Leserstimmen zu
Der Sog der Schwerkraft

Gae Polisner

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Von einem Tag auf den anderen beschließt Nicks Vater, seinen übergewichtigen Hintern von der Couch zu schälen und sich auf eine Pilgerreise zu begeben. Nick findet, dass sein Dad ihn und seine Mutter im Stich lässt, und nicht nur sie, sondern auch Nicks besten Freund Scoot, der mit einer schweren Krankheit zu kämpfen hat, die ihn mittlerweile jeden Tag aus dem Leben reißen könnte. Zwar versucht sein Vater, per Mail Kontakt mit Nick zu halten, doch für Nick reicht das nicht, zumal Scoot immer einen wichtigen Pfeiler in seinem Vater hatte – denn Scoots eigener Erzeuger hat sich schon früh aus dem Staub gemacht, als sich herausstellte, dass sein Sohn eher geringe Überlebenschancen hat. Als dann plötzlich Jaycee auftaucht und Scoot ausgerechnet verspricht, ihm seinen letzten Wunsch zu erfüllen und für ihn seinen leiblichen Vater zu finden, glaubt Nick, er sei im falschen Film. Doch Jaycee lässt nicht locker, sodass Nick irgendwann einwilligt, sich mit ihr auf die Suche zu machen. Dass er an dem überdrehten Mädchen durchaus auch großen Gefallen findet, ist bei dieser Entscheidungsfindung nicht ganz irrelevant. Also stürzt sich der 15-Jährige in ein Abenteuer, das nicht nur ihn an seine Grenzen bringt und so manche Überraschung – in positiver und negativer Hinsicht – bereithält. Heutzutage hervorstechende Jugendromane zu schreiben, die dem Leser im Gedächtnis bleiben und gut unterhalten können, ist wirklich keine leichte Aufgabe. Gae Polisner versucht ihr Bestes und spricht in "Der Sog der Schwerkraft" zahlreiche Themen an, mit denen man sich als Heranwachsender mehr oder minder gezwungenermaßen beschäftigen muss. Da geht es nicht nur um Liebe, sondern auch um das Verlassenwerden, um das Kennenlernen des eigenen Körpers, um Verluste und Gewinne und darum, dass man eben manchmal nicht der Superheld ist, sondern sich im unteren Drittel der sozialen Nahrungskette befindet. Besonders die Tatsache, dass die Charaktere keine überragend strahlenden Persönlichkeiten sind, macht sie so sympathisch und authentisch – auch wenn sie im Großen und Ganzen recht blass bleiben. Vor allem Protagonist Nick bewegt sich hart an der Grenze, während Scoot und Jaycee immer wieder zwischendurch ihre Glanzmomente und können mit ihrer Liebeswürdigkeit überzeugen. Leider tröstet das nur bedingt über die eher handlungsarme Geschichte hinweg, denn Nick ist größtenteils mit sich selbst beschäftigt, obwohl sein bester Freund im Sterben liegt. Möglicherweise ist dies aber auch ein lebensnaher Verteidigungsmechanismus, um sich nicht mit dem bevorstehenden Verlust befassen zu müssen, der direkt auf das Weggehen seines Vaters zu folgen droht. Zwar begeben sich Jaycee und Nick auf eine Reise, die führt allerdings nicht – wie man bei einem Road-Trip vermuten würde – quer durch Amerika, sondern nur in einen nahegelegenen Ort. Und die Fahrt mit dem Bus kann man auch nicht unbedingt als Abenteuer bezeichnen, auch wenn sich auf dem Rückweg ein kleiner Schreckmoment ereignet – den beide jedoch quasi mit einem Schulterzucken abtun und dann seelenruhig weiterschlafen. Gae Polisners Roman hat also durchaus einige Schwachstellen und ist als Gesamtwerk nicht wirklich rund. Trotzdem können Nick und Jaycee sicherlich den einen oder anderen Leser auf ihre Seite ziehen und ihnen auf den 256 Seiten ganz annehmbare Unterhaltung liefern. Für Erwachsene ist dieser Jugendroman wahrscheinlich eher nichts und eignet sich höchstens als nette Lektüre für zwischendurch. Einzig die angesprochenen Themen könnten möglicherweise für etwas Nachhall sorgen und zumindest die anzusprechende Zielgruppe kann bestimmt den einen oder anderen Rat fürs Leben daraus ziehen. Insgesamt ist dieses Debüt ein solides Stück Literatur, das ernste und spaßige Szenen miteinander verbindet, doch viel mehr als ein wenig Zeitvertreib bleibt am Ende leider nicht übrig. Trotzdem dürfte dieser Roman nicht der letzte sein, den Gae Polisner veröffentlicht, denn die Stimmen in Amerika waren durchweg positiv und lobpreisend – vielleicht klappt das auch mit dem nächsten Roman, der ins Deutsche übersetzt wird. Potential ist vorhanden und der Grundsatz kann sich ebenfalls lesen lassen. Es bedeutet womöglich einfach nur ein bisschen mehr Arbeit, um auch den deutschen Kritiker wirklich zu überzeugen. Fazit: In ihrem Debütroman "Der Sog der Schwerkraft" greift Gae Polisner viele Themen auf, mit denen sich Heranwachsende so auseinander setzen müssen. Die authentischen, wenn auch etwas blassen Charaktere bringen dem Leser das Leben als Jugendlicher nahe, auch wenn die Geschichte selbst nicht viel Handlung mit sich bringt. Ein wirkliches Road-Movie darf man hier nicht erwarten, aber doch ein Entdecken verschiedener Wahrheiten, des eigenen Körpers, der Liebe und den Eigenheiten des Lebens. Eine nette Lektüre für zwischendurch, die nicht unbedingt konstant unterhält, aber durchaus ihre Anhänger finden kann. Wertung: 3,5 von 5 Schwertpaaren Handlung: 3 / 5 Charaktere: 4 / 5 Lesespaß: 3.5 / 5 Preis/Leistung: 3.5 / 5

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Nachdem sich Nicks Vater davon gemacht hat, ist seine Familie dabei, auseinander zu brechen. Dann liegt auch noch sein bester Freund Scoot im Sterben. Plötzlich taucht dieses Mädchen mit Augen wie ein Husky, Jaycee Amato, auf. Sie hart dem Scoot versprochen, ihn seinem letzten Wunsch zu erfüllen. Und dafür braucht sie Nick. Beide machen sich ausgerüstet mit der Weisheit von Yoda und der Geschichte von John Steinbeck auf einen Road-Tripp, um Scoots Vater zu finden. Auf dieser schwierigen, aber wunderschönen Reise wird Nick reifer, reicher und weiser und findet die große Liebe. Meinung „Damit will ich sagen, sosehr ich auch versuche, das Ganze einzugrenzen, war es vielleicht doch nicht nur eine Sache, die mich zu Jaycee Amato und dem verrücktesten Wochenende meines Lebens geführt hat.“ (S. 13) Schreibstil Der Schreibstil war sehr locker und jugendlich. Das passte perfekt, denn die Geschichte wird uns in diesem Fall von Nick selbst erzählt. Ich konnte mich super schnell in das Buch finden und es hat Spaß gemacht, Nick und Jaycee zu begleiten. Charaktere und Geschichte Nick’s Vater liegt seit Jahren nur noch auf der Couch und wird immer schwerer und schwerer. Bis er eines Tages beschließt, aufzustehen und hunderte von Meilen bis nach New York zu laufen. Nick findet er lässt ihn und die Familie im Stich und weigert sich, seine Mails zu lesen. Und besonders findet er, dass er den Scoot im Stich lässt. Der Scoot ist sein bester Freund und leidet an einer unheilbaren Krankheit, wegen der er jeden Tag sterben könnte. Der Vater von Scoot hat sich früh aus dem Staub gemacht, weil er damit nicht klar kam und Nick’s Vater war eine Art Ersatz. Mitten in dieser turbulenten und schweren Zeit lernt er Jaycee kennen, die etwas eigenwillig und sehr quirlig ist. Sie hat Scoot versprochen, gemeinsam mit Nick seinen Vater zu finden. Gemeinsam machen sich die zwei auf zu einem Trip. Dieser ist für mich aber, wie im Klappentext angekündigt, nicht wirklich ein Road-Tripp. Die zwei fahren fünf Stunden in einem Bus nach Rochester und wieder zurück. Dort übernachten sie zwei Tage und das wars. Es war also eher ein Kurztrip, statt ein Abenteuer auf der Reise quer durch die Staaten. Leider fand ich das ganze auch sehr Handlungsarm, es passiert nicht wirklich viel auf diesen 250 Seiten. Ein abenteuerlicher und das Leben umkrempelnder Road-Trip sucht man leider vergebens. Die Charaktere sind alle etwas blas geblieben. Nick ist ziemlich mit sich selbst beschäftigt, einer der Gründe, warum nur wenig Handlung passiert. Vielleicht ist das aber auch seine Art Schutzmechanismus vor dem Verlassen werden. Jaycee und Scoot bringen dagegen Farbe in das Ganze bleiben aber insgesamt auch blas. Gut gefallen hat mir allerdings, dass alle drei nicht zu diesen typischen, klischeehaften Highschool-Teens gehören, wie man sie sonst oft antrifft. Sondern eher die Aussenseiter sind, aber auch hier ohne das Gae Polisner groß in die Klischee-Kiste gegriffen hat. Gae Polisner hat versucht, viele für die Zeit der Jugend typische und wichtige Themen zu verarbeiten. Wie das Auseinandersetzen mit dem eigenen Körper, die erste Liebe, Verlassen werden und Kennenlernen. Vielleicht war es einfach in allem etwas zu viel und der rote Faden ging dadurch verloren. Gut gefallen haben mir aber die Yoda-Zitate und das die Beiden auf ihrem Trip das Buch Of Mice and Men von John Steinbeck lesen. Fazit Gae Polisner konnte mich lediglich mit dem Schreibstil zu Hundertprozent überzeugen. Die Charaktere waren für mich blas, aber im Grundsatz dennoch gut gelungen. Ganz ohne Klischees. Mir hat es etwas an Handlung und vor allem, am versprochenem Road-Tripp gefehlt. Alles in allem für Erwachsene eher eine nette Lektüre für Zwischendurch. Das Buch ist eines der Jugendbücher, die vermutlich nur diese Zielgruppe genießen und Tieferes daraus ziehen kann. Im Gesamt sind die Ansätze aber gut und deshalb gibt es drei von fünf Herzen.

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Eine Reise in Zukunft und Vergangenheit

Von: Sandra Hausser aus Raunheim

24.05.2014

In Nicks Leben geht es bunt zu, nicht das es schon reichen würde sich durch den Alltag eines Teenagers quälen zu müssen. Er hat einen Bruder Jeremy der ein regelrechter Kotzbrocken ist. Dazu gesellt sich ein Vater, der ein Schwergewicht ist, sich nie bewegt und ständig die Couch belagert. Nick hat außerdem einen guten Freund und Nachbarn Reginald, den alle The Scoot nenne, weil er Reginald nicht ausstehen kann. Scoot ist sehr krank, er leidet unter Progerie und wird bald sterben. Die Tatsache das Nick diese Konsequenz schon lange vor Augen hat, macht es kein Stück leichter. Scoot hängt oft bei Nicks Vater ab, und als die Lage seines Freundes sich verschlimmert, Nick sich bei einem Sturz vom Wasserturm das Bein bricht, und seine Mutter deswegen einen Streit vom Zaun bricht, haut Nicks Vater ab. Genauer gesagt begibt er sich auf Wanderschaft, zurück in seinen geliebte Stadt New York. Er geht zu Fuß, damit seine Kilos purzeln und sendet seinem Sohn auf dem Weg dorthin E-Mails, die ungelesen in einen Ordner wandern. Als ein Fernsehteam zum Interview zum Thema Abnehmen beim Wandern in Nicks Elternhaus erscheint, lernt er Jaycee näher kennen und erfährt, das auch sie mit The Scoot befreundet ist. Gemeinsam beschließen sie dem Jungen seinen letzten Wunsch zu erfüllen und seinen Vater zu suchen. Die Reise beginnt, als The Scoot bereits verstorben ist (ein zweiter Schlaganfall kostete ihm in Schlaf das Leben), aber sie hat trotzdem ihre Berechtigung, denn nun muss Scotts Vater die Hinterlassenschaft seines Sohnes übergeben werden. Fazit: Die Zusammenfassung der Geschichte klingt vielleicht zunächst etwas verwirrend. Das mag daran liegen, das in der Story von Der Sog der Schwerkraft einige Handlungsstränge zusammenlaufen. Man wird über den E-Mail Verkehr zwischen Vater und Sohn auf dem Laufenden gehalten, beobachtet die feinen Sprösslinge der ersten Liebe zwischen Nick und Jaycee, und erfährt mehr über die Freundschaft von The Scoot und Nick. Die Sprache des Buches ist der von Teenies in dem Alter angepasst und ich hatte zuerst Mühe, mich in den Schreibstil einzufühlen. Weil sich die Geschichte aber zu Anfang rasant entwickelt, hat es nicht lange gedauert, bis ich bei den Jugendlichen war. Einzig der Tod von The Scoot war mir zu wenig beachtet. Man erfährt im nächsten Kapitel, dass der Junge verstorben ist. An dieser Stelle hätte ich mir einen etwas andere Art der “Übermittlung” gewünscht. Ansonsten gefiel mir die Geschichte sehr gut, die jeweiligen Gefühle in Situationen konnte ich gut nachvollziehen. Besonders The Scoot wächst einem rasch ans Herz, denn er ist trotz seines schweren Schicksals so positiv um tapfer.

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Ein einzigartiges Buch

Von: Linda Zickler

24.05.2014

Das Buch "Der Sog der Schwerkraft" von Gae Polisner hat mir wirklich gut gefallen. Der Inhalt: Nick hat es zur Zeit nicht leicht. Sein Vater hat beschlossen, nach New York zu wandern, um "sich selbst zu finden" und sein bester Freund der Scoot liegt im Sterben. Bald lernt Nick Jaycee kennen, die ebenfalls mit dem Scoot befreundet ist. Scoot`s letzter Wunsch ist es, seinen verschollenen Vater zu finden und ihm ein wertvolles Buch zurück zu bringen, was er dem Scoot gegeben hat. An seiner Stelle machen sich Nick und Jaycee auf, um Scoots unbekannten Vater zu finden. Eine aufregende Reise beginnt, die nicht ganz ohne Probleme verläuft. Allgemeines: Von der Autorin Gae Polisner hatte ich noch nie etwas gehört, doch schon die Zusammenfassung hat mich neugierig gemacht. Die Sprache war etwas eigensinnig und man musste sich erst daran gewöhnen, doch sie machte das Buch wahrhaftig zu etwas besonderem. Ich fand es gut, dass die Schrift etwas größer war und dass das Buch in nicht zu lange Kapitel gegliedert war. Das Cover ist schön gestaltet, nur leider konnte ich keinen Zusammenhang zwischen dem Inhalt des Buches und dem Titel herstellen. Die Charaktere: Nick ist der Sprecher in der Geschichte. Er wirkt unsicher, da er sehr von Jaycee abhängig ist. Dennoch wurde die Freundschaft zu dem Scoot gut dargestellt. Es war nachvollziehbar, dass er auf seinen Vater sauer war, da er die Familie verlassen hatte. Seine Beziehung zu Jaycee war amüsant und einfühlsam zugleich beschrieben, da sie seine große Liebe ist. Der Scoot versucht, auch wenn er bald sterben wird sein Leben zu leben. Ich fand es toll, wie Jaycee, Nick und Nick`s Vater ihn unterstützt haben. Sein Tod war nur mal kurz zwischendrin erwähnt, was ich sehr schade fand. Jaycee ist ein sehr lebendiges und verrücktes Mädchen. Ihre Beziehung zu Nick ist faszinierend und lustig dargstellt. Sie war so von der Sache überzeugt, Scotts Vater zu finden, dass Nick dazu nur Ja sagen konnte. Ohne sie wäre Nick nicht klar gekommen, er war von ihr abhängig. Nick`s Vater war am Anfang übergewichtig und hatte eines Tages beschlossen nach New York zu wandern. Als er die Familie verlassen hat, war Nick sauer auf ihn. Er hatte aber eine gute Beziehung zu dem Scoot. Am Ende nahm es jedoch eine überraschende Wendung im Restaurant. Kritik: Zuerst das was mir gefallen hat: Ich fand es gut, dass die Charaktere so detailreich beschrieben wurden. Die Geschichte an sich ist sehr speziell und einzigartig. Das Cover ist schön gestaltet und die Inhaltsangabe macht neugierig. Das Buch ist realistisch geschrieben. Der Abschiedsbrief von Scott war sehr berührend. Ich fand es auch gut, dass es Themen wie Liebe, Tod, Freundschaft und das Erwachsenwerden aufgegriffen hat. Was mir nicht so gut gefallen hat: Ich fand den Tod von dem Scoot jedoch zu kurz erwähnt. Und am Anfang des Buches auf den ersten Seiten war es schwer einen Zusammenhang zu erstellen. Die Zitae von Yoda waren etwas unpassend. Außerdem an den Stellen wo z.B. aus "Von Mäusen und Menschen" zitiert wurde, da hätte man sich kürzer fassen können. Allgemein war der Schreibstil sehr jugendgerecht und die Geschichte manchmal etwas zäh. Fazit: Vielen Dank das ich Testleser für dieses Buch sein durfte, es war lesenswert. Es ist auf jeden Fall anders als andere Jugendbücher. Dennoch war die Geschichte an manchen Stellen etwas schleppend.

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Der Sog der Schwerkraft

Von: Maxie Noack

20.05.2014

Mal ein etwas anderes Jugendbuch.Die Umgangssprache war gewöhnungsbedürftig, hat aber das Buch umso besonderer gemacht. Zuerst dachte man, die Geschichte hat eine einzige große Mission, nämlich Scoots Vater zu finden, aber je weiter man gelesen hat, desto mehr Missionen haben sich ergeben. Das Ende hat mir persöhnlich sehr gut gefallen, die Auflösung war überraschend und es gab eine große Veränderung. Ich schätze die detaillierten Beschreibungen der Charaktere, das Buch ist ehrlich und realistisch geschrieben, obwohl man an einigen Punkten sicher Abstriche machen kann. Achtung Spoiler ! Leider fand ich es sehr schade, dass Scooter ,,einfach so" mitten im Kapitel gestorben ist. Man hätte seinen Tod an den Anfang oder an das Ende des Kapitels setzen sollen. Der Tod kam zudem ziemlich überraschend, man hätte ihn fast überlesen. Der Abschiedsbrief von Scoot an Nick war aber dafür sehr berührend, denn obwohl Scooter nur seinen Vater finden wollte, hatte er es geplant zwei Menschen dabei zusammenzuführen, die sich bis dato noch nie gesehen hatten. Fazit: Insgesamt vergebe ich 4 von 5 Sternen für dieses Buch. Es hat mir gut gefallen, aber die Geschichte war leider an einigen Stellen nicht ganz durchsichtig.

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gewöhnungsbedürftiger Schreibstil

Von: Alexandra Vierke

18.05.2014

Als erstes muss ich erwähnen, dass ich Testleser für dieses Buch bin. Den Inhalt werde ich jetzt nicht noch mal widergeben. Jetzt zu meiner Bewertung: Ich muss sagen, dass mich diese Geschichte wirklich sehr berührt hat. Vor allem die Freundschaft von Scooter und Nick war glaubwürdig und ließ einen weiter darüber nachdenken. Jedoch hat der Schreibstil die Geschichte zäh wirken lassen und hat mir kein Lesevergnügen bereitet. Der Stil war dem 15-jährigen Nick angepasst, war allerdings oft sehr nervig beim Lesen. Schade. Es hatte wirklich großes Potential.

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Lesenswert

Von: Jul

15.05.2014

Die Autorin Gae Polisner war mir bisher nicht bekannt, aber nun ist mir Ihr Name ein Begriff, an den ich mich wohl noch in einigen Jahren erinnern werde. Die Erzählweise ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, aber nach ein paar Seiten war ich doch drin und konnte mich nur noch auf die Handlungen konzentrieren. Die Geschichte an sich ist etwas fragwürdig und etwas schleppend, beinhaltet jedoch wichtige Themen wie Liebe, Tod, Freundschaft, Familie und Selbstfindung… alles in einem lesenswert.

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Eine Reise die Leben verändert

Von: Corinna Pehla aus Dörverden

12.04.2014

In Nicks Leben geht es turbulent zu. Sein bester Freund, The Scoot, leidet an einer tödlichen Krankheit und hat nur noch eine kurze Lebenszeit vor sich. Zeitgleich nimmt sein übergewichtiger Vater Reißaus und versucht nicht nur zu Fuß bis nach New York zu wandern, sondern auch sein Leben zu verändern. Da kommt Jaycee gerade recht. Das selbstbewusste Mädchen mit den Husky-Augen, ist ebenfalls mit Scoot befreundet und beschließt, zusammen mit Nick, Scoots Vater zu suchen. Ein Road-Trip beginnt, der alles verändern wird... In das Buch „Der Sog der Schwerkraft“ musste ich mich zu Beginn noch etwas hineinfinden, da die Geschichte sehr locker vom Protagonisten Nick erzählt wird. Aber nach den ersten 15 Seiten habe ich mich in seine Sprache hineingefunden und war begeistert von diesem Jugendbuch. Aber von vorne... Von der Autorin Gae Polisner hatte ich vor Lesebeginn noch nichts gehört, allerdings machte mich diese Kombination aus Jugendbuch und Road-Trip sofort neugierig. Nick, als Erzähler dieser Geschichte, wird als unsicherer Junge beschrieben. Zumindest wirkt er auf mich so. Gleichzeitig muss er aber stark sein, denn neben einem sehr übergewichtigen Vater, der nicht vom Sofa kommt, hat er auch einen besten Freund und Nachbarn. Und ausgerechnet dieser Freund, The Scoot genannt, leidet an einer seltenen und unheilbaren Krankheit. Mir hat gefallen, dass Nick zwar klar ist was mit Scoot passiert und trotzdem ist es natürlich immer noch etwas anderes, zu sehen, dass er rapide weniger wird. Dies hat Gae Polisner sehr gut und auch für Jugendliche spürbar beschrieben. Ich muss zugeben, mehr als einmal hatte ich hier eine Gänsehaut und Tränen in den Augen. Aber das Buch zeichnet vor allem durch die Reise von Nick und Jaycee aus. Beide machen auf diesem Trip eine Wandlung durch, werden erwachsen und wachsen auch über sich hinaus. Dies hat mir einfach gut gefallen, zumal alles sehr leise beschrieben wird. Sie sind hier auf den Suche nach Scoots Vater und das Ungewisse über dessen Ausgang ist nicht nur in Bezug auf Scoot greifbar, sondern auch bei Nick und Jaycee spürbar, die beide ebenfalls einen Anker im Leben suchen. Ihr merkt, es geht nicht nur um den kranken Freund und seinen verschwundenen Vater, sondern auch um das Erwachsenwerden und um den Weg, den jeder im Leben gehen möchte. „Der Sog der Schwerkraft“ ist mit seinen 256 Seiten nicht nur perfekt für einen Lesetag, sondern macht auch den Augen, durch einen größeren Schriftgrad, Freude. Mir hat es gefallen. Mein Fazit: Ein Jugendbuch, das anders ist als andere. Ein Schreibstil, der nach kurzer Zeit gut unterhält und eine Geschichte, die berührt.

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