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Rezensionen zu
Vernunft und Gefühl

Jane Austen

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Das erste Mal als ich diesen Roman auf Englisch gelesen habe, war ich 17. Mit 17 erlebt man alles etwas intensiver und damals war ich auch noch etwas romantischer und habe die Romane von Jane Austen verschlungen und geliebt. Ich habe mit den Schwestern gelacht und geweint und richtig gelitten. Umso spannender war es für mich, es wieder zu lesen. Ich war überrascht, denn auch diesmal hat es mich vom Hocker gerissen und ich habe aufs Neue mit den Schwestern gelitten und mitgefühlt, bis zur letzten Seite. Diesmal habe ich vielleicht hier und da mit den Augen gerollt, doch auch diese Szenen geliebt. Die Dashwood Schwestern könnten unterschiedlicher nicht sein. Beide müssen Enttäuschung in der Liebe erfahren und müssen somit lernen sich gegenseitig zu unterstützen und voneinander zu profitieren. Ich habe die Romane eigentlich immer auf Englisch gelesen. Dies ist mein erster Roman von Jane Austen auf Deutsch. Ich muss sagen, dass mir die Übersetzung von Andrea Ott äußerst gut gefällt. Es gehört Talent dazu Jane Austen’s besonderen Schreibstil so meisterhaft zu übersetzen. Davor habe ich meinen höchsten Respekt. Ein weiteres Highlight ist das Nachwort von Denis Scheck, kein anderer könnte Jane Austen und ihre Werke besser würdigen als er. Auch seine kritische Sicht finde ich interessant und erinnert mich ein wenig an Marcel Reich Ranicki. Nicht jedem wird dieses Nachwort gefallen, denn es ist provokant, doch vor allem deswegen gefällt es mir. Das heißt aber nicht, dass ich mit ihm einer Meinung bin.

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„Je mehr die Gefühle weggedrückt werden, desto intensiver glühen sie unter der Oberfläche. Je heftiger sie verleugnet werden, desto intensiver brechen sie sich auf irgendeine Weise Bahn.“ Klassiker und Blumen, beides zeitlos und schön, da passt diese tolle florale Ausgabe von „Vernunft und Gefühl“ ganz wunderbar. Als Taschenbuch angenehm zu lesen undgleichzeitig macht sie auch im Regal etwas her. Da ich pastellige Töne gerne mag, gefiel mir die Ausgabe natürlich sofort. Einzig mit dem Nachwort von Denis Scheck konnte ich mich nicht anfreunden (Wirft er Austen tatsächlich vor, sie hätte über Politik schreiben sollen, weil sie in einer Zeit großer politischer Umbrüche lebte? Dass seine Vermutung, dass sie nie Sex hatte, sich auf ihr Schreiben auswirkte – ernsthaft?! Oder dass die Inschrift, die ihr Bruder für ihren Grabstein wählte, zwar der Person gerecht werden mag, aber nicht der Schriftstellerin, wie wir sie im 21. Jhd. Kennen?) – ich glaube, da hätte sich leicht ein besserer Text finden können. „Vernunft und Gefühl“, „Verstand und Gefühl“, „Sinn und Sinnlichkeit“ – Jane Austens erster Roman „Sense and Sensibility“ aus dem Jahr 1811 hat verschiedene Titel im Deutschen. Welche Übersetzung passt am besten? Nach langem Überlegen tendiere ich zu „Vernunft und Gefühl“. Gefühle, starke Gefühle, über das Erwachsenwerden, die Liebe, das Leben haben beide Protagonistinnen. Während Elinor Meisterin im Unterdrücken ihrer Gefühle ist, bzw. eher im Unterdrücken des Auslebens ihrer Gefühle, und sowohl in gesellschaftlichen Situationen als auch im Privaten stets angepasst und vernünftig handelt, lässt Marianne ihren Gefühlen freien Lauf. Psychologisch betrachtet, auch aus heutiger Sicht, finde ich daher auch den Verlauf der Geschichte sehr interessant. Stetes Unterdrücken der Gefühle kann zu Depressionen, Angststörrungen usw. führen und viele Therapiesitzungen beschäftigen sich damit, Patient*innen wieder in Einklang mit ihren Gefühlen zu bringen. Bei Austen jedoch ist es Marianne, die krank wird; krank, weil ihre Gefühle sie sozusagen übermannen. Denn auch wenn Marianne zwar alles nach außen lebt, bleibt natürlich die Frage, ob sie selbst auch einen inneren Zugang dazu hat. Grundsätzlich ist es wahrscheinlich empfehlenswert, einen balancierten Umgang mit den eigenen Gefühlen zu haben – obwohl ich mich eindeutig in Elinor und ihrer Herangehensweise erkennen kann („I am calm. I am mistress of myself.“ – „Ich werde ganz ruhig bleiben, ich werde mich beherrschen.“) Vielen Dank @bloggerportal für das Rezensionsexemplar!

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JANE AUSTEN - VERNUNFT UND GEFÜHL Erscheinungsdatum: 09.September 2019 -Ich habe bereits Bücher von Jane Austen gelesen und habe mich sehr gefreut, auch dieses zu lesen. Wie ich es geahnt habe, hat mich die Geschichte, der Schreibstil, die geschaffene Welt und Erzählung total mitgerissen. Jane Austens Schreibstil, ihre geschaffenen Charaktere, der Bann, den sie erzeugt - ich liebe es einfach und kann es allen empfehlen , die sich auch gerne in eine andere Zeit teleportieren lassen ^^

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Zwei Schwestern, die gegensätzlicher nicht sein können, auf der Suche nach ihrem Glück.💛 Das Cover ist natürlich mal wieder ein absoluter Blickfang. Egal, von welchem Herausgeber ich dieses Buch schon gesehen hab, die Cover sind jedes Mal wunderschön, genau so wie dieses.🌷🌸🌼 Vorab, weil es mich verwirrt hat: das Buch hat unter der deutschen Übersetzung mehrere Titel. Es wurde veröffentlicht unter dem Titel „Sinn und Sinnlichkeit“, „Verstand und Gefühl“ und „Vernunft und Gefühl“. Es handelt sich bei allen 3 Titeln aber um die gleiche Geschichte. . „Vernunft und Gefühl“, ist bisher der zweite Klassiker, den ich von Jane Austen gelesen habe. Auch hier werden, ähnlich wie in „Stolz und Vorurteil“, die selben Themen aufgegriffen, die für die damalige Gesellschaft üblich waren. Wohlstand, Bildung, Anstand, Heirat, aber auch die Liebe und das Streben nach dem eigenen Glück. Die zwei Schwestern Elinor und Marianne könnten gegensätzlicher nicht sein. Während Elinor eher mit Verstand handelt, sehr besonnen und vernünftig ist, ist ihre jüngere Schwester Marianna sehr impulsiv, abenteuerlustig und ein totaler Gefühlsmensch. Diese Gegensätze werden in der Geschichte sehr gut gegenüber gestellt, was mich selbst oftmals zum nachdenken angeregt hat. Jane Austens Schreibstil ist ebenfalls wieder sehr poetisch und humorvoll. Alles in allem, eine sehr schöne und auch süße Geschichte, über zwei starke Frauen, die sich gegenseitig helfen ihr Glück zu finden.🌷

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Erst einmal ein Dankeschön an den Penguin Verlag für dieses wunderbare Rezessionsexemplar Zuallererst muss einmal gesagt werden, dass dies das erste Mal ist, dass ich ein Klassiker gelesen habe. Vor ein paar Jahren, als ich ca. 14 oder 15 war, hab ich es bereits einmal mit Stolz und Vorurteil, der gleichnamigen Autorin versucht. Allerdings vermute ich jetzt, dass ich einfach noch nicht wirklich reif und bereit für einen Klassiker war. Mir fehlt die impulsive Spannung. Kurzerhand habe ich vor einer Woche entschieden. Jetzt ist es soweit. Ich bin bereit für einen Klassiker. Dann hab ich mich an Jane Austens Verstand und Gefühl gewagt. Ich kann euch sagen, dies war kein Fehler. Im Gegenteil! Ich bin sogar so begeistert, dass ich gleich wieder ein Klassiker zur Hand nehmen will. Ich kann gleich jeden sagen, man darf bei diesem Buch keine mega krasse Spannung erwartet. Das hat das Buch allerdings auch nicht nötig. Dessen Schlichtheit hat mich überzeugt. Das was die Geschichte ausmacht, sind die wunderbaren Charaktere Marianne und Elinor Dashwood und natürlich ihre Mutter, Colonel Brandon, Edward und vor allem Willoughby. Diese Personen sind einfach so vielschichtig und unterschiedlich. Einfach bezaubernd einzigartig. Im Vordergrund steht die Beziehung zwischen der impulsiven und auch sehr wankelmütigen Marianne, die sich von keinen Höflichkeiten aufhalten lässt und Willoughby, der wie für sie gemacht wirkt. Die Beiden verstehen sich so gut und wirken so glücklich, dass jeder einfach davon ausgeht, sie wären verlobt. Doch das sind sie nicht. Als Willoughby eines Tages total verstört zu den Dashwoods kommt und ihnen mitteilt er muss ihr kleines Örtchen verlassen, bricht für Marianne ihre heile Welt zusammen. Wie es mit den Beiden weitergeht, werde ich euch natürlich nicht verraten. Das müsst ihr schon selbst herausfinden :) Nun zu Elinor, die stets höflich ist und einige s zurücksteckt, um den Schein vor dem Dorf, aber auch vor ihrer Schwester und Mutter zu bewahren. Dann gibt es da noch Edward, der schüchterne. Er ist oft so schüchtern, dass man sich schon aufregt und sich wünscht, er solle jetzt endlich mal Tacheles sprechen.  Für Elinor ist Ed ward allerdings perfekt, wie Willoughby für Marianne gemacht ist, ist es auch bei den Beiden. So viel zu den Liebesgeschichten. Das Buch spielt teilweise in zwei kleinen Orten in Grossbritannien. Die Haupthandlung spielt in London. Der flair der großen Stadt, der im Gegensatz zu den süßen Orten stand, fand ich äußerst überzogen. Bei dem ganzen Gerede von Cottages habe ich fast ein bisschen Fernweh nach Großbritannien bekommen. Doch nicht nur das, auch Fernweh nach der Zeit im 19.Jahrhundert. Denn wer hat sich das nicht schon einmal vorgestellt in eine andere Zeit zu Hüpfen, wie Gwendolyn in Rubinrot. Wie nach dem ganzen Schwärmereien nicht anders zu erwarten gebe ich dem Buch ☆ ☆ ☆ ☆ ☆/ 5 Sterne Allerdings rate ich euch, sich bei diesem Buch echt Zeit zu nehmen, um es zu genießen und es ganz in Ruhe lesen zu können.

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Rezision

Von: MOMOLIEST

02.03.2020

Autor : Jane Austen Verlag : Penguin Verlag Seiten :390 . 🌺 Klappentext . Die eine ist voller Lebenslust und Temperament, die andere beherrscht und vernünftig … Marianne Dashwood ist das genaue Gegenteil ihrer älteren Schwester Elinor, und so stürzt sie sich nach dem Tod ihres Vaters kopflos in eine Romanze mit dem begehrten Frauenschwarm John Willoughby – und wird bitter enttäuscht. Doch als auch Elinor entdeckt, dass sie von dem Mann ihres Herzens hintergangen wurde, müssen die ungleichen Schwestern lernen, dass sie den Weg der Liebe nur mit Unterstützung der jeweils anderen finden können .. . 🌺 Mein Fazit Der Debüt Roman von Jane Austen enthält wie gewohnt parodistische und humoristische Züge. Mit ihrer großartig spitzen Zunge und so mancher Übertreibung wird hier manches angeprangert und aufs Korn genommen. . Nachdem ich mich an den Anfangs für mich schwierigen schreibstil gewöhnt habe, hatte ich grossen spass die Dramen im Hause Dashwood zu verfolgen. Ich habe herzhaft gelacht, gelitten und diverse Male mit den Augen gerollt 😂😋dies lag nicht nur an der gelungenen Geschichte über die ungleichen Schwestern und Jane Austens typisch frechen Schreibstil, sondern auch an der gelungen modernisierten Übersetzung ❤️ . Diese wunderschön gestaltete Roman erhält ganz klare 4/5 ⭐⭐⭐⭐

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Jane Austens Debütwerk ist ein intelligent konzipierter Gesellschaftsroman, in den die Liebesgeschichten zweier Schwestern verflochten sind. Vom Umfang her und aufgrund der zahlreichen Akteure mit ihren familiären Verstrickungen kann der Roman einen anfangs ziemlich einschüchtern. Mir persönlich ging es so. Ich habe ‚Verstand und Gefühl‘ erst im zweiten Anlauf geschafft. Mit Andrea Otts moderner und geschmeidiger Neuübersetzung gelingt der Einstieg in den Kreis der Dashwood-Schwestern von der ersten Seite an. Wie herrlich kann man das Gespräch zwischen John Dashwood und seiner Frau Fanny genießen, in dem gleich zu Beginn der Geschichte Johns großzügige Gabe von jeweils eintausend Pfund für jede Schwester binnen weniger Seiten auf nichts reduziert wird. Meisterhaft argumentiert von Fanny. Allein dieses Gespräch ist das beste Beispiel für Jane Austens scharfsinnigen Blick auf die Gesellschaft. Ihr gelingt es mit einem feinen ironischen Pinselstrich die gesellschaftlichen und menschlichen Eigenarten zu entlarven. Sie karikiert die Komik alltäglicher Begebenheiten mit einer sprachlichen Eleganz, wie sie meines Erachtens bei keinem anderen vorkommt. Wie in allen Austen Romanen stehen junge, ledige Frauen der höheren bürgerlichen Schicht im Mittelpunkt der Handlung. Den Dashwood-Frauen bleiben nach dem Tod des Vaters wenig Mittel, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Aufgrund der Erbfolge geht sämtlicher Besitz an den nächsten männlichen Erben und sie sind von dessen Wohlwollen abhängig. Dass John Dashwood seinen Halbschwestern nichts weiter angedeihen lässt, erfährt der Leser ja gleich zu Beginn. Und so ziehen die drei Schwestern mit ihrer Mutter aufs Land in ein bescheidenes Cottage. Sowohl Elinor als auch Marianne erleben ihre eigenen Liebesgeschichten, die voll Drama, Intrigen und Verwicklungen sind. Elinor ist die ältere, besonnene Schwester, die sich ihrer gesellschaftlichen Pflicht stets bewusst ist. Sie verkörpert die titelgebende Vernunft. Dagegen ist Marianne leidenschaftlich und impulsiv. Ihr ist das Gerede der Menschen gleichgültig, sie lebt ihre Gefühle offen aus. Beide Schwestern erfahren erst bittere Enttäuschung, ehe sie in der Liebe Glück finden. Am unterhaltsamsten sind jedoch die Nebenfiguren, die ein breitgefächertes Spektrum menschlicher Verhaltensweisen verkörpern. Auch in ihnen zeigt sich Jane Austens boshafter Blick. Ihre Figuren sind geizig, eifersüchtig, gierig, wohlwollend, naiv, vulgär und und und. In ‚Vernunft und Gefühl‘ wimmelt es vor lauter Archetypen, die von Austen meisterhaft karikiert werden. Aus diesem Grund sind alle Romane aus Jane Austens Feder so zeitlos. Wer ‚Vernunft und Gefühl‘ nicht liest, ist selber schuld!

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Mit dem Klassiker „Vernunft und Gefühl“ liefert Jane Austen mal wieder eine traumhafte Geschichte ab. Janes Schreibstil ist super und man fühlt sich mit den Charakteren. Anfangs war es etwas schwer reinzukommen, durch die vielen Namen und Charaktere. Doch mit jeder weiteren Seite wurde es immer besser, so dass ich es am Ende gar nicht aus der Hand legen wollte. Das Thema mit dem sich Jane Austen beschäftigt ist sowohl für damals als auch für heute ein Thema. Die Schwestern Elinor und Marianne Dashwood verlieren durch den Tod ihres Vater ihr geliebtes Zuhause, da der Sohn aus der ersten Ehe des Vaters den Landsitz für sich und seine Frau beansprucht hat. Doch der Sohn musste dem Vater am Sterbebett das Versprechen geben, dass er sich gut um seine Halbschwester und seine Stiefmutter kümmern würde. Der Sohn gibt sein Versprechen ab mit guten Absichten, doch seine Frau redet auf ihn ein, dass er ihnen viel zu viel gebe. Während ihrer Zeit auf dem Landsitz lernt Elinor den Bruder der Frau ihres Halbbruders, Edward Ferrars, kennen. Beide kommen sich näher und schnell bekommt Elinor Gefühle für Edward und hofft auf dessen Erwiderung. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ Gemeinsam mit ihrer Mutter ziehen die Schwestern nach Barton in ein Cottage und finden dort ihr neues Zuhause. Glücklicherweise wird es dort nie langweilig, denn ihr Gönner und Nachbar Sir John Middleton sorgt für ausreichend Abwechslung durch regelmäßige Einladungen. In Barton findet auch die jüngere Schwester Marianne einen Mann, der ihr Herz schneller schlagen lässt. Den reizenden Willoughby. Mit Mariannes gefühlsbestimmter Art und Elinors Vernunft versuchen sie alle Schwierigkeiten zu meistern.

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