Rezension zu
Die Astronautin - In der Dunkelheit wird deine Stimme mich retten

Etwas zum denken, nichts für zwischendurch.

Von: Kimberly
04.11.2019

Stell dir vor du wachst mitten im Weltall auf und weißt nicht mehr was passiert ist. Du weißt nicht mehr, wie du auf die Krankenstation gekommen bist oder wo deine Crew ist. Genau so geht es May Knox als sie im Jahr 2067 im Weltall aufwacht. Sie kann sich noch an die Mission erinnern und an den größten Teil ihres vorherigen Lebens, aber nicht an das, was passiert ist kurz bevor die auf die Krankenstation kam und bewusstlos wurde. Ihr Mann Stephen ist derweil auf der Erde und versucht Kontakt zu ihr aufzunehmen.. Der Klappentext und das Cover haben mich direkt begeistert. Ich hatte richtig Lust das Buch zu lesen. Leider hatte ich am Anfang etwas Schwierigkeiten in das Buch rein zukommen. Die Kapitel sind sehr kurz, immer zwischen 3-5 Seiten. Am Anfang kam ich nicht so gut mit den Daten klar, die teilweise am Anfang eines Kapitels stehen. Ich musste oft hin und her blättern um zu sehen, ob es jetzt in der Gegenwart oder Vergangenheit spielt und was wovor passiert ist. Für die ersten 100 Seiten habe ich für meine Verhältnisse sehr lange gebraucht. Ab da ging es ganz gut voran. Ich konnte gut mit May mitfühlen wie es ihr in dieser Situation geht und fand es sehr gut, wie jede Situation in dem Buch beschrieben wird. Es war schön, immer wieder ein Erfolgserlebnis mit May zu erleben und zu sehen, wie sie neue Situationen meistert. Das Buch kann man auch lesen, wenn man keine Ahnung von Raumschiffen und dem Weltall hat, so wie ich. Man kommt aber wahrscheinlich besser in das Buch rein, wenn man sich etwas auskennt. Ich würde sagen, das Buch ist nichts für zwischendurch. Man muss sich auf das Buch konzentrieren. Aber es ist gut geschrieben und am Ende wurde es nochmal richtig spannend. Ich gebe dem Buch 3,5 von 5 Sternen.