Leserstimme zu
Einmal breifrei, bitte!

Empfehlenswert auch für andere Mamis!

Von: myreadingworld
02.02.2016

Nachdem ich schon sehr oft immer wieder was von diesem Buch gehört habe bzw. auch über diese Art der Beikost, wollte ich mir dann doch mal ein eigenes Bild davon machen. Meine Tochter hat damals die Flasche mit der Milchnahrung von Hipp bekommen und auch die Gläschen von Hipp. Jetzt bei meinem Sohn spürte ich aber, das irgendwie alles anders ist... Zum einen: ich stille ihn voll, er hat großes Interesse gezeigt an dem, was seine große Schwester und ich immer wieder so in unseren Mund stecken und ja, ich muss zugeben ich bin ja auch älter geworden bzw. war die damalige Situation mit dieser jetzigen gar nicht zu vergleichen... Wieso also nicht auch mal so was anderes versuchen. Schaden kann es nicht... Die Rinde vom Brot, ein Stück der Breze, ein Bamberger oder auch einfach einen Butterkeks gibt man den Kleinen ja auch, obwohl sie noch gar keine Zähne oder vielleicht nur ein paar Zähne haben. Trotzdem bekommen sie die Sachen klein, sie werden einfach kleingelutscht oder ausgezuzelt. Am Anfang stand ich ehrlich gesagt diesem Ratgeber ein wenig skeptisch gegenüber, da leider viele Ratgeber nur eine perfekte Lösung haben und alles andere "Mist" ist. Dabei ist eben leider auch egal, um welche Art von Ratgebern es geht, es ist halt einfach so! Wobei ich feststellen musste, das bei Berichten und Ratgebern aus dem Babybereich das "Schwarz-und-Weiß-Sehen" meistens noch extremer ist. Trotz allem habe ich mir dieses Buch "Einmal breifrei, bitte!" ohne irgendwelcher Gedanken, egal ob positiv oder auch negativ, angenommen und einfach drauf los gelesen. Das Buch wurde von der Mama Loretta Stern und der Hebamme Eva Nagy geschrieben. Ich für meinen Teil finde, sie ergänzen sich gut. Zum einen eben durch das Fachwissen von Frau Nagy, aber eben auch durch die realen Momente des Lebens von Frau Stern. Dadurch das eine "Mami" auch ihren Senf dazu gegeben hat, finde ich es ist nicht so staubtrocken wie manch andere Ratgeber sondern eher lustig und amüsant, dabei eben auch informativ. In diesem Buch wird sehr gut erwähnt, das es eben nicht nur die eine Art der Beikost ist, welche richtig oder eben falsch ist. Das Baby und die Mama kann zusammen sozusagen entscheiden, was wann und wie gemacht wird. Es gibt keine endgültige Lösung, da jeder Mensch anders ist und ja auch jede Lebenssituation oder ist bzw. sich ja auch einfach mal verändern kann, ob man will oder nicht. Ich fand es sehr schön zu lesen, das man sehr wohl mal dem Kind ein Stück von seinem Essen geben kann, ohne es extrem pürieren zu müssen vorher. Außer natürlich das Kind will unbedingt Brei essen und nicht sowas abenteuerliches wie eine gekochte Karotte oder eben auch mal ein Stück Kartoffel, ... Resultat zum Schluss: Höre auf deinen mütterlichen Instinkt und auf das Kind, dann kann (fast) nichts schief gehen! FAZIT: Empfehlenswert auch für andere Mamis!