Rezensionen zu
Das bewegte Gehirn

Ludwig Koneberg, Silke Gramer-Rottler

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Da unser Sohn ein paar Baustellen hat, wurde mir dieses Buch von einer Freundin empfohlen. Sie ist Erzieherin und interessiert sich sehr für neue Ansätze in der Pädagogik. Als ich das Buch in die Hand nahm, war ich erst einmal skeptisch. Die Fotos und auch die Ausmachung wirkten wie ein Erziehungsratgeber aus den 70ern. Wieso gibt es bei so einem großen Verlag niemanden der mit Bildbearbeitung arbeiten kann, aber gut, das hat ja nichts mit dem Inhalt zu tun. Die Idee mit bestimmten Bewegungen Areale im Gehirn besser zu vernetzen, finde ich faszinierend und auch nachvollziehbar. Das man dafür Tiere und Bewegungen aus der Evolution nimmt, fand ich übertrieben. Man hätte auch einfach sagen können, die Bewegungen, die Babys und Kleinkinder nach und nach erlernen, sind für diese Pädagogik entscheidend. Die Anleitungen für die einzelnen Bewegungen sind sehr kurz gehalten. Und erst als ich das Poster entdeckt hatte, wurde mir klar wie ich diese genau auszuführen habe. Da hätte ich mir gerne eine genauere Anleitung gewünscht. Mit dem Poster und den Fotos darauf klappte es einigermaßen. Neben den kurzen Anleitungen gibt es noch einige interessante Fallbeispiele, die zeigen, welche Wirkung bestimmt Bewegungen auf das Verhalten von Kindern haben. Das klang alles vielversprechend, obwohl nicht immer klar war, ob die psychologische Betreuung das entscheidende war, oder die Bewegungsübungen. Mit meinem entwicklungsverzögerten Sohn klappten die Bewegungen nur mäßig, er hatte nicht die nötige Ruhe und Lust diese auszuführen. Weswegen ich auch nicht sagen kann, ob es wirkt. Ich würde deshalb das Buch auf alle Fälle für Kinder im Vorschulalter empfehlen. Insgesamt ist es ein interessanter Ansatz, dem man einfach zu Hause ausprobieren kann. Oder als Zusatz zu einer psychologischen Behandlung. Die Methode ist auch für mich als Laien geeignet, weil man mit diesen Methoden sicherlich nicht viel falsch machen kann, sondern nur gewinnen.

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Nachdem ich den Klappentext von dem Buch „Das bewegte Gehirn“ gelesen habe, war meine Neugier geweckt. Denn auch ich gehöre zu denen, die ein Kind haben das Schwierigkeiten beim Lernen hat, genauer genommen mit der Rechtschreibung. Natürlich üben wir täglich, aber nur mit mäßigem Erfolg, daher dachte ich vielleicht ist dieses Buch eine Lösung für uns. Das Buch liest sich sehr angenehm und es ist leicht verständlich. Aus schwierige Fachwörter wird verzichtet und es wird nur soviel erklärt wie nötig ist um zu verstehen worum es geht und wie die Übungen auszuführen sind. Aufgebaut ist das Buch meiner Meinung nach sehr systematisch. Es eignet sich sowohl zum durchlesen als auch einfach nur zum Nachschlagen. Im Anhang befinden sich noch weitere nützliche Tipps. Im hinteren Teil des Buches befindet sich ein Spielplan. Mir persönlich gefällt der Spielplan sehr gut, da hier die Vorderseite direkt als Spielplan genutzt wird und die Rückseite zeigt Fotos von allen 7 Übungen. So hat man die Übungen im Überblick und muss nicht ständig blättern. Bevor ich mit meinem Sohn die Übungen gemacht habe, bin ich die Fragen auf dem Beobachtungsbogen durchgegangen. Sie sind alle sehr einfach und verständlich gefragt, so das man auch leicht antworten kann. Danach war mir allerdings nicht ganz klar welche Entwicklungsstufen bei meinem Sohn eventuell nicht ganz ausgeprägt sind. Also habe ich kurzerhand mit ihm alle 7 Übungen geübt. Jede Übung so ca. 4 Minuten. Das haben wir dann ganz fest in unseren Tagesplan eingebaut. Die Übungen haben ihm sehr viel Spaß gemacht, auch wenn ihm anfänglich die eine oder andere nicht ganz leicht fiel. Einmal die Woche haben wir auch den Spielplan genutzt und das Evolutionsspiel gespielt. Da sind alle Übungen enthalten und es spielt die gesamt Familie. Es machte uns allen immer sehr viel Spaß. Wir haben nun fast 4 Wochen täglich die Übungen gemacht und ja seine Rechtschreibung hat sich gebessert. Fazit Das Buch „ Das bewegte Gehirn“ ist ein Sachbuch mit 7 Übungen zu den jeweiligen Evolutionsstufen. Gewünscht hätte ich mir das der Beobachtungsbogen mir klarer gesagt hätte welche Übungen nun für uns wichtig wären. Aber davon abgesehen haben wir ja klare Erfolge erzielt. Ich möchte das Buch daher sehr gerne weiter empfehlen und hoffe das es auch noch anderen hilft.

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Bewegung macht klug Aufsehen erregende Erkenntnisse der Gehirnforschung belegen: Bei den meisten lernschwachen oder verhaltensauffälligen Kindern sind bestimmte Entwicklungsstufen im Gehirn nicht genügend ausgeprägt. Die Bewegungsmuster, die zu diesen 7 Stufen gehören, können jedoch mit 7 einfachen Übungen auch später noch integriert werden. Mit dem beigelegten Lernspiel lassen sich diese Bewegungen leicht ausprobieren und einüben. Mit diesem Buch haben Eltern und Lehrer endlich den Schlüssel in der Hand, um innerhalb kurzer Zeit gemeinsam mit den Kindern Blockaden und Lernschwierigkeiten aufzulösen. Verblüffenderweise verschwinden damit oft auch Hyperaktivität, Legasthenie oder Wahrnehmungsstörungen. »Seit wir gemeinsam diese Übungen machen, ist unser Sohn wie umgewandelt. Warum hat uns das nicht schon früher jemand gezeigt!« Mutter eines 9-jährigen Jungen Fazit: Dieses Buch ist für mich sehr hilfreich. Ich konnte mich mal wieder in die Lage meiner Kinder versetzen und vieles besser verstehen! Eine sehr gute und detaillierte Erläuterung der komplexen Sachzusammenhaenge zwischen körperlicher Bewegung und Gehirn. Sehr verständlich geschrieben, Die Autoren haben es verstanden, deutlich zu machen, was die Ursachen für Lernschwierigkeiten sind. Man merkt an den Lösungen, die vorgestellt werden, dass sie Praktiker sind. Ich finde die Anleitungen für zum beispiel das Gleichgewicht sehr gut und nachvollziehbar, auch die vielen anderen beispiele um eine Richtige Körperhaltung zu trainieren und was das alles mit unseren Ur Verhalten und den Tierischen Verhalten zu tun hat und wie sich das Positiv in Gehirn verändert. Heut zu Tage geht man viel zu wenig auf die Kinder ein, man setzt sie unter Druck was sie alles lernen müssen, anstatt das sich unsere Kinder Frei Entfalten können und das auch mit Bewegung. Denn nur durch Bewegungen lernt das Gehirn. Das pure Auswendig lernen wird auf Dauer nicht ihm Gehirn verankert. Seitdem ich mich mit diesen Thema befasse, kann ich von meinen Jungs nur Positives Berichten und sehe Fortschritte. Man sollte viel mehr in dieser Praktik machen anstatt Kinder als lernbehindert, mit ADHS und vielen mehr nur abzustempeln. Meiner Meinung sollte man das Buch auch in den Schulen empfehlen, damit man dort auf die Kinder eingehen kann. Um das man das ein und andere mit im Unterricht einbauen kann, dann würde man sehen das, das für viele Kinder Fortschritte bringt.

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Von: Plettl aus Haar

26.03.2009

Das Buch zeigt sehr anschaulich, wie Kinder gefördert werden können und die Übungen sind auch äußerst wirkungsvoll.

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Von: Hélène Bruel aus Koblenz

09.06.2004

ja, ich finde den Titel sehr gut, ich beschäftige mich seit ca. 1 Stunde mit dem Thema, da ich mit Frau Rottler telefonisch unterhalten habe. Dieses Gebiet finde ich hoch interssant, zumal ich mich als Privat Lehrerin sehr oft mit Blockaden konfrontiert bin und so lange suche bis ich die Lösung habe. Warum habe ich 4 Sterne angegeben anstatt 5, das Wort Gehirn klang für mich eventuell zu biologisch oder medizinisch, im Moment fällt mir natürliches nichts besseres ein. Habe bereits schon im Internet die Leseprobe ausgedruckt. Heute nachmittag hole ich das Buch, habe gerade Glück gehabt, es gab nur noch ein Exemplar. Werde mich mit der Materie intensiv beschäftigen. Mfg H. Bruel

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