Leserstimmen zu
Ein Schatten von Verrat und Liebe

Diana Gabaldon

Die Highland-Saga (8)

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"verfranst"

Von: Luca S.

24.01.2017

Die ersten Bände der Saga habe ich verschlungen und mit Spannung jede Neuerscheinung erwartet, mir die teuren Hardcoverausgaben gekauft! Das Fieber hat sich gelegt. Bei Band Sieben habe ich mich schon schwer getan, mich durch die zum Teil zähen Abhandlungen geschleppt. Band Acht habe ich nur der Vollständigkeit halber gekauft, auch schon nur noch als Paperbackausgabe. Er lag nun schon eine Weile auf dem Stapel der ungelesenen Bücher und ich habe mir diesen Winter ein Herz gefasst und diesen Teil in Angriff genommen. Er hat mehr Schwung als der siebte Teil, jedoch hat mir der amerikanische "Geschichtsunterricht" zum Teil sehr viel Geduld abverlangt und nur daß ich wissen wollte wie es ausgeht, hat mich durchhalten lassen. Naja, was soll ich sagen, Cliffhanger, es soll wohl noch weitergehen! Klar kann man/frau aus spannenden Erzählsträngen einzelne Fäden neu verknüpfen, Neues spinnen, aber irgendwie hat sich für mich alles "verfranst"... Bitte, liebe Diana, ein würdiges Ende!

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„Ein Schatten von Verrat und Liebe“ von Diana Gabaldon ist inzwischen der 8. Band der Highlandsaga. Vorbände: „Feuer und Stein“ Band 1, erschienen 05.05.2015 „Die geliehene Zeit“ Band 2,, erschienen 02.11.2015 „Ferne Ufer“ Band 3 erschienen 01.05.2004 „Der Ruf der Trommel“ Band 4, erschienen 01.05.2004 „Ein Hauch von Schnee und Asche“ Band 6, erschienen 10.04.2007 „Echo der Hoffnung“ Band 7, erschienen 16.05.2011 „Ein Schatten von Verrat und Liebe“ Band 8, erschienen 19.10.2015 Autoreninfo: Diana Gabaldon wurde 1952 in Arizona geboren. Sie studierte Ökologie, Tiefseebiologie und Zoologie. 1991 erschien ihr Erstlingsroman „Outlander“ zu deutsch „Feuer und Stein“. Sie ist verheiratet und lebt mit ihrem Mann und drei gemeinsamen Kindern in Scottsdale im US-Bundesstaat Arizona. Inhalt: Wie aus den Vorbänden gewöhnt gibt es auch hier einen Mix aus Historie, Romantik und Zeitreise. Im Jahr 1778 herrscht immer noch Krieg in Amerika, Claire Fraser glaubt das Jamie bei einer Überfahrt von Schottland nach Amerika verunglückt ist, um einer Verhaftung zu entkommen sieht sie sich gezwungen Lord John Grey zu ehelichen. Dann steht eines Tages doch der todgeglaubte Jamie vor der Tür. Im Jahr 1980 Jemmy, der Sohn von Briannas und Roger wurde entführt. Beide vermuten ihn in der Vergangenheit und hüpfen durch die Steine. Leider suchen sie dort vergeblich nach ihm. Meinung: Diana Gabaldon hat einen sehr detaillierten Schreibstil, das läst zwar manche Szenen sehr bildhaft und lebendig werden, zieht sich so aber enorm in die Länge und geht zu Lasten der Spannung. Die Handlung wechselt zwischen Spannung und langweilig, es gibt hier ein auf und ab. Der Einstieg ist gut gelungen, spannend und liest sich schnell, dann wird es zur Mitte hin langatmig und stellenweise langweilig, man muss etliche Seiten überwinden damit es wieder spannend wird. Hier wäre eine Orientierung am Wesentlichen schön gewesen. Auch die Schrift ist mir etwas zu klein und es war sehr anstrengend zu lesen. In Kürze: Schreibstil: Detailreich, Szenen wirken zwar lebendig was aber zu Lasten der Spannung geht Charaktere: wirken vertraut, realistisch und authentisch Inhalt: gemischt, einige Stellen zäh und langweilig, andere wiederum spannend und fesseln Fazit: auf der einen Seite spannend, dann wieder langatmig und langweilig

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Tja, was soll ich sagen - ich hatte mich sehr darüber gefreut, den nächsten Band der Highlander-Saga zu lesen, da mir die bisherigen Bände sehr gut gefallen hatten und danke in dem Zusammenhang der Verlagsgruppe Randomhouse für die Zurverfügungstellung des Rezensionsexemplares. Vorab: der Schreibstil von Diana Gabaldon ist genauso gut wie auch in den vorherigen Büchern. Dass sie dicke Bücher schreibt, war mir auch bekannt, und ich mag sowas sogar sehr gerne. Dadurch, dass es zum Vorband eine sehr lange Pause gegeben habe, hatte ich damit gerechnet, dass ich mich einlesen muss, bis ich wieder alle Personen intus habe - das war aber gar nicht so schlimm, mein Personengedächtnis war recht rasch wieder da. Aber: Ich habe mich trotzdem durchgequält. Die Handlung war viel zu ausführlich geschrieben, zuviel Drumherum und Schilderungen des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges. Zuviel Nebenpersonen - bei den vielen Nebenerzählsträngen von Ian und William, Roger und Brianna und noch anderen mehr habe ich die tatsächliche Handlung ein wenig aus den Augen verloren und musste mich wirklich zwingen, weiterzulesen, weil sie mich nicht so gefesselt hat, wie ich es von den vorherigen Bänden gewohnt war. Und spätestens als eine weitere Zeitreise passierte und die Person wieder in einer komplett anderen Zeit angekommen war, musste ich wirklich aufpassen, um den Überblick nicht zu verlieren. Ich habe den Eindruck, dass in Band 8 ein wenig die Luft draußen ist, und dass hier mehr aufgebauscht wurde, um trotzdem ein dickes Buch zusammenzubringen. Und aus dem Ende habe ich sehr den Eindruck, dass es auch noch einen Band 9 geben wird. 3,5 Punkte vergebe ich trotzdem, vor allem wegen des wirklich guten Schreibstils. ich kann nur hoffen, dass dann der geplante Band 9 kürzer und dafür interessanter in der Handlung wird und sich nicht so zieht wie ein Kaugummi.

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Macht neugierig

Von: funne

29.12.2015

Als ihr totgeglaubter Ehemann Jamie wieder zu ihr zurückkehrt, kann Claire es kaum fassen. Sie ist überglücklich. Leider haben sich in der Zwischenzeit auch einige Komplikationen ergeben: Claire hat nämlich seitdem Jamies Freund John geheiratet, um einer Festnahme zu entgehen. Ganz abgesehen davon ist ganz Amerika in Aufruhr: Britische Truppen landen an der Küste und wollten die Rebellion niederschlagen. Claire, die aus "der Zukunft" kommt und weiß, dass die Rebellen die gewünschte Unabhängigkeit gegenüber der britischen Krone erreichen werden, findet sich nun mitten im Unabhängigkeitskrieg wieder und muss ihren zum Kampf verpflichteten Ehemann in die Schlacht folgen, wo sie als erfahrene Ärztin die Verwundeten pflegt. Meine Meinung: Zu Beginn sollte ich vielleicht erwähnen, dass dies mein erstes Buch der Reihe ist, und auch mein erstes Buch von Diana Gabaldon. Dementsprechend schwer war es, mich mit den abertausenden Charakteren und deren Relationen zurechtzufinden. Aber dank eines wahnsinnig verzweigten Stammbaums habe ich den Überblick behalten können. Was die Spannung angeht, muss ich sagen, dass es nie wirklich langweilig war. Immer ist irgendetwas passiert, vielleicht sogar unlogisch oft. Die Menschen in diesem Buch kommen wirklich selten zum Durchatmen. Aber das finde ich nicht schlecht. Denn das Buch hat fast tausend Seiten, und da sollte es nicht langweilig sein. So richtig gepackt hat es mich dann aber ehrlich gesagt erst ab ca. Teil fünf. Während ich es dafür angenehm zu lesen fand und mich die Charaktere sehr in ihren Bann gezogen haben, habe ich mir dann ab besagtem Teil fünf sofort alle vorherigen Bücher hergewünscht, damit ich lesen konnte, wie alle sich kennengelernt haben, und damit ich die ganzen Geschichten, die rückblickend erwähnt wurden, selber erleben konnte. Vor allem ist die Sache mit dem Zeitreisen im achten Band der Reihe wohl schon so selbstverständlich geworden, dass es kaum erwähnt wird. Ich würde sehr gerne wissen, wie Claire überhaupt ihre Gabe entdeckt hat und auf die Idee gekommen ist bzw. wie es dazu kam, dass sie in genau dieser Vergangenheit gelandet ist und sie Jamie kennen und lieben gelernt hat. Und wie es kommt, dass Brianna in einer anderen Zeit lebt als sie, gemeinsam mit Menschen aus wieder anderen Zeiten :D Wie gesagt, es ist oft verwirrend, wenn man die Vorgeschichten und die Verbindungen zwischen den Menschen nicht kennt... aber man kommt gut hinterher. Nicht, dass ich gerade allen empfehle, mit dem achten Teil anzufangen, nein. Aber für mich (es war keine Absicht, so ganz nebenbei erwähnt) war es okay und hat mich vor allem neugierig auf die anderen Bücher gemacht. Bestimmt fange ich die Reihe irgendwann an. Besonders toll an dem Buch fand ich den medizinischen Aspekt... Claire scheint eine Menge über unsere moderne Medizin zu wissen, da sie anscheinend Ärztin in unserer Zeit war, und es ist interessant zu lesen, wie sie Operationen ohne die ihr bekannten Mittel ausführt. Auch die Operationen an sich sind interessant und waren die herausragend spannenden Szenen in diesem Buch: Ein eingeklemmter Augenmuskel, eine Beinamputation, eine Kugel durch die Leber, und eine sogenannte Harnfistel. Irgendwie finde ich, dieser medizinische Aspekt gibt dem Buch eine individuelle Note, neben den Zeitreise-Aspekt. Aber auch der historische Hintergrund ist toll - den Unabhängigkeitskrieg mittendrin mitzuerleben! Fazit: Alles in allem ein seehr langes, gleichbleibend spannendes Buch, das mich aber erst recht spät gepackt hat. Ich weiß nicht, wie gut es im Vergleich zu den anderen Büchern der Reihe ist, aber mir hat es recht gut gefallen, da es einige interessante Aspekte beinhaltet, die das Buch besonders und interessant machen :)

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Band 8 der Highland-Saga Im Jahr 1778: Noch immer hat der Unabhängigkeitskrieg Amerika fest im Griff. Doch auch ein ganz persönlicher Schicksalsschlag hat das Leben von Claire Fraser erschüttert. Ihr geliebter Mann Jamie soll während der Überfahrt von Schottland nach Amerika ums Leben gekommen sein. Noch betäubt von dem Schmerz heiratet sie Lord John Grey, um einer Verhaftung zu entgehen. Doch plötzlich kehrt der todgeglaubte Jamie zurück, der nun fassungslos erfahren muss, dass sein bester Freund seine Frau geheiratet hat.... Auch für William Ransom, neunter Graf von Ellesmere und Ziehsohn von John Grey, ist nichts mehr so wie es mal war. Nun erfährt er seine wahre Herkunft... Im Jahr 1980: Auch Briannas und Rogers Leben gerät völlig aus den Fugen. Ihr Sohn Jemmy wird entführt und soll gewaltsam durch die Steine geschickt worden sein. Voller Angst und Sorge beschließt Roger seinen Sohn zu suchen. Noch ahnt er nicht, wo Jemmy wirklich ist und was er noch unglaubliches herausfindet... Dieses ist nur ein ganz kleiner Einblick in den 8. Band der großen Highland-Saga. Anders als seine Vorgänger geht es hier schon zu Anfang sehr turbulent zu. Der todgeglaubte Jamie erfährt von der Heirat zwischen Claire und John Grey, dann taucht auch noch William auf, der fassungslos der Wahrheit ins Gesicht sieht. Besonders spannend fand ich diesmal auch das große Drama,das sich bei Brianna und Roger abspielt. Mein Fazit: Wie schon gewohnt legt Diana Gabaldon auch hier wieder sehr viel Wert auf Details und lässt die Szenen sehr lebendig werden. Doch trotz des guten Schreibstils ist meine Meinung zu diesem Buch zweigeteilt. Gut gefallen hat mir, dass sofort am Anfang viel passiert. Sehr lesenswert fand ich auch den weiteren Weg von Brianna, Roger und ihren Kindern. Da warten einige Überraschungen! Leider gab es auch einiges, was mir nicht gefallen hat: Die Geschichte wird in der Mitte sehr langatmig und zäh. In den Wirren des Krieges gehen die Figuren und deren eigene Geschichten etwas unter. Leider ist das 'gewisse Etwas' in Band 7 und 8 etwas verloren gegangen. Schade! Dennoch: Schlecht ist "Ein Schatten von Verrat und Liebe" nicht, daher vergebe ich drei Sterne.

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Beginn zähflüssig, dann fesselnd

Von: Sylvia Möldner

12.08.2015

Ich habe mir letztes Jahr - gleich als der neue Band erschienen ist - ein Exemplar gekauft. Ich war so aufgeregt. Als ich zu lesen begann, kamen teilweise die Erinnerungen aus den Bänden zuvor wieder - durch die lange Wartezeit eine echte Herausforderung. Die ersten 200 - 300 Seiten haben sich sehr zähflüssig gelesen, so dass ich zwischendurch zu anderen Bücher gegriffen habe und diese gelesen habe und nur sporadisch in dem neuen Band gelesen habe. Da im Mai die Serie "Outlander" startete und ich natürlich nicht eine Folge verpasste, wurde ich immer neugieriger auf das Buch und packte für meinen Urlaub in diesem Jahr nur dieses Buch ein und gab mir das Ziel es zu lesen. Und was soll ich sagen - auf einmal fügten sich alle Puzzleteile zusammen und es lies sich flüssig und fesselnd und ich wollte es nicht mehr aus der Hand legen. Ich habe sogar bis tief in die Nacht gelesen. Nun habe ich es endlich geschafft - ein sehr schöner Band und ich würde jedem empfehlen es zu lesen und dabei zu bleiben auch wenn es am Anfang etwas zähflüssig ist. Ich bin jedoch der Meinung, dass auch dieser Band nicht der letzte war - es sind noch einige Schicksale offen geblieben. Ich denke es heißt, dass die Fans weitere Jahre warten müssen, wenn sie wissen wollen wie es weiter geht. Ist das richtig? Kurzgefasst: Auch bei diesem Buch ist es Diana Gabaldon gelungen den Leser mit die Welt von Jamie und Claire und all den anderen mitzunehmen. Es war wunderbar und ich bin schon kribbelig auf den nächsten Teil.

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Claire

Von: Jolande Georg

30.07.2014

Als ich 1995 zu dem Buch "Feuer und Stein" griff, ahnte ich nicht, daß ich buchstäblich süchtig werden würde nach den Abenteuern von Claire und Jamie. Nachdem ich jetzt alle 8 Bände Der magische Steinkreis gelesen habe, bin ich der Meinung, dass der 1. Band der beste ist. In den weiteren Büchern geht die Fantasie mit der Autorin total durch. Je länger sie daran schreibt, um so schlimmer wird es. Manche Abenteuer sind lächerlich und auch die Beschreibung sogar allerkleinster Details nervt manchmal ganz schön. Am 8. Band hat mich geärgert, dass am Schluss plötzlich Brianna mit ihrer Familie in Frasers Ridge auftaucht, ohne dass der Leser weiss, wie sie es geschafft haben, von Schottland im Jahre 1739 ins Amerika von 1789 zu kommen. D.h. für die Lösung nochmal ca. 4 Jahre warten! Wenn die Autorin in diesem Tempo und diesem weitschweifigen Stil weiterschreibt, werde ich das Ende der Geschichte nicht mehr erleben. Ich bin jetzt 67 und möchte bis zum Schluss nicht noch 15- 20 Jahre warten. Da das 1. Buch bereits 1991 in Amerika erschienen ist, wird es Zeit, zum Ende zu kommen.

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