Rezension zu
Der Übergang

Ein gelungener Reihenauftakt, der eine Menge Ideen bietet und sehr interessant und komplex ist

Von: Nadja Bookworm
30.06.2017

Erste Sätze Bevor sie Das Mädchen von Nirgendwo wurde – das Mädchen, das plötzlich auftauchte, die Erste Und Letzte Und Einzige, die tausend Jahre lebte -, war sie nur ein kleines Mädchen aus Iowa und hieß Amy. Amy Harper Bellafonte. Klappentext Die Welt, wie Sie sie kennen, wird es nicht mehr geben! Bevor sie das Mädchen von Nirgendwo wurde – das Mädchen, das plötzlich auftauchte, die Erste und Letzte und Einzige, die tausend Jahre lebte – war sie nur ein kleines Mädchen aus Iowa und hieß Amy. Amy Harper Bellafonte. Das Mädchen Amy ist gerade einmal sechs Jahre alt, als es von zwei FBI-Agenten entführt und auf ein geheimes medizinisches Versuchsgelände verschleppt wird. Man hat lange nach Amy gesucht: der optimalen Versuchsperson für ein mysteriöses Experiment, das nichts Geringeres zum Ziel hat, als Menschen unsterblich zu machen. Doch dann geht irgendetwas schief – völlig schief. Von einem Tag auf den anderen rast die Welt dem Untergang entgegen. Und nur eine kann die Menschheit vielleicht noch retten: Amy Harper Bellafonte. Meine Meinung Das Buch ist aus der Sicht eines auktorialen Erzählers geschrieben und berichtet aus der Sicht verschiedener Personen zu verschiedenen Zeiten. Jede dieser Personen hat eine Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, eine eigene Geschichte und einen eigenen Charakter. Amy ist ein kleines Mädchen, welches unter den widrigsten Umständen groß wird und aufgrund von bestimmten Menschen mit neuen Problemen zu kämpfen hat, dabei ist sie nur auf der Suche nach einem Zuhause. Im Laufe der Zeit wird sie irgendwie älter und erwachsener, lernt sich selbst besser kennen und wächst über sich hinaus. Jeder der Charaktere war gut durchdachte. In manche konnte ich mich besser hineinversetzen, in Andere schlechte, aber die Gedanken und Handlungen aller waren nachvollziehbar. Die Geschichte beginnt in der heutigen Zeit, bevor sie Jahre in die Zukunft springt, um uns mit neuen Problemen zu konfrontieren. Sie spielt mit dem Wunsch der Unsterblichkeit, schafft ein postapokalyptisches Zukunftszenario, welches unglaublich interessant und spannend ist. An manchen Stellen war die Handlung aufgrund der Komplexität und der Länge der Geschichte ein wenig verwirrend, aber man merkt spürbar, wie viel Zeit und Ideen der Autor in diese Geschichte gesteckt hat. Das Buch konnte mich von Beginn an fesseln und mitreißen. Es gibt einige überraschende Wendungen und Entwicklungen. Der Schreibstil des Autors ist angenehm und flüssig zu lesen. Bewertung Ein gelungener Auftakt einer Reihe, die eine Menge Ideen bietet und sehr interessant und komplex ist, was mich ein wenig verwirrt hat, daher gibt es von mir 4,5 von 5 Würmchen