Rezension zu
Der Tag, an dem der Sommer begann

Herzerwärmend schön!

Von: buchtippsperlen
27.08.2017

Klappentext: Großmutter, Mutter und Tochter unter einem Dach – ob das gut gehen kann? Nur widerwillig gibt die achtzigjährige Honor ihre Unabhängigkeit auf und zieht zu Schwiegertochter Jo und Enkelin Lydia. Bald stellt sich heraus, dass die drei so unterschiedlichen Frauen mehr verbindet als geahnt: Jede von ihnen hütet ein Geheimnis um Liebe und Schuld. Doch was passiert, wenn sie den Mut finden, einander zu vertrauen? Autor: Julie Cohen wurde in Maine, USA, geboren und lebt heute mit ihrem Mann und ihrem Sohn in Berkshire, England. Das Schreiben ist ihre große Leidenschaft und wenn sie nicht an ihren Romanen arbeitet, leitet sie Schreibworkshops. Cover: Ich selbst, finde das Cover nicht allzu schön, da mir die Farbwahl nicht so sehr zu sagt. Das Buch habe ich aber auch eher aufgrund des vielversprechenden Klappentextes ausgesucht. Meine Meinung: Ich habe das Buch soeben beendet und musste unbedingt sofort meine Gedanken dazu aufschreiben und mit euch teilen. Die Geschichte rundum Jo, Honor und Lydia hat mich so sehr berührt, dass ich mich erstmal Sammeln musste, nachdem ich es wieder zurück ins Bücherregal gestellt habe. Das Buch ist irgendwie wie ein unscheinbarer Schatz. Mit sehr viel Herzenswärme und voller Liebe geschrieben. Mit jedem Kapitel hat man immer mehr gemerkt, dass es der Autorin sehr wichtig war, diese Gefühlswelt aller dreien auf die authentischste Weise wie nur möglich rüber zu bringen. Eine sehr schöne Schreibweise, sehr flüssig und locker zu lesen. Ich hatte niemals den Gedanken, dass es zu Klischeehaft ist. Die Kapitel werden aus der Sicht von allen drei Hauptprotagonisten erzählt (Aus der Erzählperspektive). Somit hat man schnell eine Verbindung zu den Charakteren entwickelt. Die Geschichte erzählt über die Liebe und die Familie, über Mobbing und Homosexualität. Da ist Jo, welche drei Kinder alleine groß ziehen muss, Honor , welche Jo`s Schwiegermutter aus ihrer ersten Ehe ist und nach einem Unfall gezwungenermassen bei ihnen einziehen muss und Lydia, die älteste Tochter von Jo im Teenageralter, welche ihren Vater schon sehr früh durch einen tragischen Unfall verloren hat und damit kämpft in ihre beste Freundin Avril verliebt zu sein, doch diese hat nur Augen für ihren neuen Freund Harry ... Ich fand Honor bis ungefähr zur Hälfte des Buches von allen Charakteren am unsympathischsten , da sie ihrer noch verbliebenen Familie gegenüber sehr unfreundlich und verbittert war. Zur zweiten Hälfte öffnete sie sich jedoch mehr und mehr ihrer Enkeltochter und man erfuhr die traurige Geschichte um ihren verstorbenen Sohn Stephen und seinem Vater, welcher nie für ihn da war. Auch eine kleine Liebesgeschichte zwischen Jo und ihrem neuen Nachbar Marcus hat sich angebahnt, doch Jo hatte Lydia ein versprechen gegeben und so haben alle drei ein Geheimnis voreinander was die Geschichte zum Ende hin noch viel dramatischer werden lässt, als ich es je erahnen konnte. Ich würde hier so gerne noch viel mehr schreiben, jedoch würde ich euch dann spoilern müssen und das möchte ich aufkeinenfall 😃 Ich möchte euch das Buch wirklich ans Herz legen. Es ist eine wunderschöne Geschichte über Liebe, Hoffnung, Familie, Freundschaft und Loyalität. Es spricht ebenfalls auch zwei wichtige Themen an wie das Mobbing, welches heutzutage leider durch das Internet noch viel schlimmer geworden ist die Homosexualität, welche in diesem Buch im Zusammenhang mit dem Mobbing steht und die Geschichte um Lydia mich so sehr berührt und mitgenommen hat Fazit: Ein tolles Buch ❤ Es ist so emotional und berührend auf so vielen Ebenen mit Charakteren zum verlieben. Von mir bekommt es eine klare Leseempfehlung, da es mir wirklich ans Herz gewachsen ist. Also falls ihr es noch nicht gelesen habt, holt das so schnell wie möglich nach 😍 Das Buch bekommt von mir 5/5 Sterne ★★★★★