Leserstimmen zu
Seelenkinder

Sarah Hilary

Die Marnie-Rome-Reihe (2)

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In Snaresbrook, London, findet ein Familienvater unter seinem neu angelegten Gemüsegarten einen Bunker. Darin entdeckt er zwei tote Kinder, die wohl schon mehrere Jahre dort liegen. Die Familie, zu der neben den Eltern Terry und Beth Doyle, auch zwei kleine Kinder und ein 14jähriger Pflegesohn gehören, ist entsetzt. Sie leben seit einem Jahr in dem Haus und bisher hat nie jemand gemerkt, dass dort ein Bunker ist .... geschweige denn tote Kinder liegen. Detectives Marnie Rome und Noah Jack beginnen zu ermitteln und stellen als erstes fest, dass nie jemand die beiden Kinder als vermisst gemeldet hat. Wer sind die Kinder und weshalb wurden sie dort versteckt gehalten? Der Prolog ist überaus grausig. Denn man erlebt hautnah, wie die beiden Kinder dort in dem Bunker leben müssen. Und schnell wird klar, dass dieses Buch nichts für schwache Nerven ist. Allerdings habe ich mich getäuscht, denn der Start ist zwar Thriller pur, dann wird es jedoch sehr viel erträglicher was die Thematik betrifft. Kinder sind zwar nach wie vor involviert, aber der Schreibstil wandelt sich. War der Prolog noch sehr dicht und eindringlich geschrieben, wird danach mit grösserer Distanz weiter geführt. So kamen mir die nachfolgenden Ereignisse weniger nah. Hinzu kommt, dass die Handlung sehr oft hin und her springt. Oft werden Ereignisse privater Natur der Ermittler, von " Herzenskalt ", dem ersten Band der Marnie Rome Reihe, eingeflochten. Ich finde es als unabdingbar, den ersten Teil zu kennen, um in diesem Punkt folgen zu können. Dann werden wieder Kapitel aus der Sicht einer Figur, die sich in der Universitätsklinik Durham befindet, eingeschoben. Hier hatte ich sehr schnell einen Verdacht, was die Identität dieser Figur betrifft. Was sich schlussendlich auch bestätigt hat. Diese Passagen sind jedoch sehr kryptisch und haben bei mir lange für Verwirrung gesorgt. Wenn man denn einmal weiss, weshalb die Person dort aus verschiedenen Perspektiven erzählt, werden diese Seiten greifbarer. Die Ermittlungen werden detailliert beschrieben, sehr viel Gewicht wird auf das Täterprofil gelegt. Hier sind es zwei Ermittler, die sich an Ort und Stelle, das heisst in dem Bunker, versuchen sich in den Täter hinein zu versetzen. Etwas, was mir normalerweise sehr gut gefällt in Büchern mit guter Ermittlungsarbeit. Allerdings konnte ich die Gedankengänge mit den darauf folgenden Ermittlungsergebnissen von Marnie Rome und ihrem Team nicht immer nachvollziehen. So wirkten die Ermittlungen auf mich leicht konstruiert. Als schade empfand ich erst, dass auf Seite 260 der Täter und das Motiv klar war. Doch die Autorin setzt da noch einen drauf und diese Wendungen haben mich bis zum Schluss gefesselt. Dieser Thriller, mit seinem wirklich grausigen Thema, Verbrechen an Kindern, ist sicher nicht für jeden Leser. Ich habe das Grundthema, das ich hier spoilern muss, da dies der Grund ist, weshalb die Kinder in dem Bunker versteckt wurden, als sehr bedrückend empfunden. Ich habe zwar schon davon gehört und darüber gelesen, mir jedoch nie überlegt, was es für Konsequenzen für die Angehörigen hat. Dieser Aspekt wurde von Sarah Hilary sehr anschaulich eingeflochten.

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Ein grauenvoller Fund: Im Garten seines Hauses in einer Londoner Neubausiedlung entdeckt Familienvater Terry Doyle einen alten Bunker – und darin, dreieinhalb Meter tief in der Dunkelheit, zwei Kinderleichen. Für das Team um Detective Marnie Rome türmen sich die Fragen auf: Wer waren die Kinder? Warum wurden sie nie als vermisst gemeldet? Welche Rolle spielt Clancy, der verhaltensauffällige Ziehsohn von Terry? Die Begegnung mit Clancy ist für Marnie wie eine Falltür in die Vergangenheit – er erinnert sie an ihren Adoptivbruder Stephen, den Mörder ihrer Eltern. Und als Clancy plötzlich mit Terrys leiblichen Kindern verschwunden ist, ahnt Marnie: Jetzt zählt jede Sekunde. Durch verschiedenen Erzählungstränge, wird dann die Geschichte in eine ganz andere Richtung gelenkt und eine psychiatrische Anstalt steht auf einmal im Mittelpunkt. Langsam aber stätig wird eine Geschichte offengelegt, die die ganze Tragödie zu Tage fördert. Die unfassbare Geschichte, nahm vor über 5 Jahren ihren Verlauf und endete in einem onvorhergesehenen Höhepunkt. Dies ist der zweite Fall für Detective Marnie Rome und ihrem Partner. Den ersten Teil habe ich nicht gelesen, was aber auch nicht gestört hat. Die Autorin hat einen sehr bildichen Schreibstil, der es einem ermöglicht in das Geschehen einzutauchen und sich den Fundort der Kinder sehr gut vorstellen kann. Es ist sehr beklemmend sich über das ungewisse Schicksal der beiden Kinder gedanken zu machen, und als zweifache Mutter sehr beängstigend. Aber jeder der gerne Thriller liest kommt hier voll und ganz auf seine Kosten!

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Seelenkinder

Von: Merendina

19.06.2018

Bei diesem Thriller fand ich schon den Titel und das Buchcover sehr ansprechend und interessant. Auf dem Cover, das in dunklen Farbtönen gehalten ist, sieht man eine dunkle Straße mit links und rechts je einer Häuserzeile. Das Kopfsteinpflaster schimmert rötlich-pink. Die Straße scheint bergauf zu führen und auf den ersten Blick im Nichts zu enden. Man sieht in der Ferne nur einen schemenhaften Zaun mit Hecke und einen purpurfarbenen Nachthimmel. Bisher kannte ich die Autorin noch nicht und ich wusste auch nicht, dass es zu diesem Buch einen Vorgängerband gibt, den ich jetzt natürlich auch noch lesen möchte. Allerdings kommt man ohne Probleme mit diesem Thriller klar, auch wenn man den ersten Band nicht gelesen hat, da es sich in jedem Buch wohl um einen abgeschlossenen Fall handelt. Wie schon im ersten Band ermitteln in diesem Buch Marnie und Noah. Terry Doyle, ein Familienvater, stößt bei Gartenarbeiten zufällig auf einen geheimen Bunker in seinem Garten in London. Darin werden die Leichen zweier Kinder gefunden, die wohl schon länger in diesem Versteck liegen müssen. Es sieht danach aus, als seien die beiden Jungen lebendig begraben worden. Da verschwinden plötzlich die Kinder von Terry Doyle… Der Thriller beginnt zwar gleich sehr spannend. Leider zieht er sich dann aber etwas in die Länge. Auch die beiden Erzählstränge sorgen zu Beginn für Verwirrung. So wird einmal über die Ermittlungen erzählt und dann über Geschehnisse in einer psychiatrischen Anstalt. Hat man dann aber mal den Bogen raus, liest sich der Thriller flüssig. Mich hat das Buch am Anfang und dann wieder ab der Mitte gefesselt, dazwischen fand ich es stellenweise etwas langatmig. Wenn man aber an der Geschichte dranbleibt, wird man irgendwann in ihren Bann gezogen. Es gibt unerwartete Wendungen und man ist entsetzt und geschockt. Keine leichte Kost, aber etwas für Thrillerfans! Ich gebe dem Buch insgesamt vier von fünf Sternen, weil der erste Teil des Thrillers etwas langatmig war. Dann aber hat er mich doch sehr gefesselt!

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Inhalt: Ein grauenvoller Fund: Im Garten seines Hauses in einer Londoner Neubausiedlung entdeckt Familienvater Terry Doyle einen alten Bunker – und darin, dreieinhalb Meter tief in der Dunkelheit, zwei Kinderleichen. Für das Team um Detective Marnie Rome türmen sich die Fragen auf: Wer waren die Kinder? Warum wurden sie nie als vermisst gemeldet? Welche Rolle spielt Clancy, der verhaltensauffällige Ziehsohn von Terry? Die Begegnung mit Clancy ist für Marnie wie eine Falltür in die Vergangenheit – er erinnert sie an ihren Adoptivbruder Stephen, den Mörder ihrer Eltern. Und als Clancy plötzlich mit Terrys leiblichen Kindern verschwunden ist, ahnt Marnie: Jetzt zählt jede Sekunde. Meine Meinung: Das Cover gefällt mir sehr gut, es hat mich direkt angesprochen und auf die Geschichte neugierig gemacht. Ein echter Blickfang. Der Einstieg in die Handlung erfolgt direkt und ohne große Vorgeschichte, so mag ich das bei Thrillern am liebsten. Auch der Fall ist mal etwas anderes und von Beginn an bereits sehr spannend und mysteriös. Wieso vermisst niemand die beiden Jungen? Wozu dient diese grausame Tat? Die Ermittler fand ich sehr sympathisch, sowohl Marnie als auch Noah habe ich sofort ins Herz geschlossen. Ich konnte mich gut in die verschiedenen Charaktere hineinversetzten, auch Clancy und Terry konnte ich teilweise gut verstehen. Die Handlung nimmt immer wieder überraschende Wendungen und es ist bis zum Ende hin nicht klar, was genau mit den beiden Kindern passiert ist. Alles in allem ist die ganze Geschichte recht rasant und kurzweilig erzählt, es kommen kaum Längen oder uninteressante Passagen vor. Das Ende war absolut unvorhersehbar und für mich sehr glaubwürdig gemacht. Der Schreibstil der Autorin ist prägnant aber aussagekräftig. Keine ewig langen Sätze und meist kurze Kapitel regen zum weiterlesen an. Das ist genau nach meinem Geschmack und hat auch äußerst gut zur Geschichte gepasst. Ich möchte unbedingt noch mehr von Sarah Hilary lesen! Fazit: Mich konnte der Thriller total begeistern und überzeugen. Seit langem mal wieder ein richtig spannendes, mitreißendes Buch. Eine absolute Empfehlung meinerseits!

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Mein Fazit: Vom Titel und Klapptext her war ich neugierig und gespannt auf diesen Thriller, wozu ich allerdings sagen muss das ich den Vorband nicht kenne. Da jeder Band vom Fall her in sich abgeschlossen ist stellte dies im Vorfeld allerdings kein Problem dar. Doch leider wurde ich sehr schnell enttäuscht und wenn ich die vielen positiven Rezensionen zu diesem Buch lese, muss ich mich fragen, ob ich ein anderes Buch, als diese Leser gelesen habe, aber das war sicherlich nicht der Fall. Die Autorin warte hier mit nichts Neuen auf und so sticht dieser Thriller auch nicht aus der Masse von Büchern dieses Genres auf den Buchmarkt heraus. Das Gegenteil ist hier der Fall, er ist verwirrend von der ersten Seite an, sehr zäh und langatmig vom Schreibstil her und die Protagonisten ist recht eigenwillig, wirkt regelrecht verkorkst. Zum Anfang bis weit über den Mittelteil gibt es zwei verschiedene „Erzählstränge“ (wenn man sie überhaupt als solche bezeichnen kann), einmal geht es um die Ermittlungen der Detective und dann gibt es sehr verwirrende Szenen aus einem Gefängnis / psychiatrischer Anstalt. Sehr schnell habe ich in diesem Wirrwarr den Faden verloren und von Lesegenuss war kaum die Rede. Mit den beiden Hauptprotagonisten wird man schon aufgrund des Schreibstils nicht warm, sie sind insgesamt sehr unnahbar und fern dargestellt worden, was sie vielleicht etwas geheimnisumwittert dastehen lassen soll, für mich waren sie zum Schluss ebenfalls nur verwirrend. Der Schreibstil ist, wie bereits oben erwähnt, nicht gerade flüssig zu lesen, er ist verwirrend und stellenweise auch sehr weit ausholend. Insgesamt muss ich leider sagen hat die Autoren es nicht geschafft mich mit diesen Thriller zu fesseln, im Gegenteil er war für mich doch sehr chaotisch. Fazit: was auf den ersten Blick sehr vielversprechend klang, endetet schnell in einem Chaos aus verwirrender Handlung.

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Zwei Kinderleichen wurden in einem alten Bunker in London aufgefunden. Ein Vater fand diese und informierte die Polizei. Aufgrund der geringen Luftzufuhr, verwesten sie nur langsam. Doch wie lange lagen sie hier unten? Marnie Rome betrachtete mit ihrem Kollegen Noah den Bunker und blickten sich um, um Anhaltspunkte zu finden. Pfirsichdosen… Konservendosen voll mit Pfirsichen, Spielzeug, ein Eimer… Die Polizei ermittelt, doch tappten sie eine lange Zeit im Dunklen. Bei de Obduktion stellte sich heraus, dass die beiden Jungen seit ungefähr 5 Jahren schon tot waren, Geschwister waren und eine bekannte, verwandte DNA wurde zudem noch gefunden. Welch ein grauenhaftes Verbrechen wurde hier veranstaltet? Verbrechen? Nein, sie wurden hier “vergessen”. Doch wer? Im Visier kam Clancy, der sich eh merkwürdig benahm und ein Pflegekind der Doyles war. Ein Journalist, der sich heimlich Informationen beschaffte, versucht zu finden. Doch Marnie kommt dahinter, dass es nicht nur um die toten Kinder geht, sondern um viel mehr und selbst Marnie wird mit ihrer dunklen Vergangenheit konfrontiert… Plötzlich verschwinden zwei weitere Kinder… Den Ermittlern ist klar, dass Terry Doyle seine Finger im Spiel hat um seine Kinder zu schützen — denn seine anderen konnte er nicht vor dem Tod retten!

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Sarah Hilary fesselt ihre Leser mit "Seelenkinder". Der 479seitige Thriller erschien im Oktober 2017 im btb Verlag der RandomHouse Verlagsgruppe. Seelenkinder gilt als zweiter Band der Marnie-Rome Reihe, kann jedoch unabhängig gelesen werden. Klappentext: Die Seele ist ein dunkler Ort Ein grauenvoller Fund: In einem alten Londoner Bunker, tief unter der Erde, werden die Leichen von zwei Jungen entdeckt. Und schon bald verschwinden weitere Kinder. Ein Fall, der Detective Marnie Rome mit den Schatten der eigenen Vergangenheit konfrontiert. Die Ermittlerin ahnt: Jetzt zählt jede Sekunde. Anhand des Klappentextes, versprach ich mir einen klassischen Thriller. Ich rechnete mit einem Kindesentführer und einer spannenden Hetzjagd um Leben und Tod. Was ich bekam? Eine komplexes Gewirr und eine Handlung die zwingend Aufmerksamkeit erfordert, um erfasst werden zu können. Als Leser hatte ich immer wieder "Ohha!!!" - Momente. Ich war geschockt, nervös, hippelig. Sarah Hilary führt die Fäden geschickt, sie greift zu extremen Mitteln, um dem Leser ein besonderes Lesevergnügen zu bereiten. Welche Rolle Schizophrenie, neue Identitäten und pfuschende Bauunternehmen während einer Kindesentführung tragen können, solltet ihr unbedingt in "Seelenkinder" lesen.

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Der zweite Teil der Marnie-Rome-Reihe hat mich sofort in Ihren Bann gezogen. Alleine das Cover wirkt so düster und geheimnisvoll, passt deswegen finde ich gut zu dem Titel und der ganzen Story. Der Klappentext war sehr ansprechend. Es kamen viele Protagonisten in dem Buch vor, vor allem Detectives. Sie waren alle an dem Fall beteiligt, den es hieß aufzuklären. Als von Terry Doyle zwei kleine Kinder ermordet in einem Bunker gefunden werden, beginnt die Jagd nach dem Killer für die Polizei. Das Buch wird im Wechsel zwischen der Haftanstalt und den Ermittlungen in London erzählt. Der Leser bekommt schnell ein Bild dafür, wer die Kinder Fred und Archie getötet hat. Dieser Thriller ist dennoch ein Familiendrama, der es in sich hat. Viele dunkele Geheimnisse kommen ans Licht. Lange Zeit ist unklar wieso die Kinder sterben mussten. Als dann DI Rome in Gefahr gerät, erkennt sie welche Rolle Clancy spielt. Ich konnte wir ausmalen wie die Story endet, habe aber nicht mit so erschütternden Details gerechnet. Im Großen und Ganzen war das Buch wirklich gut. Ich habe viele Seiten am Stück gelesen, da die Kapitel meistens ziemlich kurz sind. Der Schreibstil der Autorin ist richtig gut. Fazit: Ein wirklich toller Thriller von Sarah Hilary. Sie spricht über eine Familie wo der Ehemann an den Folgen zerbricht, niemand sieht es und niemand hilft ihm.

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