Leserstimmen zu
Der Kuss der Göttin

Aprilynne Pike

Die Göttin-Reihe (1)

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Auf dieses Buch bin ich durch Zufall gestoßen und einfach nur sehr froh darüber :) Obwohl ich erst gar keine Lust auf die Geschichte hatte, als ich es begonnen hatte, hat sich das schon nach der ersten Seite geändert. Das Buch konnte mich absolut überzeugen. Ich finde, dass es definitiv gute Ideen gab, bei denen es zwar ab und zu an Umsetzung und Erklärung haperte, die ansonsten aber unglaublich vielversprechend waren. Für mich hatte das Buch genau das, was ich gerade brauchte und die Grundidee habe ich auch so noch gar nicht gekannt :) Besonders wichtig sind in diesem Buch ja die Curatoria, die Reduciata, Erdgebundene und allgemein besondere Fähigkeiten. Näher werde ich darauf nicht eingehen, weil die Bedeutung der Worte jeder Leser selbst herausfinden sollte, sonst vergeht einem noch der Lesespaß! Was mich erst so beeindruckt hat, all die Ideen, zum Beispiel auch das Dreieck, gab mir beim Lesen auch immer wieder Zweifel. Ich weiß nicht, ob es nur mir so geht, aber leider habe ich nicht immer die gleichen Schlüsse ziehen können, wie die liebe Tavia und das fand ich dann etwas schade. Statt Gespräche zu machen, bei denen am Stück alles erklärt zu werden scheint, hätte man das einfach super aufteilen können, sodass es nicht zu viel auf einmal wird. Das Buch hat immerhin auch gute 400 Seiten, bei denen man das wirklich gut unter einen Hut bringen kann. Wenn man sich dann nochmal Gedanken macht ist es zwar klar, trotzdem kam ich manchmal nicht ganz hinterher und fand Tavias Verhalten auch nicht immer nachvollziehbar. Wo ich auch schon bei Tavia selbst bin. Wie gerade gesagt fand ich sie gern mal etwas naiv, vielleicht zu schnell zur Tat schreitend und einfach nicht nachdenklich genug. Ich bin ja froh, dass sich das gegen Ende ändert, trotzdem kam mir da alles zu schnell. Andererseits finde ich es gut, dass sie anfangs alles nach und nach hinterfragt hat. Warum sie allerdings nicht direkt mit ihren Bezugspersonen gesprochen hat, weiß ich nach wie vor nicht. Sie konnte es ja nicht wissen. Hier spielen tatsächlich viele Kleinigkeiten eine Rolle, die ich einerseits bewundert habe, andererseits ging mir vieles zu schnell, man kommt als Leser nicht ganz hinterher, hinterfragt selbst auch mehr Sachen, als Tavia. Und gerade was Liebesbeziehungen angeht und eben allgemein den Aufbau von Beziehungen, hat es mich etwas genervt, wie sie die Sache angeht. Gerade wenn man erfährt und herausfindet, was bei ihr der Fall ist. Die Nebencharaktere kann ich jetzt gar nicht so intensiv behandeln, weil ich euch sonst viel zu viel vorwegnehmen würde. Reese, Jay, Elizabeth und Benson scheinen auf jeden Fall alles Personen zu sein, denen man vertrauen kann und natürlich geht man mit Tavia diesen Weg. Mit der Zeit wird man nicht nur fremden und neuen Leuten, z.B. Quinn oder Sonnenbrillenmann, gegenüber skeptisch, sondern auch den vertrautesten Personen. Das erweist sich auch nicht immer als falsch ;) Das Ende hat mir an sich wirklich gut gefallen und es bleiben definitiv auch Fragen offen, die zum Weiterlesen anregen. Dass es ihr dann auch nicht so einfach gemacht wird, wie gedacht finde ich ebenfalls sehr positiv, wobei das auch mal eine etwas andere Reaktion, als in anderen Büchern gewesen wäre. Fazit: Insgesamt würde ich dem Buch SO gerne die volle Punktzahl geben! Ich habe den Anfang geliebt und genossen und war einfach nur froh, dass meine Mini-Leseflaute aufgehoben worden schien. Was mich allerdings immer wieder gestört hat waren leider die Informationen, die entweder mal keinen Sinn für mich ergeben haben, oder auf einmal am Stück kamen, sodass sie kaum verarbeitet und verknüpft werden konnten. Langeweile gab es bei mir nicht, was ich definitiv positiv anmerken muss :) Tavia ist mir an sich auch sympathisch, ich finde es gut, dass sie ihre Meinung vertreten wollte. Trotzdem war auch sie gern mal stur und naiv und ich hoffe einfach, dass sich das im zweiten Band bessern wird. Diesen möchte ich nämlich unbedingt noch lesen! Bei vielen Charakteren lag ich bisher richtig mit Vermutungen, die immer mal wieder durch meinen Kopf gingen und ich hoffe, dass ich auch weiterhin Glück damit habe! Nur wegen der nicht immer nachvollziehen - Sache vergebe ich diesmal 4 Sterne! Ich bin super gespannt auf die Fortsetzung und gewinne mehr und mehr Sympathie für Götter-Geschichten. An dieser Stelle danke ich dem cbj-Verlag für das *Rezensionsexemplar :)

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Tavia ist die einzige Überlebende eines tragischen Flugzeugabsturzes. Dass sie überlebt hat, grenzt an ein Wunder, es scheint unmöglich zu sein. Da ihre Eltern, bei diesem Absturz ums Leben gekommen sind, wohnt Tavia nun bei ihrem Onkel und ihrer Tante. Sie versucht dort den tragischen Verlust zu verarbeiten. Eines Tages sieht Tavia einen merkwürdigen Jungen. Noch nie zuvor hat sie ihn gesehen. Doch auch er scheint sie entdeckt zu haben. Immer wieder schleicht er vor Tavias Haus herum und versucht scheinbar Kontakt mit ihr aufzunehmen. Doch was will dieser Junge von ihr? Sie findet herraus, dass er Quinn heißt. Tavia fühlt sich unglaublich angezogen von ihm, aber kann sich nicht erklären wieso. Immer wieder taucht er auf und verschwindet abrupt wieder. Tavia treibt sich oft bei ihrem besten Freund Benson in der Bücherei herum. Er arbeitet ab und an dort. Sie erzählt ihm alles, auch das, was sie über Quinn herrausgefunden hat. Doch, dass ein verrückter Teenager sie stalkt, ist nicht alles. Tavia kann Dinge herstellen. Alles an was sie denkt, erscheint für 5 Minuten in ihrer Hand. Das ist alles andere als normal, doch ihr Freund Benson nimmt es gelassen auf. Er versucht ihr zu helfen, das Geheimnis über ihre Kräfte aufzudecken. Als Tavia eines Tages ein Gespräch zwischen ihrer Tante und ihrer Therapeuten mitbekommt wird ihr klar, dass sie nicht ehrlich zu ihr waren. Sie verschweigen etwas über sie. Sie stellt ihren Onkel und ihre Tante zu rede und ein unglaubliches Geheimnis kommt ans Licht. Etwas, was Tavia sich hätte niemals vorstellen können und ausgerechnet dieser merkwürdige Quinn spielt darin die Hauptrolle. Tavias Leben wird sich nun für immer verändern, sie muss sich unzähligen Gefahren stellen und Menschen loslassen, die sie liebt. Die neue Reihe von Aprilynne Pike, der Autorin der "Wings Reihe". Ich war so von der Wings Reihe begeistert, dass ich natürlich auch die "Earthbound Reihe" lesen muss. Um was es darin ging, wusste ich nicht wirklich, habe mich vorher nicht darüber informiert, nur der Titel verrät, dass es diesmal um Göttinnen und nicht um Elfen dreht. Also konnte ich mich ohne Vorurteile an die Geschichte herantasten. Der Schreibstil der Autorin hat sich in dieser Reihe, bzw. Buch, nicht verändert. Er ist ähnlich wie der aus der Wings Reihe. Lässt sich schnell und flüssig lesen und macht auf jeden Fall Lust auf mehr. Die Grundidee des Buches gefällt mir sehr gut. Ich muss sagen, dass nach dem ersten Band, noch wirklich viel Luft nach oben ist. Es passiert zwar eine mengen in diesem Buch, aber noch nicht so viel, dass man sagen kann, wohin das alles führen soll am Ende. Leider muss ich sagen, dass mir Tavia überhaupt nicht gefallen hat. Sie benimmt sich wie ein stures Kind, dass keine Verantwortung tragen kann und ihre Gedankengänge und Handlungen konnte ich in vielen Situationen nicht nachvollziehen. Ich hoffe sehr, dass dieser Charakter in der Folgebänden, sich noch zu einer selbstsicheren, starken Frau entwickelt. Ansonsten hat sich das Buch gut lesen lassen. Zwar hatte es immer wieder mal langweilige Kapitel, wo es einfach nicht vorran gehen wollte, doch die wurden von unzähligen interessanten und spannenden Kapiteln überdeckt. Ich bin schon gespannt auf den zweiten Band "Die Liebe der Göttin" und wohin uns die Geschichte noch so bringt und was sie noch zu offenbaren hat. Denn das Ende ist noch lange nicht in Sicht!

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Meine Meinung: Direkt im ersten Kapitel wird man von Aprilynne Pike mitten hinein in die Geschichte der siebzehnjährigen Tavia gezogen. Wie durch ein Wunder überlebt sie als Einzige schwerverletzt einen Flugzeugabsturz. Da ihre Eltern tragischerweise bei diesem Unglück ums Leben kamen, wird Tavia bei ihrer Tante und ihrem Onkel untergebracht, die sie liebevoll umsorgen und versuchen sie vor der Öffentlichkeit und den Medien zu verstecken. Niemand weiß von Tavias Vergangenheit, außer ihr einziger Freund Benson. Als sie allerdings plötzlich anfängt merkwürdige Zeichen und einen Gutaussehenden Fremden zu sehen, ist sie unsicher wem sie sich anvertrauen kann. Ich muss sagen, mir ist es anfangs ein wenig schwer gefallen in die Geschichte hineinzukommen, was ganz sicher nicht an der fehlenden Spannung lag, sondern an der Schreibweise der Autorin. Zum Teil sind Sätze wahnsinnig lang und verwirrend, was aber, wenn man sich dann dran gewöhnt hat, irgendwie zu Tavias chaotischer Denkweise passt. Die ganze Geschichte wird aus Sicht der siebzehnjährigen Hauptprotagonistin erzählt, die mir eigentlich von Anfang an sympathisch war. Durch ihren schrecklichen Verlust und ihre schwerwiegenden Hirnverletzungen wirkt sie zu Beginn der Geschichte etwas Verwirrt und Zerbrechlich, allerdings durchlebt Tavia eine große Wandlung. Bis auf Benson lässt sie nicht wirklich gerne Menschen an sich ran, was man nach ihren Verlust gut verstehen kann. Sie möchte einfach nicht mehr verletzt werden. Benson ist Bibliothekar und schon früh kann man spüren, das die beiden sich eigentlich mehr mögen, als sie zugeben möchten. Ich mochte ihn sofort! Er wirkt unheimlich einfühlsam, ist sehr belesen und klug und scheint immer genau das Richtige für Tavia zu machen. Er steht immer an Tavias Seite und versucht sie zu schützen und für sie da zu sein. Ein wahrer Traumtyp, wenn da nicht noch Quinn wäre, der Tavia völlig verwirrt. Vor ihrem Unfall hat sie leidenschaftlich gerne gemalt, sollte sogar an einer angesehenen Kunstschule angenommen werden, aber nach dem Absturz fühlt sie sich nicht mehr in der Lage zu zeichnen. Das ändert sich, als ihr immer wieder ein merkwürdig gekleideter Junge begegnet, der plötzlich auch vor ihrem Haus auftaucht. Wer ist dieser Junge? Was genau will er von ihr? Und warum kommt er ihr so schrecklich vertraut vor? Immer mehr merkwürdige Dinge passieren in Tavias Leben und zwingen sie gemeinsam mit Benson zu einer aufregenden Flucht, auf der Suche nach Tavias Vergangenheit... Zwischendurch hatte ich ein wenig Sorge, dass die ganze Geschichte zu einer altbekannten "Dreiecksgeschichte" mutieren könnte, aber der Autorin gelingt es immer wieder völlig überraschende und unvorhersehbare Wendungen einzubauen, die mir wahnsinnig gut gefallen haben. "Der Kuss der Göttin" nimmt von Kapitel zu Kapitel immer mehr an Spannung zu und ich konnte das Buch kaum mehr aus der Hand legen. Aprilynne Pike hat eine faszinierende Welt erschaffen, die mit glaubhaften und interessanten Protagonisten bestückt wurde und die unheimlich neugierig auf die Fortsetzung macht. Fazit: Eine spannende Geschichte, die einen immer wieder überrascht und auf einen anderen Weg als vermutet führt. Jeder Freund von spannender Fantasy wird dieses Buch wohl genauso lieben wie ich!

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