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Rezensionen zu
Die Engelsmühle

Andreas Gruber

Peter Hogart ermittelt (2)

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2 Aufträge hat Peter Hogart. Zum einen muss bzw. will er seinem Bruder helfen, denn dieser hat von seinem früheren Ausbilder einen Anruf bekommen, dass er ein Videoband für ihn hätte und es niemand anderem anvertrauen könne. Und zum anderen soll Peter Hogart für die Versicherung wieder einen Fall bearbeiten, bei dem es eventuell um Brandstiftung geht, was der Versicherung zugute kommen würde, weil sie dann nicht zahlen würde. Doch schnell läuft alles anders, als gedacht und absolut nicht reibungslos. Denn schnell wird klar, dass der Arzt - Ostovsky - ermordet wurde. Doch nicht nur er. 2 weitere Ärzte werden Tod aufgefunden. Was hat das alles zu bedeuten? Ganz aus dem Ruder läuft es dann, als Kurt - Hogarts Bruder - als Verdächtiger in Untersuchungshaft wandert. Ein Grund das Hogart nicht locker lassen kann und an der Sache dran bleibt, langsam immer mehr davon aufdeckt. Doch auch er bekommt ordentlich was ab. In seine Wohnung wird eingebrochen, das gefundene Video wird gestohlen. Er übelst zusammengeschlagen. Trotzdem bleibt er dran und er merkt schnell, dass diese Morde und der Brand in der Versicherung zusammenhängen müssen. Doch wie hängen sie zusammen? Und was soll hier vertuscht werden? Andreas Gruber hat hier wieder einen wirkliche Spannenden Thriller gezaubert. Auch wenn ich zum Ende hin schnell wusste, worauf er hinaus will, war es trotzdem bis zur letzten Seite spannend. Was passiert? Wie geht es aus? Was findet Peter Hogart mit den Leuten der Polizei noch alles raus? Alles wirklich sehr interessant und fesselnd.

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"Bestimmt hatte Garek die Karten von einem Tatort mitgehen lassen, zum Beispiel aus einer wackligen Kommodenschublade in der Altbauwohnung einer Rentnerin, die von ihrem Sohn erstochen worden war – oder so etwas in der Art. Gewiss hatten sie den Fall gelöst, und die Karten würde niemand vermissen…" (Auszug aus dem Buch) Die Peter Hogart -Reihe stammt aus der Anfangszeit von Andreas Grubers Schriftsteller-Karriere. Dies merkt man der Reihe auch an. Die Fälle sind nicht ganz so aufsehenerregend und ungewöhnlich wie seine späteren Werke. Dennoch lese ich die Reihe sehr gern, da ich seinen Schreibstil einfach mag. Gruber schreibt flüssig, bildhaft und detailverliebt so dass man sich gut ein Bild von den Figuren und der Umgebung machen kann. Manchmal hat sich die Story allerdings etwas gezogen, da wäre etwas weniger mehr gewesen. Die Figuren sind wieder gut ausgearbeitet, nahezu jede Charaktereigenschaft ist vorhanden. Die Polizei agiert recht träge (zumindest hier im Buch), so dass Hogart ihnen immer einen Schritt voraus ist. Dies ist allerdings nicht immer zu seinem Vorteil. Teilweise überrascht der Autor mit Wendungen und Erkenntnissen die nicht immer vorhersehbar waren, manchmal leider schon. So ist auch das Ende nicht ganz so überraschend, zumindest war es das für mich nicht. Trotz allem eine lesenswerte Reihe, die den nachfolgenden Werken zwar nicht das Wasser reichen kann, sich aber auch nicht hinter ihr verstecken muss.

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Hogart ermittelt in Wien

Von: eschenbuch

17.01.2021

Inhalt: Wien. Kurt Hogart, Bruder des Ermittlers Peter Hogart, erhält von seinem alten Freund Abel Ostrovsky einen seltsamen Anruf. Er habe ein Video gefunden, das Kurt schnellstmöglich abholen solle. Doch als die beiden Hogarts am nächsten Morgen bei Ostrovksy aufschlagen, wimmelt es dort von Polizisten; Ostrovsky ist ermordet worden. In den Augen der Polizisten ist Kurt dringend tatverdächtig, sodass er in Gewahrsam genommen wird. Seine einzige Hoffnung: Peter und das Video. Doch das Video zeigt eine alltägliche Sequenz, die in keinster Weise auffällig erscheint – zumindest für sich allein betrachtet. Während Peter die Bedeutung des Videos zu ergründen versucht, gehen die Morde in Wien weiter. Persönliche Meinung: „Die Engelsmühle“ ist der zweite Thriller um den österreichischen Ermittler Peter Hogart. Der Thriller beginnt im Vergleich zum Vorgänger rasant: Früh kommt es zu einem brutalen Mord, Peter Hogart ist durch die Inhaftnahme seines Bruders unmittelbar und persönlich involviert, zusätzlich dazu spielt (wie auch schon im ersten Band „Die schwarze Dame“) ein Versicherungsfall eine Rolle. Letzterer nimmt allerdings nicht so einen breiten Raum wie im ersten Band ein. Es wird sich eher auf die Mordfälle konzentriert, wodurch die Handlung insgesamt an Tempo gewinnt. Ein weiterer Unterschied zum ersten Band ist das explizite Auftreten der Familie Hogarts, die in „Die schwarze Dame“ eher angeteasert worden ist. Besonders Tatjana, Hogarts Nichte, ist durch ihre erfrischend rotzige Art eine Bereicherung für die Handlung. Sehr gut gelungen ist die Beschreibung der titelgebenden Engelsmühle: Sie liegt einsam in einem knorrigen Wald, macht äußerlich einen verfallenen Eindruck, ist aber bewohnt und gemütlich eingerichtet. Insgesamt umwabert sie eine verwunschene Atmosphäre. Der Mordfall ist insgesamt klug konstruiert. Mir hat besonders gefallen, dass der Inhalt des Videos – für sich und ohne Kontext betrachtet – eigentlich banal ist, keinen Bezug zu einer Straftat aufweist und erst durch den richtigen Blickwinkel ein Mordmotiv ergibt. Zusätzliche Spannung erhält der Thriller dadurch, dass Hogart, immer wenn er fast des Rätsels Lösung gefunden hat, vor einer neuen Sackgassen bzw. Leiche steht: Der Mörder war schneller. Die Aufdeckung der Täterfigur erfolgt mit einem interessanten Twist, allerdings kann dieser leichter erahnt werden als bei „Die schwarze Dame“. Dennoch ist „Die Engelsmühle“ ein solider, spannender und flüssig zu lesender Thriller mit vielen Krimielementen.

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In diesem Krimi ermittelt der Privatdetektiv Peter Hogart in seiner Heimatstadt Wien in einem Brandfall bei der Gebietskrankenkasse, als sein Bruder Kurt unvermittelt Hauptverdächtiger in einem Mordfall wird. Sein ehemaliger Mentor, der pensionierte Arzt Abel Ostrovsky, wurde brutal gefoltert und dann ermordet. Der letzte Anruf des Opfers ging an Kurt und bat ihn darum, ein von ihm verstecktes Videoband zu suchen. Die Brüder bringen das Band an sich, dessen Inhalt gibt ihnen jedoch Rätsel auf. Schon bald wird das nächste Mordopfer gefunden... Wie bereits der Vorgängerroman hat mir auch dieser sehr gut gefallen. Wien finde ich als Schauplatz super und die Handlung war spannend, mit überraschenden Wendungen und einem sympathischen Protagonisten, der kein Prototyp für seinen Berufsstand ist. Toll fand ich auch, dass man diesmal mehr über Hogarts Familie erfahren hat. Ich freu mich schon auf den dritten Teil der Reihe! Ein sehr empfehlenswerter Krimi 👍.

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Fall Nr. 2 für Peter Hogart, den Versicherungs- bzw. Privatdetektiv, der in, aber auch von Wien aus agiert. Achtung Spoiler! Hogart ermittelt parallel in einen Schadensfall für eine große Versicherungsgesellschaft, wo es um einen Brand in einer Krankenkasse geht und er muss seinem Bruder Kurt helfen aus der U-Haft zu kommen. Kurt Hogart hat kein Alibi für den Mord an seinem Mentor und Freund dem Neurochirurgen Ostrovsky, der in seiner Villa gefoltert und ermordet wurde. … Kurz vor seinem Tod hatte Ostrovsky noch mit Kurt telefoniert… In diesem Telefonat ging es um ein verstecktes brisantes Video... Im Verlauf bleibt es nicht bei dem einem Mord, sondern weitere ähnlich brutale geschehen. Während die Versicherungsgesellschaft auf Peter Hogart Druck macht, wegen des Brandschadens, recherchiert er unermüdlich um die Unschuld seines Bruders zu beweisen und bald scheint es zwischen beiden Fällen einen Zusammenhang zu geben... Spoiler Ende! Verglichen mit dem ersten Band der Reihe ist dieser etwas schächer. Zwar ist Spannung  vorhanden und die Szenerie teils gruselig und düster, allerdings war mir bald klar, wer hinter diesen abscheulichen Morden steckt. Es gab zwar zum Schluss noch einen Twist, der allerdings nicht das große „Aha“ hervorbrachte. Ich habe dieses Buch gern gelesen und da es eigentlich der zweite Thriller ist, den Andreas Gruber je geschrieben hat, kann man die „Wackler“ und die Vorhersehbarkeit hier noch „verschmerzen“, denn wer die danach erschienen Thriller-Reihen aus seiner Feder kennt, weiß, dass er seinen Erzählstil auf jeden Fall verfeinert hat!

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Zur Geschichte: In einer Villa am Stadtrand von Wien wird der pensionierte Arzt Abel Ostrovsky brutal gefoltert und dann ermordet. Der Arzt konnte noch vor seinem Tod ein Video verstecken, das dem Mörder nicht in die Finger fallen soll. Auf der Suche nach dem Video zieht der Mörder nun eine blutige spür durch die ganze Stadt nach sich. Doch Peter Hogart ein Privatdetektiv, findet diesen Film, bevor ihn der Mörder findet. Jedoch gibt dieser kurze Schwarz-weiß-Sequenz Hogart nur noch mehr Rätsel auf. Wird er die Lösung finden und das, bevor der Mörder ihn findet? Ein entscheidender Hinweis zu deren Lösung scheint in der Vergangenheit einer verlassenen Mühle vor den Toren der Stadt zu liegen…. Wird er seinem Bruder helfen können, ihn zu entlasten, dem der Mord angehangen werden soll? Mein erster Band des Schriftstellers. Ich bin schon schnell an Angang in die Geschichte hereingekommen und konnte ihr schnell folgen. Die Spannung hat sich nur langsam aufgebaut, es hat sich etwas hingezogen, bis zu dem Schaltpunkt, als wenn ein Hebel umgeschaltet wurde und die Spannung langsam sich aufbaut. Von den langweiligen Sätzen baut es sich auf und macht Spaß zu Lesen. Immer mehr Seite habe ich verschlungen und ich konnte es dann nicht mehr aus der Hand legen. Es fängt an, dass ich mit fieberte, versuchte die Lösung zu finden in der Hoffnung, dass ich dem Mörder entkomme und er nicht einen verfolgt. Die Charaktere sind freundlich bis gefährlich, aber genau diese Mischung wurde vom Autor gut ausgesucht. Die passende Mischung macht es. Leider bleibt die Spannung nicht komplett bis zum Ende, wer der Mörder jetzt ist. Wenn man die Geschichte jetzt aufmerksam verfolgt beim Lesen wusste die Lösung schon. Hier hätte ich mir etwas mehr „Geheimnisvoll“ gewünscht das die Spannung komplett bleibt. Vielleicht hätte der Autor etwas mit uns Lesern spielen sollen damit die Lösung nicht so offensichtlich ist. Es hat Spaß gemacht, das Buch zu lesen. Ich hätte etwas mehr „Geheimnisvolles“ erwartet, damit man nicht so schnell auf die Antwort kommt. Dem Buch Die Engelsmühle gebe ich nach Abzug 4 Punkte.

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Hogarts Bruder Kurt hat eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter von Abel Ostrovsky. Er kann ihn seit zwei Tagen nicht erreichen und bittet seinen Bruder sich mit ihm auf die Suche zu machen. Sie finden ihn ermordet in seiner Wohnung vor. Kurt gerät unter Verdacht und Hogart unternimmt alles, um ihm zu helfen. Bei seinen Recherchen stellt er fest, dass wichtiges Beweismaterial fehlt. Gleichzeitig hat er einen Auftrag angenommen, den Brand in einer Gebietskrankenkasse aufzuklären. Er verfolgt eine Spur, aber der Täter zieht weiterhin eine blutige Spur durch Wien und Hogart kommt selbst in Gefahr. Kann er seinem Bruder helfen und gleichzeitig den Brand aufklären? Dies ist ein Thriller von 2008. Andreas Gruber hat ihn überarbeitet und das merkt man dem Buch an. Im Gegensatz zum ersten Buch "Die schwarze Dame" ist hier eine spürbare Wandlung vorhanden. Hier erwartet einen ein gewohnt spannender Thriller mit vielen Facetten. Hogart ist eine eigenwillige Persönlichkeit. Seine Ermittlungsmethoden sind waghalsig, mutig, eigenwillig. Dabei ist er aber sehr menschlich und sympathisch. Hogart verbeißt sich in den Fall. Eine sehr gelungene Figur. Die Nebencharaktere sind vielschichtig und glaubhaft und authentisch. Es geht mitunter auch grausam zu. Dieser Thriller spielt in Wien und der Autor führt uns durch seine bildhafte Sprache durch diese Stadt. Der Plot und Aufbau ist plausibel und gut durchdacht. Er weiß wie man den Leser packen kann. Bis zum Schluss rätselt man, wer dahintersteckt und ist somit sehr überrascht, weil man nicht unbedingt damit gerechnet hat. Das trägt zu einem großen Lesevergnügen bei. Fazit: ein packender Thriller, der mich von Anfang an sehr gut unterhalten hat. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 💥💥💥💥💥

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⭐️ ⭐️⭐️⭐️⭐️ 🇦🇹 🍂 „Die Engelsmühle“ ist der zweite Teil der Reihe rund um den Privatdetektiv Peter Hogart. Dieses Mal ist Wien die Kulisse und das freut mich besonders, weil man als Wienerin die Schauplätze alle kennt. Am Kahlenberg wird der pensionierte Arzt Abel Ostrovsky in seiner Villa gefoltert und ermordet. Es stellt sich heraus, dass er kurz vor der Ermordung ein Video verstecken konnte. Peter Hogart findet das Video, ist jedoch unsicher was es damit auf sich hat. Nur eines ist klar: der Mörder sucht es und mordet auf der Suche danach. Hogart führt es bei seinen Ermittlungen wieder auf den Kahlenberg zu einer Mühle und glaubt dort Antworten zu finden... Große Thriller-Empfehlung! Nach dem ersten Teil „Die Schwarze Dame“ bin ich von Band 2 ebenfalls begeistert! Ich kann mich nur wiederholen: den Autor muss man lesen. Er hat einfach ein Gespür dafür wie man interessante Charaktere, eine spannende Handlung erschafft und Leser und Leserinnen durchgehend sehr gut unterhält. Für dieses Buch habe ich einen Ausflug auf den Kahlenberg gemacht, dem wichtigsten Schauplatz in der Geschichte.

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