muss manchmal auch eine falsche Freundlichkeit vorspielen. Das war schon eine Gesellschaft damals, die ich sehr interessant finde. Das Buch möchte ich euch dennoch sehr sehr gern ans Herz legen. Es ist eine Geschichte, die romantischer nicht sein könnte. Aber der Weg zu einer perfekten Ehe ist natürlich nicht immer leicht. Mich hat es schon bewegt, wie teilweise damals mit Frauen umgegangen wurde und das diese so gut wie keine Rechte hatten. Abschließend kann ich wirklich nur eine große Leseempfehlung aussprechen! Ein tolles Buch mit einer sehr komplexen Geschichte, die Frauenherzen höher schlagen lässt. (Aber auch einen Puls von 180 bringen kann).

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