Rezension zu
Pip Bartlett und die magischen Tiere 2

Die Rezension bezieht sich auf eine nicht mehr lieferbare Ausgabe.

Einhorn

Von: Nicole Katharina
25.11.2017

Meine Meinung zum Kinderbuch: Pip Bartlett und die magischen Tiere Einhornzähmen leicht gemacht Aufmerksamkeit: Diesen Punkt findet ihr auf meinem Blog. Inhalt in meinen Worten: Mr. Regent Maximus ist auf einem Turnier, das ihm aber gar nicht behagt, denn er ist einfach ängstlich. Doch wer ist Mr. Regent Maximus? Ein Einhorn, wie er eigentlich im Buche steht, nur das eben Ängste nicht dazu gehören, in der Regel. Pip und Thomas sind mit dabei um einerseits beim Turnier zu helfen, wo viele verschiedene Einhörner aus verschiedenen Ställen zu bewundern sind, andererseits um einen schlimmen Fall aufzuklären, denn es geht ein Schweifdieb um. Einer schneidet den besten Turniereinhörnern die Haarpracht ab, aber warum? Das dürfen Thomas und Pip aufklären, zugleich erkennt der hochgradig gefährdete Thomas, es gibt eine Rasse an magischen Tieren, die er verträgt und die keine Allergie auslösen. Den Rest muss euch das Buch schon selbst erzählen. Wie ich das gelesene empfand: Für mich war der zweite Teil noch ein bisschen besser und spannender als es schon der erste Teil war, was ich richtig toll finde. Die Idee ist jedoch wirklich keine neue. Wer Pferdebücher kennt, weiß das Turniere sehr oft vorkommen, sowie eben auch Verbrecher ihre Rolle zu spielen haben. Das ist vielleicht das einzige was ich im Nachgang schade fand, dafür haben die meisten Pferdebücher aber keine Magischen Tiere in sich oder einen Prinzen der aus einem entfernten Land kommt und der nicht ganz so harmlos ist, wie er vielleicht wirken mag. Letztlich finde ich das Buch dennoch genial, denn die Magie die zwischen den Zeilen steckt finde ich einfach irre süß. Am besten gefällt mir jedoch, dass auch Allergien einen Raum in diesem Buch einnehmen, zwar leicht übertrieben aber dafür umso mehr kreativ und lustig. Wobei Allergien sind nicht lustig, sie sind hochgefährlich und davon kann Thomas ein Lied singen. Schreibart: Das Buch ist einerseits aus der Sicht von Pip geschrieben, andererseits von einem Allwissenden Ich. Was ich gut finde, so kann ich mich einerseits von außen in die Figuren denken und auch das magische erkennen, andererseits lerne ich dadurch auch super die Figuren kennen. Thomas und Pip, ihre Tante und Cousine sind mir schon aus dem ersten Buch bekannt, jedoch lerne ich dieses mal eine Freundschaft kennen, mit der ich nicht gerechnet hätte und zeitgleich lerne ich noch die Freiheit im Buch kennen. Alles zusammen kann aber nur entstehen, weil die Autorin und auch die Übersetzerin wirklich viel Herzblut in das Buch steckten. Einfach toll. Übrigens das Buch ist Pink! Richtig quitschig pink, und zwischen den Seiten finden sich immer wieder lustige Tierbeschreibungen, und was jedes Tier gut kann, und was auffällig ist für das Tier. Einfach toll. Spannung: Mir war eigentlich recht schnell klar, wer oder was der Bösewicht ist, wie es aufgeklärt wird, war mir auch recht schnell klar, jedoch durch die magischen Tiere sowie durch die Art und Weise von Pip ist es eben doch spannend und einfach toll bis zum Ende mit Thomas mitzufiebern hat mir auch gut gefallen. Ehrlich, welches Kind will kein Tier, und muss oft seine Eltern beknien, dass es eines bekommt? Empfehlung: Wer Einhörner mag, sollte auch einmal einen Blick in dieses knuffige Kinderbuch werfen, aber Achtung es könnte Glitzerkram auf einen zuschießen, und die Magie reißt einen förmlich in eine interessante Stallwelt. Obwohl das Buch ab 8 Jahren ist, kann ich euch sagen, das Buch könnt ihr gerne auch schon jüngeren Kids vorlesen. Denn es passiert nichts, was nicht auch in Bibi Blocksberg oder Benjamin Blümchen oder in diversen Märchen vorkommt, aber dafür umso lustiger und herzberührend. Sterne: Ich gebe dem Buch gerne fünf Sterne, ich hab es fast in einem Rutsch durchgelesen, weil es einfach schön war zu lesen.