Rezension zu
Der Übergang

Trotz der Länge spannend

Von: Bücherzauber
20.05.2018

Allgemeine Infos Titel: Der Übergang Autor: Justin Cronin Verlag: Goldmann Seiten: 1133 Preis: 12,00€ Worum gehts? Bevor sie das Mädchen von Nirgendwo wurde – das Mädchen, das plötzlich auftauchte, die Erste und Letzte und Einzige, die tausend Jahre lebte – war sie nur ein kleines Mädchen aus Iowa und hieß Amy. Amy Harper Bellafonte. Das Mädchen Amy ist gerade einmal sechs Jahre alt, als es von zwei FBI-Agenten entführt und auf ein geheimes medizinisches Versuchsgelände verschleppt wird. Man hat lange nach Amy gesucht: der optimalen Versuchsperson für ein mysteriöses Experiment, das nichts Geringeres zum Ziel hat, als Menschen unsterblich zu machen. Doch dann geht irgendetwas schief – völlig schief. Von einem Tag auf den anderen rast die Welt dem Untergang entgegen. Und nur eine kann die Menschheit vielleicht noch retten: Amy Harper Bellafonte. Meine Meinung In diesem Buch erschafft die Autorin eine interessante Zukunftsvision, in der der Wunsch nach Unsterblichkeit die Menschen bestimmt. Und Amy - mittendrin. Der Schreibstil war ebenfalls sehr angenehm. Flüssig zu lesen, und mit dem Talent, in die Geschichte eintauchen zu können, sodass man wirklich gefesselt ist und weiterlesen muss. Soetwas schaffen nicht viele Autoren, aber angesichts der Länge ist das auch wirklich hilfreich. Durch die stattliche Länge des Buches tauchen auch viele Charaktere auf. Trotzdem behalten alle Protagonisten zum Glück mehr oder weniger ihre Tiefe. Natürlich wird es dadurch manchmal auch ein kleines bisschen undurchsichtig, aber durch die vielen Personen findet bestimmt jeder Leser einen Liebling. Fazit Zwar ist die Geschichte teilweise sehr komplex, aber es bleibt immer spannend und auch halbwegs nachvollziehbar. Eine wirklich gute Dystopie, auf dessen nächsten Teil ich mich schon freue!