Rezension zu
Der Übergang

Der absolute Wahnsinn

Von: Valarauco
27.03.2017

Cover Mir ist durchaus bewusst, dass ich ständig sage, ich kann keine Gesichter mehr auf Covern sehen, aber dieses Cover finde ich sehr gelungen. Es bringt die düstere Stimmung des Buches extrem gut rüber. Amy sieht sehr gruselig darauf aus. Meine Meinung Der Übergang erzählt die Geschichte von unglaublich vielen Menschen. Da haben wir Agent Wolgast, der dafür zuständig ist, Todeskandidaten nach Colorado zu bringen. Amy, ein kleines Mädchen, dessen Mutter völlig hilflos und verzweifelt ist. Schwester Lacey, die verwirrt ist und doch klarer sieht als alle anderen. Die Zwölf, die das Unheil über die Welt bringen. Peter, Alicia, Caleb, Theo, Maus, Hollis, Sara, Michael und noch so viele mehr, die beinahe 100 Jahre durchgehalten haben und in eine Welt geboren wurden, die voller Grauen ist. Eine Zusammenfassung des Inhalts ist bei diesem Buch wahnsinnig schwer. Der autor wechselt immer zwischen den verschiedenen Sichtweisen seiner Figuren hin und her, dazwischen findet man Einträge aus Tagebüchern und Militärberichte. Das Buch erzählt davon, wie ein Expermient sehr schief geht und beinahe die ganze Bevölkerung auslöscht, bis nur noch versprengt ein paar Überlebende darum kämpfen, auch weiterhin die Überlebenden zu bleiben. Mithilfe von viel Licht schützen sie sich vor den Virals, doch als das Licht droht auszugehen, müssen sie Handeln. In einer reichlich verwirrenden Kette von Ereignissen, machen sich Peter, Alicia, Mausami, Caleb, Hollis, Sara und Michael zusammen mit Amy auf den Weg, die Army zu finden. Ich finde das Buch sehr gut! Gekauft habe ich es relativ kurz nach dem Erscheinen und seither auch schon zwei Mal gelesen. Doch jedes Mal entdecke ich etwas Neues und es ist, als würde ich das Buch zum ersten Mal lesen. Durch die verschiedenen Sichtweisen, wirken manchne Szenen am Ende nur noch verwirrend. Trotzdem ergibt alles am Ende ein großes Ganzes. Es ist sehr faszinierend, wie die Handlungsstränge am Ende zusammengeführt werden. Trotzallem hätte ich den Autor am liebsten geschüttelt und ihn gefragt was er sich bei dem gedacht hat, was er da geschrieben hat. Auf eine positive Art und Weise hat mich das Buch nämlich zur Verzweiflung gebracht. Es mag seine Hänger haben und hin und wieder etwas in die Länge gezogen worden sein, aber es passt. Die Geschichte muss so ausführlich erzählt werden, damit man als Leser die Gesamtheit, das Ausmaß, des Grauens überhaupt verstehen kann. Mich hat das Buch in Atem gehalten und ich wollte es unbedingt beenden. Die Charaktere, gerade die acht aus der ersten Kolonie, sind mir sehr ans Herz gewachsen, genauso wie Amy. Ich kann es kaum erwarten, den nächsten Band, Die Zwölf, zu lesen. Von mir bekommt dieses Buch volle fünf Monster. Ich kann verstehen, wenn manche sagen, es ist zu langwierig und sie haben die Lust verloren, aber mir ging es überhaupt nicht so. Am Ende, überwiegt bei dieser Geschichte definitiv das Positive. Es ist nicht unbedingt was für schwache Nerven, aber auch nicht zu gruselig und grausig beschrieben. Gebt ihm einfach eine Chance, es ist die Sache wert.