Rezension zu
Todesstiche

Die Rezension bezieht sich auf eine nicht mehr lieferbare Ausgabe.

Absolut spannend

Von: BloodyBird
17.02.2016

Rezension zu "Todesstiche" von Nina Darnton Klappentext : Der Anruf kommt mitten in der Nacht und bringt die heile Welt von Jennifer Lewis zum Einsturz. Ihre Tochter Emma, die sich als Austauschstudentin in Sevilla aufhält, sitzt in Untersuchungshaft, nachdem ein junger Mann in ihrer Wohnung brutal erstochen wurde. Emma erklärt, mit dem Mord nichts zu tun zu haben, und Jennifer reist sofort nach Spanien, um ihrer Tochter beizustehen. Doch je mehr sie dort über das Leben erfährt, das Emma führte, desto schmerzlicher wird ihr bewusst, wie wenig sie ihr eigenes Kind kennt. Belagert von der Presse und gefangen zwischen Hoffnung und Verzweiflung setzt Jennifer alles daran, Emma aus dem Gefängnis zu holen. Unterdessen wachsen die Zweifel an deren Version der Ereignisse ...(Quelle : Randomhouse Bloggerportal) Cover : Wer mich kennt, weiß, dass ich absoluter Fan von gelungenen Covern bin und normaler weise keine eigene Kategorie in meinen Rezis dafür einbaue, dennoch muss ich bei diesem Buch etwas näher auf das Cover eingehen, ebenso allerdings auch auf den Titel. Denn was dieses Buch mit Todesstichen zu tun hat, außer, dass ein junger Mann erstochen wurde oder mit Bienen, wie eine auf dem Cover gezeigt wird, ist mir bis jetzt ein Rätsel. Originaltitel des Buches lautet "the Perfect mother" , was bedeutend besser den Inhalt beschreibt. Und die Biene, tja, ich schüttele den Kopf und sage ganz ehrlich, lasst euch von der Biene nicht verwirren. Sie spielt weder die Hauptrolle, noch die Nebenrolle, noch habe ich nicht im entferntesten ein Insekt in diesem Buch erwähnt gefunden. Zum Aufbau : Dieses Buch ist ein absoluter Pageturner, er fängt ab Seite eins an. Sofort, mitten in der Nacht, wird der Leser ins Geschehen geworfen. Lernt Jennifer und ihren Mann Mark und die Tochter Emma kennen. Emma ruft verzweifelt aus Sevilla ihre Mutter an, die daraufhin den ersten Flug zu ihr nimmt, denn Emma wurde wegen Mordverdachtes verhaftet. Jennifer dachte immer sie sei die perfekte Mutter gewesen, hätte drei perfekte Kinder groß gezogen und ist mächtig stolz auf sich und die Kinder gewesen. Sie glaubt Emma jedes Wort, von vorn bis hinten. Doch als Mark in Sevilla ankommt, der übrigens Anwalt ist, merkt auch Jennifer langsam, dass die Geschichte von ihrer Tochter so nicht stimmen kann. Der Leser wird immer mehr in den Bann dieses Buches gezogen, es bleibt spannend. Gibt absolut nicht eine unspannende Seite. Alle Charaktere waren mir sehr sympathisch. Was mir gut gefallen hat : Die Geschichte bricht, wie schon gesagt, gleich mit der ersten Seite an. Es ist eine sehr durchdachte Geschichte, der Schreibstil einfach und flüssig lesbar. Nicht so gut gefallen hat mir : Das Cover, entschuldigt, aber für ein Cover, das absolut nicht zur Story passt und dann noch den irgendwie vollkommen aus der Luft gegriffenen Titel, muss ich einen Stern abziehen und lande somit bei 4 sehr sehr guten Sternen. Fazit : Ihr müsst das lesen!!