Rezension zu
Jungs to go

Die Rezension bezieht sich auf eine nicht mehr lieferbare Ausgabe.

Mehr als ich erwartet hatte, trotzdem wohl eher für deutlich jüngere Leser...

Von: Miri Buchfreak
02.03.2016

Action: Spannung: ● Humor: ●● Charaktere: ● Anspruch: ● Erotik: Inhalt: Eigentlich stimmt der Klappentext nicht hundertprozentig. Es geht auch um einen Jungs-Verleih, aber es geht in erster Linie um Toni, die für das letzte Jahr auf der Highschool die Schule wechseln muss und nun versucht, sowohl in ihrer neuen Schule Fuß zu fassen, als auch den Kontakt zu ihrem alten Freundeskreis zu halten. Meinung: Ich hatte mir eine kurzweilige, aber eher einfache Leselektüre erhofft und bin nach dem Lesen doch positiv überrascht. Es geht nicht nur um eine Agentur, die Jungs vermietet und die Geschichte hält sich nicht nur an den bekannten Grundplot, den man bei dieser Thematik kennt und erwartet. Die Protagonistin Toni absolviert ihr letztes Jahr der Highschool und möchte dieses noch einmal in vollen Zügen mit ihren Freunden genießen. Sie fürchtet sich vor den Veränderungen, die - gewollt oder nicht - mit dem Schulabschluss über sie alle hereinbrechen werden. Allerdings wird sie für ihr letztes Jahr auf eine andere Schule geschickt und muss sich vielen Veränderungen deshalb sofort stellen. Es ist plötzlich nicht mehr selbstverständlich, ihre Freunde jeden Tag im Unterricht zu sehen und sie muss um ihre Freundschaften, sowohl um ihre alten, als auch darum, auf der neuen Schule Anschluss zu finden, kämpfen. Und dabei muss sie die Balance finden, um nicht bei einer der beiden "Gruppen" von vornherein als diejenige zu gelten, die sowieso nie Zeit . Natürlich gibt es in diesem Buch auch eine Liebesgeschichte, die jedoch dezent im Hintergrund bleibt und sich gut in die "Gesamtgeschichte" um die Veränderungen integriert ohne aufdringlich zu sein. Ich bin sicherlich deutlich älter als das Zielpublikum dieses Romans und ich denke auch, dass ich die Geschichte in einem jüngeren Alter doch besser gefunden hätte, als ich sie heute bewerte. Trotzdem konnte sie mich in jedem Fall gut unterhalten. Ich empfehle sie jedoch nur Lesern, die wirklich auch Jugendromane - und Jugendliebesromane - mögen.