Rezension zu
Die Wellington-Saga - Verführung

Auch mit weniger Romantik eine sehr schöne Geschichte,Auch mit weniger Romantik eine sehr schöne Romantik

Von: magische-zeilen
21.09.2017

Titel: Die Wellington-Saga - Verführung Autor: Nacho Figueras (und Jessica Whitman) Verlag: Blanvalet Preis: 12,99€ Erscheinungsdatum: 17. Juli 2017 Seitenzahl: 368 Nachdem der erste Band sich mit dem Liebesleben von Alejandro beschäftigt hat, geht es in diesem Buch nun um Sebastian, den jüngeren Bruder. Einigen ist er bereits aus dem ersten Buch als der Playboy der Familie bekannt. Die Frauenwelt liegt ihm zu Füßen und er nutzt das gerne für die ein oder andere Affäre, was dem Ruf seiner Familie nicht unbedingt gut tut. Sebastian ignoriert aber den Schaden, den er damit anrichtet und genießt sein Leben lieber in vollen Zügen. Es werden Trainingseinheiten versäumt und auch die Spiele sind ihm nicht so wichtig. Doch dann trifft er auf Kathrine. Nach einem gefloppten Film ist die Regisseurin nicht mehr so gefragt in Hollywood, weswegen ihr ein Flug zu ihrer Familie nach Wellington gerade recht kommt, auch wenn die Gründe nicht unbedingt schön sind. Aber in Wellington trifft sie dann auf den Del Campo Clan und damit auch auf Sebastian, der schnell merkt, dass das mit Kat anders ist als mit allen anderen. Den Anfang des Buches fand ich leider etwas zäh... Die Vorstellung der beiden Protagonisten hat sich leider sehr gezogen. Da war auf der einen Seite die Regisseurin Kat, deren Lebenslauf doch sehr detailiert beschrieben wird, und Sebastian Del Campo, der auch im vorherigen Band schon erwähnt wird, aber trotzdem nochmal eine ordentliche Vorstellung bekommt. Zieht sich einfach hin und wird für den Leser irgendwann anstrengend und vor allem auch irgendwie langweilig. Das hält aber nur, bis Kat auf die Del Campos trifft. Danach wird das Buch wieder fesselnd, wie man es vom ersten Band gewohnt ist. Alle, die dachten, sie würden wieder sehr viel über Polo und Pferde lesen, muss ich enttäuschen. Wenn ihr euch extra für den zweiten Band ein umfangreiches Wissen über Pferde und Polo angeeignet habt, dann habt ihr euch die Arbeit umsonst gemacht. Für Sebastian ist Polo einfach nicht der Mittelpunkt seines Lebens und dementsprechend findet das wenig Erwähnung, was ich auch nochvollziehen kann. Es geht mehr darum, wie die Familie Del Campo zum Polo gekommen ist. Also ganz ohne diesen Sport kommt auch Band zwei nicht aus, aber ich fand es spürbar weniger als in Band eins. Was ich persönlich etwas schade fand, war, dass die Geschichte von Alejandro deutlich romantischer war. Ich hab mir vom zweiten Band ähnlich viel Romantik erhofft. Bei Sebastian ging es aber eher wild, leidenschaftlich und impulsiv zu. Da war ich zu Anfang natürlich schon irgendwie enttäuscht. Wenn man so drüber nachdenkt, dann würde es gar nicht zum Ruf von Sebastian passen, wenn er plötzlich zum kuscheligen Romantiker werden würde, denn auch in Band eins hatte er seine Erwähnungen und wurde schon von Beginn an als der Playboy der Familie dargestellt. Das führt mich direkt zu dem, was ich so toll an dem Buch fand. Nacho Figueras war in der Lage, sich in seine Figuren hineinzuversetzen und sehr unterschiedliche Bücher aus sehr unterschiedlichen Perspektiven zu schreiben, die dann auch noch authentisch waren. Es wirkte nicht so, als hätte er sich da verbiegen müssen, um aus der Sicht von Sebastian zu schreiben. Er hätte den Playboy der Familie ja auch direkt zum Softie machen können, als er auf Kat traf, weil ihm das vielleicht besser liegt. Nein, er hat die Geschichte und den Schreibstil wunderbar an das Familienmitglied angepasst, dessen Geschichte er erzählt. Bin schon sehr gespannt, wie das im letzten Band wird! Außerdem möchte ich noch erwähnen, dass auch dieses Buch sehr leicht und flüssig zu lesen war, weswegen es mir auch hier wieder leicht fiel, es in kürzester Zeit zu verschlingen. Ich weiß nicht, ich bin irgendwie leicht in diesen angenehmen Schreibstil verliebt, da ich nicht allzu viel Zeit habe und dann immer froh bin, wenn ich viel Buch in einer "Leseeinheit" schaffe. Wenn ich ewig an einem Buch lese, verliere ich auch irgendwann die Lust am Lesen. Ist mir bei der Wellington-Saga noch gar nicht passiert und auch deswegen entwickelt sich diese Reihe zu einem meiner Favortiten. Ja, wer gut aufgepasst hat, wird merken, dass ich mal wieder total begeistert bin und gar nicht anders kann, als auch dem zweiten Band 5/5 Sternchen zu geben. Am 18. September ist der dritte und letzte Band der Trilogie erschienen und ich bin jetzt schon auf die letzte Geschichte der Del Campo Geschwister gespannt., Titel: Die Wellington-Saga - Verführung Autor: Nacho Figueras (und Jessica Whitman) Verlag: Blanvalet Preis: 12,99€ Erscheinungsdatum: 17. Juli 2017 Seitenzahl: 368 Nachdem der erste Band sich mit dem Liebesleben von Alejandro beschäftigt hat, geht es in diesem Buch nun um Sebastian, den jüngeren Bruder. Einigen ist er bereits aus dem ersten Buch als der Playboy der Familie bekannt. Die Frauenwelt liegt ihm zu Füßen und er nutzt das gerne für die ein oder andere Affäre, was dem Ruf seiner Familie nicht unbedingt gut tut. Sebastian ignoriert aber den Schaden, den er damit anrichtet und genießt sein Leben lieber in vollen Zügen. Es werden Trainingseinheiten versäumt und auch die Spiele sind ihm nicht so wichtig. Doch dann trifft er auf Kathrine. Nach einem gefloppten Film ist die Regisseurin nicht mehr so gefragt in Hollywood, weswegen ihr ein Flug zu ihrer Familie nach Wellington gerade recht kommt, auch wenn die Gründe nicht unbedingt schön sind. Aber in Wellington trifft sie dann auf den Del Campo Clan und damit auch auf Sebastian, der schnell merkt, dass das mit Kat anders ist als mit allen anderen. Den Anfang des Buches fand ich leider etwas zäh... Die Vorstellung der beiden Protagonisten hat sich leider sehr gezogen. Da war auf der einen Seite die Regisseurin Kat, deren Lebenslauf doch sehr detailiert beschrieben wird, und Sebastian Del Campo, der auch im vorherigen Band schon erwähnt wird, aber trotzdem nochmal eine ordentliche Vorstellung bekommt. Zieht sich einfach hin und wird für den Leser irgendwann anstrengend und vor allem auch irgendwie langweilig. Das hält aber nur, bis Kat auf die Del Campos trifft. Danach wird das Buch wieder fesselnd, wie man es vom ersten Band gewohnt ist. Alle, die dachten, sie würden wieder sehr viel über Polo und Pferde lesen, muss ich enttäuschen. Wenn ihr euch extra für den zweiten Band ein umfangreiches Wissen über Pferde und Polo angeeignet habt, dann habt ihr euch die Arbeit umsonst gemacht. Für Sebastian ist Polo einfach nicht der Mittelpunkt seines Lebens und dementsprechend findet das wenig Erwähnung, was ich auch nochvollziehen kann. Es geht mehr darum, wie die Familie Del Campo zum Polo gekommen ist. Also ganz ohne diesen Sport kommt auch Band zwei nicht aus, aber ich fand es spürbar weniger als in Band eins. Was ich persönlich etwas schade fand, war, dass die Geschichte von Alejandro deutlich romantischer war. Ich hab mir vom zweiten Band ähnlich viel Romantik erhofft. Bei Sebastian ging es aber eher wild, leidenschaftlich und impulsiv zu. Da war ich zu Anfang natürlich schon irgendwie enttäuscht. Wenn man so drüber nachdenkt, dann würde es gar nicht zum Ruf von Sebastian passen, wenn er plötzlich zum kuscheligen Romantiker werden würde, denn auch in Band eins hatte er seine Erwähnungen und wurde schon von Beginn an als der Playboy der Familie dargestellt. Das führt mich direkt zu dem, was ich so toll an dem Buch fand. Nacho Figueras war in der Lage, sich in seine Figuren hineinzuversetzen und sehr unterschiedliche Bücher aus sehr unterschiedlichen Perspektiven zu schreiben, die dann auch noch authentisch waren. Es wirkte nicht so, als hätte er sich da verbiegen müssen, um aus der Sicht von Sebastian zu schreiben. Er hätte den Playboy der Familie ja auch direkt zum Softie machen können, als er auf Kat traf, weil ihm das vielleicht besser liegt. Nein, er hat die Geschichte und den Schreibstil wunderbar an das Familienmitglied angepasst, dessen Geschichte er erzählt. Bin schon sehr gespannt, wie das im letzten Band wird! Außerdem möchte ich noch erwähnen, dass auch dieses Buch sehr leicht und flüssig zu lesen war, weswegen es mir auch hier wieder leicht fiel, es in kürzester Zeit zu verschlingen. Ich weiß nicht, ich bin irgendwie leicht in diesen angenehmen Schreibstil verliebt, da ich nicht allzu viel Zeit habe und dann immer froh bin, wenn ich viel Buch in einer "Leseeinheit" schaffe. Wenn ich ewig an einem Buch lese, verliere ich auch irgendwann die Lust am Lesen. Ist mir bei der Wellington-Saga noch gar nicht passiert und auch deswegen entwickelt sich diese Reihe zu einem meiner Favortiten. Ja, wer gut aufgepasst hat, wird merken, dass ich mal wieder total begeistert bin und gar nicht anders kann, als auch dem zweiten Band 💟5/5 Sternchen zu geben. Am 18. September ist der dritte und letzte Band der Trilogie erschienen und ich bin jetzt schon auf die letzte Geschichte der Del Campo Geschwister gespannt.