Rezensionen zu
50 Künstler, die man kennen sollte

Thomas Köster, Lars Röper

50, die man kennen sollte... (3)

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Mit diesem Buch erhält man eine Übersicht über 50 Künstler, die man unbedingt kennen sollte, angefangen bei Giotto Di Bondone (1266) über Rembrandt (1606) bis hin zu Joan Miró oder auch Joseph Beuys. Die einzig weibliche Künstlerin im Buch, die vorgestellt wird, ist Frida Kahlo - ob dies wegen ihrer Bekanntheit der Fall ist oder wegen ihrem Spiel mit den Geschlechterrollen, habe ich so nicht herausfinden können.⁣⁣ Mit diesem Buch bekommt man nun die 50 wichtigsten Künstler mal vorgestellt, was mir sehr gut gefällt, denn so bekommt man tolle Einblicke und eine schöne Übersicht. Das Buch ist so gestaltet, dass man immer mal wieder hineinlesen kann, es also nicht zwingend am Stück lesen muss. Vorn und hinten findet man eine Timeline, anhand dieser ist aufgeführt, welcher Künstler wann lebte und agierte. Finde ich für einen Überblick wirklich recht praktisch.⁣⁣ ⁣⁣ Die einzelnen Seiten sind so gestaltet, dass man auf der linken Seite oben die Nr. des Künstlers in der 50er Folge findet, direkt daneben den Namen des Künstlers. Unter der Nummernangabe kann man dann eine Zusammenfassung in zwei, drei Sätzen über das Leben des Künstlers lesen, findet direkt darunter ein Bild/Foto von ihm, sowie einen kurzen Lebenslauf mit den wichtigsten Punkten bzw. Stationen. Direkt daneben findet man einen ausführlichen Text über das Wirken und das Leben des Künstlers, auf der gesamten Seite daneben, manchmal auch noch auf der übernächsten Seite, ist ein Werk des Künstlers abgedruckt, gelegentlich auch mehrere.⁣⁣ ⁣⁣ Die Texte habe ich als verständlich und sehr informativ, aber nicht langweilig empfunden. So erfährt man eben einiges über das Schaffen der verschiedensten Künstler, über ihr Leben und ihre Werke. Auch geben die abgedruckten Bilder einen tollen Einblick, denn nicht von jedem Künstler kennt man unbedingt ein Bild. (Natürlich sind auch die bekannten Werke abgedruckt, beispielsweise „Das Mädchen mit dem Perlenohrring“ von Jan Vermeer, „Der Wanderer über dem Nebelmeer“ von Caspar David Friedrich oder auch „Die Beständigkeit der Erinnerung“ von Salvador Dalí.)⁣⁣ ⁣⁣ Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen, da man einen tollen Einblick in die Welt der Künstler bekommt, es kein langweiliges Buch ist, sondern man mit den informativen Texten viel erfährt. Man muss das Buch nicht zwingend am Stück lesen, sondern kann es immer mal wieder zu Hand nehmen, wenn einem gerade danach ist. Und man erfährt eben so viel über die Künstler, kann es auch als Nachschlagwerk nutzen. Hinten im Buch findet man auch noch ein Glossar, hier sind wichtige Begriffe aus der Kunst verständlich erläutert - sehr praktisch, wie ich finde.⁣⁣ ⁣⁣ Ich kann dieses Buch wirklich nur empfehlen, wenn man ein Interesse an Kunst und den verschiedenen Künstlern hat. Sicher ist es schwierig, sich für 50 Künstler zu entscheiden und so fehlen hier garantiert welche, aber das ist eben immer so, bei solch einer Zusammenstellung. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen.⁣⁣

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Die beiden Bildbände 50 Künstler die man kennen sollte und 50 zeitgenössische Künstler, die man kennen sollte bieten dem Neuling und Kunstinteressierten jeweils einen gut verständlichen Einstieg... Mehr unter: https://meinkunstbuch.wordpress.com/2020/01/05/50-zeitgenoessische-kuenstler-die-man-kennen-sollte/

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Das Buch ist klar gegliedert und nach Epochen und Geschichtsdaten aufgebaut. Auf den Vorsatzseiten ist ein Zeitstrahl abgebildet, auf dem alle fünfzig besprochenen Künstler eingeordnet sind. Diese sind gut über die Kunstepochen verteilt. So ist der erste Künstler „Giotto di Bondone“, der als Wegbereiter der italienischen Renaissance gilt. Künstler Nr. 50 ist David Hockney, Künstler der Pop-Art. Leider endet die Bandbreite bei der Malerei der Gegenwart und es werden keine zeitgenössischen Künstler wie z. B. Jeff Koons oder Ai Weiwei besprochen. Mir fehlen in der Auswahl Künstlerinnen. Die einzige Vertreterin ist Frida Kahlo. Wo bleiben Paula Modersohn-Becker, Niki de Saint Phalle oder Hannah Höch? Die Texte sind immer ähnlich aufgebaut und es gibt jeweils einen einseitigen Abriss zur Biografie und den Werken der Künstler. Dazu werden je nach Bedeutsamkeit ein oder mehrere Werke (jedoch nicht mehr als drei Seiten) gezeigt. Mir gefällt, dass die abgebildeten Kunstwerke immer auf einer kompletten oder sogar Doppelseite abgebildet werden. Insgesamt ist das Buch in einer glänzenden Flexobroschur eingebunden, für das Format und die Seitenanzahl vollkommen in Ordnung. Auf der Verlagsseite wird das Buch als „Das ideale Einsteigerbuch für alle Kunstinteressierten: Die größten Künstlerpersönlichkeiten in einem Band.“ beworben. Ich finde, dass die Auswahl der Künstler gut gelungen ist und es daher nicht nur ein Buch für „Kunsteinsteiger“ ist. Es bietet ein schöne Übersicht über die Kunstgeschichte und -entwicklung.

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