Rezension zu
MAGIC: The Gathering - Die Kinder des Namenlosen

Humorvoll und gut geschrieben

Von: Vicky
05.05.2020

Danke für das kostenlose Rezensionsexemplar! >> Inhalt << Tacenda und ihre Zwillingsschwester Willia sind seit ihrer Geburt teilweise blind. Tacenda kann nachts sehen, dafür wird sie tagsüber von der Finsternis verschluckt; bei Willia ist es genau andersherum. Tacendas Gabe ist das Singen. Zusammen mit ihrer Gambe singt sie Lieder, die als Schutz vor bösen Kreaturen aus dem Sumpf wirken; Willia hingegen ist mutig und kann hervorragend mit dem Schwert umgehen. Doch eines Nachts versagen Tacendas Fähigkeiten und der neue dunkle Fürst Davriel Cane greift mit seinen Dämonen das Dorf an und löscht alle aus - alle, bis auf Tacenda. Getrieben von ihrem Verlangen nach Rache sucht sie ihn auf und versucht ihn zu erstechen - erfolglos. Als sich herausstellt, dass der Fürst gar nicht für den Tod aller Dorfbewohner verantwortlich ist, machen die beiden sich, samt der Dämonen-Dienerschaft, auf die Suche nach dem wahren Mörder und dem Urpsrung der Geister, die sie auf ihrer Reise verfolgen. >> Charaktere << Die Charaktere sind alle sehr schön ausgearbeitet und haben alle richtig Tiefgang. Man fühlt mit ihnen mit (oder auch nicht) und kann sich in alles super hineinversetzen. Alle Talente und Fähigkeiten werden auch für "Laien" gut erklärt und verständlich gemacht. Auch die Dämonen, die Fürst Davriel Cane dienen, haben alle ihre eigene Geschichte, die man als Leser erfährt. >> Fazit << Man merkt beim Lesen sehr, dass sich Brandon Sanderson wirklich mit dem Magic-Multiversum auseinandergesetzt hat. Er hat Ahnung von dem, was er schreibt, und das ist keine Selbstverständlichkeit. Mir hat der Schreibstil hervorragend gefallen, ich konnte mir alles sehr genau vorstellen und hatte das Gefühl, Tacenda und Davriel wirklich zu begleiten. Auch der Humor des Romans hat mir außerordentlich gut gefallen. Alles in allem ein sehr schöner, wenn auch recht kurzer Roman. Leider hat mir recht oft ein bisschen mehr Spannung gefehlt, die Handlung kam eher langsam ins Rollen. Dennoch war es ein schönes Buch, das ich wirklich gerne gelesen habe.