Leserstimme zu
Einmal breifrei, bitte!

Endlich entspannte Beikost | Einmal breifrei, bitte!

Von: thehappyyears.de
12.12.2017

Von Anfang an war für uns klar, dass Baby wird wohl nicht dem typischen Breifahrplan folgen. Ich hatte schon in der Schwangerschaft von BLW (Baby Led Weaning, dem Baby freie Hand beim Beikoststart lassen) gehört und für mich war klar, das probieren wir aus. Ich stehe nicht auf vorgefertigte Pläne, das ist mir zu kompliziert. Und ich mache es gern anders als alle Anderen. Nun gehören aber immer zwei Elternteile dazu und so kam es, dass es bei uns auch ab und zu Brei gibt. Den Großteil hat das Tochterkind aber von Anfang an mit vom Familientisch gegessen. Ich musste mich also etwas beim Kochen umstellen und war auf der Suche nach Hilfe. Bis zu Beginn des 7. Monats hat das Tochterkind voll gestillt, ab dann gab es aber auch feste Nahrung, in passend für kleine Babyhände portionierten Stückchen. Und auch ohne Zähne gab es nie Probleme. Inzwischen ist das Tochterkind eine wirklich gute Esserin, weiß gekonnt mit den Lebensmitteln umzugehen und probiert wirklich gern neue Dinge aus. Den Mut diesen Weg zu gehen und die nötige Hilfe fand ich in diesem Buch. Es gibt einen schnellen und vor allem übersichtlichen Einblick in das Thema breifreie Beikost und kombiniert diese mit den persönlichen Erfahrungen der Autorin Loretta Stern mit ihrer Tochter. Den schnellen Fortschritt, der im Buch beschrieben wird, konnten wir auch beobachten. Obwohl wir uns viel auf unser Bauchgefühl verlassen haben, stellten sich doch einige Fragen. Besonders zu Beginn. In diesem Buch haben wir alle Antworten gefunden. Kann das Kind sofort mit am Tisch sitzen? Wieviel sollte das Kind zusätzlich Trinken? Was tun, wenn sich das Kind verschluckt?Welche Nährstoffe sind wichtig? Wie ist das mit Zucker und Salz? Das schöne an der breifreie Beikost ist, dass es keinen festen Fahrplan gibt. Der war auch für uns von Anfang an nicht der richtige Weg. Das Tochterkind hat und gibt immer noch den Weg vor. Und das fühlt sich für uns alle genau richtig an. Auch wenn die Familie erstmal komisch guckte, als das Baby allein auf seinem Teller matschte, inzwischen sind alle begeistert, wie gekonnt hier gegessen wird. Ich liebe inzwischen unsere gemeinsamen Familienmahlzeiten, die so entspannt sind, weil niemand erst das Baby füttern muss und anschließend selbst ein kaltes Essen hat. Es ist auch so unglaublich herzerwärmend dem Tochterkind beim Essen zuzuschauen. Mit welcher Geduld und Neugierde sie sich den neuen Lebensmitteln annimmt. Es macht solchen Spaß.  Dass es bei uns so entspannt ist, verdanke ich zum großen Teil auch diesem Buch. Das die wichtigsten Eckpunkte für die breifreie Beikost parat hat und einem dennoch lehrt auf das mütterliche Bauchgefühl zu hören.