Rezensionen zu
Der Anhalter

Lee Child

Die-Jack-Reacher-Romane (17)

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Zum Inhalt: Jack Reacher ist glücklich, als endlich ein Auto anhält um ihn mitzunehmen - mit seiner großen Gestalt und der gebrochenen Nase wirkt er nicht gerade freundlich. Schon während der ersten Kilometer spührt Reacher allerdings, dass mit den drei Insassen irgendetwas nicht stimmt. Die Frau wirkt eingeschüchtert und redet kaum. Als sie schließlich an einem Motel anhalten bestätigt sich Reachers verdacht. Einer der Männer versucht ihn loszuwerden. Die Insassen waren verwickelt in einen Mord und ehe sich Reacher versieht steckt er mitten in einer Verfolgungsjagd mit der Polizei, doch diese sind plötzlich nicht mehr scharf auf die Täter, sondern auf ihn selbst. Meine Meinung: Ich habe wirklich überlegt ob ich dieses Buch überhaupt rezensieren soll. In der Vergangenheit habe ich schon einiges von Lee Child und Jack Reacher gelesen und war immer glücklich und zufrieden .. Dieses Mal bin ich leider wirklich schockiert. Wo sind die spannungsreichen und actiongeladenen Geschichten rund um Jack Reacher geblieben? Dieser Teil war wirklich öde, absurd, flach und sollte einfach übersprungen werden, schade! 1 von 5 Sternen.

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Dieses Buch war mein erstes Buch von Lee Child und auch das erste mit dem Protagonisten Jack Reacher, doch: ich bereue nicht, es gelesen zu haben! Als Leser wird man zunächst zu einem Tatort eines schlimmen Verbrechens geführt und man rätselt zunächst mit den Ermittlern, weswegen das Opfer so brutal getötet wurde. Ziemlich schnell wird aber auch dem Leser klar, dass hier etwas "faul" ist und der Ermordete mehr verheimlicht, als nur seine Identität. Wenig später steht man mit Jack Reacher auf einer Landstraße, lächelt und streckt den Daumen raus. Einige Autos fahren vorbei, würdigen ihn keines Blickes oder aber schauen kurz, um dann mit fast quietschenden Reifen vor dem Mann mit der gebrochenen Nase und dem Blut im Gesicht zu flüchten ... irgendwann aber hat er Glück und er wird von zwei Männern und einer Frau mitgenommen, doch die scheinen auch nicht das zu sein, was sie vorgeben zu sein. Auch hier trügt der Schein. Mir persönlich hat - obwohl ich den Charakter des Jack Reacher noch gar nicht kannte - eben dieser von Anfang an gefallen! Er hat Charakter, nicht nur wegen seines Äußeren (ein Hüne mit gebrochener Nase) und seiner Vergangenheit (Militär), sondern auch wegen seines blitzgescheiten Verstandes und seiner Art und Weise, Probleme zu analysieren und anzugehen. Ich war begeistert, als ich von der Art und Weise der Kommunikation der Frau mit ihm über den Rückspiegel gelesen habe - auf so etwas wäre ich nie gekommen! Im Laufe der Geschichte ist mir der Charakter immer mehr ans Herz gewachsen mit seinen Marotten und Ideen. Er ist vielleicht nicht jedermanns Held, doch meiner ganz bestimmt! Wer hätte schon gedacht, dass man auch bei der Wahl des Anhalters aufpassen muss? Ich persönlich habe noch nie einen Anhalter mitgenommen - davor hätte ich einfach zu viel Angst - doch Jack stellt sich als Gentleman heraus. Der Schreibstil von Lee Child hat mir sehr gut gefallen. Man steigt zwar direkt in die Geschichte ein, hört nicht ewig ein Drumherum, doch man kommt sehr gut in die Geschichte rein! Sein Schreibstil ist flüssig, nie langatmig und immer wenn man denkt, es könnte nichts Spannenderes mehr passieren, wird man vom Gegenteil überzeugt! Ich konnte das Buch nach einer Weile nicht mehr aus der Hand legen und es - trotz dem stattlichen Umfang von 448 Seiten - binnen zwei Tage zu Ende lesen. Und es hat sich auf jeden Fall gelohnt! Ich werde nun weiter Ausschau nach weiteren Jack Reacher Romanen halten und Lee Child wird nun in meinem Regal Einzug halten. Mal schauen, wie viele Bücher der Jack Reacher Reihe zum Ende des Jahres in meinem Regal stehen ;)

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Entsprach überhaupt nicht meinen Erwartungen

Von: My_lovely_books13

25.10.2015

Ich habe das Buch angefangen, abgebrochen, wieder neu angefangen, wieder abgebrochen, bis ich mich irgendwann gezwungen habe es ganz durchzulesen. Ich fand es ermüdend, verwirrend und ein - meiner Meinung nach - furchtbarer Schreibstil. Teilweise war es auch langweilig und hat insgesamt meinen Erwartungen überhaupt nicht entsprochen. Ich kann es leider überhaupt nicht weiter empfehlen.

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Bestseller?

Von: Helmut Horrten aus Duisburg/NRW

23.08.2015

Der Roman "Der Anhalter" von Lee Child ist ein gelungenes Beispiel dafür, dass das Attribut "Bestseller" nichts aussagt über die Qualität eines Buches, sondern nur über die Quantität der verkauften Exemplare. Eine hanebüchen zusammengestrickte Story mit viel Geballer und Gefasel über Schusswaffen jeglicher Art. Enttäuschend! Helmut Horten, Duisburg/NRW

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Lee Child hat es einfach drauf. Von der ersten bis zur letzten Seite ist auch dieser 17. Jack Reacher spannend und fesselnd geschrieben. Jack Reacher gefällt mir auch hier wieder total gut. Ich liebe seinen ironischen, sarkastischen Unterton, den er bei Bösewichten genauso anbringt, wie beim FBI. Er hat so eine wilde, ungebundene Art, dazu einen messerscharfen Verstand, der jede Situation sofort analysiert. Auch diese Jack Reacher-Story, bei dem er als Anhalter in eine große Sache hineingerät und es natürlich nicht lassen kann, dabei mitzumischen, egal ob das FBI, das CIA oder die Bösewichte es wollen oder nicht. 5/5 Sterne gibt es für diese großartige Unterhaltung. Wer auf Action, Spannung, Verfolgungsjagden und intelligente Dialoge steht, ist hier bestens aufgehoben! Den Bestsellercheck hat dieser Roman bestanden!

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Jack Reacher bemühte sich, harmlos auszusehen, was ihm mit seiner großen, massigen Gestalt und der gebrochenen Nase nicht leicht fiel. Doch dann hält ein Auto um ihn mitzunehmen. Zwei Männer und eine Frau sitzen im Wagen. Nach der Kleidung zu Urteilen waren es Kollegen, schloss Reacher daraus das alle einheitliche Kleidung trugen. Doch die zwei Männer sind auf der Flucht, da sie einen Mord begangen haben. Ich muss sagen das es mein erster Jack Reacher Roman ist. Denn Film hatte ich schon geschaut und wusste es auch Bücher gibt. Der Anfang war sehr interessant und spannend, doch zum Ende hin ging die Spannung etwas verloren. Aber zum Glück war die Action dann vermehrt vorhanden die einiges gerettet hat und zum Glück kam die Spannung wieder auf. Bis zum Schluss war es sehr interessant, mit vielen Geheimnissen gespickt. An manchen Stellen fand ich es etwas übertrieben. Doch ich werde mir jetzt erst einmal die ersten Bänder der Reihe holen. Man sollte nicht gerade mit Band 16 einer Reihe anfangen. Obwohl ich wirklich kein Problem hatte der Geschichte zu folgen.

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Für Fans der Jack Reacher Reihe ist Der Anhalter höchstwahrscheinlich eine herbe Enttäuschung. Mir bescherte das Buch jedoch ein paar angenehme Lesestunden und nahm mich mit auf eine nächtliche Reise durch die USA, die zumindest phasenweise überzeugte.

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Mehr durch Zufall gerät Jack Reacher in eine kuriose und gefährliche Autofahrt, dessen Ausgang noch ungewiss ist. Als Reacher per Anhalter versucht nach Virginia zu gelangen, wird er von einem ungleichen Team mitgenommen. Vorne im Auto sitzen zwei Männer, McQueen und King, die so überhaupt nicht zu der Dame auf der Rücksitzbank zu passen scheinen. Im Verlauf der Fahrt wird Reacher schnell klar, dass hier einiges im Argen liegt. Doch ist es dann schon zu spät? Im 17. Roman aus der Jack-Reacher-Reihe erzählt Lee Child ein weiteres spannendes Abenteuer des Actionhelden, der durch seine lockere, aber äußerst berechnende Art und Weise überzeugt und den Leser regelrecht an die Seiten bannt. Im Original ist das Buch unter dem Titel „A Wanted Man“ erschienen. Auch in diesem Band wird die Rolle des Jack Reachers zu einem zentralen Fixpunkt, denn um ihn herum ereignen sich die Geschehnisse in der Geschichte. Er ist auch in diesem Part ein sehr interessanter Mensch, der nur die Informationen von sich preis gibt, die er geben möchte. Seine Verschlossenheit ist ein fester Bestandteil seiner Charakterisierung. Trotz allem ist er überzeugend und passt perfekt in die Rolle des groben, aber gerechten ehemaligen Militärpolizisten ohne festen Wohnsitz. Die Geschichte beginnt gleich mit Jack Reachers Versuch einen Wagen zum Anhalten zu bewegen. Damit ist ein perfekter Anfang gelungen, denn der Leser ist direkt mitten im Geschehen. Neueinsteiger der Reihe müssen die vorherigen Bände nicht kennen, denn jeder einzelne Teil erzählt eine in sich abgeschlossene Handlung. Also eignet sich das Buch sehr gut auch für Quereinsteiger, die einfach mal einen Blick auf die Abenteuer des Jack Reachers werfen wollen. In diesem Roman wird relativ schnell ein hoher Spannungsbogen aufgebaut, der sich während der gesamten Lesezeit hält. Immer wieder zaubert Lee Child ein paar kleine und größere Überraschungen aus dem Gepäck, so dass es nicht von vornherein klar ist, wie die Geschichte ausgehen könnte. Das Werk ist aufregend und lebendig erzählt, die Handlung gut durchdacht und voller Ideen. Dennoch fehlt gerade im letzten Drittel das gewisse Etwas, wenn Reacher hier erneut zum Alleinretter mutiert und sich von den anderen Protagonisten absetzt. Hier wird aus der zu Beginn sehr flüssigen und leichten Erzählweise leider ein etwas zähes und ermüdendes Leseerlebnis. Die gerade zu Anfang große Dramatik kühlt sich nach der ersten Hälfte etwas ab und wechselt dann in einen anderen Stil. Dennoch bleibt die Spannung erhalten, wenn sich auch die Handlung ein wenig verändert. Fazit: Trotz kleiner Defizite ist auch dieser Roman ein wahrer Thriller, der von der ersten bis zur letzten Seite für gute Unterhaltung sorgt. Jack Reacher ist ein Mann, der mit Nerven aus Stahl jeden Leser überzeugt und so für ein ideales Lesevergnügen sorgt. Von mir gibt es eine klare Empfehlung und die Vorfreude auf neue Werke von Lee Child.

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